Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for November 2008

Na, habt ihr mich vermisst? Vermutlich nicht und trotzdem bin ich wieder da! Dieses Mal habe ich ein Buch und drei Filme im Gepäck und das war’s auch schon. Ich fang einfach mal an mit Das Erlkönig-Manöver, ein historischer Roman von Robert Löhr. Wobei historischer Roman in diesem Fall eher vorsichtig zu verwenden wäre. Abenteuerroman oder Räuberpistole mit literarischem Ratespiel wäre wohl eher zutreffend. Aber bevor ich zu

durcheinander rede, sollte ich erst einmal die Handlung erklären: Sechs mehr oder weniger tapfere Männer (bzw fünf Männer und eine Frau) machen sich im Jahre 1805 auf um den Sohn von Ludwig XVI auf den Händen Napoleons zu retten. Die Handlung mag für

manchen vielleicht interessant klingen, für mich jedoch nicht. Es sind erst die Namen der Protagonisten: Goethe, Schiller, Achim von Arnim, Bettine Brentano, Kleist und Humboldt. Und da beginnt das lustige Spiel „Finde die Zitate“ und „Erkenn die Klassiker“. Schiller zitiert in einer Stelle mein Lieblingsgedicht von ihm mit dem Satz „Den Dank, Dame, begehr ich nicht“, Goethe sagt im Angesicht Kleists „Heinrich, mir graut’s vor dir“ und Kleist stellt wie ein Charakter aus seinem zerbrochenen Krug fest „Zum Straucheln brauchts doch nichts als Füße“. Und wenn dan Schiller als Mönch verkleidet dich die Leiden des jungen Wärters vor dem Gefängnis anhört, konnte ich mich vor Lachen kaum halten. Das Buch ist einfach zum Brüllen, vor allem wenn man ein Paar der Klassiker kennt. Aber selbst wenn nicht ist es ein grandioses Buch, das erst zu Ende hin ein wenig nachlässt. Ich kann nur sagen: LESEN!

Und nun komm ich zum ersten Film für heute: Kikujiro’s Sommer (菊次郎の夏 / Kikujiro no Natsu) von und mit Takeshi Kitano aka. Beat Takeshi. Und darum geht’s: Der achtjährige Masao lebt allein bei seiner Großmutterin Tokio. Sein

Vater ist tot, seine Mutter „arbeitet wo anders“. Als Masao eines Tages ein Foto seiner Mutter mit Adresse findet, macht er sich auf den Weg um sie zu finden. Allerdings kommt er nicht weit. Er stößt auf den Nichtsnutz und Ex-Yakuza Kikujiro (Beat Takeshi) und dessen Frau, die darauf beschließt, dass ihr Mann den Jungen begleiten soll – Schließlich sind Ferien und allein würde der Junge die weite Reise nicht schaffen. Kikujiro (dessen Name übrigens erst am Ende des Films genannt wird) ist ein grober, unfreundlicher Mensch, der zu erst nichts von der Idee den Jungen zu begleiten hält, es letzten Endes dann jedoch doch tut. Es beginnt eine Odysee zweier Menschen, unterschiedlich wie Tag und Nacht, die am Ende jedoch für beide das Beste ist.

Etwa das erste Drittel des Film ist etwas schleppend, doch er wird rasch besser und spätestens ab der Mittel richtig rührend. Ich mochte den Film richtig gern, obwohl die deutsche Synchro leider etwas daneben ist. Der Film lebt aus der Atmosphäre und den skurillen Charakteren. Es fällt mir schwer den Film weiter zu empfehlen, den er ist sehr eigen.

Weiter geht’s mit einem Anime, nämlich Miyori no Mori (ミヨリの森 – „Miyori’s Wald“). Die Protagonistin dieses Films ist die 11jährige Miyori, die mit als Baby von einer Waldgottheit als Hüterin des Waldes ausgewählt wurde. Jetzt aber, zehn Jahre später hat sie das vergessen, denn sie hat die Zeit weit vom Wald entfernt in Tokio gelebt. Ihre Eltern haben sich getrennt und nun soll sie bei der Mutter ihres Vaters auf dem Land leben. Im Wald trifft sie auf die

verschiedensten Waldgeister und schließt langsam Freundschaft mit ihnen. Doch kaum hat sich Miyori in der neuen Heimat eingelebt, kommt auch schon der nächste Schock: Das Dorf und der Wald sollen in Folge eines Dammbauprojektes (Higurashi lässt grüßen xD ) unter Wasser gesetzt werden. Nun muss sie mit ihren neuen Freunden (den Waldgeistern und den Kindern aus dem Dorf) einen Weg finden das alles zu retten.

Miyori no Mori ist leider etwas zu voll gestopft mit verschiedenen kleinen Handlungsstücken, die man in einer Serie bestimmt gut umsetzen kann, in einem Film wirkt es leider etwas wirr. Das ist vor allem sehr schade, weil der Zeichenstil einfach wunderschön ist. Und Waldgeister sind ja sowieso eins der Features, die mein Interesse wecken. Leider kann ich den Film keinen Platz unter meinen Lieblingsanimefilmen einräumen (was bei Die letzten Glühwürmchen und anderen Ghibli-Filmen auch nicht leicht ist), Aber ich mochte ihn. Dazu gab’s guten japanischen Grüntee (Sencha, um genau zu sein). War schön.

Und dann habe ich euch noch einen Anime vorbereitet. Dieses mal ein historischer Samurai-Streifen namens Sword of the Stranger (ストレンヂア -無皇刃譚- / Stranger – Mukoh Hadan –). Die Story ist schnell erzählt und entdeckt das Genre auch nicht gerade neu. Der Junge Kotaro wird von den „Bösen“ gejagt. Er flieht mit seinem Hund Tobimaru und trifft auf einen Namenlosen Samurai (im Laufe des Films wird er Nanashi genannt – das japanische Wort für Namenlos). Dieser hat sein Schwert versiegelt so das er es nicht mehr aus der Scheide ziehen kann, der er seit dem letzten Krieg des Kämpfen überdrüssig geworden ist. Warum Kotaro gejagt wird, verrate ich nicht, sonst wisst ihr zuviel. Trotz der abgenudelten Story ist SotS ein toller, actiongeladener Samurai Anime, der nicht

kitschig wirkt und in dem auch ordnentlich Blut spritzt. Der Zeichenstil übertrifft sogar den von meinem eben gelobten Miyori no Mori und die Charaktere sind einfach cool. Vor allem Nanashi, Kotaro und Tobimaru, aber auch Fuugo – einer von den Bösen. Dazu kommt das im Film chinesisch gesprochen wird, da die Bösen aus China kommen. Wer keine Animeblut-Allergie hat und sich ein bisschen dafür interessiert, darf sich den Anime auf keinen Fall entgehen lassen!

So das war’s für heute von mir. Seht nicht zu tief in den Krug, legt euch nicht mit der Yakuza oder mit Geistern von Selbstmördern an und vergesst NIE wo euer Schwert ist. (Falls ihr’s doch vergesst: Schaut mal in eurem Nacken nach).

Read Full Post »

Jaa, da bin ich wieder. Mit vielen kleinen, netten Themen. Fangen wir mit dem Film an, denn ich ja schon versprochen habe. Color of Magic war jetzt nach Hogfather der zwote Scheibenweltfilm. Hmm, meine Ersteindrücke zu den

Besetzungen habe ich ja schon erwähnt. Diese Eindrücke haben sich auch kaum geändert, aber es sind noch ein Paar dazugekommen. 1. Der Bibliothekar: Ich mochte ihn nicht… weder als Mensch, noch als Ti… Aff… Orang-Utan. Er wirkt zu unsicher und eben einfach zu menschlich. 2. Cohen: Yay, Ich mag den Guten. Auch wenn ich ihn mir weniger haarig vorgestellt hatte, eher glatzköpfig. Aber an sich war er ganz cool. 3. Bethan, die Frau von Cohen: Irgendwie ist sie ganz gut besetzt. Eins bis zwei Jahre zu alt, aber das ging vermutlich nicht anders, wegen Jugendschutz und so. Mir gefällt ihre naive-Mädchen-Art, auch wenn ich sie mir irgendwie anders vorgestellt habe. Und – last but not least – 4. Herrena: Verdammt noch eins, sie trägt KEIN LEDER!! Das war doch extra erwähnt (Zitat:

Nun, bei solchen Buchpassagen gibt es die weitverbreitete Tendenz, dem Gestalter des Umschlagbilds über die Schulter zu blicken und ihn an Leder, hohe Stiefel und blitzende Schwertklingen zu erinnern. Für gewöhnlich fliessen Adjektive wie >drallüppigwohlgerundet< in den Text ein – bis der Autor dringend eine Ruhepause braucht und sie nutzt, um kalt zu duschen. […] Derzeit jedoch beschränkte sich ihr Aufmachung auf ein leichtes Kettenhemd, weiche Stiefel, ein Kurzschwert – und ziemlich viel Schmutz.“ Zitat Ende).

Aber nun zum Film an sich: Mir gefällt das ganze optisch sehr gut. Ankh-Morpork sieht klasse aus (auch wenn nicht nach Ankh-Morpork) und die Unsichtbare Universität von innen erst recht. TODs Anwesen ist richtig schön. Die Truhe ist einsame Spitze… die Zauber und der Troll leider weniger. Die Drachen und die kleinen Schildkrötchen hingegen sind einfach super. Rincewind allerdings ist nicht Rincewind. Leider finde ich den Charakter vollkommen fehlerhaft besetzt.

Trotzdem bereue ich es nicht, den Film gekauft zu haben. Ich muss jedoch sagen, dass es auf jeden Fall ein Film für Fans ist, fast wie eine Hommage an die Meisterwerke von Terry Pratchett. Leuten, die sich nicht regelmäßig in auf der Scheibenwelt herumtreiben, dürfte der Film leider weniger zusagen. Ich werde ihn mir mit nochmal ansehen und mir dann mal seine Meinung anhören. Ich finde es echt interessant, wie ein nicht Scheibenwelt-leser den Film findet.

Wo ich grad bei Kuma bin… Wir haben zwei Meerschweinchen in unserer kleinen Familie! ^_^ Ihre Namen sind CupcakeKeeki“ – die kleine, männliche Diva – und PiePie-Pie“ – die Pie-Sau, unser Egoschweinchen. Ich kenn die beiden bisher leider nur von Fotos und Videos und vom Telefon. Außerdem ist
Cupcake erst nach zwei Wochen zu uns gekommen. Bis dahin hatten wir MuffinMuff-Muff„, der leider viel zu früh über die Regenbogenbrücke gegangen ist. Fotos seht ihr ja auch hier. Sie sind einfach zu süß, ne?

Dann gibt es noch eine kurze Buchrezension – und zwar wieder mal zu einem Leseexemplar. Es handelt sich dieses Mal um Das Versprechen der Wölfe von Dorothy Hearst. Die ganze Geschichte rund um Wölfe

und Menschen spielt zur Eiszeit und erzählt im weitesten Sinne davon, warum und wie die Wölfe und die Menschen zusammenfanden. Das ganze Geschehen wir aus der Sicht der jungen Mischlingswölfin Kaala, eigentlich noch ein Welpe, erzählt, was natürlich zum Lesen sehr eigenartig ist. So, ich erzähle nicht mehr über das Buch, weil man ja bekanntlich die Klappe halten soll, wenn man nichts positives zu sagen hat und ich auch noch ein anderes Thema haben, das ich viel wichtiger finde, als ein Buch, das mir weismachen will, das in jedem Wolf ein Hund steckt, der nur darauf wartet seinen Menschen zu finden.

Ich hab heute wieder einen Monat WoW von meinem Onii-san bekommen. (Habe ich schonmal erwähnt, dass ich den besten Bruder der Welt habe?) Und heute war außerdem 4-Jahre-WoW-Tag und zur Feier des Tages hat jeder eine Blizzardbärenjunges als Non-Combat-Pet bekommen. Außerdem hab ich Wrath of the Lichking installiert und hab jetzt ganz arg viel Spaß. Zum Death Knight hab ich’s noch nicht geschafft, weil Otoria erst lvl 54 ist (ein Level brauch ich noch – Mist). Zur Zeit flieg ich zwischen Tanaris, Un’Goro und Winterquell rum und mach die Quests um Linkens Schwert. Mal gucken ob ich später nochmal weiterzocke, die 55 wird ja wohl zu schaffen sein.

Wo ich beim Thema „Zocken“ bin… gestern haben Charonne, Fussel und ich mit zwei erfahreneren Rollenspielern unsere erste Runde AD&D (Advance Dungeons & Dragons) gespielt. Weil wir komisch sind haben wir uns gleich als Anfangsszenario Dark Sun ausgesucht – eine Wüstenwelt, auf der Wasser ein kostbares Gut ist und das Leben schwer und ziemlich rar ist. Unsere drei Charaktere – Charonnes Halbelfdiebin Rikku, Fusseln menschliche Diebin Imoen und meine Halblingdruidin Dhuna – haben bisher in einer Ökobubble gelebt, in der die Welt noch schön und in Ordnung ist. Aufrecht erhalten wurde dies von einem großen, voll mächtigen Druiden. Doch selbst dieser ist nicht unsterblich also hat er Rikku, Imoen und Dhuna losgeschickt um ein

Heilmittel für die Welt zufinden. Ich weiß nicht, ob ihm klar ist, wie gering unsere Überlebenschance ist, aber so hat nun mal alles für die drei Charaktere angefangen. Nach einigen Wochen trafen sie bei einer Karawane, die von Riesenameisen angegriffen wurde, auf den dritten Spielercharakter – Therum, ebenfalls menschlich, Priester (glaub ich). Das Abenteuer war zwar komplett vom Meister improvisiert aber es hat richtig Fun gemacht. Dhuna ist ein ruhiger Charakter geworden, nachdenklich, aber neugierig. Sie hat großes Vertrauen in ihren Lehrmeister (den Druiden aus der Ökobubble) und darin, dass er sich gut überlegt hat, wenn er in die weite Welt entlässt. Es gibt nur eine Sache, bei der sie rot sieht: Schänder – Magier, die der Erde Energie entziehen und so verhindern, dass dort für die nächsten 100 Jahre etwas wächst.

So, damit habe ich genug Zeug erzählt, für heute. Ich werde mir heute Abend vielleicht noch den Film Kikujiros Sommer angucken oder eben WoW spielen. Also auf dann, gehabt euch wohl und hütet euch vor Riesenameisen, leuchtend roten Augen und halbelfischen Diebinnen mit magischen Taschen.
xxYuupanxx – die immer nach gelben Ausrufezeichen sucht.

Read Full Post »

Long time not seen, guys. Und heute bin ich nach einer durchtanzten Nacht so müde, dass dieser Eintrag vermutlich vor Fehlern überlaufen wird. Also: Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.

Womit soll ich anfangen? Ich habe wieder mal zwei Bücher, von denen ich euch erzählen will. Das erste ist schnell erzählt. Es handelt sich um ein Sachbuch (mehr oder weniger) und trägt den Titel Die Welt ohne uns (The World Without Us). Geschrieben wurde es von Alan Weisman, der sich eindrucksvoll damit beschäftigt, was mit der Welt passieren würde, wenn der Mensch von heute auf morgen einfach so verschwinden würde. Die Kapitel sind thematisch

unterschiedlich und reichen von richtig interessant und faszinierend zu langweilig und nervig. Ich fand es sehr interessant, wie schnell sich die Natur große Teile der menschlichen Zivilisation wieder zurückholen würde. Die Überlegungen über eventuelle evolutionäre Entwicklungen waren mir immer zu schwammig. Störend fand ich allerdings die Kapitel in denen die Umweltprobleme und Vergiftungen der Erde, die der Mensch verursacht hat. Ich mein, das weiß man doch alles schon und ich habe das Buch halt nur unter dem Gesichtspunkt lesen wollen, wie sich alles weiterentwickeln würde. Endfazit: Wer dieses Gedankenexperiment interessant findet, tut nicht falsch daran das Buch zu lesen. Aber man sollte vielleicht erst einmal in der örtlichen Bibliothek nachschauen.

Buch zwei ist wieder ein Roman. Wieder einmal ein Scheibenweltroman von Terry Pratchett nämlich Mummenschanz (Maskerade). Und darum geht’s: Die

junge Agnes Nitt (bekannt aus Lords und Ladies, der zeitlich direkt vor diesem Roman liegt) geht nach Ankh-Morpork, wo sie als Sängerin in der Oper wird. Doch in der Oper gibt es einen Geist, der plötzlich beginnt die Angestellten zu ermorden. Nanny Ogg und Oma Wetterwachs kommen dann ebenfalls in die Zwillingsstadt am Ankh um einen… äh… peinlichen Irrtum aufzuklären und nebenbei nach dem Lancre-Mädchen in der großen Stadt zu sehen. Und während all dies geschieht ist eine Sache am aller wichtigsten: Die Show muss weitergehen! Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Ich mag die Hexen immer mehr. Greebo kam wieder mehr vor und wie schön erwähnt mag ich ihn total gern. Außerdem mag ich Pratchetts Meinung über Ausrufezeichen.

Hast Du die ganzen Ausrufezeichen bemerkt? Fünf? Ein sicheres Zeichen für jemanden, der seine Unterhose auf dem Kopf trägt.

Und wo ich grad bei Scheibenwelt bin: Ich hab mir eine neue DVD gekauft. The Color of MagicDie Farbe der Magie und Das Licht der Fantasie als Film. Noch habe ich nicht mehr als die ersten 10 Minuten gesehen, aber ich werde das nächste Mal einen ausführlichen Bericht abliefern. Bisher weiß ich nur, das Pratchett als Astrozoologe mitspielt. Sean Astin spielt Zweiblum (ist meiner Meinung nach nicht die schlechteste Besetzung), David Jason ist (ein absolut fehlbesetzter) Rincewind, Tim Curry spielt Trymon und der Patrizier Lord Vetinari ist mit Jeremy Irons wunderbar besetzt. Als kleines Extra Schmackerl sollte man sich den Film auf Englisch ansehen um Christopher Lee als TODs Stimme zu hören.

Außerdem hab ich noch mal neues über ein paar Mangas zu berichten. Ich habe mir nämlich aus einer Laune heraus Girls Love von Chi-Ran gekauft. Meine Gedanken waren: „Oh, Shojo-Ai. Kaufen!“ Na ja, ich bin leider ziemlich enttäuscht. Es sind einige ziemlich kurze Kurzgeschichten, die keinerlei Entwicklung aufweise und auch nichtmal irgendwie sexy oder romantisch sind. Habe mir dann tags darauf in der Bibliothek einen Manga ausgeliehen, der sich ebenfalls mit der Liebe zweier Frauen beschäftigt allerdings in einem ganz anderen Stil. Der Name des Mangas ist Blue von Kiriko Nananan. Er ist viel

realistischer, von der Story her aber auch von den schlicheten, wunderschönen Zeichnungen. Außerdem ist er romantischer und trauriger. Alles in allem schöner. Vielleicht werde ich ihn mir kaufen um ihn dann immer wieder lesen zu können.

Wo ich grad bei Shojo-Ai bin: Ich mag Sailor Moon. Haruka und Michiru sind total süß. Früher habe ich mich für die beiden nie besonders interessiert, aber irgendwie mag ich sie jetzt immer mehr. Ich finde Haruka toll. Sie ist ein so starker Charakter aber eigentlich ist sie das nur durch Michiru. In ein Paar Folgen merkt man das sehr deutlich. Ohne die ruhige Eleganz von Michiru wäre sie in gewisser Weise verloren.

Gut, dann beende ich diesen Eintrag einmal. Lasst euch nicht von Aliens entführen, hütet euch vor laufenden Truhen und Spiegelscherben, die vom Himmel fallen und denkt immer daran: Die Show muss weiter gehen!
MFG, Yuupan – Die aus einem brenndem Haus zuerst ihren Laptop retten würde.

Read Full Post »

Was soll uns die Überschrift dieses mal sagen? Genau! Ich war im Kino. Dieses Mal gab’s Hellboy II und davor auf DVD den ersten Teil. Natürlich mit Fussel und im Kino war dann auch noch mein Bruder und dessen Freundin dabei. Ich fang mal von Vorne an, mit der DVD.
Hellboy – auch genannt Red – ist ein Monster/Dämon/Teufel/Höllenwesen, der/das von den Nazis im zweiten Weltkrieg beschworen wurde, dann aber von den Amerikaner, besonders von seinem Ziehvater Dr. Broom, aufgezogen. Der Film (also der erste) spielt etwa 60 Jahre später. Hellboy lebt in einem geheimen Gebäude der Regierung, genau wie Fischmann Abraham „Abe“ Sapiens. Die beiden kommen dann zum Einsatz, wenn etwas paranormales im Gange ist und haben klar voneinander abgegrenzte Aufgaben: Abe übernimmt das Denken, Hellboy das Handeln. Im Laufe des Films gaut sich eine Liebe zwischen Hellboy und Elizabeth „Liz“ Sherman, die zu spontaner Selbsentzündung

neigt. Außerdem taucht Rasputin wieder auf, der damals Hellboy beschworen hat, um zu Ende zu führen, was er begonnen hat. Ich mochte den Film schon damals, vor allem einfach wegen Red – einer der coolsten Helden aller Zeiten. Ich kenn den Comic nicht, aber wenn er da genauso genial ist, wäre es fast mal eine Überlegung wert den auch mal zu lesen. Abe ist auch ein sehr genialer Charakter. Ich mag es wie er sich bewegt und seine deutsche Synchronstimme gefällt mir. Was mir aufgefallen ist, ist dass Kroenen große Ähnlichkeiten mit Voldo aus der Soul Calibur Reihe hat. Seht euch einfach das Bild an, und überzeugt euch selbst. Allerdings ist Kroenen zu genial choreografiert und hat richtig, richtig tolle Waffen.

Gut Choreografiert sind die Kämpfe in Hellboy II – Die Goldene Armee auch. Vor allem der diesmalige „Böse“, Elfenprinz Nuala, ist stylisch wie Sau. Aber erstmal die Handlung: Es gibt eine Legende. Die Legende der goldenen Armee, erbaut unter Befehl des Elfenkönigs während eines Krieges gegen die Menschen. Doch er bereute seinen Entschluss und versiegelte die Armee. Daraufhin ergab sich eine Vereinbarung zwischen den Menschen und den anderen Wesen – Kobolden, Trollen, Elfen… -: Die Menschen sollten in den Städten bleiben und die Wildnis ihnen überlassen. Doch Menschen halten sich an soetwas nicht und so kehrte Prinz Nuala, der Prinz der Elfen aus dem Exil zurück um die Goldene Armee zu erwecken und den Menschen ihrer Taten heimzuzahlen. Doch auf der Seite der Menschen treten Abe, Red und Liz in den Ring… wobei Red sich bald Fragen muss auf welche Seite er wirklich gehört.

Prince Nuala: Demon! What are you waiting for? This is what you want, isn’t it? Look at it. The last of its kind. Like you and I. If you destroy it, the world will never see its kind again… You have more in common with us than with them. You could be a king… If you cannot command, than you must obey.

Der zweite Hellboy ist noch besser als der erste. Vor allem der Waldgott, die Zahnfeen und der Trollmarkt. Ich bin immer noch der Meinung, dass beim Trollmarkt die Feen aus Pan’s Labyrinth rumflattern. Nualas Waffe ist auch cool – das Aussehen der Elfen überhaupt. Faszinierend – und zwar ganz und gar.

So, was gibt’s bei mir sonst noch neues? Ich werde am Freitag ein Loriot-Fenster bei der Arbeit machen und freue mich schon drauf. Außerdem gibt es haufenweise, vollkommen sinnlose Nonbooks zu Tintenherz, jetzt wo der Film bald in die Kinos kommt. Fistco hat wieder tolle neue Figuren, vor allem eine Figur von Enma Ai, der Titelheldin aus Jigoku Shojo (Hell Girl) hat es mir angetan. Leider ist die wieder mal ziemlich teuer und so werde ich erstmal warten. Schließlich wollen auch noch Weihnachtsgeschenke gekauft werden und

gute Bücher und DVDs gibt es auch immer wieder. Im Januar erscheint zum Beispiel Band 0 vom Clan der Otori (Tales of the Otori) von Lian Hearn. Teil 4 war zwar absoluter Kack, aber weil Teil 1-3 so toll waren, werde ich mir auch den neuen kaufen. Wo wir bei Büchern sind: Heute gibt’s keine Rezension, weil das Buch das ich als letztes gelesen habe ein Leseexemplar war, dass erst im Dezember erscheint. Bis dahin müsst ihr also noch warten.
Habe heute auch mal wieder einen Mangaartist entdeckt, der mir gefällt: Nao Tukiji. Ich mag ihren Stil (ich geh einfach davon aus, dass sie weiblich ist). Sie schafft es absolut nicht maskuline Männer zu zeichnen, aber wenn stört’s? Die meisten Bilder haben so wunderbar viel Kleinkram und sind unglaublich toll verschnkörkelt. Andere Bilder finde ich allerdings doch etwas zu Bonbonhaft. Das nebestehende Bild ist Hauru aus Das wandelnde Schloss, auch wenn er aussieht

wie eine Frau. Aber die Augen, die Haare… alles sehr fein und detailliert.

Na ja, ich sag dann mal Adieu. Habt keine Angst vorm bösen Wolf, geht nicht über Los und zieht keine 400 Mark ein und denkt immer daran: Wer andern eine Bratwurst brät, hat meist ein Bratwurstbratgerät.

Read Full Post »