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Archive for Februar 2009

Oha-lucky! Heute bin ich total im Zeichen der Animes unterwegs. Wie schon letztes Mal gesagt: Ich hab mir die Lucky Star OVA angesehen. Und damit fang

ich einfach mal an. Genau wie auch die TV Serie, hat die OVA von Lucky Star keine größere zusammenhängende Handlung. Es geht schlicht um einfach um Konata, Kagami, Tsukasa und Miyuki, die irgendwas machen, dabei auf jede Menge andere Animes anspielen und süß sind. Die OVA ist ein etwa 40 Minuten langes Special, das aus mehreren Teilen besteht. In einem Teil z.B. verlaufen sich die vier in einem Wald, in einem anderen Teil spielen spielen die Hiiragi-Zwillinge mit Konata und Kuroi-Sensei ein MMORPG… Alles in allem ist die OVA eine schöne Erweiterung für alle, die wieder was von den Lucky Star-Charakteren sehen wollten. Und natürlich darf der berühmte Lucky Channel mit Akira Kogami (gesprochen/gespielt von Hiromi Konno) und Minoru Shiraishi

(gesprochen/gespielt von sich selbst). Ja, ihr habt richtig gelesen: Gespielt! Der Lucky Channel wird in der OVA nämlich mit echten Personen gezeigt und nicht wie sonst gezeichnet. Aber Minoru hat ohnehin sein Talent oft in den Lucky Star Endings bewiesen. Konata wird übrigens von Aya Hirano (Haruhi Suzumiya) gesprochen. So, mehr kann ich über Lucky Star OVA nicht sagen, deshalb gehe ich zum nächsten Anime über.

Ich habe Paranoia Agent fertig gesehen. Folge 7 war einfach einzigartig! Wunderbar surreal und verwirrend. Leider hat dann ab Folge 8 die Serie extrem nachgelassen. Bis Folge 11 hat sich das ganze einfach nur überflüssig in die Länge gezogen, Filling

episode nach Filling episode… Das Ende war dann wieder unerwartet strange, aber irgendwie trotz allem sehr cool. Vor allem der alte Mann ist einfach ein genialer Charakter, Maniwa wurde aber auch noch sehr cool (wobei sich das zu Ende hin wieder geändert hat). Auch Tsukiko mochte ich bis zu letzt total gerne, trotz allem was sie mit der ganze Sache zu tun hat… Die Musik blieb auch durchgehend sehr gut. Generell ist Paranoia Agent zwar ein durchaus gelungener und sehenswerter Anime, ich habe mir von Satoshi Kon jedoch mehr erhofft.
So und jetzt „Yuu choose the Anime!„. Jetzt seit ihr gefragt! Ich habe mir drei erste Folgen von Animes angesehen, die ich jetzt hier vorstelle, und ihr dürft entscheiden, welchen davon ich mir als nächstes ansehe. ich hoffe ich bekomme mehrere Stimmen bis Sonntag, denn da würde ich gerne schon anfangen ihn zu sehen.
Der erste zur Auswahl stehende Anime ist Kyōran Kazoku Nikki (狂乱家族日記).

Darum geht’s: Ōka Midarezaki ist echt ’ne arme Sau. Als Agent des Great Japanese Empire Paranormal Phenomena Bureau wurde er kurzer Hand und ohne sein Wissen mit Kyōka verheiratet. Kyōka, ein (nach eigner Angabe 20 jähriges) Catgirl, die sich selbst als allmächtige Göttin bezeichnet, ist eines der sechs Kinder vom großen Monster Enka, das vor tausend Jahren starb und als letzte Drohung hinterliess, dass

eins seiner Kinder die Welt zerstören würde. Nun ist es die Aufgabe von Ōka zusammen mit Kyōka als seiner Frau mit den restlichen Kindern eine Familie zu bilden. Die Kinder jedoch sind alles andere als normal: Eine Qualle, ein Kampfroboter, ein sprechnder Löwe, ein kleines (normales?) Mädchen und ein blonder, schwuler Junge. Chaos ist dabei vorprogrammiert.
Erste Meinung: Jaaaaa, wie geiiil! Kyoran hat eine seeehr guten ersten Eindruck bei mir gemacht. Kyōka ist größenwahnsinnig wie lang kein Animecharakter mehr, Ōka kann einem einfach nur leid tun und die Kinder… na ja, sind wunderbar bunt gemischt (Außerdem hat mich der Sohn an wen erinnert, rat mal an wen, Kuma ^_^).
Außerdem: Nekomimi Bonus. Sehr schön gezeichnet, gute Quali. Schreckliches Opening, grausames Ending. Kyōka gibt’s als Figur bei Fistco, incl. zwei Minis.
Genre: Comedy
26 Folgen á 24 Minuten.

Anime Nr. Zwo ist Chaos;HEAd (カオス;ヘッド ).

Darum geht’s: Takumi Nishijō ist echt ’ne arme Sau und ein Otaku erster Güteklasse. Sein Interesse an Frauen in 3D ist arg beschränkt, sein Leben außerhalb der Schule verbringt er größten Teils in seinem Zimmer mit seinen Anime Figuren oder in Online Rollenspielen. Doch eines Tages erfährt er von mysertiösen Morden in Shibuya, die als Next Generation Madness bekannt werden. Über das Internet bekommt er ein

Bild eines Mordes geschickt, der sich am nächsten Tag erst ereignet – in seiner Gegenwart. Was hat es mit dem Mädel auf sich, das er an diesem Abend gesehen hatte? Und was hat es mit den anderen Mädels im Opening auf sich?
Erste Meinung: Ich habe den Anime bei einer Wahl zum „most disturbing“ Anime gesehen und bin so darauf gekommen. Er ist dafür recht bunt. Ich bin kein Harem-Anime-Fan und so wirkt es zur Zeit leider. Allerdings habe ich schon zwei Charas, die mir auf Anhieb sympathisch sind (die eine nur wegen ihres Aussehens).
Außerdem: (Female) Otaku Bonus. Weiber mit großen, bunten Schwertern. Mittelmäßiger Zeichenstil. Schönes Opening, Ending ist auch okay. Whose eyes are those?
Genre: Psychological, Romance
12 Folgen á 27 Minuten.

Last but not least: Nr. Drei Mnemosyne – Mnemosyne no Musume-tachi (Mnemosyne -ムネモシュネの娘たち-)

Darum geht’s: Rin Asōgi ist eine Frau in der mehr steckt als es der erste Blick vermuten lässt. Sie ist eine von den Personen, die jeden Job übernimmt, von Katzen finden bis Hochsicherheitslabore zu durchsuchen. Dabei scheint sie jedoch noch einiges mehr an sich zu haben, das ihr bei der Arbeit behilflich sein kann.
Erste Meinung: Woah, sexy! Ich habe zwar (wie man

wohl in der Beschreibung hört) keinen Plan, wie Mnemosyne weiter gehen wird, aber es ist verdammt interessant. Ich mag Rin und ihre Partnerin Mimi auf Anhieb. Vor allem weil das ganze so auf der Grenze zwischen heiß und billig angesiedelt ist. An nackter Haut (häufig mit viel Blut bedeckt) fehlt es nicht und die Atmosphäre ist wunderbar düster.
Außerdem: Yuri & Sexy Bonus… sexy as hell! Genialer, OVA-gerechter Zeichenstil. Opening mittelmäßig (Video toll, lied net so), Ending rockt! Ich will Rin oder die Killerin (hat die einen Namen?) als Figur!
Genre: Mystery
6 Folgen á 46 Minuten.

So, wenn ihr euch nicht entscheiden könnt, wüßte ich schon eine Reihenfolge für mich. Wenn ich wirklich keine Meinung bekomme oder gleichstand herrscht, werde ich wohl entscheiden müssen. Bitte, bitte schreibt eure Meinung! Ich bin echt gespannt, was ihr für mich aussucht!

Bis dann, genießt euer Leben, verstrickt euch nicht in Lügen und Rock on!

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Aloha, da bin ich wieder. Und was macht ihr so an Karneval? Ich mache das, was meiner Meinung nach jeder vernünftige Mensch tun soll: Ich bleibe zu Hause an meinem PC, isoliert von anderen Menschen, weiiit weg von jedem Helau, Alaaf und Humbatätärää… Und schreibe meinen Blogeintrag, den ihr grade lest. Ja, ich habe heute den halben Tag frei (Karneval hat doch was Gutes) und deshalb Zeit euch mit überflüssigen Informationen zu langweilen.


Ich fang einfach mal mit einem Anime an: Goku Sayonara Zetsubou Sensei – die OVA zu (Zoku) Sayonara Zetsubou Sensei. Ich hatte ja schon mal über ZSZS geschrieben und werde deshalb nicht alles haarklein ausführen (sondern nur an den Blogeintrag erinnern). Die OVA besteht aus zwei Folgen und ist (natürlich) wieder mal voll stylisch (guckt euch nur die beiden Openings an). Es werden wieder einmal die wichtigen Fragen des Lebens behandelt, Menschen in die Verzweiflung getrieben und

fröhlich Zeichenstile geswitchted. Leider war Meru nur zu kurz dabei… und Maria auch (Maria-chaaaan, ich liebe dich ;_; ). Ich habe übrigens des öfteren laut lachen müssen. Die Ideen sind einfach so albern… ich liebe sie. Ich will meeehr, meeehr, meeehr! MOTO!!! Die Lieder im Opening und Ending sind die gleichen wie in ZSZS. Ich wünsche mir mehr von Nozomu Itoshiki und seinen Mädels. Bei Fistco gibt es eine Nozomu Figur… mal sehen, ob ich die mal ins Auge fasse.
Damit komme ich zum nächsten Thema: Fistco. Nein, ich habe mir nicht schon wieder was bestellt (obwohl es da genug Figuren gäbe). Aber Fistco hat neue Angebote. Um genau zu sein: Es gibt jetzt Vorbesteller und Stammkundenrabatt. Yes! Ist zwar nur jeweils 5% aber, hey, Kleinvieh und so. Den Stammkundenrabatt gibt’s ab 5 bezahlte Bestellungen, also isses bei mir bald so weit. Den Vorbestellerrabat bekomme ich hoffentlich schon auf Haruhi. Mal sehen, ob Yuki dann auch demnächst vorbestellt wird. Inzwischen bin ich mir fast sicher, dass ich sie auch haben will.

Wo wir bei Geld sind: Ich müsste mir mal wieder einen neuen Terry Pratchett Roman kaufen. Schließlich habe ich jetzt wieder was von ihm gelesen und mein Vorrat neigt sich dem Ende zu. Das Buch dass ich gelesen habe war übrigens Fliegende Fetzen (Jingo), wieder ein Wächter-roman. Wider Erwarten hat er mir

sehr gut gefallen. Ich habe befürchtet, das Terry Pratchett wieder zu politisch wird, aber ich finde in Fliegende Fetzen ist die Verbindung Politik und Fantasy sehr gut gelungen. Aber erst einmal zur groben Handlung: Land! Land! Zwischen Klatsch und Ankh-Morpork ist eine kleine Insel aufgetaucht, die bald den Namen Leshp trägt. Doch wem gehört das strategisch wichtige Stück Land im runden Meer? Schon bald beginnt ein Streit zwischen Klatsch und Ankh-Morpork, in dem sämtliche Klischees zum Einsatz kommen und schon bald scheint ein Krieg unumgänglich. Als auch noch ein Attentat auf den Botschafer aus Klatsch verübt wird, eskaliert die Situation. Nun muss Sam Mumm und die Stadtwache die Situation irgendwie regeln… doch

was soll man tun, als einfacher Polizist gegen zwei Länder im Krieg?
Ich mag die Stadtwache immer noch voll gern. Als nächsten Scheibenweltroman lese ich wahrscheinlich Thud! (deutscher Titel Klonk!), dass ich mir mal auf englisch gekauft habe. Es wäre meine erster Pratchett auf englisch… ich überlege mir schon, davor Wee Free Men (deutsch: Kleine Freie Männer) zu besorgen, weil dass ja ein Jugendbuch ist. Na ja, zurück zu Fliegende Fetzen. Grinsi kam zu wenig vor, dafür war Karotte ziemlich cool. Vetinari mag ich auch gern und Nobby war in dem Band auch toll. Na ja, jetzt lese ich erstmal ein Leseexemplar und dann wieder was anderes, bevor ich wieder auf die Scheibenwelt zurückkehre.

So und nun zum letzten Punkt für heute: Ich hab einen neuen Webcomic zum Thema Games gefunden: Dueling Analogs. Am Sonntag und heute habe ich mir die Comics alle durchgelesen und zum Teil wirklich gut gelacht. Mir gefallen vor allem die Games that I am glad were never made… und auch so gab es immer wieder Comics die echt lustig sind. Schaut’s euch am Besten mal selbst an.

Außerdem wollte ich noch schnell auf meine neue Kategorie hinweisen: Das Leexikon. Ich versuche darin jetzt immer mal ein Paar Wörter, die ich in meinen Einträgen verwende zu erklären. Ich stelle darin auch die Leute vor, die ich gelegentlich erwähne, könnte also vielleicht für den ein oder anderen ganz interessant sein. Seht’s euch einfach mal an. Und wenn ihr noch Wörter habt, die ich erklären soll, zögert nicht, sie mir zu schreiben!

So, das war’s dann von mir. Werde mir jetzt gleich die Lucky Star OVA ansehen. Nächstes Mal gibt’s dann dazu einen Bericht. Stay Tuned!

    ‘Cause
    Love itself is just as brief as a candle in the wind
    It is pure white just like sin

    Alone but sane
    I am a love suicide

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Wie das letzte mal erwähnt, war ich mit Fussel im Kino. Wir haben uns den Seltsamen Fall des Benjamin Button (The Curious Case of Benjamin Button) mit Brad Pitt und Cate Blanchett angesehen. Also, nein, die beiden waren nicht dabei, sondern im Film, aber ich denke ihr versteht mich schon. Für die, die es entweder nicht wissen oder die es nicht interessieret sag ich jetzt mal, dass der Film ja für ganze 13 Oscars nominiert ist, u.a. bester Film und bester Hauptdarsteller. Kann ich diesen ganzen Nominierungen zustimmen? Ich antworte mit einem entschiedenen Jein. Aber erstmal zur Handlung. Sommer 2005: Caroline’s (Julia Ormond) Mutter Daisy (Cate Blanchett) liegt im Sterben. Um ihrer Mutter beizustehen liest sie auf deren Wunsch ein Tagebuch vor, dass Daisy mitgebracht hat. Es ist das Tagebuch von Benjamin Button (Brad Pitt),

einem ungewöhnlichem Mann, der als etwa 85-jähriger zur Welt kommt und im Laufe seines Lebens immer jünger wird. Schon früh verliebt er sich in Daisy, doch die Liebe scheint unmöglich. Kann es funktionieren, wenn er immer jünger wird, aber sie ganz gewöhnlich älter?

Der Film ist wirklich schön. Benjamin ist ein faszinierender und super sympathischer Charakter – Daisy leider weniger. Ich fand den Film sehr bewegend, die Geschichte interessant und viele Charaktere sehr menschlich und deshalb gut. Aber es war kein Film, bei dem ich hinterher sagte: „Boah, sofort nochmal!“ Ich hätte kein Problem damit ihn nocheinmal zu sehen, aber es muss auch nicht unbedingt sein. Auf DVD werde ich ihn mir wohl auch nicht holen, vielleicht aber im Fernsehen ansehen. Ich mochte vor allem Benjamins Pflegemutter Queenie und Captain Mike. Cate Blanchett’s Gesicht sah allerdings mehr geschminkt aus, als das von Brad Pitt – Irgendwie wirkte es fast die ganze Zeit sehr maskenhaft. Alles in allem kann ich sagen: Seht ihn euch an! Jeder der auch nur ein bisschen was für Vergänglichkeit und Dramen übrig hat, kann mit diesem Film nichts falsch machen.

Wenn wir schon bei Vergänglichkeit und Drama sind, komme ich einfach mal direckt zu dem Buch, dass ich grade fertig gelesen habe. Es handelt sich um einen ziemlich kurzen Roman von Haruki Murakami mit dem Namen Sputnik Sweetheart (スプートニクの恋人 / supūtoniku no koibito). In der Geschichte geht es um Sumire, die sich mit 22 erstmals verliebt – und zwar in die 17 Jahre ältere und verheiratete Miu. Die Geschichte wird von einem namenlosen Ich-Erzähler berichtet (nur einmal wird er als „K“ bezeichnet), der seinerseits in Sumire verliebt ist. Als Sumire auf Griechenland spurlos verschwindet, bittet Miu K um Hilfe.

Murakami schafft es einen Roman zu schreiben, der vor allem unglaublich authentisch wirkt. Egal, was passiert, welche Zufälle oder Ereignisse passieren – Alles wirkt als könnte es wirklich und jeden Augenblick geschehen. Ich geb’s ja zu, ich wollte den Roman hauptsächlich wegen dem lesbischem Hauptcharakter lesen und auch während des Lesens habe ich sie immer mehr ins Herz geschlossen. Sumire ist ein hinreißender Charakter und mir in gewisser

Weise ziemlich ähnlich, vor allem, wenn es um das Schreiben geht. In anderen Teilen ist sie allerdings so, wie ich manchmal gerne wäre, aber nicht bin und auch nie sein werde. Ihr große, erste und (wahrscheinlich) einzige Liebe, Miu (direkt gefolgt vom Schreiben, den eigentlich will Sumire nur eins – Romanschriftstellerin werden), ist übrigens Koreanerin – Hier spare ich mir jeden weiteren Komentar. Sputnik Sweetheart ist ein wunderbares Buch. Ich werde auf jeden Fall noch mehr von Haruki Murakami lesen, denn alles was ich bisher von ihm kenne ist einzigartig.

Kommen wir zum letzten Punkt des heutigen Tages: Das Fistco-Paket ist angekommen! Darin waren 2 Figuren. 1. Fussels Angel of Death aus Hell Boy II. 2. Meine Mikuru Punk-Gothic-Version aus The Melancholy of Haruhi Suzumiya. Die Figur ist von Griffon, die auch schon meine Pleinair hergestellt haben und leider bin ich auch mit Mikuru nicht 100% zufrieden. An ein paar Stellen ist etwas übergemalt und der Gürtel steht meiner Meinung nach etwas merkwürdig ab. Allerdings haben mich die Hände und das Gesicht positiv überrascht. Das Outfit ist unglaublich goldig. Viele Bändchen, Schleifchen und Rüschen. Die Base ist schön, obwohl sie sehr einfach ist… oder gerade deshalb. Sie ist glatt, oval, schwarz und mit einem kleinen, silbernen Namensschild versehen, das

extrem edel aussieht. Mikuru ist recht groß, ca. 25 cm und riecht nach Barbie. Alles in allem ist es eine sehr schöne Figur, wenn sie auch nicht perfekt ist. Fussels Angel of Death ist eine Actionfigur und wirkte auf mich im ersten Moment ziemlich plump. Ausgepackt allerdings ist sie recht hübsch. Vor allem der Saum des Gewandes und die Flügel sind sehr schön gearbeitet. Leider war es ziemlich kompliziert die Flügel fest zu stecken und es sieht nun etwas… na ja… zusammengesteckt aus.

Okay, dann bin ich auch schon fertig für heute. Macht euch nicht zu viele Gedanken ums Alter (es gibt immer Leute die älter und welche dir jünger sind), versucht euch nicht in Träumen zu verlieren, sucht nicht zu sehr nach Fehlern (sonst findet ihr welche) und hütet euch vor Golfspielenden Dämonenkönigen.

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So, mit diesem Eintrag werde ich die Kuma-Rückblicks-Einträge beenden und mich dann wieder aktuellen Themen zu wenden. Dieses Mal geht’s um die Animes, die wir zusammen gesehen haben.
Zu erst einmal Das Mädchen, dass durch die Zeit sprang (時をかける少女 / Toki wo Kakeru Shōjo). Wieder mal ein Anime, wenn auch dieses Mal auf deutsch (Ich sehe meine Animes ja lieber OmU, aber Kuma leider nicht). In dem Film geht es

um die Oberschülerin Makoto, die durch mysteriöse Weise plötzlich die Fähigkeit bekommt, kreuz und quer durch die Zeit zu springen. Am Anfang sieht sie darin eine Möglichkeit um sich ein schönes Leben zu machen, doch schon bald lassen sich die Schattenseiten an den Zeitsprüngen erkennen. Und dann ist da noch ihr Mitschüler Chiaki (im deutschen übrigens ausgesprochen wie Chucky – muss mal schauen ob das im Original auch so klingt), für den Makoto doch mehr als nur Freundschaft empfindet – oder?
In gewisser Weise ist der Film eine Anime-Mischung aus Täglich grüßt das Murmeltier und Butterfly Effect, auch wenn es sich später in eine andere Richtung entwickelt. Mich persönlich hat der Film etwas enttäuscht, da ich

nur unzählige positive Urteile gehört hatte und den Film doch eher als durchschnittlich bewerten würde. Makotos Tante ist ein cooler Charakter und Chiaki mag ich auch… Makoto allerdings ist mir allerdings ein extrem unsympathisches Weib, wozu wo leider auch die deutsche Stimme beigetragen hat. Der Zeichenstil war leider auch nicht so ganz mein Fall, da ziemlich an Schattierungen gespart wurde. Aber ich will nicht sagen, dass der Film schlecht ist. Die deutsche Synchro ist annehmbar (wobei mir Makotos Stimme am wenigsten gefällt), die Geschichte an sich finde ich als alter Zeitreise-Fan schön, da ich es nicht als Abklatsch von den bereits erwähnten Filmen sehe. Die Musik ist außerdem auch toll.
Anime zwei und drei stammen wieder von SatoshiKami-samaKon. Da hätten wir Tokyo Godfathers (東京ゴッドファーザーズ ), eine schöne Weihnachtstragikkomödie. In dem Film geht es um drei Obdachlose, die im Müll ein kleines Baby finden. Die drei sind Gin, Miyuki, die von zu Hause fortgelaufen ist und sich nun nicht zurücktraut und Hana, ein Transvestit. Nun stehen die drei vor der Aufgabe, sich nicht nur um das Kind zu kümmern, sondern auch heraus zufinden, warum es ausgesetzt wurde. Dazu entfalten sich im Verlauf des Films die Lebensgeschichten der drei Charaktere… Und vielleicht passiert sogar ein Wunder, schließlich ist Weihnachten.

Ich sage es ja nicht gerne, aber anders kann ich es nicht ausdrücken: Wie jeder Satoshi Kon-Film ist auch dieser ein Meisterwerk. Die Charaktere sind angenehm schrullig, in gewisser Weise tragisch und liebenswert chaotisch. Die Geschichte ist gleichermassen traurig und lustig und von einer ordentlichen

Portion Unrealismus gewürzt. Vor allem Hana ist extrem klasse. Die deutsche Synchro ist ordentlich, nur ein paar Extras hätten der DVD nicht geschadet. Aber alles in Allem kann ich Tokyo Godfathers nur empfehlen, auch wenn ich ihn stilistisch nicht mit den anderen Kon-Filmen vergleichen kann.
Und dabei bleiben wir auch. Der nächste Anime ist Satoshi Kons Perfect Blue (パーフェクト・ブルー), der erste, in dem Kon als Director tätig war. Der Film dreht sich um das Pop Idol Mima Kirigoe, die zu Beginn des Films ihre Band Cham verlässt um als Schauspielerin zu arbeiten. Doch der gewünschte Erfolg bleibt aus und die Fans sind nicht glücklich mit Mimas Entscheidung. Langsam gerät alles um Mima herum außer Kontrolle, Morde geschehen und Mima verliert den Sinn für die Realität.
Perfect Blue ist ein klasse Thriller, düster, verwirrend, mitreißend, blutig und sehr spannend. Mit der Zeit verliert man, genau wie Mima, die Orientierung in Traum, Realität und Film. Man sollte irgendwann versuchen es einfach so hinzunehmen, denn am Ende klärt sich alles auf (Anders als bei Paprika).

Mir hat Perfect Blue sehr gut gefallen, trotz oder wegen aller Verwirrung. Die Lieder wurden zum Glück nicht übersetzt, ich bin mir sicher, dass sie in deutsch schrecklich gewesen wären… in englisch wahrscheinlich auch, denn eigentlich will ich gar nicht wissen was für einen Kitsch die Mädel von Cham singen. Zur Synchro kann ich wieder sagen, das sie richtig gut klingt, was damals nicht so klar war.

Na ja, ich hör dann jetzt mal auf, denn nachher gehen Fussel und ich ins Kino. Also dann, springt nicht zu viel durch die Zeit, hört nicht auf an Wunder zu glauben und macht euch Gedanken, wenn es Leute gibt, die zu viel wissen.

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Da bin ich mal wieder. Ja, ich hab noch einiges zu erzählen, werde diesen Eintrag aber mal etwas kürzer fassen. Ich reduziere mich dazu auf einen Anime (der allerdings aus drei Kurzfilmen besteht), ein bisschen was über Musik und ein bisschen allgemeines Gelaber.
Ich fang einfach mal mit dem letzten an, weil ich da grad voll Lust drauf hab. In der Küche taut grad ein Erdbeer-Rababer-Kuchen auf, laut Mama (die aus Cooking Mama) bin ich ein guten Kuchenchef und das Wetter war heute auch echt toll. Kurz um: Der Tag ist fantastico! Leider ist meine aktuelle Fistco

Bestellung noch nicht da, aber dafür ist heute die neue Neon angekommen. Aber bevor ich euch weiter damit langweile gehe ich jetzt gleich mal über zu dem Anime, den Kuma und ich gesehen haben. Es handelt sich dabei um die Anthologie Memories (メモリーズ) von Katsuhiro Otomo. Die drei enthaltenen Filme haben kaum etwas gemeinsam aus das Genre Sci-Fi. Die erste Geschichte trägt den Namen Magnetic Rose (彼女の想いで / Kanojo no Omoide) und spielt im Weltall. Es geht um die vierköpfige Crew eines Raumschiffs, die auf dem Weg nach Hause zur Erde ein Hilfesignal erhalten. Pflichtbewusst folgen sie dem Signal, das sie tief in ein magnetisches Feld führt. Was sie dort finden, ist nicht nur unerwartet sondern auch betörend schön… und gefährlich, vielleicht sogar tödlich.

Magnetic Rose ist mein Lieblingsteil von Memories. Die Geschichte ist atmosphärisch, unheimlich, spannend und traurig. Vor allem Heinz ist ein cooler Charakter. Das Layout und Script ist übrigens von Satoshi Kon.
Episode 2 ist Stink Bomb (最臭兵器 / Saishū Heiki), eine Sci-Fi-Comedy um einen jungen Mann, Nobuo Tanaka, der in einem Labor arbeitet und an einer Erkätung leidet. Leider hilft die Pille, die er nimmt nicht. Kein Wunder, denn es ist gar keine Medizin, sondern eine bio-chemische Waffe in der Testpahse, die Tanaka nun in einen tödlichen Gestank und Rauch einhüllt. Ohne zu wissen, welche Gefahr von ihm ausgeht, begibt er sich nach Tokyo. Eine Reise, die nicht ohne Folgen bleiben kann… Ob und wie Tanaka geheilt wird, möchte ich nicht erwähnen, aber im Gegensatz zu Kuma fande ich den Film auch sehr lustig. Tanaka kann einem echt leid tun oder aber einem durch seine Unbedarftheit tierisch auf den Wecker fallen.
Der letzte Teil von Memories ist Cannon Fodder (大砲の街 / Taihō no Machi). Dieser Teil hat keine wirkliche Geschichte, sondern beschreibt das Leben einer Familie in einer Steampunk-Welt, deren Alltag durch die riesigen Kanonen der

Stadt und den Kampf gegen einen unbekannten Feind geprägt ist. Während die Mutter Munition herstellt und der Vater beim laden der Kanonen hilft, träumt der Sohn davon, eines Tages selbst zu dem Mann zu werden, der die Kanonen abfeuert. Das besondere an Canon Fodder ist der geniale Zeichenstil. Wenn ihr diese Leute kennt, die immer sagen, dass alle Animes gleich ausehen (oder wenn ihr gar zu ihnen gehört), ist dieser Anime der absolute Gegenbeweis. Die Story ist

auch interessant… vor allem der Junge, der die ganze Situation nicht als das erkennen kann was sie ist.
Zusammenfassend lässt sich Memories als geniale Sammlung bezeichen. Die Reihenfolge der einzelnen Teile ist sehr gut gewählt – Erst etwas Spannendes/Trauriges, dann zum Ausgleich etwas Lustiges und dann ein ruhiges, ernstes Finale. Die deutsche Synchro ist ordentlich, die DVD war in einem dreier Pack mit Steamboy und Tokyo Godfathers und daher auch recht günstig. Generell bin ich kein Sci-Fi-Fan, aber Memories hat sich wirklich gelohnt.

So nun wollt ich noch was über Musik schreiben. Dank youtube bin ich auf Flogging Molly gestoßen. Ich liebe die Musik! Vor allem Devil’s Dance Floor (das war auch das erste, was ich von ihnen gehört habe) und Drunken Lullabies. Ich höre zur Zeit fast nichts anderes, außer ab und zu diese wundervolle Version von Beethoven’s Neunter (von Karajan). Eigentlich wollte ich aber über Flogging Molly schreiben. Ich liebe irische Musik und finde auch diesen Mix mit dem Punkt auch ziemlich genial. Bei Gelegenheit werde ich mir dann auch mal eine CD von ihnen kaufen. Eine letzte Bemerkung zu den Bildern heute. Sie haben absolut

nichts mit dem Eintrag zu tun, aber die beiden Link-Cosplayerinnen sind so ziemlich das schönste was es in dieser Richtung gibt. Ich könnte sie mir ewig ansehen und wollte euch den Anblick nicht vorenthalten. Betrachtet es als meinen Beitrag zum Valentinstag.

Okay, nächstes mal stelle ich dann die restlichen Animes vor, die Kuma und ich gesehen haben. Bis dahin hört auf meine weisen Worte, fragt nach dem Weg wenn ihr euch verlauft, achtet nicht zu sehr auf Haltbarkeitsdaten (aber schon genug um keine Lebensmittelvergiftung zu bekommen), gebt euch nicht mit weniger als dem besten zufrieden, wenn ihr’s ändern könnt und bleibt ehrgeizig, vor allem auch in Sachen Liebe und Nähe.

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Da bin ich wieder. Heute fange ich einfach mal mit der gestern versprochenen Buchvorstellung an. Es handelt sich um Die Weite des Himmels (Heaven’s Web Is Wide), den fünften Band der „Clan der Otori“ Reihe von Lian Hearn. Es

handelt sich hierbei allerdings nicht um eine Fortsetzung sondern um ein Prequel, in dem Otori Shigeru die Hauptrolle spielt. Wer die Reihe kennt, erinnert sich an ihn. Das Buch berichtet von seiner Kindheit, seiner Jugend, der großen Schlacht von Yaegahara und wie Shigeru letzten Endes Takeos Leben rettete. Aber für die, die noch keines der Otori-Bücher kennen, sollte ich wohl genauer werden:

In einer Zeit der Intrigen und losen Bündnisse in den drei Ländern, wird dem Führer des Otori-Clans, Otori Shigemori ein Sohn geboren, der den Namen Shigeru tragen sollte. Die Geburt des Clanerben ist ein Dorn im Augen von Shigemoris Brüdern, die sich schon als seine Nachfolger gesehen haben. Schon von Geburt an wird Shigeru auf seine Rolle als Clanführer vorbereitet und kommt so früh in Berührung mit der Welt der Politik, in der er bald merkt, dass nicht jeder aufrichtige und edle Idealen folgt. Dem jungen Clanerben stehen viele Hindernisse im Weg, die er zu überwinden hat. Sein Leben wird geprägt werden durch Schwierigkeiten und Verluste und doch wird seine Tapferkeit und sein Herz ihm stets erhalten bleiben.

Ich finde es ziemlich schwer dieses Buch zu erklären ohne zu spoilern. Aber Shigeru war schon in Das Schwert in der Stille mein Lieblingscharakter, deshalb habe ich mich auf die Vorgeschichte schon seit einer Weile gefreut. Akane mochte ich gerne,

Shizuka mochte ich ebenfalls schon seit Teil 1 und Kiyoshige ist auch sehr cool. Zum Glück hat Lian Hearn die Verborgenen nicht wieder so übermäßig oft eingesetzt wie in Der Ruf des Reihers, wo mich das doch ziemlich genervt hat. Für den Fall, dass man’s noch nicht gemerkt hat, sag ich es jetzt ganz direkt: Mir hat Die Weite des Himmels richtig gut gefallen und nach dem Teil 4 so’n absoluter Reinfall war, hat mich das Buch extrem positiv überrascht.

So und nun wieder zu meinen Games. Dieses Mal ist ein bisschen was älteres. Das erste Spiel das ich heute vorstellen möchte ist Dewy’s Adventure für die Wii. Ich hatte das Spiel vor zwei Jahren auf der GC mal angespielt und fand es sehr goldig. Man merkt recht bald, dass es vom gleichen Erfinder wie Eledees ist. Erstens an der gleichen miesen Englisch-Synchro, zweitens an der bekloppten Story mit den zuckerwatte Bildern und drittens daran, dass es zwar ein Kinderspiel ist, aber ich einfach zu doof dafür bin. Das war damals schon bei

Eledees so und es scheint bei Dewy nicht anders zu sein. Aber erstmal zum Spiel an sich. Man spielt den legendären Helden Dewy… einen Wassertropfen. Im Stil von Kororinpa bewegt man mit der Wii-mote durch Kippen den Boden, über den Dewy dann durch die Levels schlittert. Was mir besonders gut gefallen hat ist die Tatsache, dass man mit dem Steuerkreuz die Außentemperatur und damit Dewys Aggregatzustand ändern kann. So kann der kleine Wassertropfen in der

Eis-Form stärkere Angriffe ausführen oder in der Gas-Form schweben und Blitze schießen. Das ganze ist ziemlich goldig und für Leute die nicht so unruhig sind wie ich vielleicht sogar schaffbar. Aber mir geht es tierisch auf den Keks, wenn Dewy sich wieder einmal fröhlich grinsend in einen Abgrund stürzt, weil ich die Entfernung nicht richtig erkannt habe / die Wii-mote zu viel gekippt habe / den Aggregarzustand zu spät gewechselt habe. Falls irgendwer da draußen das Spiel weiter als bis Level 3 gespielt hat, mag er sich bitte melden und mich auslachen, denn ich bin einfach zu doof für Dewy.
Okay, schnell weiter, zum nächsten Spiel, bei dem ich mir dachte „OMG, das schaff ich nie! Was für’ne Steuerung! Aaaah, warum? Neeeein, nicht im Kreis laufen! Aber… Aber… ich hab doch grade ausgelenkt!!“ Kuma wird es erkannt haben, weil er die meisten dieser Bemerkungen gehört hat, während ich gespielt habe, für die anderen sage ich es jetzt: Ich habe mit dem Resident Evil Remake auf dem Gamecube angefangen. Ja, endlich hat sich Yuupan an DAS Zombie- und Survival-Horror-Game überhaupt gewagt. Und es gefällt mir trotz

der Steuerung, mit der ich vor allem am Anfang, aber auch jetzt noch, ziemlich zu kämpfen habe. Ich habe einige Erkenntnisse zusammengetragen:
1. Jill Valentine ist nicht Frank West
2. Ja, man hat zu wenig Platz in den Taschen und nie genug Farbbänder.
3. Shinji Mikami sitzt auch im Yuupan-Olymp.
4. Der Cube hat extrem geniale Grafik!
So die Story von Resi muss ich wohl auch mal kurz erwähnen, wa? Es geht um Zombies. Und wie immer bei Zombies gibt es ein Paar Leute, die drei Ziele haben, die schwer zu vereinbaren sind: 1. Zombies töten, 2. gucken wo die Zombies herkommen und 3. überleben. In Resi 1

hat man die Wahl zwischen Jill Valentine oder Chris Redfield. Ich spiele wie erwähnt Jill, weil sie wie ich eine Frau ist und weil ich ihr Outfit sexy finde (ich liebe Barette). Mir macht das Spiel bisher echt Spaß und ich kann verstehen, warum die Serie so erfolgreich ist. Das ganze ist wirklich super atmosphärisch und durch die wenigen Speichermöglichkeiten wird man gezwungen vorsichtig zu sein. Ich werde es auf jeden Fall durchspielen… und dann auch die Nachfolger.
Aber nun zum letzten Game für heute. Konsole: PS2. Regisseur: Gōichi Suda (a.k.a. Suda51). Produzent: Shinji Mikami. Musik: Masafumi Takada. Entwickler: Grasshopper Manufacture, Inc. Titel: killer7. Mit diesen wenigen Daten lässt sich sagen: Das Spiel hat alles, was ein Meisterwerk braucht. Das Spiel ist außerdem extrem stylisch. Die Steuerung ist vollkommen experimentell,

genau wie der Grafikstil und die Handlung. Ich hab nicht lang gespielt und muss sagen, dass das Ganze mich zu Beginn schon ziemlich verwirrt hat. (Ein sprechender Kopf in der Waschmachine? WTF?) Aber je länger man spielt, desto mehr bekommt man

ein Gefühl dafür. Ich freu mich schon, das Ganze weiter zuzocken und vielleicht noch ein bisschen mehr zu verstehen. Nach dem ersten Anspielen gefällt es mir sehr gut und ich glaube nicht, dass sich das noch ändern wird.

So, was gibt’s sonst noch so? Morgen ist Valentinstag. Das heißt Erstverkaufstag von Bis(s) zum Ende der Nacht von Stephenie Meyer. Wie schon mal erwähnt, habe ich noch keinen teil davon gelesen, aber ich freue mich schon auf den Run auf die Bücher… Insgesamt 77 Vormerkungen haben wir. Und 18 Vormerkungen für Bis(s) zur Mittagsstunde im Taschenbuch. Außerdem habe ich grade in der Bahn eine ehemalige Klassenkameradin getroffen. Ich hatte mit ihr nie wirklich viel zu tun, aber es gab auch Leute, mit denen ich weniger zu tun hatte. Wir haben uns ein bisschen unterhalten und versucht uns an unsere Lehrer und Klassenfahrten zu erinnern. Krass, wie schnell man sowas vergessen kann. Erinnert ihr euch noch an das, was von 3-6 Jahren passiert ist? Oder mit welchen Lehrern ihr in welcher Klasse wo auf Klassenfahrt war? Ich nicht.

Aber das war’s dann auch schon von mir. Bleibt denen treu, die es verdienen, vergesst nie, was ein Wassertropfen bewirken kann, geht sparsam um, mit dem was ihr habt und hört auf die Stimmen in eurem Kopf (außer sie sagen: Kill it. KILL IT!).

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So dieses mal gibt es ein Paar Game Reviews. Schließlich hatte ich viel nachzuholen, da ich ein halbes Jahr von meinen (na ja, eigentlich Kumas) Konsolen getrennt war. Zur erst einmal ein Wii-Spiel: Animal Crossing – Let‘ go to the City. Achtung! Jemand hat die verrückte Yuupan auf das friedliche Örtchen Sin City (mein Standartstädtename) losgelassen! Gnadenlos pflückt sie Bäume leer, angelt alles was sich bewegt, sammelt sämtliche Muschel, gräbt den Boden nach Fossilien um und belästigt die ortsansässigen Tiere. Man

munkelt sie sei ein Teil der Tanuki-mafia unter der Führung des undurchsichtigen, chronisch bekifften Tom „The Godfather“ Nook. Wenn ihr sie seht: HALTET SIE AUF! Nun, gut aber jetzt mal Ernst beiseite. Das neue Animal Crossing für die Wii unterscheidet sich kaum von der Gamecube Version. Wieder schickt man einen Charakter in ein kleines, von bunten Tieren bewohntes Kaff, in dem die Zeit in Realgeschwindigtkeit abläuft. Das heißt, wenn man eine Stunde spielt, vergeht eine Stunde im Spiel. Ist die Wii ausgeschaltet (oder wird ein anders Spiel gespielt), vergeht die Zeit ebenfalls. Die wenigen Erneuerungen bestehen darin, dass man jetzt auch in die Stadt fahren kann um dort ordentlich der Shoppingsucht zu frönen. Dort kann man der Spielfigur übrigens auch das Gesicht eines

Miis verpassen, was ich sehr nett finde. In einem Theater, kann die Figur Gesichtsausdrücke erlernen, was beim Online-Spiel wahrscheinlich recht putzig ist. Ansonst ist die Geschicht die gleiche wie früher: Tom Nook, die alte, miese Ratte, verlangt viel zu viel Geld für ein viel zu kleines Haus und man muss es

ihm zurückbezahlen, um ein größeres Haus zu bekommen. Leider haben mir bisher die Stadtbewohner nur sehr wenige kleine Aufträge erteilt. Dafür sind die Forderungen der Townies dieses Mal vielfältiger. Wenn es auf dem Cube nur aufgaben gab wie „Bringe Gegenstand zu Person“, muss man in Let’s go to the City auch schon mal Schlüssel angeln, Verstecken spielen und bestimmte Möbel finden. Sehr gelungen ist auch der Outfit-Profi-Designer, in dem

man Klamotten selbst basteln kann. Ich habe die Charaktere aus Higurashi nachgebaut und trage die Schuluniform von Haruhi Suzumiya. Abschließend lässt sich sagen: Wer das alte Animal Crossing mag, kann mit dem neuen nichts falsch machen. Wer sich bisher damit noch nicht angefreundet hat, wird das auch jetzt nicht tun.
Okay, geh ich dann mal zur nächsten Konsole, und zwar zur 360. Da habe ich gleich zwei Spiele, von denen ich berichten kann. Fangen wir an mit Beautiful Katamari. Ja, the King of all Cosmos ist wieder da! Ich liebe Katamari seit ich es zum ersten Mal gespielt habe. Davor dachte ich mir wenn ich davon gehört habe immer nur: Was ist das für’n Müll? Aber macht euch einfach mal ein Bild, in dem ihr euch das Opening für diesen Teil anseht. Gut nun fragt ihr wohl mit Recht

WTF was that?„. Ich will es euch sagen: Ein Meisterstück moderner Videospiele. Das Spielprinzip ist simpel, die Grafik eckig, die Musik verrückt und die Story der letzte Kack. Man spielt wie auch schon in den Vorgängern den Prince of all Cosmos (den kleinen Grünen) und euer Papa hat euch beauftragt die Sterne neuzumachen, nachdem er mit einem Tennisball ein schwarzes Loch ins Universum geschlagen hat. Doch wie macht man Sterne? Tja, das ist gar nicht so

schwer, wie man vielleicht denkt. Man nimmt einen klebrigen Ball (genannt Katamari – jap. Klumpen) und rollt damit Gegenstände auf. Angefangen bei Ameisen und Nadeln, Zuckerwürfeln und Kaugummis über Melonen, Fernseher, Katzen, Menschen, Autos, Kühen bis hin zu Gebäuden, Godzilla, Wolken… Beautiful Katamari hat größere Level als die Vorgänger, man kann zum Beispiel aus einem Haus auf eine Straße und von dort aus in ein anderes Haus. Leider ist das ganze Spiel nach 13, ziemlich ähnlichen Leveln wieder vorbei. Danach

kann man natürlich noch die Cousins und Royale Presents sammeln, aber eigentlich ist es fertig. Die kurze Spieldauer hat mich schon ein bisschen enttäuscht. Das letzte Level Making Uranus ist übrigens besonders lustig weil man mit einem winzigen Katamari

zu einem riesigen wird (ich glaub, die Spanne ist die bisher größte) und dabei KEIN Zeitlimit hat. Wer bisher noch kein Katamari gerollt hat und eine 360 besitzt, kann sich das Teil gerne mal anschauen.
Außerdem gibt es da noch Viva Piñata – Trouble in Paradise (oder Chaos im Paradies, wie es auf der Hülle steht). Es handelt sich (wie irgendwie erkenntlich ist) um die Fortsetzung von Viva Piñata (ebenfalls 360). Und auch wie im Vorgänger geht es darum einen Garten zu bauen, in dem sich die verschiedenen Piñatas wohlfühlen und sesshaft werden. Ziel des Spiels ist es, alle Piñatas (wenigstens gesehen) zu haben – Gotta catch ‚em all, sozusagen. Für die

Pinatas kann man dann Behausungen bauen und wenn zwei Piñatas bestimmte Vorraussetzungen erfüllen, dann können sie tanzen (ja, tanzen) und dadurch ein weiteres Tierchen zur Welt bringen. Aber Vorsicht vor den sauren Piñatas und vor allem Vorsicht vor Prof. Pester und den Rowdys,

die immer wieder in den Garten kommen und Unheil anrichten. Pester, zum Beispiel, kommt in den Garten und tötet einfach so die Piñata, die den höchsten Wert hat. Und man kann (zumindest am Anfang) nichts dagegen tun. Zum Teil ist das schon frustrierend. Aber an sich ist es ein goldiges Spiel. Neu sind nicht nur viele Piñatas sondern auch die Tatsache, dass es nun spezielle Arktik- und Wüsten Piñatas gibt, die man nur in der Piñarctic oder der Dessert Wüste fangen kann. Ich stelle kurz meine Lieblingspiñatas aus Yuupan no Garden vor: Da hätte ich meine beiden Raisants Kaneshiro und Ando – benannt nach meinen Lieblingsraisants aus Viva Piñata 1 und nach den Schauspielern Takeshi

Kaneshrio und Masanobu Ando. Ich mag Raisants, vor allem ihre goldigen „Pii“-Sounds. Außerdem kann man sie Pink färben und ihnen Hasenohren aufsetzen. Wo wir bei Hasen sind: Meine beiden Bunnycombs heißen Yuu (pink) und Paddy (grün, mit Baseballcap und Schal). Yuu ist benannt nach der Sängerin und Paddy hat seinen Namen vom Tanz der Bunnycombs, der doch ziemlich irisch ist. Ich mag die Häschen auch schon seit Teil eins… sind ja auch zu süß! Bleiben wir

bei süß, pink und Teil eins: Carlito und Isabella sind meine Newtgats. Die Namen haben sie von den mexikanischen Geschwistern aus Capcoms Zombiespiel für die 360. Ich liebe Newtgats und habe sogar bei Spore welche von ihnen rumwusel. Oh, guckt euch den Tanz an. o(>u<)o Ka-Wa-IIIII Ähm, okay, weiter im Text: Von den neuen Piñatas habe ich auch zwei Pärchen besonders gern. Zuerst einmal meine Geckies Joe und Sylvia (benannt nach dem held aus Viewtiful Joe und dessen Uschi). So süß, wie die dauernd die Zungen rausstrecken. Und last but not least: Marc-Uwe und Chantal, die beiden Stweetles – oder Staubsaugerkäfer. Marc-Uwe war mein erstes Wüstenpinata, deshalb liegt mit viel an ihm, obwohl es weitaus süßere Pinatas gibt.
Als letztes für heute kommt noch mal ein PS3 Spiel, um wenigstens eins von jeder aktuellen Konsole vorgestellt zu haben. Es handelt sich um den Jump’n’Run-Baukasten Little Big Planet. Dabei handelt es sich um ein Game, dass sich eigentlich gar nicht mit einer Story aufhällt. Hauptsächlich lebt das

Spiel durch die Multi- und Onlineplayer-funktion, in der man mit bis zu 4 Spielern zusammen durch lustige Baukastenlevel jumpt und runt. Kuma und ich haben eigentlich immer zusammen gespielt um die „Story“ – also die Standart-level abzuarbeiten. Dazu kommen noch die Community-level. Das sind die Level, die man sich selbst baut und dann online für alle zugägnlich machen kann. Zum Teil gibt es da richtig coole Sachen, zum Teil ziemlichen Schrott… Man spielt übrigens einen Sackboy, bzw. ein Sackgirl, den/das man nach Belieben mit freigespielten, gedownloadeten oder gekauften Accesoires dekorieren kann. Ich habe z.B. Ameterasu (Okami) nachgebaut und Kuma hat mir eine Pleinair gebastelt. Süß, wa? Das Spiel an sich ist ohnehin mehr als goldig. Es

macht trotz (oder wegen) der Einfachheit echt Spaß. Einfachheit soll übrigens nicht bedeuten, dass die Level zu leicht wären. Ich meine eher dass das Spiel einfach schön simpel aufgebaut ist. Wir sind zwar nicht ganz fertig mit der Storyline, aber ich denke, dass wird sich ändern, wenn ich das nächste Mal bei Kuma bin.

So, das war’s dann auch wieder mal. Im nächsten Eintrag gibt es neben meinen restlichen Spielen, die ich angespielt habe, wieder mal einen Buchbericht. Freut euch schon mal. Und bis dahin hört auf Yuupans Lebensweisheiten: Verschuldet euch nicht bei Waschbärhunden, räumt mal wieder auf, Kümmert euch rechtzeitig ums Unkraut und seit immer nett zu anderen (und wenn sie euch blöd kommen, scheuert ihnen eine).

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