Eigentlich wollte ich diesen Eintrag schon früher uppen. Er sollte auch eigentlich etwas kürzer sein und den Titel „Ich hasse Mumien“ tragen.
Als ich um 6 Uhr aus dem Kino nach Hause kam habe ich mich nämlich selbst wie eine Untote gefühlt. Was soll ich dazu sagen? Ich habe mit Fussel und zwei Kumpels meines Bruders die Nacht von Freitag auf Samstag im Kino verbracht und mir das Mumie Triple-Feature angeguckt. Beginn war 22:30 und fertig war’s etwa um 5:30 oder so. Und nun zum Fazit:
| Die Mumie: Ich kannte den Film ja bereits. Ich mag Brendan Fraser und O’Connell ist einfach eine coole Sau. Die Story ist zwar eher mittelmäßig (ich bin nicht so der Fan von Popcorn-Kino) aber man kann es sich angucken. Auch wenn mir Imhotep zeitweise wirklich Leid tat. Die Mumie kehrt zurück: Den Film kannte ich zwar auch, habe mich aber nicht mehr genau dran erinnert. Zum Glück… Mir haben die ganzen Anspielungen auf den ersten Teil gefallen. Der Sohn ging mir auf den Keks, genau wie die überflüßigen Reinkarnationssachen. Imhoteps Weib mit dem unaussprechbaren Namen, Anck Su Namun, war eine doofe Ziege und der Scorpion King wirkte irgendwie wie ein Vorwand. Dafür kamen viele coole Waffen vor, zum Beispiel die, der Anubiskrieger oder das Schwert von |
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Ich mochte diesen Kerl, obwohl dessen Namen ich noch nie wußte (jetzt weiß ich
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ihn, imdb sei Dank), Ardeth. mit seinem Falken und natürlich wieder Rick O’Connell. Die Mumie – Das Grabmal des Drachenkaisers: Wenn euch jemand in diesen Film einlädt, haltet euch die Ohren zu und rennt schreiend weg. Die Mumie 3 ist ein schlechter Film, auch wenn die Kumpels meines Bruders anderer Meinung waren. Zuerst passt das Setting (China) kein bisschen zu den vorigen Teilen, zweitens ist der Sohn zu alt, drittens spielt Adreth nicht mit, viertens ist der Film schnulzig und kitschig, fünftens sind Terracottakrieger keine Mumien, sechstens… na ja, die Liste lässt sich beliebig fortsetzen. Ich meine, ich hab auch das ein oder andere Mal lachen müssen, aber alles in allem muss der Film echt nicht sein. Wenn einer von euch den Film |
gesehen hat und ihn mochte, dann würde mich das echt interessieren warum.
Aber trotzallem war die Filmnacht sehr cool. Ich mag Filmnächte. Und Kino
| sowieso, nicht zu letzt, wegen den Trailern. Folgende Trailer haben mich besonders begeistert:Wall-E und Krabat. Ich kannte den Wall-E Trailer zwar schon, aber immer wenn ich ihn sehe, freue ich mich so sehr auf den Film, dass ich es kaum aushalte. Den Krabat-Trailer habe ich zum ersten Mal gesehen und mir prompt am nächsten Arbeitstag das Buch bestellt. Alle haben mir gesagt, dass es ein gutes Buch ist und der Trailer sah einfach genial aus. Ich bin echt gespannt. | ![]() |
Ach ja, der Satz in der Überschrift wurde übrigens von Friedrich Nietzsche gesagt. Und ich kann ihm voll und ganz zustimmen., würde sogar fast soweit gehen, dass man ein Buch nicht einmal lieben muss, um es zu besitzen. Und natürlich gibt es ein Buch, an das ich dabei denke.
Das Buch, das ich meine, erscheint genau heute, am 14. 8. und trägt den Titel Hölle (The Pilo Family Circus). Es ist das Erstlingswerk des 27jährigen Australiers Will Elliott. Auf dem Buchrücken steht ein Text, der kaum etwas mit dem Inhalt zu tun hat, aber das Cover ist ziemlich genial. Das Cover war auch der Grund, warum ich das Buch gelesen habe (und weil’s kosenlos war).
Zur Story: Jamie ist ein ziemlich normaler Typ in Brisbane, der nicht besonders viel Glück im Leben hat. Schlechter Job, miese Mitbewohner, unerreichbare Traumfrau… und dann überfährt er eines Tages auch fast einen Clown. Und ab dann geht es nur noch weiter bergab. Zu erst wird seine Wohnung verwüstet, ein Mitbewohner übel zugerichtet und er selbst erpresst und bedroht. Jamie landet im Pilo Familien Zirkus, einem Zirkus anderer Art, mit Zwergen, Zigeunern und Freaks. Und natürlich den Clowns, die beschlossen haben Jamie zu einen von ihnen zu machen. Dazu benutzen sie die Schminke und durch diese verwandelt sich Jamie in den Clown JJ, einem mörderischen Irren. Während Jamie seinen Weg aus dem Zirkus sucht, denkt JJ gar nicht daran auf seinen
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Spaß und seine Stellung als Clown zu verzichten. Nun beginnt ein Kampf zwischen den beiden, die sich einen Körper teilen… ein Kampf, der tödlich enden kann…
Hölle fängt vielversprechend an, lässt dann allerdings eine Weile ziemlich |
nach, aber endet in ein großartigen Finale, der den Mittelteil (fast) wieder rausreißt. Ich muss sagen, es gab viele gute Ideen in der Geschichte, auf die entweder nicht weiter eingegangen wurde. Zeitweise hatte ich das Gefühl, das der Mittelteil wie ein unbearbeitetes Skript wirkt (vor allem im Vergleich zum Ende). Ein wenig unbefriedigt und im Wald stehen gelassen habe ich mich doch ziemlich lang gefühlt. Dazu kommt noch der ziemlich derbe Schreibstil von Will Elliott, den ich… eher gewöhnungsbedürftig fand. Trotz allem habe ich keine Sekundelang überlegt das Buch zur Seite zu legen und mich einem anderen zu zu wenden und ich bin wirklich froh es bis zum Ende gelesen zu haben. Auch wenn viele Fragen unbeantwortet bleiben, vieles ungeklärt und Dinge in den Raum gestellt, habe ich lang kein Buch mehr gelesen, dass so ein großatiges Finale hatte. Und es ist ein Buch, dass ich gerne verfilmt sehen würde.
Hui, ist der Eintrag lang geworden… und eigentlich habe ich noch gar nicht alles erzählt, was es zu erzählen gab. Na ja, der Rest kommt dann am Samstag. Oder Sonntag. Oder so. Mal sehen.



