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Archive for August 2009

Und dieses Mal geht es, wie ich ja schon sagte um Games. Ich habe mir fünf ausgesucht, die ich euch dieses Mal lang und breit vorstellen will. Anfangen will ich mit dem Spiel, das Kuma und ich zusammen durchgespielt haben: Goof Troop für das SNES. Wie man am Namen (vielleicht) erkennt ist Goof Troop das Goofie Spiel und es gehört zu dem Goofie Film bzw. zur Serie Goofie und Max,

die ja im Original auch Goof Troop heißt. Das faszinierendste haben Kuma und ich jedoch erst erfahren, als wir das Spiel beendet hatten und die Credits vor unseren Augen liefen: Goof Troop ist ein Shinji Mikami Spiel! Yay! Aber jetzt erstmal zum Spiel an sich. Am besten sollte man Goof Troop zu zweit spielen, weil es nun mal als Coop-Spiel gedacht ist. Einer übernimmt dabei die Rolle von Goofie (bei uns

war das Kuma) und der andere spielt seinen Sohn Max (da bleibt ja niemand mehr außer der Yuupan). Es handelt sich im großen und ganzen um eine Knöpfe-Drück-Und-Steine-Schieb-Spiel. Und es macht richtig Spaß, wenn man sich zu zweit dran setzt. Allerdings ist das Spiel auch sehr, sehr schnell vorbei und Kuma und ich konnten es kaum glauben, dass das Spiel schon rum war.

Ein Spiel, dass definitiv nicht so schnell rumgeht ist dagegen Wii Music. Vielleicht hat der ein oder andere von euch schon von diesem „Spiel“ gehört und fragt sich – zu Recht – warum ich mir sowas antue. Aber es gibt einen Grund. Es lag da halt so rum und wir konnten Stallone am Klavier „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ spielen sehen. Was es damit auf sich hat, erkläre ich euch sofort. Bei Wii Music kann man quasi alles machen… aber eben nichts richtig. In dem man wie bekloppt mit Wiimote und Nunchuk rumfuchtelt, haut das

ausgewählte Mii in die Saiten, auf die Tasten oder trötet sich die Seele aus dem Leib. Das Schöne daran ist: Man kann nichts falsch machen. Egal, ob man mit seinem ganzen Herzblut versucht eine rockige Variante der Ode an die Freude zu spielen oder ob man eine sehr eigenwillige Version vom Flohwalzer mit Saxophon und Geige daherfuchtelt, das am Ende so klingt als würde man einen nierenkranken Esel langsam mit einer Banane zu Tode prügeln… Die

Bewertung darf man nämlich selbst übernehmen. Und wenn man beschließt, dass etwas, das eigentlich einer akkustischen Vergewaltigung gleich kommt 100 Punkte verdient… dann bitte sehr. Aber trotz allem – oder gerade deshalb kann man mit Wii Music ziemlich viel Spaß haben. Und zwar dadurch, dass man nämlich die besten Miis erstellen kann und diese dann in einer Band spielen lässt. Bei Miicharacters.com gibt es eine riesige Auswahl an Miis zum Nachbauen. Und was gibt es cooleres, als eine Band, in der Michael Jackson (R.I.P., Jacko), Arnold Schwarzenegger, Sylvester Stallone und Chuck Norris zusammen Yankee Doodle spielen? Okay, da gibt es einiges, aber cool ist es trotzdem. Man muss sich Wii Music definitiv nicht kaufen… aber wenn’s grad so rum liegt, kann man es gerne mal antesten.

Bleiben wir bei der Wii, auch wenn sich das jetzige Spiel in keinster Weise mit Wii Music vergleichen lässt. Ich spreche von keinem geringeren Spiel als MadWorld. Style and Violence – brought to you by Platinum Games. Ja,

MadWorld hat mich begeistert, grafisch wie spielerisch. Trotzdem habe ich das Spiel noch nicht durch gespielt, sondern befinde mich so etwa bei der Hälfte. Aber vielleicht sollte ich einfach mal für alle, die gar keine Vorstellung von MadWorld haben. Die Story ist (oberflächlich) erst einmal schnell erzählt: Jack Cayman ist ein Teilnehmer des „Spieles“ DeathWatch, bei dem es hauptsächlich um drei Dinge geht: Geld, (möglichst blutig & stylish) Töten und Überleben. Doch

Jack ist anders, als die anderen Teilnehmer, denn er hat eine Mission, die sich erst im Laufe des Spiels offenbart. Aber es ist nicht die Story, die das Spiel zu dem macht, was es ist, sondern die unglaublich fantastische Grafik. Das Spiel ist fast komplett schwarz-weiß, nur Soundeffekte (im Comic-Stil) sind zum Teil Gelb und natürlich ist das Blut rot. Oft wird der Stil mit Frank Millers Sin City Comics verglichen. Und so kämpft sich Jack mit seiner am Arm befestigten Kettensäge

durch schwarz-weiße Gegner-Horden um ein bisschen Farbe in die Welt zu bringen. Klingt doch nett. Gesteuert wird mir Wiimote und Nunchuk, wobei man schon auf Dauer müde Handgelenke bekommen kann. Um die Level bis zu den bestehen braucht man nämlich eine bestimmte Anzahl von Punkten, die man durch kreatives Töten bekommt. Ein Beispiel? Okay: Zuerst sorgt man mit einem Autoreifen dafür, dass der Gegener hilflos wird, dann greift man sich ein

Straßenschild und steckt es dem Gegener in den Kopf. Und zu guter letzt wird er dann wiederholt an einen „Rosebush“ – eine mit Dornen versehene Wand – gepinnt, bis er absolut tot ist. Das ist die MadWorld Standart-Kombo. Dann gibt es noch die Bloodbath Challenges – zeitlichbegrenzte Minispiele, wie zum Beispiel Man Darts in dem es darum geht, Gegner mit einem Baseballschläger gegen eine Dartscheibe zu schlagen. Aber das soll erst einmal zum Thema MadWorld reichen, denn ich habe noch zwei weitere Spiele, die ebenfalls länger Beschreibungen verdienen.

Bleiben wir bei schwarzem Humor – obwohl dieses Thema in beiden folgenden Spielen eine wichtige Rolle spielt. Aber zu erst möchte ich über Stubbs the Zombie schreiben. Stubbs the Zombie (oder Stubbs the Zombie in Rebel Without a Pulse, was der vollständige Titel ist) ist ein XBoX-Spiel von 2005, hat also schon ein Paar Jährchen auf dem Rücken. Leider haben Kuma und ich das Spiel auch noch nicht durch gespielt (wir haben es größten Teils im Coop gespielt). Aber zu erstmal zur Story. Edward “Stubbs” Stubblefield ist tot, na ja, untot. Er wurde

1933 erschossen, doch jetzt ist er wieder zurück und zwar als Zombie in der „retrofuturistischen“ Stadt Punchbowl. Was in Stubbs vorgeht, lässt sich nicht leicht erkennen und viele seiner Taten sind wohl auch eher unbeabsichtigt. Doch seine Hauptintention sind vor allem zwei Dinge: Die schöne Maggie Monday, in die sich Stubbs auf den ersten Blick verliebt hat (fragt nicht…) und natürlich Gehirne… Braiiins… In dem Stubbs die Gehirne der Menschen frisst, füllt er nicht nur seine Energie und Spezial Attacken auf, sondern lässt die Menschen auch zu Zombies werden, die sich ihm daraufhin anschließen. Stubbs the Zombie räumt auf mit Vorurteilen gegenüber Untoten. Nur weil Stubbs Gehirne frisst, ist er noch lange nicht böse. Der Humor ist tiefschwarz, aber was erwartet man sonst von einem

Spiel, das mit dem Slogan „Be the Zombie“ wirbt? Die Steuerung ist gut, die Level groß und vielleicht eine Spur zu unübersichtlich, denn Kuma und ich haben uns oft gefragt „Ja, und wohin jetzt?“. Die Musik ist wunderbar und alles in allem hatte ich viel Spaß mit dem sehr abgefahrenen Spiel, auch wenn es leider zu Weilen etwas an Innovation mangelt und doch etwas mehr Abwechslung vertragen könnte.

Aber kommen wir zum letzten Spiel, dass auch gleichzeitig das Spiel ist, an dem ich am längsten saß und bei dem ich auch am weitesten bin, wenn leider auch nicht ganz durch (es ist echt zum Mäusemelken!): Overlord – Raising Hell für die PS3. Es gibt das Spiel auch für PC (Grunspiel und Erweiterung) und XBoX

360, dann gibt es inzwischen auch schon einen zweiten Teil und ein Prequel für die Wii. Aber ignorieren wir das erstmal und konzentrieren uns auf das Spiel, das ich kenne. Overlord ist ein klasse Fantasy-Rollenspiel in dem man die Rolle des finsteren Overlords schlüpft. Ziel des Spiels ist es sein Reich

des Grauens weiter auszubauen, nachdem diese schrecklichen Helden alles zerstört haben. Doch alleine kann man die Welt nicht unterwerfen, man braucht dazu – wohl oder übel – Schergen. Die Schergen in Overlord sind unterwürfige, nicht besonders helle, aber kämpferische Wesen, die das Leben ihres Meisters mit allen erdenklichen Mittel erleichtern wollen. Und wenn sie dafür in den Tod rennen… na ja, dann tun sie das halt. Man steuert zwar im Spiel den Overlord, doch zum Kämpfen, Räder drehen, Fässer zerschlagen benutzt man die Schergen, die man mit R2 ausschwärmen lassen kann. Es gibt vier verschiedene

Arten von Schergen: Braune (Kämpfer), Rote (feuerresistente Fernkämpfer), Grüne (giftresistente Assassinen) und Blaue (Heiler, die schwimmen können). Zum Beginn hat man nur die braunen Schergen, die anderen bekommt man erst im Laufe des Spiels. Schergen können an Schergen-portalen

beschworen werden, doch dazu braucht man Energie, die auch jeweils in den vier Farben zu finden ist und unbedingt gesammelt werden sollte. Der Humor ist ziemlich cool und ziemlich britisch. Die Steuerung eigentlich gut, obwohl es eine Stelle gibt, bei der man die Schergen genau steuern muss, was in einer Katasrophe endet. Ich liebe Overlord, ich liebe Gnarl und habe wirklich, wirklich viel Zeit mit diesem spiel verbracht. Ich werde es auf jeden, jeden Fall weiter spielen, wenn ich wieder bei Kuma bin. Overlord rockt und ich könnte noch soviel darüber schreiben, aber das würde den Rahmen sprengen.

Bevor der Eintrag zu Ende ist, kurz noch zu weiteren Spielen, die ich (an) gespielt habe: Da waren Oneechanbara für Wii und 360, wieder mal im Coop. Ich habe Kuma Terranigma gezeigt, weil er es noch nicht kannte. Zusammen haben wir noch Tetris Attack für SNES gespielt (und ich habe fast immer gewonnen).

Na ja, ich hör dann mal auf, der Eintrag ist lang genug. Über die Berufsschule, in der ich jetzt schon seit einer Woche bin, erzähle ich später. Unternehmt was mit Freunden und Familie, seid musikalisch, erfinderisch, tolerant und setzt euch durch, wenn es sein muss.

    Call my baby lollipop
    Tell you why
    Her kiss is sweeter than an apple pie
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