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So, und da bin ich wieder. Dieses Mal wieder ein normaler Eintrag, mit einer Figur, einem Buch, einer CD und einem Anime. Klingt gut, ne? Okay, let’s get started!

Zu erst einmal die Figur. Es handelt sich hierbei um Nozomu Itoshiki, auch bekannt als Zetsubou-Sensei oder einfach „der Lehrer“ (ja, er wird sehr oft so genannt) aus (Zoku/Goku) Sayonara Zetsubou Sensei. Um genau zu sein handelt es sich um einen Nendoroid von GSC. Das heißt, ich habe einen unglaublich niedlichen Nozomu mit mitgeliefertem „Zetsuboushita!„-

Gesichtsausdruck und Strick. Bei mir hat er allerdings keins von beidem, sondern steht einfach da, mit Schal um den Hals und Koffer in der Hand. Für seine Größe war er ziemlich teuer, ist aber dafür auch (wie wäre es bei GSC anders zu erwarten?) wunderbar gestaltet und toll verarbeitet. Er ist mein erster Nendoroid, mal sehen, wie viele noch dazu kommen, weil ich die Preise eigentlich zu hoch finde. Andererseits gibt es schon wieder zwei Nendoroids bei Fistco, die mir ziemlich gut

gefallen… Na ja, abwarten.

Als Buchtipp des heutigen Eintrag habe ich Das Gegenteil von oben von Oliver Uschmann im Gepäck. Das ich den Autor sympathisch fand, habe ich ja im letzten Eintrag bereits angedeutet. Aber hat das auch zwangsläufig mit dem Buch zu tun? Wir werden sehen. Erst mal zur Story. Dennis ist 15 und wohnt mit seiner Mutter in einem Hochhaus in Wesel. Seine Hobbies sind Videospiele und die Nachbarn beobachten. Er ist ein zurückgezogener und eigentlich friedlicher Junge, doch die Welt um ihn herum sieht leider nicht ganz so friedlich aus. Das Mädchen, aus seiner Klasse, in der er sich verliebt hat, weiß nichts davon, seine Mutter will ihm nach 15 Jahren immer noch nicht sagen, was mit seinem Vater passiert ist und in den Nachrichten erzählen sie ständig von entführten und gefolterten Kindern in Kellern. Nein, die Welt ist nicht friedlich und leicht schon gar nicht. Und als im Haus gegenüber auch noch sehr beunruhigende Dinge geschehen, ist es nun wohl oder übel an Dennis die Sache selbst in die Hand zu nehmen.

Das Gegenteil von oben ist als Buch für Jungs zwischen 15 und 25 konzipiert und meiner (buchhändlerischen) Meinung nach perfekt für diese Zielgruppe. Oliver Uschmann ist selbst Videospieler, was man deutlich in dem Buch merkt (Ich habe von ihm ein Monkey Island Zitat in mein Buch

geschrieben bekommen) und schafft es mit Dennis einen sympathischen, leicht verrückten, aber vollkommen glaubwürdigen Charaktere zu kreieren. Nur bei wenigen Stellen dachte ich mir: „Ach, komm, muss das jetzt sein?“ Aber alles in allem hat mir das Buch gut gefallen. Ich werde es auch Kuma mal andrehen, ich denke, es könnte ihm gefallen. Neben Dennis mochte ich übrigens Alparslans Vater und Ingo, den Videothekar, am meisten. Wer Videospiele mag und sich von der Welt manchmal unverstanden fühlt, der darf gerne zu dem Buch greifen – alle anderen natürlich auch. Und ich weiß, dass ich mir die Hartmut und Ich Romane von Oliver Uschmann auf jeden Fall auch noch ansehen möchte.

Nun zu meiner neuen CD. Nein, ich meine damit nicht die Anderswelt, die ich im letzten Eintrag erwähnt habe, sondern Ryūzetsuran (竜舌蘭) von Go!Go!7188. Ja, ich habe eine neue Go!Go! CD. Ryūzetsuran beinhaltet eins meiner absoluten Lieblingslieder nämlich Kangaegoto (考え事).Ich liebe dieses Lied seit ich es zum ersten Mal gehört habe. Sennichikō (千日紅) finde ich auch ziemlich

cool, vor allem die Textstelle mit dem roten PomPom (nee kiite yo akai PONPON). Generell kann ich über die CD das sagen, was ich immer über Go!Go! sagen – sei rocken so einiges weg! Einige Lieder (z.B. Futatsu no Ashioto und Otona no Himitsu) gefallen mir nicht ganz so gut, aber trotzdem bewegt Go!Go! eigentlich immer irgendwas in mir. Ich glaube, mir fällt keine Situation ein (außer manchmal beim Lesen), in der mich

Musik von Go!Go! stören würde. Ich hab mir bei der Gelegenheit auch gleich mal im Internet die vier neusten Alben von Go!Go!7188 gesucht, also Parade, 569 (Go Rock – wieder mal schönes, japanisches Zahlen-wortspiel, wie ja auch schon im Bandnamen), Tora no Ana 2 (das zweite Coveralbum von Go!Go!7188) und Antenna. Und meine Beürchtungen, Go!Go! hätten nach gelassen, haben sich komplett verflüchtigt. 569 oder Parade wird wohl die nächste CD sein, die sich zu meiner Go!Go!7188 Sammlung hinzugesellt.

So und zum Abschluss kommt nun endlich, endlich mein Fazit über Burst Angel. Joa… also WIE lange habe ich mich mit diesesm Anime herumgequält? Seit etwa 5 Monaten! Ich denke, das sagt schon eine Menge über meine Meinung zu diesem Anime aus, oder nicht? Es geht wie schon erwähnt um Jo, Meg, Amy und Sei, die in einer fernen Zukunft ihr Geld als Söldnerinnen verdienen. Und, na ja, eigentlich war es das schon. Vielleicht bin ich zu doof für die tiefe, philosophische Hintergrundstory, die sich irgendwo zwischen Mechas, Titten, Kugel, Möpsen und leuchtenden Gehirnen versteckt, aber wenn ihr mich fragt, gibt es diese Hintergrundstory nüscht. Die Story ist ohne hin extrem flach, was durch die Oberweite der weiblichen Protagonisten wohl ausgeglichen werden soll. Versteht mich nichts falsch, ich habe nichts gegen Fan Service, aber der

Anime sollte nicht nur daraus bestehen. Gerettet hat mich die ganze Zeit Jo, weil sie einfach eine coole Sau ist und die Anime ganz alleine schmeißen könnte. Bei ihr hat mich nicht einmal gestört, dass sie Mecha-Pilotin ist. Sei ist an sich auch ein cooler Charaktere, leider sind ihr Outfits zu billig und sie lässt sich nur schwer wirklich ernst nehmen („Was hat sie gesagt?“ – „Keine Ahnung, ihre Hupen haben mich abgelenkt.“). Nein, ich reduziere Frauen nicht auf ihre Brüste, aber dieser Anime lässt einem keine andere Wahl. Dazu kommt noch die nervige Computer Grafik, die meiner Meinung nach nicht notwendig gewesen wäre. Popcorn Kino mag ich ohnehin nur im seltensten Fall und leider ist dieser Anime genau das. Ich habe ihm wirklich eine Chance gegeben und leider konnte ich ihm

nichts abgewinnen. Man hätte das ganze wesentlich besser machen können, die letzten (!) Folgen nicht zur Hälfte aus Rückblenden auf den Anime bestehen lassen müssen. Meine Lieblingsfolge war übrigens die Folge, in der gezeigt wurde, wie sich Jo und Meg (die ich übrigens am allerschlimmsten fand) kennengelernt haben. Ich entschuldige mich hiermit bei allen, denen der Anime gefallen hat, dafür, dass ich ihn zu zerreisse, aber er war nun mal ganz und gar nicht mein Fall. Durch Jo, die Musik im Anime und das bisschen Story, das mir ganz gut gefallen hat, geben ich ihm alles in allem 4 1/2 Boobs… äh, Pans. Ach ja: Opening und Ending haben mir beide nicht gefallen. Ach ja, ich hab mir gar das Opening zur OVA Burst Angel Infinity angesehen und muss gestehen: Es gefällt mir. Vielleicht gebe ich den Engeln ja noch eine Chance?

Okay, das war’s dann für heute. Ich werde mich jetzt an Hayate setzen, das Vampire-Regelwerk durchackern oder Die Saat von Guillermo del Toro und Chuck Hogan weiterlesen. Und bis wir uns wiedersehen (bzw. ich euch wiederschreibe und ihr mich wiederlest) verzweifelt nicht, gestaltet eure eigene Wirklichkeit, habt keine Angst vor der Dunkelheit und lasst’s krachen!

    Shibaraku tenjou o jitto mi nagara kangaegoto o shiteita
    Sakki kara kuroi mushi ga migi kara hidari e ugoiteiru

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Soooo, endlich bin ich wieder da, zurück von 9 Wochen super, super toller Berufsschule. In den letzten Wochen bin ich beim besten Willen nicht zum Schreiben gekommen und eigentlich hätte ich jetzt genug Stoff für mindestens drei Monate. Wahrscheinlich werde ich das aber trotzdem nicht tun, weil es mir sonst einfach zu stressig wird das dann noch mit aktuellem zu verbinden.

Doch jetzt von Vorne. Wie ihr ja alle wisst war ich die letzten neun Wochen auf der Berufsschule in Frankfurt, Seckbach. Neun Wochen auf engstem Raum mit jede Menge anderen Leute und vielen, vielen Bücher. Obwohl… soviel zum Lesen bin ich gar nicht gekommen. Schuld daran sind Kecs, Noa und Cheri – und das Lernen zum Teil auch. Aber erst zu erstgenanntem: Kecs, Noa und Cheri

sind drei Leute, die ich auf der Schule kennen gelernt habe und mit denen ich viel unternommen habe. Wir waren zusammen (mit noch einer zusätzlichen Person) auf dem Schandmaul-Konzert am 19.9. in Hanau und es war wirklich klasse. Ich hatte mir kurz zuvor die Anderswelt CD gekauft um mich auf das Konzert vorzubereiten und es hat sich wirklich gelohnt. Dann waren wir noch das ein oder andere Mal (meistens mit der Mitbewohnerin von Kecs und Cheri) in der City von Frankurt. Noa, Kecs, Noas Freund und ich waren dann noch zusammen im Theater und haben uns die Dramatische Bühne mit dem Stück Barbarella – Verwirrt im Weltall angesehen und uns zum Teil kringelig gelacht („Wir sind die freie Revolutionsfreiheitsbefreiungsfront zur Befreiung aller

Lebewesen„) Ich kann das Stück nur jedem empfehlen.
Außerdem haben wir vier zusammen ein bissl Vampire – The Masquerade gespielt. Es war richtig cool, vor allem da Cheri gar nicht so weit weg wohnt und wir (zusammen mit Fussel und vielleicht noch jemandem) wahrscheinlich öfters spielen wollen. Kecs hat eine Malkavianerin gespielt, die einfach soo süß war, dass man sie einfach nur noch knuddeln wollte – obwohl unsere Charaktere wohl zeitweise von ihr genervt waren – („Eure königliche Prinzesstät…„), Noa war eine militant-feministische Öko-Brujah („Woher kommt das Blut? Ist das Fair

Trade?„) und ich habe Zoey – Gangrel -, gespielt, ein wütendes Straßenkind, die eine gewissen Affinität zu ihrer Erzeugerin Liskarr hat („Liskarr ist nicht meine Mutter!„). Cheri hat gemeistert und uns in ein wirklich spannendes, leider nicht fertig gewordenes Abenteuer in Frankfurt geschickt. Ich habe mir dann auch nachdem die Berufsschule vorbei war neue Würfel gekauft. Einige schöne W10 für Vampire und auch noch mal ein paar W20 für DSA.

Nun aber ganz kurz noch zum Unterricht in Seckbach. Etwa 80% der Stunden waren wirklich interessant. Vor allem unser Literatur Dozent war ziemlich cool und engagiert. Wenn man so einen Lehrer hat, dann macht einem wahrscheinlich (fast) alles Spaß. Herstellung war auch ziemlich interessant – ich werde Bücher nie wieder so sehen wie zuvor.

Und um das Thema Seckbach zu beenden kurz noch ein Wort zu den Abendveranstaltungen. Es gab eigentlich jede Woche mindestens eine interessante Veranstaltung: Lesungen, Verlagsvorstellungen etc. pp. Ganz besonders gut hat mir die Lesung von Oliver Uschmann gefallen. Er hat im Rahmen eines Script5-Abends aus seinem Buch Das Gegenteil von Oben gelesen (das ich zur Zeit übrigens lese – natürlich mein signiertes Exemplar). Dann hatten wir noch eine sehr interessante Comic AG, die für mich im nachhinein wahrscheinlich etwas teuer wird – Ich wußte gar nicht wie viele interessante Comics es gibt…

So, dann habe ich jetzt noch etwas erzählen, nämlich von letztem Wochenende, an dem wir wieder auf meiner geliebten Ronneburg gelagert haben. Mit wir

meine ich natürlich die üblichen: Fussel, Hugi, ich und 2 andere. Wir hatten nette Nachbarlager – auf der einen Seite die Burgeigenen Esel und auf der anderen Seite die netten Leute, die wir schon von früher kennen. Das Wetter war eigentlich ganz gut, nur genau als wir

abbauen wollten, hat es angefangen zu regenen. Ansonst war es eigentlich wieder eine schöne Zeit auf der Ronneburg. Am Freitagabend gab es tolle Musik von einem Barden mit einer Wahnsinnsstimme, dazu Kirchwein und viel Spaß. Auuußerdem habe ich mir ein neues Barett gekauft. Es ist schwarze und dazu habe ich noch ein wunderbare weiße Feder, die mit einer fantastischen Brosche daran befestigt ist. Ich liebe es einfach.

Na ja, das war’s dann. Ab jetzt gibt’s wieder reguläre Einträge. Stay tuned, seid fleißig und lasst euch nicht abwimmeln.

    Ich bin der Wolfsmensch!
    Schatten tanzen, Heulen in der Nacht!
    Der Wolfsmensch!
    Lachen, schneiden Fratzen, bin erwacht!

Für den Overlord!

Und dieses Mal geht es, wie ich ja schon sagte um Games. Ich habe mir fünf ausgesucht, die ich euch dieses Mal lang und breit vorstellen will. Anfangen will ich mit dem Spiel, das Kuma und ich zusammen durchgespielt haben: Goof Troop für das SNES. Wie man am Namen (vielleicht) erkennt ist Goof Troop das Goofie Spiel und es gehört zu dem Goofie Film bzw. zur Serie Goofie und Max,

die ja im Original auch Goof Troop heißt. Das faszinierendste haben Kuma und ich jedoch erst erfahren, als wir das Spiel beendet hatten und die Credits vor unseren Augen liefen: Goof Troop ist ein Shinji Mikami Spiel! Yay! Aber jetzt erstmal zum Spiel an sich. Am besten sollte man Goof Troop zu zweit spielen, weil es nun mal als Coop-Spiel gedacht ist. Einer übernimmt dabei die Rolle von Goofie (bei uns

war das Kuma) und der andere spielt seinen Sohn Max (da bleibt ja niemand mehr außer der Yuupan). Es handelt sich im großen und ganzen um eine Knöpfe-Drück-Und-Steine-Schieb-Spiel. Und es macht richtig Spaß, wenn man sich zu zweit dran setzt. Allerdings ist das Spiel auch sehr, sehr schnell vorbei und Kuma und ich konnten es kaum glauben, dass das Spiel schon rum war.

Ein Spiel, dass definitiv nicht so schnell rumgeht ist dagegen Wii Music. Vielleicht hat der ein oder andere von euch schon von diesem „Spiel“ gehört und fragt sich – zu Recht – warum ich mir sowas antue. Aber es gibt einen Grund. Es lag da halt so rum und wir konnten Stallone am Klavier „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ spielen sehen. Was es damit auf sich hat, erkläre ich euch sofort. Bei Wii Music kann man quasi alles machen… aber eben nichts richtig. In dem man wie bekloppt mit Wiimote und Nunchuk rumfuchtelt, haut das

ausgewählte Mii in die Saiten, auf die Tasten oder trötet sich die Seele aus dem Leib. Das Schöne daran ist: Man kann nichts falsch machen. Egal, ob man mit seinem ganzen Herzblut versucht eine rockige Variante der Ode an die Freude zu spielen oder ob man eine sehr eigenwillige Version vom Flohwalzer mit Saxophon und Geige daherfuchtelt, das am Ende so klingt als würde man einen nierenkranken Esel langsam mit einer Banane zu Tode prügeln… Die

Bewertung darf man nämlich selbst übernehmen. Und wenn man beschließt, dass etwas, das eigentlich einer akkustischen Vergewaltigung gleich kommt 100 Punkte verdient… dann bitte sehr. Aber trotz allem – oder gerade deshalb kann man mit Wii Music ziemlich viel Spaß haben. Und zwar dadurch, dass man nämlich die besten Miis erstellen kann und diese dann in einer Band spielen lässt. Bei Miicharacters.com gibt es eine riesige Auswahl an Miis zum Nachbauen. Und was gibt es cooleres, als eine Band, in der Michael Jackson (R.I.P., Jacko), Arnold Schwarzenegger, Sylvester Stallone und Chuck Norris zusammen Yankee Doodle spielen? Okay, da gibt es einiges, aber cool ist es trotzdem. Man muss sich Wii Music definitiv nicht kaufen… aber wenn’s grad so rum liegt, kann man es gerne mal antesten.

Bleiben wir bei der Wii, auch wenn sich das jetzige Spiel in keinster Weise mit Wii Music vergleichen lässt. Ich spreche von keinem geringeren Spiel als MadWorld. Style and Violence – brought to you by Platinum Games. Ja,

MadWorld hat mich begeistert, grafisch wie spielerisch. Trotzdem habe ich das Spiel noch nicht durch gespielt, sondern befinde mich so etwa bei der Hälfte. Aber vielleicht sollte ich einfach mal für alle, die gar keine Vorstellung von MadWorld haben. Die Story ist (oberflächlich) erst einmal schnell erzählt: Jack Cayman ist ein Teilnehmer des „Spieles“ DeathWatch, bei dem es hauptsächlich um drei Dinge geht: Geld, (möglichst blutig & stylish) Töten und Überleben. Doch

Jack ist anders, als die anderen Teilnehmer, denn er hat eine Mission, die sich erst im Laufe des Spiels offenbart. Aber es ist nicht die Story, die das Spiel zu dem macht, was es ist, sondern die unglaublich fantastische Grafik. Das Spiel ist fast komplett schwarz-weiß, nur Soundeffekte (im Comic-Stil) sind zum Teil Gelb und natürlich ist das Blut rot. Oft wird der Stil mit Frank Millers Sin City Comics verglichen. Und so kämpft sich Jack mit seiner am Arm befestigten Kettensäge

durch schwarz-weiße Gegner-Horden um ein bisschen Farbe in die Welt zu bringen. Klingt doch nett. Gesteuert wird mir Wiimote und Nunchuk, wobei man schon auf Dauer müde Handgelenke bekommen kann. Um die Level bis zu den bestehen braucht man nämlich eine bestimmte Anzahl von Punkten, die man durch kreatives Töten bekommt. Ein Beispiel? Okay: Zuerst sorgt man mit einem Autoreifen dafür, dass der Gegener hilflos wird, dann greift man sich ein

Straßenschild und steckt es dem Gegener in den Kopf. Und zu guter letzt wird er dann wiederholt an einen „Rosebush“ – eine mit Dornen versehene Wand – gepinnt, bis er absolut tot ist. Das ist die MadWorld Standart-Kombo. Dann gibt es noch die Bloodbath Challenges – zeitlichbegrenzte Minispiele, wie zum Beispiel Man Darts in dem es darum geht, Gegner mit einem Baseballschläger gegen eine Dartscheibe zu schlagen. Aber das soll erst einmal zum Thema MadWorld reichen, denn ich habe noch zwei weitere Spiele, die ebenfalls länger Beschreibungen verdienen.

Bleiben wir bei schwarzem Humor – obwohl dieses Thema in beiden folgenden Spielen eine wichtige Rolle spielt. Aber zu erst möchte ich über Stubbs the Zombie schreiben. Stubbs the Zombie (oder Stubbs the Zombie in Rebel Without a Pulse, was der vollständige Titel ist) ist ein XBoX-Spiel von 2005, hat also schon ein Paar Jährchen auf dem Rücken. Leider haben Kuma und ich das Spiel auch noch nicht durch gespielt (wir haben es größten Teils im Coop gespielt). Aber zu erstmal zur Story. Edward “Stubbs” Stubblefield ist tot, na ja, untot. Er wurde

1933 erschossen, doch jetzt ist er wieder zurück und zwar als Zombie in der „retrofuturistischen“ Stadt Punchbowl. Was in Stubbs vorgeht, lässt sich nicht leicht erkennen und viele seiner Taten sind wohl auch eher unbeabsichtigt. Doch seine Hauptintention sind vor allem zwei Dinge: Die schöne Maggie Monday, in die sich Stubbs auf den ersten Blick verliebt hat (fragt nicht…) und natürlich Gehirne… Braiiins… In dem Stubbs die Gehirne der Menschen frisst, füllt er nicht nur seine Energie und Spezial Attacken auf, sondern lässt die Menschen auch zu Zombies werden, die sich ihm daraufhin anschließen. Stubbs the Zombie räumt auf mit Vorurteilen gegenüber Untoten. Nur weil Stubbs Gehirne frisst, ist er noch lange nicht böse. Der Humor ist tiefschwarz, aber was erwartet man sonst von einem

Spiel, das mit dem Slogan „Be the Zombie“ wirbt? Die Steuerung ist gut, die Level groß und vielleicht eine Spur zu unübersichtlich, denn Kuma und ich haben uns oft gefragt „Ja, und wohin jetzt?“. Die Musik ist wunderbar und alles in allem hatte ich viel Spaß mit dem sehr abgefahrenen Spiel, auch wenn es leider zu Weilen etwas an Innovation mangelt und doch etwas mehr Abwechslung vertragen könnte.

Aber kommen wir zum letzten Spiel, dass auch gleichzeitig das Spiel ist, an dem ich am längsten saß und bei dem ich auch am weitesten bin, wenn leider auch nicht ganz durch (es ist echt zum Mäusemelken!): Overlord – Raising Hell für die PS3. Es gibt das Spiel auch für PC (Grunspiel und Erweiterung) und XBoX

360, dann gibt es inzwischen auch schon einen zweiten Teil und ein Prequel für die Wii. Aber ignorieren wir das erstmal und konzentrieren uns auf das Spiel, das ich kenne. Overlord ist ein klasse Fantasy-Rollenspiel in dem man die Rolle des finsteren Overlords schlüpft. Ziel des Spiels ist es sein Reich

des Grauens weiter auszubauen, nachdem diese schrecklichen Helden alles zerstört haben. Doch alleine kann man die Welt nicht unterwerfen, man braucht dazu – wohl oder übel – Schergen. Die Schergen in Overlord sind unterwürfige, nicht besonders helle, aber kämpferische Wesen, die das Leben ihres Meisters mit allen erdenklichen Mittel erleichtern wollen. Und wenn sie dafür in den Tod rennen… na ja, dann tun sie das halt. Man steuert zwar im Spiel den Overlord, doch zum Kämpfen, Räder drehen, Fässer zerschlagen benutzt man die Schergen, die man mit R2 ausschwärmen lassen kann. Es gibt vier verschiedene

Arten von Schergen: Braune (Kämpfer), Rote (feuerresistente Fernkämpfer), Grüne (giftresistente Assassinen) und Blaue (Heiler, die schwimmen können). Zum Beginn hat man nur die braunen Schergen, die anderen bekommt man erst im Laufe des Spiels. Schergen können an Schergen-portalen

beschworen werden, doch dazu braucht man Energie, die auch jeweils in den vier Farben zu finden ist und unbedingt gesammelt werden sollte. Der Humor ist ziemlich cool und ziemlich britisch. Die Steuerung eigentlich gut, obwohl es eine Stelle gibt, bei der man die Schergen genau steuern muss, was in einer Katasrophe endet. Ich liebe Overlord, ich liebe Gnarl und habe wirklich, wirklich viel Zeit mit diesem spiel verbracht. Ich werde es auf jeden, jeden Fall weiter spielen, wenn ich wieder bei Kuma bin. Overlord rockt und ich könnte noch soviel darüber schreiben, aber das würde den Rahmen sprengen.

Bevor der Eintrag zu Ende ist, kurz noch zu weiteren Spielen, die ich (an) gespielt habe: Da waren Oneechanbara für Wii und 360, wieder mal im Coop. Ich habe Kuma Terranigma gezeigt, weil er es noch nicht kannte. Zusammen haben wir noch Tetris Attack für SNES gespielt (und ich habe fast immer gewonnen).

Na ja, ich hör dann mal auf, der Eintrag ist lang genug. Über die Berufsschule, in der ich jetzt schon seit einer Woche bin, erzähle ich später. Unternehmt was mit Freunden und Familie, seid musikalisch, erfinderisch, tolerant und setzt euch durch, wenn es sein muss.

    Call my baby lollipop
    Tell you why
    Her kiss is sweeter than an apple pie

Soo, und jetzt zu meinem ersten Eintrag bezüglich meines zweiwöchigen Urlaubs bei Kuma. In der ersten Woche war das Wetter viel zu heiß und in der zweiten Woche hat es fast die ganze Zeit geregnet. Aber sonst war es schön. Wir haben viel Zeit zusammen verbringen können und genau dass ist es, was ich von Zeit zu Zeit wirklich brauche. Wir waren wieder shoppen, wenn das Wetter es nicht versaut hat und ich bin wieder um einige Tee-Sorten reicher. Ich

habe mir einen seehr leckeren Vanille Schwarztee gekauft und dann noch eine Ostfriesen-Mischung (ebenfalls ein schön starker Schwarztee). Außerdem haben zusammen mit Kumas Bruder neue Möbel aufgebaut. Ich bau gerne Möbel auf und hatte deshalb auch ziemlich viel Spaß dabei, obwohl wir keinen Akku-Schrauber hatten. Na ja, man kann ja nicht alles haben. Und dann hatte Kuma noch Geburtstag. Von mir hat er die bereits erwähnte Aerith Actionfigur

bekommen, ein wahres Schmuckstück, dann noch eine Dose Instant-Chai und das Tagebuch eines Wombats, ein unglaublich süßes Bilderbuch von Jackie French und Bruce Whatley. Das Buch ist einfach klasse und ich kann es jedem nur ans Herz legen, es allen Menschen, die man lieb hat, zu schenken.

Sonst will ich heute mal über meine Top 3 Filme berichten, die wir beiden zusammen gesehen haben. Es gab da noch einige mehr, aber ehrlich gesagt habe ich einfach keine Lust über jeden Film was zu schreiben. Also fangen wir an mit Film Nummer 1 (in chronologischer Reihenfolge): The Machine Girl.

Japanischer Trash-Splatter, dessen weiblicher Cast (fast) ausschließlich aus Pornodarstellerinnen besteht. Yay, klingt ja schon wie ein Film den man gesehen haben muss… nicht. Na ja, The Machine Girl ist nunmal kein Film, den man ernst nehmen sollte. Das merkt man schon an der Story: Yu und Ami (Minase Yashiro) sind zwar schon seit dem frühen Tod ihrer Eltern (die angeblich Verbrecher waren) auf sich allein gestellt. Doch dann stirbt Yu. Er und sein Freund werden

umgebracht – von dem Sohn eines Yakuza-Ninjas. Nun ist es an Ami, Rache zu nehmen. Doch bevor es dazu kommen kann, muss sie viel Leid ertragen. Zu letzt, verliert sie ihren linken Arm. Doch dadurch lässt sie sich nicht aufhalten. Zusammen mit Miki (Asami Sugiura), der Mutter von Yus Freund und einem Machinengewehr als Armporthese macht sich Ami auf den Weg. Oh ja, Trash pur. Aber jeder der Trash mag, hat sich mit Machine Girl eindeutig den richtigen Film ausgesucht. Ich mochte den vollkommen dämlichen Scheiß sehr gerne. Asami sieht richtig gut aus und ihre Outfits sind ganz genau mein Geschmack. Wer gerne sinnlose, nicht ernstzunhemende Gewalt, ganz strange Waffen, hübsche Frauen und Unmengen Kunstblut sieht, ist hier auf jeden Fall bestens bedient.

Der zweite Film in der Reihe ist Bolt. Ursprünglich hat mich der Film ja nie so richtig interessiert, aber das war bevor ich den ersten Trailer gesehen habe und meinen großen Irrtum bemerkt habe. Zur Story. Blot ist ein Superhund, der sein Frauchen Penny und die ganze Welt vor Dr. Kaliko retten muss. Zumindest denkt er das. Eigentlich ist er nur ein Schauspieler in einer Action-Serie. Doch eines Tages, als er meinst Penny wäre entführt worden, landet Bolt in New York. Um sie zu retten, setzt der Hund alle seine (nicht vorhandenen) Superkräfte ein. Zusammen mit der Straßenkatze Mittens und dem fernsehsüchtigen Hamster Dino in seiner Plastikkugel macht sich Bolt auf den Weg nach Hause. Hmm, nach meiner Beschreibung klingt der film nicht sonderlich interessant, aber er ist

wirklich lustig. Alles in allem ist Bolt eine schöne, klassische Freundschafts- geschichte, mit einer Reihe Bekloppter. Mittens ist die einzige in der Gruppe, die keinen Vollschaden hat. Mir hat der Film gefallen. Es ist ein Disney, aber kein Pixar Film, was man ihm schon in

gewisser Weise anmerkt, aber trotzdem ist es ein sehenswerter Familienfilm (Bei einem Buch würde ich jetzt All Age sagen… sagt man das bei Filmen eigentlich auch so?).

Soo, der letzte Film für heute war wieder mal ein spontan Kauf von mir, nicht nur weil Brendan Fraser und Sarah Michelle Gellar mit spielen, sondern weil der Film wieder mal einen meiner Film-Faibles getroffen hat: Verschiedene Menschen deren Wege miteinander verwoben sind. Neben Zeitreisespielereinnen à la Butterfly Effect ist das eins meiner Lieblingsthemen. Ich liebe es wenn in Filmen so sehr auf Kleinigkeiten gesetzt wird (wobei der Butterfly Effect ja da einen

großen Fehler hat, aber lassen wir das). Der Film von dem ich spreche ist The Air I Breathe und darum geht’s: Dreh- und Angelpunkt der Geschehnisse des Films, ist Gangsterboss Fingers (Andy Garcia), der mit dem Popsternchen Trysta (Sarah Michelle Gellar) sein Business wechseln möchte. Er hat jedoch nicht damit gerechnet, dass es einen Verräter (Brendan Fraser) unter seinen Leuten gibt, der sich in die junge frau verliebt. Ebenfalls um die Liebe geht es einem Arzt (Kevin Bacon), dessen Traumfrau (Julie Delpy) im Sterben liegt. Und dann ist dann noch der unglückliche Banker (Forest Whitaker), der durch einen Zufall von einer Manipulation eines Pferderennens Wind bekommt und seine große Chance wittert… Der Film ist vielleicht an ein Paar Stellchen etwas weit hergeholt,

aber das sind solche Filme in gewisser Weise ja immer und es schadet dem Film nicht merklich. Ich würde dem Film keine volle Punktzahl geben, aber er ist schon überdurchschnittlich. Wer wie ich verstickte Schickalsfäden mag, sollte sich The Air I Breathe einmal ansehen. Wer mit diesem Thema nichts anfangen kann, wird hier seine Meinung nicht ändern.

Außer diesen Filmen haben Kuma und ich noch einige Filme gesehen, wie Arizona Junior (da Kuma und ich beide die Cohen-Brüder gerne mögen… Nicholas Cages Firsur ist Gold wert), Bedtime Stories (den sich Kuma gekauft hat, nachdem ich ihm Glubschi, das Meerschweinchen, auf der Hülle gezeigt habe,) Zombie Killer (die verfilmte Version von Oneechanbara – noch mehr Japan Trash), X-Men II (Kuma hat sich die Blu-Ray Box der Trilogie geholt), Watchmen und So finster die Nacht (über die letzten habe ich ja schon berichtet). Im nächsten Eintrag geht es dann um die Games, die ich (bzw. die wir) gezockt haben… auch wenn ich dieses mal es leider, leider nicht geschafft habe ein einziges Spiel zu Ende zu bringen.

Na ja, ich erwarte euch im nächsten Eintrag. Hütet euch vor Ninjas (und vor Piraten), überschätzt euch nicht und vertraut auf das Schicksal.

    Und ausserdem…
    Bin ich noch total rock
    Bin der Rock’n’Roll Übermensch

Jaaa, da bin ich endlich wieder. Und bevor Missverständnisse entstehen: Bei der heutigen Überschrift beziehe ich mich auf Duke Nukem Forever und möchte nicht damit ankündigen, dass ich meinen Blog auf ewig fortsetze. Die Gründe für mein langes Nicht-Schreiben sind Stress und Urlaub. Oder um es ohne Ausrede zu sagen: „I suck„. Und das auch noch, obwohl mein geliebter Yuupan Blog letzten Monat ein Jahr alt geworden ist. Ja, ich bin jetzt schon ein ganzes Jahr am Bloggen und die Welt hat sich dadurch nicht wesentlich verschlechtert. Ich hätte von mir nicht gedacht, dass ich es solang durch halte mehr oder weniger regelmäßig zu schreiben, aber siehe da, es klappt. Ich danke allen, die jemals irgendwas in meinem Blog gelesen haben und im besten Fall auch noch ein Comment hinterlassen haben. Außerdem danke ich allen, denen ich die schönen Erlebnisse zu verdanken habe, von denen in meinen Blog zu lesen ist. The Show will go on. Also seit bereit für weitere Bücher, Filme, Games, Figuren und jede Menge unsinnigen Yuupan-Nonsense.

Und gleich geht’s hier auch weiter mit meiner im letzten Eintrag schon angekündigten Gekisou Mikuru. Von der Gekisou-Figuren war Mikuru die, bei der ich am längsten gezögert habe. 1. Weil ich Yuki und Haruhi als Charaktere lieber mag, 2. Weil Mikurus Extravaganza Outfit nicht zu den anderen beiden passt… es ist so pink und 3. Weil Mikuru einfach nicht so schön aussah auf den Bildern wie ihre Kolleginnen. Letzten Endes habe ich sie mir dann doch geholt und bereue es kein

Stück. Wenn Yuki noch dazu kommt habe ich die Gekisou-Figuren komplett und somit ein erstes vollständiges Set. Und nicht nur irgendein Set, sondern ein wunderschönes Set von Good Smile. Aber nun mal speziell zu meiner Mikuru. Genau wie Haruhi ist auch sie in einer sehr schönen Windowbox gekommen und ausgezeichnet verarbeitet. Wieder bin ich richtig begeistert von meinem Kauf und habe nun mit Mikuru ein neues Schmuckstück ganz oben in meiner Vitrine stehen. Die Bemalung von Mikurus Kleid und Haaren ist einfach erstklassig. Pantsu mit rosa Schleifchen-Fanservice – Was wäre Mikuru ohne Fanservice? Jetzt warte ich nur noch auf Yuki, bei der leider noch gar kein Termin feststeht… Ich muss wohl geduldig sein… *seufz*

Aber Mikuru ist nicht die einzige Neue in meiner Vitrine. Am gleichen Tag kam nämlich noch meine Game-Legends Lieferung, mit Kumas Geburtstagsgeschenk (Aerith aus Final Fantasy VII als Actionfigur) und für mich Cham Cham aus Samurai Spirits als Gashapon. Damit habe ich jetzt schon ganze 2 Gashapons

bei mir stehen (Ui…). Ich mag Cham Cham total gerne und hatte früher auch einmal versucht sie zu cosplayen. Das Cos sah allerdings nur wenig nach Cham Cham aus (aufgrund meiner unpassenden Figur und mangels grüner Perrücke) und ich wurde von allen für ein Pikachu gehalten… Außer von einem Japaner, der wegen eines Fussballspiels (oder sowas) in Frankfurt war und mit wunderbarem Dialek „Chamu Chamu“ zu mir sagte. Yay, Egopush! Sollen mich

doch die RTL-II-Kiddies für das bekloppte Pokemon halten, solang Menschen aus dem Land des Cosplay mich erkennen! *hüstel* Okay, ich war bei meiner Gashapon-Figur. Für ein Gashapon ist Cham Cham recht groß. Sie steht ziemlich grade (was bei Gashapons ja leider nicht immer der Fall ist) und ist alles in allem sehr schön. Sie ließ sich gut zusammenbauen und hält auch problemlos. Die Verarbeitung ist sehr gut und ich habe wirklich nichts zu meckern. Vielleicht werde ich in Zukunt auch weitere Gashapons holen, aber das weiß ich noch nicht.

Soo, und demnächst bin ich dann auch erst mal ’ne ganze Weile weg. Ab 27. 7. Bin ich nämlich für 9 Wochen in Frankfurt, in der Berufsschule. Ich werde zwar an den Wochenenden versuchen, Heim zu fahren, aber ob ich diese Zeit dann nutze um Blog-Einträge zu schreiben, weiß ich nicht. Außerdem musste ich jetzt jede Menge Lektüren lesen. Goethe, Schiller, Büchner, Kleist… Ja, ja, der gute,

alte Kleist… wie ich ihn hasse. Inzwischen habe ich fast alles gelesen. Es fehlen mir nur noch einige Gedichte von Heine und der Roman Frau Jenny Treibel von Fontane. Meine Gefühle gegenüber Fontane sind übrigens sehr gemischt. Er schreibt wunderbare

Balladen und Gedichte… aber leider auch Effi Briest. Na ja, ich hab das Buch jetzt in der Hamburger Leseheft-Ausgabe für gigantische 2,20 € bestellt und werde dann ja morgen sehen wie es ist.

Und wo ich grad von Büchern spreche: Endlich, endlich kann ich meinen Senf zu Das Buch ohne Namen von Anonymous abgeben. Ich habe das Buch schon vor einer Weile als Leseexemplar gelesen und jetzt ist es endlich auf dem Markt. Ich habe mir natürlich gleich mein Exemplar gesichert und jetzt steht es in meinem Regal. Aber nun zum Buch: Willkommen in Santa Mondega, einer Stadt,

die ohnehin noch nie besonders sicher war. Aber jetzt ist hier die Hölle los, denn The Bourbon Kid ist wieder in der Stadt und er hinterlässt eine blutrote Spur. Gleichzeitig kommen zwei Mönche in die Stadt um einen mysteriösen blauen Stein zu finden. Eine Sonnenfinsternis wird über Santa Mondega herein brechen… und vielleicht wird die Sonne sich danach nie wieder zeigen. Und dann ist da noch dieses Buch, ohne Namen, ohne Autor… und niemand der es gelesen hat, ist noch am Leben.
Das Buch ohne Namen ist düster, brutal und einfach fantastisch. Charaktere werden vorgestellt… und sterben. Andere Charaktere, bei denen man denkt, es sei nur eine Frage der Zeit, bis sie ins Gras beißen, überleben bis zur letzten Seite. Der Klappentext behauptet, das Buch sei

eine Mischung aus Douglas Adams und Quentin Tarantino. Ich kann nur bei zweiterem zustimmen, aber dafür umso mehr. Ich liebe dieses Buch mit dem fantasischem Cover einfach. Lest es, ich will nicht zuviel verraten.

Ja, und das war es dann auch erst mal von mir. Die nächsten beiden Einträge werde ich rückblickend von den wichtigsten Games und Filmen berichten, die ich in meinen zwei Wochen bei Kuma gespielt / gesehen habe. Also, stay tuned, keep on dancing, lernt fleißig und trinkt nicht zu viel Alkohol.

In ewiger Liebe,
Yuupan.

    Katachi no mienai tsunagari wo shinjitai
    Eye to eye
    Toki ni wa tashikameaitai yo
    Don’t you know, know, know
    It’s love

So, dieses Mal habe ich mehrere Themen, eins schöner als das andere. Ich fang einfach mal Vorne an: Ich habe wieder mal ein schönes Buch gelesen, wieder mal von Terry Pratchett. Dieses Mal war es der Jugendroman Kleine Freie Männer (The Wee Free Men) und der Erste Teil um die Nachwuchshexe Tiffany Weh und die Wir-sind-die-Größten. Kurz etwas zur Handlung: Tiffany Weh scheint auf den ersten Blick ein einfaches neun Jahre altes Mädchen… doch etwas an ihr ist anders. Denn wie nur wenige erkennen hat sie den Ersten Blick und den Zweiten Gedanken. Tiffany ist eine Hexe ohne es zu wissen. Doch schon bald muss sie ihre Fähigkeiten einsetzen (und wer die Hexen der Scheibenwelt kennt, weiß, dass damit keine Magie gemeint ist), denn ihr kleiner Bruder

Willwoll wurde von der Elfenkönigin entführt. Nun liegt es an Tiffany ihn mit Hilfe der Wir-sind-die-Größten aus dem Land zu retten in dem alle Träume wahr werden.

Mir hat das Buch wie schon gesagt gut gefallen und ich freu mich auch schon auf die anderen Bücher mit Tiffany. Auf sehr angenehme Weise fühlte ich mich durch das Buch an den Film Reise ins Labyrinth mit David Bowie erinnert. Das Buch ist wirklich

empfehlenswert und setzt auch eigentlich keinerlei Scheibenweltkenntinsse voraus, wshalb es wirklich auch komplett unabhängig von den anderen Werken auch von Jüngeren gelesen werden kann. Von mir kriegt das Buch auf jeden Fall einen dicken Empfehlungsbutton.

Das zweite Ereignis, dass ich dieses Mal unbedingt in den Eintrag schreiben muss, war mein Pfingstwochenende auf der Ronneburg. Hattet ihr alle auch schöne Pfingsten? Also bei mir war’s klasse. Als Fussel und ich Samstagabend auf der Burg eintrafen, sah es leider noch nicht so sehr danach aus. Die Burg war alles andere als gut bestückt, dir Stände nahmen etwa nur die Hälfte des Platzes ein, der sonst immer auf den Märkten verwendet wird. Der Grund dafür waren zwei andere Märkte, die auch an Pfingsten in der Nähe stattfanden. Also begann es erst einmal mit einer kleinen Enttäuschung. Aber zum Glück hat das

recht bald geändert. Ich habe mir neue Teile für meine Gewandung gekauft, nämlich eine Weste, eine Haube und eine Kette, dazu dann Lederbänder. Dann gab’s natürlich wieder mal jede Menge nette Leute, dich wir getroffen haben und auch gerne wieder treffen wollen – doch mehr dazu gleich. Fussel

und ich wurden in einem befreundeten Lager untergebracht und hatten ein schönes, geräumiges Zelt in dem wir es uns gemütlich gemacht haben. Wir haben bei einer Stundenlangen Partie Wikingerschach zugesehen und der fantastichen Musik von Dei Gratia gelauscht. Dei Gratia kommen aus Tschechien und haben extra für mich Tourdion gespielt. Es gibt wenige Bands auf Mittelaltermärkten, bei denen ich mir denke „Ja, die will ich öfters – auch zu Hause – hören“ doch Dei Gratia gehören eindeutig dazu. Fussel hat sich sogar die CD gekauft, die ich mir dann unbedingt mal ausleihen muss.

Kaum ist ein Mittelaltermarkt vorbei, steht schon der nächste vor der Tür. Dieses Mal jedoch nicht auf der Ronneburg, sondern auf Burg Schwarzenfels. Es war der erste Markt, der auf dieser Burg statt gefunden hat und Fussel und ich sind uns ziemlich sicher, dass es nicht der letzte sein wird. Der Markt war klasse, wenn auch etwas klein (na ja, was erwartet man schon bei einem Erstmarkt?) und die Preise mehr als human. Gewandete waren sogar kostenlos – wo erlebt

man sowas heute noch? Wir wollten eigentlich nur einen Tag dableiben, sind dann aber doch spontan über Nacht geblieben. Und zwar bei einem von den netten Leuten, die wir auf der Ronneburg kennen gelernt haben. Die Leute auf dem Markt waren alle sehr nett, die Burg ist wunderschön und es gab eine richtig, richtig tolle Feuershow, die sich selbst auch nicht zu ernstgenommen hat. Es gab da sehr schöne Schuhe für 60 €, die ich mir allerdings nicht gakauft habe. Ich frage mich, ob ich das noch bereuen werde, denn solche Schuhe werde ich wohl nicht so bald wieder finden. Aber meine Füße sahen darin schrecklich aus, das war der Hauptgrund für mich sie nicht zu holen. Und irgendwie habe ich mich schon so auf die Idee mit den Holzschuhen festgeschossen. Also war der

Markt für mich recht günstig, was mir sehr entgegen kommt, weil ich Kumas Geburtstagsgeschenke dieses Monat noch bestellt habe und meine Gekisou-Mikuru unterwegs zu mir. Und Anfang des Monats kam meine Amazon-Bestellung – und schon habe ich einen tollen übergang zum letzten Thema für heute:

Sims 3 ist daa! Ich war mir ja am Anfang nicht so sicher, ob ich es mir gleich kaufen will, aber nachdem ich die ganzen Angebote der Collector’s Box gesehen habe, habe ich mich für diese entschieden. Mein Lieblingsfeature ist der 2GB-USB-Stick im Green Diamond-Look, mit Karabinerhaken, ebenfalls in funky

Grün. Als das Spiel bei mir ankam, war Hugi da und wir haben wir bisschen zusammen Sims erstellt. Hugi und ich waren es früher auch, die wir uns eine komplette Nacht mit Sims 1 um die Ohren geschlagen haben. Die Grafik von Sims 3 ist zeitgemäß gut, die Steuerung genau wie immer und der Sim-Creator leicht zu bedienen. Neu ist ja nun die Stadt in der man seine Sims völlig frei bewegen kann. Die Stadt mag zwar nicht riesig sein, aber sie ist groß genug. Mir gefällt es

auch, dass jetzt die komplette Stadt mit altert, auch wenn das manchmal meine Planung durcheinander wirft. Doch wahrscheinlich ist es besser so. Es lebe der Zufall! Meine Dynastieist übrigens Familie Valentine. Nach ist der Stammbaum recht kurz (2 Generationen) aber das wird sich gewiss ändern. Ein weiteres Problem ist die Tatsache, dass ich es natürlich fertig gebracht habe gleich meine ersten Charaktere lesbisch werden zu lassen (ja, das war geplant, aber eigentlich wollte ich nachdem sie geheiratet haben mit einer anderen Familie weiterspielen). Na ja, nun besteht der Valentine-Clan erstmal aus Veronica

(DNA-Profilerin aus Leidenschaft) und Linnea (Rockstar mit einer Vorliebe für Gartenarbeit, Angeln und Kochen) und deren beiden Adotivkindern Sam (Jugendlicher, der einen Teilzeitjob in der Buchhandlung hat) und Aerith (Kleinkind, über dass sich noch nichts sagen lässt). Ein drittes Kind werde ich wahrscheinlich auch noch adoptieren. Ich mag die Wohnung der Familie sehr gerne und so wird das Kind, das ich am meisten mag, die Wohnung erben. Na ja, mit fünf Personen wird das

wohl erstmal etwas eng werden, aber das muss dann ja nicht lang so bleiben.

Na gut, das war’s dann auch. Traut euren Augen, seid mal wieder spontan und seid fruchtbar und mehreret euch!

Edit

Mikuru ist grade angekommen. Sooo schööön. Mehr darüber nächstes Mal!

    Heavenly stars above
    Just believe what’s in your heart
    No border between us
    I can always feel you inside

So, heute gibt’s viel zu erzählen, deshalb fange ich auch ohne viele Worte direkt mit dem ersten Thema an, denn ich habe wieder mal einen Film gesehen. So finster die Nacht (Låt den rätte komma in) ist ein schwedischer Vampirfilm, eine Liebesgeschichte, weit ab von Twilight und ein Drama über Angst, Verzweiflung und Einsamkeit. Eines Tages zieht im Nachbarhaus des 12-jährigen Oskar (Kåre Hedebrant) ein Mädchen und ihr „Vater“ ein. Das Mädchen, die „mehr oder weniger“ 12-jährige Eli (Lina Leandersson), verlässt das Haus nur Nachts, steht

barfuss im Schnee und riecht komisch. Oskar ist ein ruhiger Junge, der schwer von seinen Mitschülern gequält und mishandelt wird. Er flüchtet sich in seine Rachefantasien und verfolgt in der Zeitung geschilderte Morde. Des Nachts lernen sich die beiden kennen und Oskar verliebt sich in das fremde Mädchen. Was er noch nicht weiß: Eli ist ein Vampir und ihr „Vater“ Håkan (Per Ragnar) ist für eine Mordserie in der Umgebung verantwortlich, da er Blut für das Mädchen sammelte.

Ich könnte jetzt natürlich auch noch soetwas schreiben „Hat die Liebe der beiden eine Chance?“ aber das würde dem Film nicht gerecht werden. So finster die Nacht ist ein wirklich guter, sehr ruhiger und düsterer Film oder überflüssige Effekthascherei (okay, 2 Szenen schon, aber die lassen wir außen vor). Die Charaktere sind interessant und nicht zu flach, wobei leider nicht alles ganz klar wird (dazu muss man wohl doch das Buch lesen). Die jungen Schauspieler sind sehr, sehr gut, vor allem Kåre Hedebrant, dem man die Wut und Angst vollkommen abnimmt. Elis Beutezüge mögen dem ein oder anderen etwas zu blutig sein, aber ich finde es genau richtig, dass es nicht zu einem blutlosen Vampirfilm geworden ist. Alles in allem ist der Film einfach genial. Die Liebesgeschichte ist nicht zu schnulzig, Eli ist eine wunderbare Vampir-version (so etwas gibt es heute leider viel zu selten) und das Setting, das nördliche Schweden, ist einfach perfekt für die ganze Sache. Ich werde mir wahrscheinlich das Buch kaufen um alles in der Geschichte richtig zu verstehen. Ich denke, das lohnt sich.

Was ich aber jetzt gerade schon fertig gelesen habe ist The Adventures of Tom Sawyer von Mark Twain. Ja, ich meinte ja unbedingt dieses Buch auf englisch lesen zu müssen, weshalb ich auch ziemlich lang für das Buch gebraucht habe. Aber es hat sich gelohnt. Mir hat Tom Sawyer trotz dem alten

und umgangssprachlichen Englisch sehr gut gefallen. Aber erstmal kurz ein bisschen was über den Inhalt des Klassikers, der ja eigentlich allen bekannt sein sollte: Im kleinen Städtchen St. Petersburg, Missouri am Mississippi lebt Mitte des 19. Jahrhunderts ein Junge namens Thomas „Tom“ Sawyer. Tom ist ein typischer Lausejunge, der seiner Tante Polly nichts als Scherereien bereitet. Er schwänzt die Schule, balgt sich mit gleichaltrigen und tendiert zu einem eher

arbeitsscheuen Verhalten. Eines Nachts beobachtet er mit seinem Freund Huckleberry Finn (dem übrigens auch der Nachfolgeband The Adventures of Huckleberry Finn gewidmet wurde) einen Mord, doch dies ist nur ein einziger Punkt im Leben des Jungens. Da wäre noch Becky Thatcher, die Tochter des Richters in die sich Tom verliebt, der Tag, an dem Tom das Privileg verkauft, für ihn des Zaun zu streichen und natürlich -unvergessen- als er zusammen mit Huck Finn und Joe Harper wegläuft, um Pirat auf dem Mississippi zu werden.

Tom Sawyer ist zu Recht ein bedeutendes literarisches Werk. Ich habe es gerne gelesen und jeder der sich für Kinder Klassiker interessiert sollte es lesen. Ich werde auch demnächst The Adventures of Huckleberry Finn lesen. Aber erstmal stehen noch einige Leseexemplare an.

Was gibt’s sonst noch so? Ach ja, ich spiele zur Zeit Plants vs. Zombies. Das Spiel ist einfach genial bekloppt! Wer kommt bitteschön auf so eine Idee? Also

in dem Spiel geht es um… Pflanzen und Zombies. Man selbst spielt das Pflanzen Team, dass den Garten und das Haus vor den Zombies beschützt, damit die Hausbesitzer ihre Gehirne behalten dürfen. Das ist die generelle Story, die hinter dem Spiel steht. Was soll ich

groß sagen? Es ist ein Casual Game, das total rockt. Man muss strategisch die Pflanzen setzen um gegen die verschiedenen Zombiearten zu bestehen, was auch nicht immer so leicht ist. Neben dem Adventure Mode gibt es noch einen Survival Mode und jede Menge freispielbare Mini Games, von denen es einige wirklich in sich haben. 42 Pflanzen und 26 Zombies gibt es insgesamt und es dauert eine Weile, bis man alles freigespielt hat. Und es macht Spaß. Wirklich. Wer’s mir nicht glaubt, soll sich mal die kostenlose Demo ziehen. Mich hat sie süchtig gemacht. Oh, und there is a Zombie on your Lawn.

Wo ich grad von Spielen spreche: Ich habe noch ein neues Spiel für mich entdeckt. Dieses Mal handelt es sich allerdings um ein Brettspiel, das mein Bruder, seine Freundin und ich zusammen gespielt haben: Descent. Dieses Spiel hat Ähnlichkeiten mit einem PnP-RPG oder einer Instanz bei WoW. Einer der

Spieler übernimmt die Rolle des Overlords – also des Bösen -, die anderen Spieler sind die Helden. Wenn die Helden es schaffen, lebend durch den Dungeon zu kommen und den Obermotz zu hauen, haben sie gewonnen. Wenn nicht, ist die Welt dem Untergang geweiht. Was genau macht solchen Spaß an Descent? Ich weiß es nicht, aber ich fand es einfach unglaublich toll. Es ist rollenspielähnlich, es ist strategisch, es ist teamorientiert. Dann stehen da auch noch so coole Figuren auf dem Feld. Bisher haben wir zwar noch nicht so oft gespielt (und ich hab ständig vergessen anzugreifen, wenn ich im Guard war >_<), aber es hat mir richtig Spaß gemacht und ich freue mich jetzt schon auf die nächste Runde, wann auch immer diese sein wird.

So, damit wäre ich auch schon fast fertig. Nur noch eins: Am Pfingstwochenende geht's zum Lagern auf die Ronneburg. Ich freu mich jetzt schon halb kaputt, wenn ich auch nur dran denke. Mehr darüber werdet ihr wohl im nächsten Eintrag erfahren. Ich freu mich auf jeden Fall wie ein Schneekönig.

Ich wünsche euch dann auch mal eine schöne Zeit und tolle Pfingsttage. Ladet nicht jeden zu euch ein, überlegt euch gut, ob ihr wirklich Pirat werden wollt (oder nicht doch lieber Ninja) und unternehmt was gegen die Zombies auf eurem Rasen!

    Before our innocence was lost
    you were always one of those blessed with lucky 7’s,
    and a voice that made me cry.
    It’s a song to say goodbye.