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Archive for März 2009

Da bin ich wieder. Dieses Mal habe ich gleich zwei Bücher im Schlepptau, die ich euch beide vorstellen will. Fangen wir an mit Thud! – zu deutsch Klonk! – von Terry Pratchett. Ja, ich habe es auf englisch gelesen und sogar größten teils verstanden (denke ich). Nein, mein englisch ist eigenlich nicht schlecht, doch Terry Pratchett schreibt doch sehr umgangssprachlich, was es für Nicht-Muttersprachler doch ziemlich kompliziert macht, dass alles zu verstehen. Aber

jetzt erstmal zum Buch: Es handelt sich hierbei wieder um einen Roman der Stadtwache. Und wieder droht ein Krieg auszubrechen, doch dieses Mal aus anderen Gründen. Den schon seit Ewigkeiten sind es Trolle und Zwerge, zwischen denen eine kulturelle Anspannung herrscht. Eine Schlacht steht stellvertretend für alles, was zwischen Zwergen und Trollen vor gefallen ist: Koom Valley. Nun nähert sich der Jahrestag von Koom Valley und es stehen Kämpfe bevor in den Straßen

Ankh-Morporks. Aus den Bergen kommen Zwerge, die noch strikt an den Traditionen festhalten und begeistern die jungen Zwerge für ihre Weltansicht. Nun ist es an Sam Mumm (Sam Vimes) und der Stadtwache, Ordnung zu schaffen und die beiden Parteien dazu zu bringen, die Waffen nieder zulegen. Und Abends, pünktlich um Sechs – und daran ist nicht zu rütteln – liest Mumm seinem Sohn „Wo ist meine Kuh?“ vor. Es gibt Dingen, die man tun muss.
Ich mag Sam Mumm in diesem Buch wiedermal besonders, vor allem wegen seinem Sohn. Ich find es einfach süß, wie er sich um seinen Sohn kümmert. Detritus und Brick (k.A. wie er im Deutschen heißt) find ich auch toll. Generell haben mir die Trolle wegen ihrer Sprache sehr gut gefallen, auch wenn das Lesen echt gewöhnungsbedürftig war. Sally hingegen konnte ich nicht leiden – bin ich jetzt Speziesist? Sei’s drum, ich mag sie nicht. Alles in allem hat mir Thud! gefallen, obwohl es ein sehr ernstes Buch ist, das relativ wenig vom alten Scheibenwelthumor enthält. Bleibt nur noch eins zu sagen:
Him Mr. Shine. Him Diamond.“

Und schnell zu Buch zwei, ich hab noch viel zu erzählen. Es handelt sich um ein Jugendbuch, dessen Leseexemplar ich mir auf der Arbeit geschnappt hab und es innerhalb von 2 Tagen gelesen habe. Das Buch trägt den Namen Tote Mädchen lügen nicht (Thirteen Reasons Why) von Jay Asher, wobei mir wieder mal der englische Titel besser gefällt, allerdings verzeihe ich den Übersetzern weil „Dreizehn Gründe weshalb/warum“ noch bekloppter kläng. Zur Handlung:

Hannah Baker ist tot. Sie hat Tabletten genommen, vollkommen überraschend und keiner wußte warum sie ihr leben beenden wollte. Doch nicht lang nach ihrem Tod erhält Clay einen Schuhkarton mit 7 Kasetten. Als er die erste Kasette einlegt, hört er die Stimme von Hannah, die verkündet, dass die Kasetten dreizehn Gründe enthalten, weshalb sie sich umgebracht hat und dreizehn Personen sind daran schuld. An diese dreizehn Personen sollen die Kasetten weiter

geschickt werden. Clay kann es nicht fassen: Er war in Hannah verliebt, aber leider hatten sie nie die Gelegenheit sich näher kennenzulernen. Was hat er mit ihrem Tod zu tun? Und was sind die anderen 12 Gründe? Es beginnt eine Odyssee durch die Nacht, durch die Stadt und durch Hannahs Leben, das von einer Lawine von Ereignissen hinfortgeschwemmt wurde.
Tote Mädchen lügen nicht ist ein absolutes Gänsehautbuch in das man sofort eintauchen kann. Es geht um ein altes Thema: Die destruktive Kraft von Gerüchten, wie eins zum anderen kommt und das man sich um die Menschen in seiner Umgebung kümmern muss. Aber die Art wie das Buch geschrieben ist, reißt mit und lässt einen alles um sich herum vergessen. Es ist einfach ein wundervolles Buch, dass ich jedem nur empfehlen kann… JEDEM!

Weiter im Text: Die Fistco-Bestellung ist da! Sowohl Kuma als auch ich sind nun stolze Besitzer einer Limitierten Chun Li Figur von Miyazawa. Und sie sind super schön. Wie schon erwähnt gehört mir die die Pinke Version, deshalb schreibe ich auch nur über diese: Das Kleid ist sehr schön metallic-rosa mit gold Verzierung, die Haardinger (keine Ahnung, wie man das nennt) und der Gürtel sind perlmutt. Chun Lis Blick ist einfach un-glaub-lich niedlich, so irgendwie trotzig-schmollend. Alles in allem ist die Figur richtig gut gearbeitet und ich habe nur etwas zu meckern, wenn ich sie mir von unten angucke, aber das soll man ja eh nicht machen. Außerdem gab es eine tolle Base dazu: Eine schlichte, schwarze Scheibe als optionaler

Untergrund für die Figur. Einfach wunderbar und total süß. Die Blaue Version steht der rosanen allerdings scheinbar in nichts nach, nur dass Gürtel und Haardinger nicht perlmutt, sondern einfach weiß sind.

Bei WoW renne ich übrigens immernoch in den Zangarmarschen rum. Eigentlich gefällt mir die Gegend nicht so gut, mit dem ganzen blau und Pilzzeug und so. Aber Zabra’jin ist eine echt coole Stadt (siehe Bild). Ich mag Trollstädte generell gerne und find den ganzen Voodookram

bei denen immer sehr cool. Und ich mag die Sporeggar. Süße Kerlchen. Ich habe jetzt auch mein Viechzeug gefangen. Mein Wurm trägt den Namen Egon und ist Tank. Er macht absolut keinen Schaden, aber ihn bekommt auch nix so schnell kaputt. Meine lilaleuchtende Wespe haben ich Tînkerbell genannt, benannt nach Tinkerbell, der Fee aus Peter Pan, nicht dem Chihuahua von der Hilton. Das ^ über dem i habe ich, weil es anders nicht ging. Tînk macht Dämätsch (Damage). Nehmt euch in Acht vor the mighty purple killerfirefly!

Okay, das war’s dann auch schon. Muss mich jetzt mal aufmachen, weil gleich geht’s mit Fussel auf die Ronneburg. Bis dann: Bleibt friedlich, seid nett, schlagt euch nicht zu viel und stellt euch gut mit Sporlingen.

    futari de iyou
    hanareteshimawanu you ni
    nukeru you na aozora de chiizu piza tabeyou
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Baum, Minna-san! Meine Güte, seit dem letzte Eintrag bin ich wieder total musikversessen. Vor allem die Sachen von hAngry & Angry, sowie Mr. Moonlight ~ Ai no Big Band ~ lassen mich nicht mehr los. Seht euch das Mr. Moonlight video ruhig mal an. Sehr swingig das ganze und Yossie ist „der junge Mann“ im weißen / gelben Anzug – außerdem singt sie die Leadvocals. Aber ich höre auch sonst wieder jede Menge Musik. The Times They Are A-Changin‘ von Bob Dylan und All Along The Watchtower von Jimi Hendrix haben es

mir seit Watchmen angetan und laufen jetzt bei mir auch hoch und runter. Des weiteren lausche ich auch noch vielen verschiedenen Versionen von Bella Ciao. Vor allem die japanische Ska-Version von Doberman und die Version von Hannes Wader sind richtig genial. Ich mag das Lied gerne, aber möchte noch hinzu fügen, dass bei mir keine politische Meinung dahinter steht. Politik hat in meinem Blog sowieso nichts verloren.

So und nun geht es zur Auswertung von Yuu choose the Anime:

Platz 1: Texhnolyze (テクノライズ)
Platz 2: Burst Angel (Bakuretsu Tenshi / 爆裂天使 )
Platz 3: Hayate the Combat Butler (Hayate no Gotoku! / ハヤテのごとく)

Was habt ihr denn alle gegen meinen Hayate? Das finde ich echt nicht okay von euch. Aber ich bin ja auch selbst dran schuld, ich muss die Umfragen ja nicht machen und außerdem freue ich mich, wenn möglichst viele Leute abstimmen. Noch kann ich nichts über Texhnolyze sagen, weil ich bisher noch nicht dazu gekommen bin, mehr als die ersten fünf Folgen zu sehen. Na ja, die Story wird

etwas deutlicher und gesprochen wird auch mehr. Zum Glück hält die Atmosphäre und vor allem der Zeichenstil bisher das, was er in der ersten Episode versprochen hat. Ichise kann einem wirklich Leid tun, in dem Zustand, in dem er sich zur Zeit befindet, und Ran ist immer noch vollkommen undurchsichtig. Ich hoffe, Texhnolyze wird bei mir nicht das gleiche Gefühl hinterlassen, wie die beiden anderen Animes, bei denen Yoshitoshi ABe als Charakterdesigner gearbeitet hat. „Toller Anime, wunderbares Design… aber irgendwie habe ich das Gefühl etwas ganz grundlegendes nicht erfasst zu haben.“ Ich hatte dieses Gefühl sowohl bei Haibane Renmei als auch bei NieA_7 (Wobei mir Haibane Renmei besser gefallen hat). Na ja, ich lasse mich überraschen.

Ansonst bin ich wieder fleißig am WoW zocken. Otoria gurkt zur Zeit auf der Höllenfeuerhalbinsel rum und ist fröhlich am aufleveln, was da ja recht flott geht. Inzwischen habe ich auch schon 44 Non-Combat-Pets zusammen. Mit 50 gibt’s ja endlich das Stinktier. Ich habe sogar das weiße Kätzchen, das ja für Hordlinge echt schwer zu bekommen ist (und wenn doch, dann nur für viel Geld). Und Anfang Mai ist dann ja wieder die Kinderwoche, in der man ein Waisenkind durch die Gegend schleppt, um ihm ein paar Wünsche zu erfüllen. Und als Belohnung gibt’s es dann ein Pet. Ich will dieses Jahr Flinky, die Schildkröte im Waisenhaus in Orgrimmar holen und Erdnuss, den Babyelekk in Shattrath. Und ich werde demnächst mein viertes Pet zähmen: Einen Wurm. Wahrscheinlich einen weißen, weil die einfach am coolsten aussehen. Als fünftes Pet hole ich mir dann irgendwann eine Wespe (wahrscheinlich in lila – die Augen rocken), um meine Insekten/Krabbelviecher-Sammlung zu vervollständigen.

Außerdem habe ich mal wieder eine Fistco-Bestellung losgeschickt: Chun Li aus der Street Fighter Serie. Einmal in blau für Kuma und einmal in Pink für mich. Außerdem soll diesen Monat ja noch die Medusa’s Gaze Figur ausgeliefert werden… Ich bin gespannt

(und gebe wieder mal zu viel Geld dafür aus). Bald muss ich dann auch wieder zu Ikea und mir eine zweite Vitrine kaufen. Ab September verspricht Fistco dieses Prachtstück für 114 €. Na ja, ich werde zumindest den Vorbestellerrabatt bekommen, ob sich das mit dem Stammkundenrabatt summiert weiß ich nicht. Bleibt nur eins: Abwarten.

Na ja, ich werde dann mal weiter Texhnolyze ansehen und dabei guten Tee trinken. Animes und guter Tee passen sowieso super zusammen.
Und nie vergessen: Seid lieb zu kleinen Kindern, achtet auf Sonderangebote (vor allem, ob ihr sie wirklich braucht) und singt mal wieder.

    If there is anything you want, anything at all, come to me.
    I’ll be your Guardian Angel.

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Und da bin ich auch schon wieder. Bevor ich mit den angekündigten Anime Reviews anfange, nochmal was zum Thema Musik: Ich habe aus meiner persönlichen musikalischen Mottenkiste wieder Girly J-Pop ausgegraben. Um genau zu sein höre ich jetzt wieder Morning Musume. Ich kann nicht wirklich erklären, warum es mir manchmal gefällt und manchmal tierisch auf den Keks geht. Aber ich muss halt auch zu geben, dass die ganzen Mädels vom Hello!

Project das ganzen nicht schlechter machen. Vor allem Yossie (Hitomi Yoshizawa) mag ich voll gerne. Aibon (Ai Kago) mochte ich auch gerne, bevor sie ihre ganzen Skandalgeschichten hatte. Aber ich habe ihr neues Photobook gesehen… einge Bilder darin sind einfach toll. Ich mag ihr Gesicht und ihre neue Frisur. Allerdings merkt man schon, das sie ziemlich verzweifelt ist, den die nicht tollen Bilder sehen schon ziemlich billig aus. Und irgendwie tut sie mir ganz schön Leid. ich denke ihr ganzes Leben als Idol war nicht unbedingt das, was man eine unbeschwerte Jugend nennt, auch wenn es manchmal so aussieht. Aber nochmal kurz zu Yossie. Ich habe ja wie immer gleich mal ein bissl nach ihr gegooglet und ihr neues Projekt entdeckt: Hangry & Angry, wo sie den Charakter Hangry darstellt (Nach eigener Angabe ist Hangry 20% Männlich…

wir dürfen gespannt sein ^w^ ). Das ganze ist auf jeden, jeden Fall Geschmackssache, aber ich finde Kill me, Kiss me das erste Lied von ihnen ganz gut.

Aber jetzt zu den Animes. Zu erstmal Kyouran Kazoku Nikki. Ich muss leider sagen, dass sich der Anime leider etwas zum negativen hin entwickelt hat. Leider hat sich das lustig-chaotische nicht wirklich halten können und in ganz unmöglichen Stellen kamen dann die Moralhämmer. Mal ehrlich: Tiefschürfende Gespräche über Liebe und Familie will man in so einem Anime nicht! Und ich bin frustriert, das Ginka keine eigene Folge hatte, dafür Chika/Senka, die dumme Kuh, umso mehr. Alles in allem bin ich ziemlich enttäuscht, nachdem der Anime so toll angefangen hat. Immer mehr (völlig überflüssige) Charaktere kommen dazu, die meisten sind einfach nur nervig. Hyouka hingegen bleibt einfach

unglaublich süß, vor allem, als er sich dann auch noch verliebt (ein verliebter, schüchterner Killerroboter… soooooo niedlich o(>o<)o ). Ans Opening habe ich mich dann letzten Endes doch noch gewöhnt. Die restlichen Endings waren alle eher durchschnittlich (Yuuka, Chika,

Ouka) außer das von Ginka, das ich einfach klasse finde. Alles in allem gibt es 6 Pans für die Midarezakis.

Anime Nr. 2 wäre damit Chaos;HEad (カオス;ヘッド). Der Anime hat mich doch sehr positiv überrascht. Nach dem ich (wie bei der Abstimmung schon gesagt) sm Anfang keinen so guten Eindruck hatte, hat mit die ganze Geschichte dann im Laufe der Zeit doch ziemlich überzeugt, wobei das Ende doch etwas merkwürdig ist und ein bisschen so wirkt, als wären am Ende die Ideen ausgegangen. Also nochmal zur genauen Story: Takumi Nishijou, Otaku und (fast) Hikikomori, leidet schon eine ganze Weile an Hallozinationen. Seiner Meinung nach wohnt er ja auch nicht alleine sondern zusammen mit seiner geliebten Seira-tan, einer Figur aus seinem Lieblingsanime, von der er auch unzählige Figuren besitzt. Dann erfährt er von der Next Generation Madness – einer Mordserie, die sich in Shibuya ereignet. Nach dem er im Internet von einem Unbekannten Bilder des nächsten Mordes geschickt bekommt, wird er tiefer in das Mysterium reingezogen, als er möchte. Und bald stellt sich vor allem eine Frage: Was ist echt? Und wie kann man es beweisen?

Die Story verlief schon recht cool, vor allem, weil ich nicht damit gerechnet hatte. Das Opening rockt, das Ending habe ich jedes Mal übersprungen (es ist langweilig und unpassend – wie konnte ich bei der Preview nur sagen, dass es in Ordnung ist?). Und auch die Musik von Ayases Band Phantasm rockt gewaltig! Yui Sakakibara singt das einfach toll. Die Charaktere sind alle ziemlich Standart: Takumi ist bis zum Ende ein ziemlicher Heulschlumpf, Nanami ist der typische Imoto-

Charakter, Rimi ist halt der weibliche Hauptcharakter mit rosa Haaren, Kozu-pii ist so süß, das man Zahnschmerzen kriegt, Ayase ist ruhig und mysteriös (mein Lieblingscharakter), Sena ist vom Schlag Rei Hino und Yua ist das Quotengenie mit Brille. Also für jeden Geschmack ist was dabei. Man merkt dadurch schon deutlich, dass es ursprünglich mal ein Spiel (eine visual novel) war. Trotzdem bin ich glücklich mit Chaos;HEAd und gebe der ganzen Sache 7 Pans.

Mann, o Mann… Das Animes bewerten ist gar nicht so einfach wie ich gedacht habe… Aber egal, ich gebe mein bestes! Außerdem seit jetzt ihr wieder gefragt, wenn ich meinen neuen Anime aussuche. „Yuu choose the Anime!“ geht in die zweite Runde!

Fangen wir an mit Hayate the Combat Butler (Hayate no Gotoku! / ハヤテのごとく)!

Darum geht’s: Zu Weihnachten bekommt der 16-jährige Hayate Ayasaki ein ganz besonderes Geschenk von seinen etwas merkwürdigen Eltern: Einen Extrem hohen Schuldschein bei der Yakuza. Um an Geld zu kommen beschließt Hayate das reich aussehende Mädchen, auf das er im Park trifft zu kidnappen. Sein guter Charakter kommt ihn allerdings in den Weg und er hilft dem Mädchen, Nagi Sanzenin, welche die ganze Situation etwas falsch auffasst – nämlich als

Liebeserklärung. Um sein Geld doch noch zusammen zu bekommen, bittet Hayate sie um einen Job und arbeitet von da an als ihr… Butler… oder so was…

Erste Meinung: Kyaaaaaa, Hayateeeee! Meeeeine Fresse, ist der Knabe ein Schnuckel! Allein wegen ihm lohnt es sich den Anime anzusehen (Ich will ja nicht zu viel verraten, aber wenn der Schulterteufel dem Schulterengel sagt, das man keine Menschen kidnappen soll… godlike!). Der Zeichenstil ist ganz solide. Ich befürchte allerdings eine ähnliche Entwicklung wie bei KKN (52 sind schließlich auch ganz schön lang).
Außerdem: Uniform Bonus. Sowohl Opening als auch Ending sind in ordnung – typisch Animemäßig. 330 Trivias bei ANN. May contain parodies (Yes!).
Genre: Comedy
52 Folgen á 25 Minuten. (Ich erwarte viele Filler Episodes…)

Anime Nummer 2 ist Burst Angel (Bakuretsu Tenshi / 爆裂天使 )

Darum geht’s: Ferne Zukunft – Japan ist ein zerstörtes, postapokalyptisches Land, Gewalt und ähnliches ist an der Tagesordnung. Doch Kyohei Tachibana will eigentlich nur Konditor werden und Geld verdienen für ein Auslandssemester. Dazu nimmt er einen Job als Koch bei einer Gruppe vier junger Frauen/Mädchen an – Jo, Meg, Amy und Sei, die (wie er später erfahren muss) allerdings ein nicht ganz so ruhiges Leben führen, sondern als Söldnerinnen arbeiten.

Erste Meinung: Mein allererster Gedanke war: „Hm, WARUM wollte ich den Anime noch mal sehen?“ – während ein Mecha durch die Gegend kurvte. Zum Glück hat mich Jo dann doch wieder daran erinnert. Die Charaktere sind zwar auch in gewisser weise Standart, aber noch stört es mich nicht. Ungewohnt wird es sein, deutschen Sub zu lesen (ich hätte auch Deutsche Synchro, aber das will ich erst recht nicht!). Der Zeichenstil ist gut, leider stark mit Computereffekten durchsetzt.
Außerdem: Girls with Guns Bonus. Mit dem Ending konnte ich mich noch nicht richtig anfreunden, mit dem Opening noch weniger. Interessante Outfits. Und natürlich Jo und Meg.
Genre: Comedy / Action
24 Folgen á 24 Minuten.

Der letzte Anime für heute ist Texhnolyze (テクノライズ).

Darum geht’s: Ähm… ja… das wüßte ich auch gerne. Aus der ersten Folge erschließt sich nämlich rein gar nüschts. Also gebe ich etwas abgewandelt das wieder was ANN sagt: Ichise ist / war ein Straßenkämpfer in irgendeiner Untergrundwelt. Doch dann verliert er einen Arm und ein Bein, weil es anscheind irgendwer auf ihn abgesehen hat. Doch er wird gerettet, irgendwie, als Cyborg, glaub ich. Und dann ist da noch Ran, ein junges Mädchen, das prophetische

Fähigkeiten hat… Argh, ich weiß einfach nicht worum es geht!

Erste Meinung: In der ganzen ersten Folge werden etwa 10 Sätze gesprochen. Das ganze ist einfach nur Atmosphäre. Und es ist mitreißend. Der Zeichenstil ist atemberaubend (Characterdesign by Yoshitoshi ABe), die Stimmung einfach perfekt. Auch wenn man keine Ahnung hat, was da gerade vor einem abläuft: Man will mehr davon.
Außerdem: Surealismus / Style Bonus. Opening ist merkwürdig, aber passend. Ending ist ganz schön geworden (das haben wir Gackt zu verdanken).
Genre: Psychological / Sci-Fi
22 Folgen á 24 Minuten

Okay, das wäre es dann von mir. Ich bin gespannt wie ihr für mich entscheidet. Ich hoffe auf ein Ergebnis bis Donnerstag. Bis dann: Glaubt nicht alles, was ihr seid, hört auf eure Mama und ändert ab und zu mal euer Image.

Rock on!

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Ich hab ein neues Handy! Das ist schön. Weniger schön ist der Grund, warum ich ein neues Handy hab: Mein altes hab ich verloren. Irgendwo in der Bahn zwischen Butzbach und zu Hause oder da auf einem der Bahnhöfe dazwischen.

Echt ätzend. Nummer weg, alles was gespeichert war weg… Voll blöd. Na ja, weg ist weg und jetzt hab ich ja mein neues. Und das richtig toll: Es hat den wohl schönsten Namen, den ein Handy haben kann: Mandarina Duck MOON. Hach… Dieser Name ist so schön, wie

Arisa Mizuhara unter einem blühendem Kirschbaum. Und das Handy ist auch arg hübsch. Jetzt kann ich auch endlich MP3-Klingeltöne verwenden und Meru meine SMS ansagen lassen (Meru, Meru…). Als Klingeltöne werde ich wohl zum größten Teil Game-Musiken aus Retro-Games nehmen (Tetris, Super Mario Land…).

So, aber jetzt möchte ich erstmal über Watchmen berichten, den ich ja, wie erwähnt letzten Sonntag gesehen habe. Bei Watchmen handelt es sich um eine Comicverfilmung, von Zack Snyder, der auch schon 300 verfilmt hat (300 habe ich übrigens nicht gesehen, also wird es von mir keine Vergleiche zwischen den beiden Filmen geben). Aber ersteinmal: Worum geht’s eigentlich? Der Film beginnt mit dem Tod des Comedians (Jeffrey Dean Morgan) im Jahr 1985. Er war einer der letzten 5 Superhelden, die jetzt seit einigen Jahren nicht mehr im

Geschäft sind. Nur einer, Rorschach (Jackie Earle Haley) kann nicht zusehen, wie die Welt zu Grunde geht und ist deshalb illegaler Weise noch immer für „Recht und Ordnung“ unterwegs. Nun, nach dem Tod des Comedians geht er davon aus, das jemand hinter ihnen, dan maskierten Helden, den Watchmen, her ist. Die anderen halten ihn für paranoid, aber was ist wirklich daran? Und außerdem befindet sich die Welt kurz vor dem atomaren Krieg zwischen den USA und der Sowietunion. Kann die Welt gerettet werden? Und vor allem: Verdient sie es überhaupt?
Watchmen ist ein Superheldenfilm, der eigentlich keiner ist. Entscheidet selbst: Was ist ein Superheld? Mr. Perfect, der mit Superkräften und/oder Spezialausrüstung gegen das

Böse antritt und die Welt rettet? Save the world, get the girl? Ein unfehlbarer Kämpfer gegen das Unrecht? Oder einfach nur jemand in einem albernen Kostüm? Letzteres haben auch die Watchmen, doch der Rest ist eher unzutreffend. Und genau das macht den Film zu etwas Besonderem. Die Charaktere sind sehr, sehr cool, vor allem Rorschach und Dr. Manhatten (Billy Crudup). Der Film ist ab 16 und deshalb unblutiger als gedacht, aber dennoch nichts für schwache Nerven. Aber ich kann ihn nur empfehlen. Das Ende ist wunderbar unvorhersehbar und ich bin am überlegen, ob ich mir nicht vielleicht die Graphic Novel anschaffe.

Und dann gibt es da noch ein Buch, das ich gelesen habe. Das letzte Mal habe ich es schon erwähnt: Snow Crash von Neal Stephenson. Das Buch ist nicht nur genial sondern auch witzig und tiefgründig. Aber bevor ich mich in Lob verliere, sollte ich vielleicht erklären, worum es eigentlich geht. Hiro Protagonist ist Pizzaauslieferer für die Mafia, der beste Schwertkämpfer des Metaversums

und freischaffender Progammier (in der deutschen Version als Hacker bezeichnet). Doch damit nicht genug. Sein Leben wird noch weiter durcheinander gebracht, als er auf Y.T. trifft, eine Kurierin des RadiKS, und mit einer mysteriösen Droge/ einem mysteriösen Virus namens Snow Crash in Kontakt kommt. Schon bald sind die beiden in etwas verwickelt, das nicht nur sie, sondern die ganze verdammte Welt betrifft.

Zu Beginn des Buches erwartet man eine spaßige Cyberpunk-Parodie (Ich sage nur „Pizza-Uni“), aber irgendwann wird das Buch doch noch sehr tiefgründig. Wenn Seitenlang die ähnlichkeiten von Religion und Computernviren beschrieben wird (und es auch noch richtig plausibel klingt), merkt man schon, das der Autor sich schon irgendwie Gedanken gemacht hat. Die Ideen sind einfach klasse, die Charaktere sehr cool (nicht zu letzt auch Hiros Name) und das Buch liest sich wie ein Spiel der Grasshopper Manfacture.

Das Wäre dann auch schon alles für diese Mal. Im nächsten Eintrag gibt es dann den Endfazit zu Kyouran Kazoku Nikki und wahrscheinlich auch einen ersten zwischenbericht zu Chaos;HEad. Bis dann lasst euch nichts überflüssiges aufquatschen, don’t judge a book by it’s cover und lasst die Finger von Drogen!

    Then you better start swimmin‘
    Or you’ll sink like a stone
    For the times they are a-changin‘
    .

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So, die Abstimmung ist vorbei. Aus und zu Ende und sie hat ein Ergebnis.
Platz 1: Mnemosyne – Mnemosyne no Musume-tachi (Mnemosyne -ムネモシュネの娘たち-)
Platz 2: Kyōran Kazoku Nikki (狂乱家族日記)
Platz 3: Chaos;HEAd (カオス;ヘッド )

Mnemosyne habe ich jetzt auch schon fertig gesehen und werde gleich mit einer Review beginnen. Rin ist kein gewöhnlicher Mensch, denn sie ist unsterblich, genau wie auch ihre Partnerin Mimi. Die beiden altern nicht und

arbeiten zusammen an verschiedenen Aufträgen, die ihnen erteilt werden (Ein Bild von beiden seht ihr nebenstehend). Doch das Unsterblich sein hat natürlich auch seine Nachtteile. Zum Beispiel wären da die Engel – die männlichen Gegenstücken zu den Unsterblichen.

Und natürlich Apos, ein junger geheimnisvoller Mann, der hinter den Unsterblichen her ist. Im gesamten Anime geht es recht blutig und freizügig zu. Und er ist toll. Die Story (vor allem die Sache mit den Engeln) klingt zwar arg nach Porno, aber bis auf eine Stelle in folge fünf habe ich nicht das Gefühl, dass Sex einfach nur gezeigt wurde um ihn zu zeigen. Ob der ganze Anime so konzepiert wurde um möglichst viel Sex zu zeigen ist eine andere Sache. Mnemosyne ist Erotik-Mystery-Thriller um Unsterblichkeit, Leben, Liebe und Macht. Apos ist ein wunderbarer, sadistischer Bösewicht, der von Akira Ishida gesprochen wird. Mein Lieblingscharakter ist die von ihm engagierte Killerin Laura – ihr Outfit und ihr gesamtes Design ist einfach genial – siehe Bild. Der Zeichenstil sowie das Design des Animes ist sowieso einsame spitze. Das Ending ist das Lied Cause Disarray von Galneryus und hat mir sehr gut gefallen, im Gegnsatz zum Opening (Alsatia ebenfalls von Galneryus). Yay,

Fetisch… Alles in allem bekommt der Anime von mir 8 von 11 Pans. (Meine neue Wertung für Animes – 11 Punkte habe ich durch das Rating von ANN beschlossen). Wo ich grad beim Thema „Rating“ bin: Ich hab (wie ihr da oben vielleicht schon gesehen habt) eine neue Kategorie: Die Animeographie.

Ich versuche alle meine Animes dort aufzulisten und mit Pans zu bewerten. Noch habe ich recht wenige Animes aufgelistet, aber ich werde die Animeographie laufend erweitern. Ach ja, wenn ihr mit meinen Ratings unzufrieden seit, habt ihr Pech gehabt. Es ist schließlich meine Animeographie, mit meiner Meinung.

Bleiben wir beim Thema Anime. Ich hab auch schon angefangen Kyōran Kazoku Nikki zu sehen und er gefällt mir echt gut. Die Charaktere sind allesamt einfach genial. Ich mag vor allem Gekka (die geheimnisvolle Qualle, die fast ununterbrochen Sushi futtert), Hyouka (den Killerroboter mit der wohl niedlichsten Stimme aller Zeiten) und natürlich Ginka (den schwulen Yakuza-

Nachfahren). Die Story ist abgedreht, wie erwartet. Zum Ending muss ich noch sagen, dass es nicht ein Ending gibt sondern Acht, glaube ich. Jeder Charakter hat ein eigenes. Von denen, die ich bisher gesehen habe (Kyouka, Hyouka, Teika und Gekka) hat mich aber noch kein wirklich umgehauen. Bin mit dem Anime auch noch nicht ganz so weit. Eben habe ich Episode 7 gesehen. Aber freut euch schon mal auf den Bericht, wenn ich fertig bin.

Außerdem habe ich mal wieder ein Buch gelesen, das ich hier erwähnen will. Valley – Tal der Wächter (Valley of the Heroes) von Jonathan Stroud. Der englische Titel ist auf jeden Fall treffender als der deutsche, der meiner Meinung nach ein vollkommen falsches Bild suggeriert. Das selbe gilt auch für das Titelbild und sämtliche Beschreibungen, die man irgendwo findet. Aber zu erstmal zu meiner Beschreibung des Buches. Hal Svenson, ein Junge aus dem Hause Sven ist kein Held. Er ist klein und gedrungen und hat kein Interesse an seinen Aufgaben am Hof. Sein Vater ist das Oberhaupt des Hauses Sven, ein direkter Nachfahre des großen Svens, der dereinst mit elf anderen Helden die Trolde aus

dem Tal vertrieb. Die Helden wachen nun, tot und begraben, an der Grenze zu den Troldmooren, die kein Bewohner des Tales übertreten darf – nicht, wenn ihm sein Leben lieb ist. Hal ist fasziniert von den Geschichten der Helden, die sein Onkel Brodir ihm erzählt. Aber dann lernt er Aud kennen, ein Mädchen aus dem Hause Arne. Aud glaubt nicht an die Heldengeschichten und plant das Tal zu verlassen. Als dann auch noch Brodir ermordet wird, sieht Hal sich gezwungen zu handeln – um seinen Onkel zu rächen und selbst ein Held zu werden. Doch nach und nach bemerkt auch Hal Ungereimtheiten in den alten Geschichten. Was ist Wahrheit, was Mythos, was Legende? Und was erwartet die wirklich, die das Tal verlassen wollen?

Ich bin wirklich froh, dass wir Valley als Leseexemplar hatten. Sonst wäre ich wahrscheinlich nie in den Genuss dieses wunderbaren All-Age-Fantasy-Roman gekommen. Jonathan Stroud (Autor der Bartimäus-Reihe – die ich nie gelesen habe) lässt immer wieder die Handlung in eine andere Richtung laufen. Ich hätte keine Sekunde lang das Ende auch nur erahnen können. Die Welt ist, wie man auch an den Namen merkt, sehr skandinavisch und Hal ist als Hauptcharakter unglaublich authentisch -und vor allem: er ist kein Held. Die Heldengeschichten über Sven, die jedes Kapitel einleiten, sind interessant, vor allem auch, wenn man die Entwicklung verfolgt. Alles in allem ist es extrem lesenswert.

Zur Zeit lese ich übrigens Snow Crash von Neal Stephenson. Es ist mein erster richtiger Sci-Fi-Roman (Cyberpunk, um genau zu sein) – außer Per Anhalter durch die Galaxis von Douglas Adams. Bisher (ich bin etwas weiter als die Hälfte) finde ich das Buch sehr gut, aber kompliziert zu lesen.

So, das war’s dann für heute. Nachher geht’s mit Fussel ins Kino – Watchmen. Bis dann: Bleibt am Leben, heiratet nicht den/die Falsche/n und hört euch ein Paar alte Legenden an. Auf weiteres!

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