Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for Januar 2009

Gleich zu Beginn: Satoshi Kon ist ein Gott! Na ja, vielleicht nicht ganz, aber er ist schon sehr nah dran. Wie ich zu dieser Erkenntnis komme? Ganz einfach: Ich habe Paranoia Agent angefangen und auch noch Millenium Actress gesehen. Dann kam ich nicht mehr drum rum mir auch noch Tokyo Godfathers zu kaufen. Jetzt muss ich mir nur noch irgendwann Perfect Blue zulegen und dann habe ich alles was es von ihm gibt. Ich fang einfach mal mit Millenium Actress (千年女優/Sennen Joyu) an. Es geht um den Film um die ehemalige Schauspielerin Chiyoko

Fujiwara, ihre Vergangenheit und natürlich um das ewige Thema Liebe. Filmmacher Genya Tachibana und sein Kameramann Kyoji Ida wollen eine Doku über die ehemalige große Schauspielerin drehen, die nun schon seit vielen Jahren kein Studio mehr betreten hat. Chiyoko

erzählt ihnen von ihrem Leben, den Filmen und ihrer großen Liebe, die sie ihr Leben lang nicht vergessen hat. Erinnerung, Filme und Gegenwart verschwimmen in einer einzigen Zeitreise. Alles in allem ein Meisterwerk von Satoshi Kon. Ein Anime-Klassiker der einfach wunderschön ist, wenn auch vielleicht ein klein wenig kompliziert. Die Musik ist übrigens wieder von Susumu Hirasawa, der auch schon bei Paprika traumhaft schöne Musik gemacht hat. Hier zwei Lieder aus Millenium Actress. Die Musik in Paprika fande ich etwas besser, aber trotzdem ist sie auch in Millenium Actress klasse. Mein Blick hängt jetzt schon die ganze Zeit an der DVD-Hülle von Tokyo Godfathers, aber ich werde zumindest erst einmal den Eintrag fertig schreiben.

Und wo ich bei Satoshi Kon bin, bleib ich da auch und berichte über meinen ersten Eindruck von Paranoia Agent (妄想代理人/Mousou Dairinin). Ich habe jetzt die ersten vier Folgen gesehen (das entspricht der ersten DVD) und finde die Serie bisher einfach genial. Folge drei hat mir fast schon körperlich wehgetan, weil mir Harumi so leid getan hat. Tsukiko Sagi – das Psychoweib – finde ich übrigens äußerst süß, vor allem ihre Stimme (Für die die es interessiert: Mamiko Noto leiht der Kleinen ihre Stimme – Das ist der gleiche Seiyuu, die auch schon Enma Ai (Jigoku Shojo) und Hazuki (Yami to Boshi to Hon no Tabito) die Stimme lieh). Und der komische alte Kerl ist auch toll. Ich kann mir zwar überhaupt nichts vorstellen, was er mit all dem zu tun hat, aber trotzdem (oder gerade deshalb)

finde ich ihn total interessant. Aber worum geht’s eigentlich in Paranoia Agent? Shonen Bat, ein Grundschüler mit goldenen Rollschuhen und goldenem Baseballschläger, macht die Straßen unsicher. Sein erstes Opfer war Charakterdesignerin Tsukiko Sagi, weitere Opfer folgen. Zwei Polizisten befassen sich mit dem Fall und versuchen Zusammenhänge zwischen den scheinbar willkürlichen Opfern zu finden. Die Musik ist übrigens wieder von Susumu Hirasawa. Sowohl Opening als auch Ending sind irgendwie psycho, aber irgendwie toll.
Außerdem habe ich mal wieder was gelesen, wer hätte es gedacht? Und zwar Hohle Köpfe von Terry Pratchett (von einem Gott zum nächsten, sozusagen). Bin nun zu den Wächterromanen übergegangen, weil die einfach genial sind. Karotte, Mumm, Nobby, Detritus, Grinsi… Ich liebe sie einfach alle. Aber jetzt mal zur Handlung von Hohle Köpfe. Der Herbstnebel zieht durch die Straßen von Ankh-Morpork und Morde werden begangen. Morde, die zusammenhangs- und motivlos erscheinen. Der Verdacht fällt aus die Golems, doch kann etwas, dass nicht lebt überhaupt töten? Und dann wird auch noch ein Giftanschlag ausgeübt… auf niemand geringeren als Lord Havelock Vetinari, der Patrizier

himself. Ein Fall für Sir Samuel Mumm und die ähm… mutigen… äh… Männer… der Stadtwache.

Mir hat das Buch gefallen. Grinsi hatte ihren ersten Auftritt und ich mag sie. Dorfl ist auch cool, Karotte und Mumm sowieso. Und Nobby Nobbs ist… na ja, Nobby ist Nobby. Das nebenstehende Bild, finde ich übrigens auch super toll, auch wenn’s hier leider ein bisschen klein ist. Könnt ihr alle darauf erkennen?

Ich habe jetzt übrigens angefangen Die Weite des Himmels zu lesen, Teil 0 der Otori-Serie von Lian Hearn. Nachdem ich ja von teil 4 mehr als enttäuscht war, gebe ich ihr jetzt nocheinmal eine Chance. Mehr dazu, wenn ich fertig bin.
Ach ja, erwähnte ich schon, dass ich Bad Girl hasse? Diese… diese… diese… ARGH! Kleiner Tipp an alle, die sie genau so wenig mögen wie ich: Wenn Bad Girl sich auf den Boden fallen lässt und heult, muss man auf ihre Hände achten. Hat sie beide vor’s Gesicht gehoben heißt es: Angriff! Keine Gnade! Wenn sie jedoch eine Hand noch am Griff des Schlägers hat, darf man ihr nicht zu nahe kommen, sonst macht sie ihre Instant Kill Attack. Also vorsicht!

Okay, das war’s dann schon von mir. Sonntag fahre ich zu Kuma. Ich freu mich schon total darauf. Bis dann haltet die Ohren steif, esst nicht zuviel Fast Food und wenn doch lasst die Pizza nicht zu lang im Ofen!

Advertisements

Read Full Post »

Oh mein Gott, oh mein Gott! Womit soll ich anfangen? Eigentlich gibt’s kaum was richtiges nur jede Menge Kleinigkeiten. Und eigentlich sollte ich auch meinen Monatsbericht fertig schreiben, aber grad gibt’s so viel zu erzählen. Aber fangen wir mal langsam an: Ich hab Welcome to the NHK fertig gesehen. Hmm, na ja, was soll ich sagen? Leider hat sich die Serie nicht so gehalten, wie sie begonnen hat. Ich mochte die Idee mit Torotoro-san, aber das Ende von seinem Part war merkwürdig. Und Misaki… tja… Misaki-chan war mir zu typisch Anime-like. Ja, mir ist bewusst, dass es sich bei NHK ni yokoso um einen ganz normalen

Anime handelt, aber mussten die das nochmal so betonen? Aber eigentlich war mir das gesamte Ende überhaupt zu sehr Drama. Kurz: nach der Fuyucomi ging alles bergab. Außer einer Sache: Das zweite Ending war total schön! Ich mag die Stimme von Yui Makino (sie hat übrigens auch Misaki-chan gesprochen). Als nächsten Anime werde ich mir übrigens entweder Paranoia Agent (Shonen Bat wird von Daisuke Sakaguchi gesprochen, dem Seiyuu von

Yamazaki) oder aber Tsubasa Resevoir Chronicles (Das Opening ist von Yui Makino, außerdem spricht sie die Sakura). Mal schauen.

Und wo ich grade (mehr oder weniger) beim Thema Musik bin: Ich gewähre euch exklusiv einen kurzen Einblick auf meinen MP3-Player, in dem ich völlig Random was über 5 Lieder schreibe. Okay: Go!
Das erste Lied, das mein MP3-Player abspielt, ist Electric Ladder von Masafumi Takada, ein Lied aus dem No More Heroes Soundtrack, bei dem ich mich inzwischen immer frage, wo zum Teufel man es hört. (Leider habe ich bei Youtube das Lied nicht gefunden, also linke ich einfach zu einem anderen, ähnlichen No More Heroes Track. ) Was mir an dem Lied gefällt kann ich auch nicht so genau sagen, aber ich finde es schon ziemlich genial, wie übrigens der komplete Soundtrack von No More Heroes. Takada hat übrigens auch den Soundtrack zu God Hand gemacht, was nicht weniger cool ist.

Lied zwei ist Lucky Day von Sasha. Jaa, ich sage es fast ohne mich zu schämen: Ich bin Sasha-Fan. Schon von Anfang an mochte ich seine Musik. Inzwischen gefallen mir die alten Stücke zwar nicht mehr so gut, dafür aber die neuen. Er hat sich also meinem Musikgeschmack angepasst, was ich sehr nett von ihm finde. Ich finde es ist einfach ein schönes Gute-Laune-Lied. Ich bevorzuge übrigens schnelle Lieder auf meinem MP3-Player, weil ich mir die Musik ja meistens beim Gehen anhören und irgendwie passt man sich da so ein bisschen der Musik an.
Als nächstes hätte ich da noch Bungu von Go!Go!7188 (Leider gibt’s das Lied bei Youtube nur als Live Aufnahme – auf meinem MP3-Player habe ich selbstverständlich die

Album-Version). Das Lied ist auf der CD Gyotaku, meinem zweiten Japan-Import-Go!Go!-Album. Ich habe es bestimmt schon öfters gesagt, aber ich liebe Go!Go!7188. Den Anfang von Bungu finde ich schon extrem cool, genau wie den Refrain und Yuus Stimme mag ich sowieso.

Und jetzt: Selig von Helium Vola. Erstmals gehört vor Jaaahren bei meinem Bruder, wieder entdeckt auf der Heimfahrt vom Gildentreffen, wo das Lied im Auto lief. Der Text ist mittelhochdeutsch und passt trotzdem zur elektronischen Musik. Ich kann wieder nicht sagen, warum es mir gefällt, aber das tut es halt. Außer das verzögerte Ende, das nervt.

Last But not Least hätte ich da noch: Bodo Wartkes geniales Liebeslied Ja, Schatz. Ich liebe Bodo Wartke und Ja, Schatz gehört zu denen, die ich am meisten mag. Klar, sonst hätte ich es nicht auf dem MP3-Player. Ich mag auch das Liebeslied, aber das ist so lang. Monica und Logik habe ich auch noch auf dem MP3-Player. Dieser Mann ist einfach ein genialer Wortakrobat, der nicht nur verdammt lustig ist, sondern auch super singen und Klavier spielen kann.

But Now For Something Completely Different

Ich habe einen kleinen Blick in die Zukunft geworfen. Zumindest was Videospiele für das Jahr 2009 betrifft. Wollt ihr meine Meinung hören? Ich sag sie trotzdem! Zuerst mal die Playstation 3: Viele von den hier angegeben Spielen sagen mir rein gar nichts aber zumindest eine Perle gibt es auf jeden Fall: Bayonetta!
Platinum Games sind der aus der Asche entstandene

Phönix von meinen geliebten Clover Studios (Viewtiful Joe, Okami, God Hand). Die Spiele waren allesamt Meisterwerke und wenn ich da jetzt auch noch Devil May Cry lese, schlägt mein Herz höher. Auf jeden, jeden Fall werde ich Bayonetta im Auge behalten. Fat Princess und Heavy Rain klingen auch interessant und ich werde beides mal im Auge behalten, aber noch sind einfach zu wenig Details bekannt um tiefer darauf einzugehen. Resident Evil 5 und Final Fantasy XIII werde ich auch mal beobachten, obwohl ich bisher keinen Resi-teil gespielt habe und auch bei FF nie fertig geworden bin.

Das war’s von Sony, wobei ich ja sogar erfahren habe, das Bayonetta auch noch ein 360 Titel sein wird. Und mit der XboX 360 mach ich auch gleich weiter. Jedes mal wenn ich über diese Liste scrolle denke ich mir: Soviele Spiele… und die meisten interessieren mich nicht. WET sieht nicht uninteressant aus, auch wenn die Story dem ganzen einen Dämpfer verpasst. Ich werde sehen, wie es sich entwickelt. Overlord II klingt auch gut. Den ersten Teil hatte ich mal auf

dem PC aber es lief nicht richtig. Mein Onii-san hat es gespielt und was ich gesehen habe hat mir gefallen. Schönes abgedreht, freaky Spiel. Wo wir bei abgedreht und freaky sind: Brütal Legend! Boah ich freu mich drauf! Egal, was alle Kritiken sagen werden, im Herbst ’09 will ich mich mit Jack Black in die Welt von Heavy Metal stürzen. Hier ein Trailer dazu. Words can’t explain. Ich hoffe es hält, was es verspricht. Über Tekken 6 verliere ich nicht viele Wort, nur soviel: Tekken begleitet mich seit ersten Zockertagen und ist und bleibt mein liebstes Beat’m’Up (abgesehen von der Soul-Serie). Der letzte Titel, der mich interessieren könnte, ist Dungeon Hero. Man sieht auf dem Bild nicht viel, nur einen Helden und eine Horde toter Monster, aber hey, mehr brauch ich nicht!

Okay, und last but not least zur farbig bunten Welt von Nintendos Wii. Wobei schon das erste Spiel dass mich interessiert alles andere als farbig ist. MadWorld verspricht sich mit zwei Worten beschreiben zu lassen: Stylish und Brutal. In der Beschreibung stehen die Spiele Okami, Viewtiful Joe und No More Heroes. Jaaaa! Leider wird das gute Stück vermutlich niemals nach Deutschland kommen… schade eigentlich. Verständlich, aber schade. Rune Factory Frontier ist auch ein Schmuckstück. Ich als Fantasy-Fan und Harvest Moon-Spieler habe schon mein Leben lang von einem Fantasy-Harvest Moon geträumt (echt jetzt! Ich hatte sogar vor sowas ähnliches seiner Zeit mit dem RPG-Maker zu basteln). RFF ist für mich eine Offenbarung und ich werde das Spiel auf jeden Fall sofort an mich reißen, sobald ich es sehen, egal für welchen Preis. Kizuna sieht auch einmalig aus und wird auf jeden Fall auf meiner Spiele 2009 Liste weit oben stehen. Ich liebe grafische Experimente und der Bleistift-effekt von Kizuna ist wirklich viel versprechend. Der Overlord Teil für die Wii interessiert mich natürlich ebenso wie auch der von die 360 auch wenn es ein anderes Spiel ist.

Des weiteren habe ich auch noch Cursed Mountain, Tale of Ten, Fragile: Farewell Ruins of the Moon und Arc Rise Fantasia im Blick. Vielleicht auch noch Little King’s Story, das vielversprechend klingt aber nicht danach aussieht, finde ich. Mal sehen was sich da noch tut.

Okay, das war’s dann. Nur noch eine einzig Sache: Ich spiele zur Zeit wieder No More Heroes und hatte vollkommen vergessen wie Schei*e die dumme Ziege von Bad Girl ist! Boah, ich könnte sie… ich mein, wenn ich könnte, könnte ich sie… diese bekloppte, psychopathische, baseballschlägerschwingende, irre Alkoholikerin im rosa Lolita-Outfit. Wie ich sie hasse! Ich… ich… boah, argh!

Aber jetzt ist auch mal gut für heute. Es gibt noch einiges für mich zu tun! Und ihr solltet das auch! Verbessert eure kleine Welt, trennt den Müll, bildet euch vielseitig und vertraut niemandem (vor allem nicht Bad Girl)!

Read Full Post »

Baum, Minna-san! Da bin ich wieder. Hab mich von einer kurzfristigen Krankheit erholt und bin jetzt bereit wieder mit meinen neuen Figuren anzugeben. Jaa,

ich hab wieder mal bei Fistco bestellt und zwar, die Figur, von der ich schon gott-weiß-wie-oft geschwärmt habe: Pleinair-san (Shark Backbreak ver.) So steht es auch der Packung und ich finde den Namen allein schon genial. Mit ihren hellen Farben leuchtet sie weiß und hellblau aus meiner Vitrine und ist einfach zu goldig. Kleine Details, die mir gefallen, sind ihre Schuhe und die kleine Falte am oberen Rand ihrer Strümpfe. Sie steht auf einer runden weißen Base mit der der Aufschrift „An Apple Each Day Keeps The Doctor Away“ (fragt mich nicht warum). Leider ist Pleinair aber auch die erste meiner Figuren, bei der ich etwas zu bemängeeln habe: Der Hai, Same-san, ist angekratzt. Aaaah! Zum Glück sieht man das nicht so, sonst wäre ich echt unzufrieden. Außerdem ist jetzt die

Extravaganza Version Yuki Nagato angekündigt. Sooo eine geniale Figur. Diese Gitarre! Diese Pose! Dieses Outfit! Und vor allem: Es ist Yuki!! Ah! Ich will sie haben! Ich will, will, will! Ja, ich weiß, dass sie zu teuer ist… aber… *murmelmurmel* Ich find das Extravaganza-Set generell sehr cool, auch Haruhi und Mikuru. Vor allem Haruhis Pose und die Haare sind schon cool. Na ja, die kann ich mir sowieso abschminken.

Bevor ich mich aber darin verliere, gehe ich schnell zum nächsten Thema über. Letztes Wochenende, am Samstag, habe ich etwas verspätet meinen Geburtstag nachgefeiert. In einer kleinen Runde, die noch etwas kleiner als gehofft war, weil einige abgesagt haben. Wir waren zu sechst:

Charonne, Roban, Fussel, Siggi, Freya und ich. Zu Essen gab es Quiche und (leider zuwenige) Käsespießchen. Geplant war: Von 18:00 – 20:00 Uhr Wii spielen (mit Beamer an der Wohnzimmer wand) und dann irgendwas anderes, weil ich der Meinung war, dass nicht alle Leute gerne Wii spielen. Gut, es endete mit Wii spielen bis 02:00. Und es war einfach toll! Freya musst leider schon früher gehen, weil sie am nächsten Tag früh raus muss. Wir haben ein bisschen Wario Ware gespielt, was allein durch die allgemeine Verwirrung schon lustig war („Häh? Was musste ich da eben machen?“) und dann jede Menge Rayman Raving Rabids. Vor allem das Kegeln hat zur allgemeinen Erheiterung beigetragen. Irgendwann müssen

wir das auf jeden Fall nochmal machen. Und wer weiß: Vielleicht sind nächstes mal ja auch Hugi und Len (vieleicht sogar beide mit ihren Freunden) dabei. Geschenke gab’s auch welche. Von Charonne hab ich drei Manga (Yaoi-nachschub) bekommen und von den anderen zusammen eine Bronzestatue der griechischen Jagdgöttin Artemis. Und sie ist einfach genial! Der Boden ist der

Mondoberfläche nachempfunden, da Artemis ja auch Mondgöttin ist. Einige stellen haben einen andersfarbigen Glanz, z.B. die Kleidung der Göttin schimmert grünlich und der Bauch des Wolfes silber. Der Bogen (den ich übrigens auch schon sehr cool finde) ist mit einem dünen Draht bespannt. Aber was mir am besten gefällt, ist das Geweih auf dem Kopf der Artemis. Fragt nicht warum, aber ich finde es sieht einfach genial aus.

Ich hab übrigens mit einem neuen Anime angefangen. Welcome to the NHK (NHKにようこそ / NHK ni Youkoso). Ich hab jetzt etwa die Hälfte gesehen und mag den Anime. Um klar eins zu stellen: Ich MAG ihn, ich bin nicht verrückt danach, wie bei anderen Serien. Es interessiert mich, wie es mit Satou weiter geht und auch mit Hitomi. Oh, und Yamazaki mag ich total gerne. Der ist knuffig. Aber erstmal: Worum geht’s eigentlich in dem Anime? Satou ist ein Hikikomori und war seit Jahren nicht mehr wirklich vor der Tür. Seiner Meinung

nach ist er Opfer einer Verschwörung, die plant Menschen weltweit zu Hikikomoris zu machen. Eines Tages aber tritt die junge Misaki in sein Leben, die beschließt ihm zu helfen. Außerdem trifft er noch Yamazaki, der neben ihm wohnt und der ihn aus der Vergangenheit kennt. Yamazaki ist ein

Otaku und zusammen beschließen die beiden jungen Männer ein Computerspiel zu programmieren. Mehr sag ich nicht, weil Spoiler sind Teufelszeug.
Ich war überrascht, dass sich Welcome to the NHK so viel mit der Problematik des Hikikomori-Daseins beschäftigt, da ich das ganze eher für eine Comedy gehalten hatte. Trotzdem gefällt es mir. Das Opening ist schön, bunt und x-trem stylisch. Das Ending… eher weniger.

Außerdem habe ich mal wieder was gelesen – wer hätte es gedacht? Dieses Mal will ich mich kurz fassen. Es handelt sich um Herr der Fliegen (Lord Of The Flies) von Wiliam Golding. Ein Klassiker, dem man sein Alter jedoch deutlich anmerkt, vor allem am Stil. Mir hat es ganz gut gefallen. Interessantes Thema, interessante (und zum Teil leider sehr glaubhafte) Umsetzung. Worum es geht will ich aber auch kurz zusammenfassen: Eine Gruppe englischer Schuljungen zwischen 6 und 12 Jahren landen nach einem Flugzeugabsturz auf einer einsamen Insel. Anfangs geht alles noch ganz gut, doch irgendwann passieren

Dinge, die niemand wollte aber auch niemand verhindern kann.

Na ja, ich zieh mir wieder die Decke über den Kopf zu verschwinde in meiner eigenen kleinen Otakomori-Welt. Geht raus, wenn’s mal wieder wärmer ist, esst schön euer Gemüse, nehmt euch vor rollenden Fässern in Acht und unterschätzt niemals die Macht des Muschelhorns.

xXx In Eternal Love xXx Sincerley, your Yuupan

Read Full Post »

Chairs thrown and tables toppled,
Hands armed with broken bottles,
Standing no chance to win but,
We’re not running,
we’re not running.

So, womit fang ich an? Am besten mit dem Gildentreffen letztes Wochenende. Es war richtig cool, auch wenn ich (vor allem am Anfang) ziemlich schüchtern war. Die Leute waren echt nett, ein bisschen komisch, aber das ist auch gut so. Wir haben das Wochenende mit lustigen Bret- und Kartenspielen verbracht. Ich

habe ein bisschen Three Dragon Ante gespielt und dann eine (ziemlich lange) Runde Der Eiserne Thron. Da hätte ich auch fast gewonnen, hab am Ende nur eine zu niedrige Karte ausgespielt. Sonst wurde noch die ganze Zeit Decent gespielt, allerdings nicht von mir. Und auch noch ganz viele andere Sachen. Außerdem gab’s leckeres Essen (Pfannkuchen (bzw. Eierkuchen, für die Berliner unter euch), Rotkohl mit Klössen und Angebratene Semmelknödel). Und viel zu viel

Knabberzeug und suuper leckere original schweizer Schoki. Besonders gut waren die Nachos (von Casa*irgendwas* mit Dipp von Chio) und die weiße Schokolade mit Mandelcremefüllung. Wir waren übrigens in Ober-Mörlen im Uhu, falls das irgendwem was sagt. Auf der Weide vor’m Haus standen Alpakas mit Babies- vooll süß!

Außerdem habe ich mal wieder was gelesen und zwar Terry Pratchett’s Einfach Zauberhaft (Interessting Times). Wiedermal Rincewind, leider aber nur wenig Truhe, dafür kommt auch Ponder Stibbons und Hex vor. Warum geht es denn dieses Mal? Es ging um ein Spiel der Götter, wieder mal. Und Rincewind ist ja schon lange die Lieblingsfigur der Lady, deshalb gerriet er auch ins Achatene Reich, der Scheibenweltversion von China und Japan zusammen. Dort endete er

in einer nicht unbedingt erfolgreiche Revolution und trifft auf die Graue Horde, bestehend aus Cohen, dem Barbar und Altersgenossen. Dabei will der arme Mann doch nur ein langweiliges Leben führen und vielleicht ein Paar Kartoffel.
Mir hat Einfach zauberhaft relativ gut gefallen. Allerdings gab es auch schon bessere Scheibenweltroman – aber zweifellos auch wesentlich schlechtere. Mir war es an ein Paar Stellen zu Problemlastig… ich mein: Frau und Kinder? Hallo? (Ich will nicht spoilern, aber es hat mich einfach total gestört). Inzwischen sind mir meine Scheibenweltromane ausgegangen, aber ich habe mir schon neue bestellt: Hohle Köpfe und Fliegende Fetzen. Außerdem habe ich

mir heute noch zwei Bücher bestellt (oder besser ein Buch und einen Comic), weil ich noch Gutscheine hatte: Die Weite des Himmels (Der Clan der Otori Band 0) von Lian Hearn und Dirt Girl von Naomi Fearn, der Zeichnerin der genialen Zuckerfisch-Comics. Ich kann den neuen Otori-Band kaum erwarten, obwohl Band 4 ja wohl mehr als schlecht war. Dafür waren Teil 1-3 richtig toll und ich hoffe, das sich dieser nun wieder an die ersten drei anreiht. Dann sind heute auch noch die Karten für die Rocky Horror Show angekommen. Am 18.04 werde ich es mir dann zusammen mit Kuma ansehen. Darauf freue ich mich schon total. Wenn alles klappt gehen wir am Tag darauf in den Zoo und ich kann mir meine geliebten Katzenbären angucken.

Was gibt’s sonst noch so? Ich hab eine uralte Geschichte wieder ausgegraben: KON – Knights of Night. Der erste richtige Teil von KON ist gleichzeitig die erste längere Geschichte, die ich fertig geschrieben habe. Vor dem ersten Teil gab es noch eine kurze Einleitung, die eigentlich Teil 1 sein sollte. Dann hatte ich nach der langen Zeit, die ich für KON gebraucht habe, mit dem nächten Teil

Pri & Tatsu - Love at first Sight angefangen, bin aber nicht weit gekommen. Jetzt habe ich endlich wieder weiter geschrieben, weil KON für mich immernoch etwas besonderes ist: Ohne KON (und ohne Tatsuya) hätten Pri und ich uns nie so befreundet (die süßen Figuren links auf dem Bild hat

sie übrigens gezeichnet. Goldig, ne?) und KON hat mir gezeigt dass ich es schaffen kann längere Geschichten zu schreiben. Es ist die Geschichte mit den meisten Fans und hat den Carakter mit den meisten Spitznamen Tatsuya Kanai (winged guy, white-winged sniper, Tatsu…). Hier ein kleiner Ausschnitt:

„Und dann, weißt du, dann hat Nagashi Fukada-chan geküsst!“
„Was? Nagashi? Der Nagashi aus der 6D?“
„Nein, nicht der! Nagashi Kantaro, aus der 3A.“
„Aber der ist doch fast zwei Jahre jünger als sie!“
Die Mädchen kicherten. Sie waren zu viert und trugen die lila Schuluniformen der Hitsujiyama Hochschule im NeoTokyoter Stadtteil Higugawa. Der Unterricht der vier Schulmädchen war gerade zu Ende und nun waren sie auf den Weg zur U-Bahnstation Hitujiyama um entweder nach Hause oder zum Einkaufen in das Stadtzentrum Neo Tokyo zu fahren.
„Habt ihr eigentlich schon von Hitomis Geheimnis gehört?“ fragte eines der Mädchen, während sie leichfüßig die Treppe hinunterhüpften.
„Nein, bitte, Ayumi!“ rief eine andere der Freundinnen dazwischen, „Bitte, sag es nicht!“ Bei diesem Mädchen handelte es sich um eine bebrillte Eichhörnchenfaunoide, deren dichten, schwarzen Haaren zu zwei dicken, vom Kopf abstehenden Zöpfen geflochten waren.
„Ach, komm schon, Hitomi!“ meinte ein anderes der Mädchen, „Wir sind doch Freundinnen! Uns kannst du doch alles sagen.“
„Ich muss hab auch noch was zu erzählen!“ rief die Vierte und dämpfte ihre Stimme, „Über Sasagawa.“
„Sasagawa?“ flüsterte Ayumi, „Die Psychopathin? Erzähl!“

Die Schulmädchen waren inzwischen auf dem unterirdischen Bahnsteig angekommen und sahen sich nun vorsichtig um, als befürchteten sie, verfolgt zu werden. Ihre Blicke fielen auf einen jungen Mann, der einen langen, eleganten schwarzen Mantel und eine dunkle Sonnenbrille trug. Es handelte sich um einen Vogelfaunoiden, um genau zu sein um Tatsuya. Anders als sonst immer trug er Kleidung, die ihn wie einen reichen, eleganten Mann aussehen ließen. Unter dem fast Knöchellangen Mantel trug er eine schwarze Hose und eine weinrote Bluse mit braunen Knöpfen. Das einzige, das sich nicht verändert hatte war sein dunkelrotes Kopftuch, unter dem wie immer sein langer, blonder Pferdeschwanz heraus hing. Als Tatsuya merkte, dass ihn die Mädchen ansahen, schob er die Sonnenbrille nach unten und schickte den

Mädchen sein bezauberndes, strahlendes Lächeln zu. Natürlich verfehlte dieser Blick seine Wirkung nicht, und die Mädchen begannen zu kichern und zu tuscheln, bevor sie sich mit schnelleren Schritten zu einer der stehenden Bahnen bewegten. Der Scharfschütze grinste und setzte seine Sonnenbrille wieder auf.
„So was sollten wir öfters machen, hm?“ hörte er neben sich auf einmal Rumikos trockene, verächtliche Stimme, „Ist ja anscheint gut für dein Ego.“
Ohne sich nach dem Mädchen umzudrehen, antwortete Tatsuya frech: „Eifersüchtig, was?“
„Vergiss es, du blöder Macho,“ knurrte Rumiko, „und halt einfach deine Klappe, wenn du nicht willst, dass mir mein Schwert ausrutscht.“
„Ich glaub nicht, dass Osamu das gefallen würde,“ meinte Tatsuya ruhig.
„Nein, aber mir,“ gab die Schwertkämpferin bissig zurück.

So, das war’s dann von meiner Seite. Mischt keine bösen und guten Drachen, lernt fremde Sprachen und vergesst nie: Nicht alles, was Gold ist, funkelt (und auch nicht andersrum).

Read Full Post »

Na, was habt ihr dieses Jahr alles schon gemacht? Bei mir war’s auf jeden Fall schon genug um euch wieder mit einem Blogeintrag zu belästigen. Ich hab nämlich dieses Jahr eine komplette Animeserie gesehen. Shigofumi (シゴフミ ~Stories of Last Letter~), die Geschichte von Fumika, deren

Aufgabe es ist Briefe von Verstorbenen zu übermitteln. Dabei geht es in den ersten Folgen um die Toten und die Gründe, weshalb sie die Briefe an genau diese Personen schicken. Hass, Liebe, Reue… die üblichen Themen. Später richtet sich dann der Focus auf Fumika selbst, die selbst so das ein oder andere hinter sich hat. Die Serie besteht aus zwölf Folgen à ca. 25 Minuten, mit einem (unpassenden) Titellied von ALI Project und einem sehr schönen Ending von snow*. In gewisser Weise geht Shigofumi in Richtung Hell Girl (Jigoku Shojo), wenn auch ohne die Horror-Elemente. Der Zeichenstil ist toll (mir gefällt das Design der Botenuniform) und die Musik (bis auf das Titellied) auch. Fumika (Mika) ist super, ich mag sie echt total. Kanaka hingegen geht mir tierisch auf den Keks, genau wie auch

Chiaki. Außerdem mochte ich viele der einmalig vorkommenden Charaktere.
Danach hatte ich richtig Lust mir noch mehr Animes anzusehen. Eigentlich wollte ich Slayers Next weiter gucken, doch irgendwie hab ich da keine Muse für. Zur Zeit schwanke ich zwischen Welcome to the NHK und Satoshi Kons Paranoia Agent. Besonders zweiteres reizt mich, weil ich grade einen Film von Satoshi Kon gesehen habe: Paprika (パプリカ). Das ist vielleicht ein genialer (und stylischer) Anime! Aber von Vorne: In Paprika geht es um Träume. Eine Gruppe von Wissenschaftlern haben den DC Mini entwickelt, ein Gerät, mit dem man in die Träume anderer eintauchen kann. Benutzt werden soll es in erster Linie für psychologische Zwecke, doch dann fällt eins der Geräte Terroristen in die Hände. Die Grenze zwischen Traum und Realität drohen zu verschwinden… Ich denke, man sollte Paprika ansehen, wenn man auf Drogen ist oder hohes Fieber hat, denn dann wird man vermutlich richtig geflasht. Ich brauche die DVD auf alle Fälle – bei Amazon hab ich die Doppel-DVD für 9,95 gesehen. Paprika ist

eine Droge, die nicht loslässt. Vermutlich ist das auch ein Punkt, der nicht immer auf Gegenliebe stößt: Zu bunt, zu verwirrend, zu surreal. Ich allerdings habe mich gerne in diesen Fiebertraum geworfen und auch wenn die anderen Werke von Satoshi Kon (Tokyo

Godfathers, Perfect Blue…) ganz anders sind: Ich muss sie sehen. Allein der Soundtrack von Paprika ist übrigens schon ein Erlebnis. Und so einfach geht’s zu nächsten Thema: Musik. Ich bin vor kurzem auf Rise Against gestoßen und hab einige schöne Lieder von ihnen entdeckt. Eigentlich nicht der Stil, den ich sonst immer höre aber von Zeit zu Zeit brauche ich sowas. Außerdem, wenn wir schon bei Emo-Musik sind, Helena von My Chemical Romance ist auch toll. Ich finde den Sänger zwar in keinster Weise sexy, aber das ändert nichts daran, dass ich das Lied gerne mag. Allerdings wird das alles im Moment vom Paprika Soundtrack verdrängt. Wenn er nicht so teuer wäre…

But now for something completely different

Habt ihr alle schön Sylvester gefeiert? Ich war ja, wie gesagt, bei Hugi. Es war echt toll. Die Leute waren gut drauf, das Feuerwerk ein bisschen wenig aber sehr schön (auch wenn es manchmal so laut war, dass ich nichts gesehen habe) und die lustigen Partyspiele waren lustig. Vor allem Kakerlakensalat.
Ach ja, und morgen geht’s für mich nach der Arbeit zum Seelenfeuer WoW-Gildentreffen. Mehr dazu dann, wenn ich da war.

Okay, Das war’s dann. ich mach mir jetzt noch einen warmen Kakao und geh dann ins Bett. Vergesst nicht den Herd abzustellen, vergesst eure Träume nicht und nehmt Briefe an, wenn sie an euch adressiert sind.

Read Full Post »