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Archive for Oktober 2009

So, und da bin ich wieder. Dieses Mal wieder ein normaler Eintrag, mit einer Figur, einem Buch, einer CD und einem Anime. Klingt gut, ne? Okay, let’s get started!

Zu erst einmal die Figur. Es handelt sich hierbei um Nozomu Itoshiki, auch bekannt als Zetsubou-Sensei oder einfach „der Lehrer“ (ja, er wird sehr oft so genannt) aus (Zoku/Goku) Sayonara Zetsubou Sensei. Um genau zu sein handelt es sich um einen Nendoroid von GSC. Das heißt, ich habe einen unglaublich niedlichen Nozomu mit mitgeliefertem „Zetsuboushita!„-

Gesichtsausdruck und Strick. Bei mir hat er allerdings keins von beidem, sondern steht einfach da, mit Schal um den Hals und Koffer in der Hand. Für seine Größe war er ziemlich teuer, ist aber dafür auch (wie wäre es bei GSC anders zu erwarten?) wunderbar gestaltet und toll verarbeitet. Er ist mein erster Nendoroid, mal sehen, wie viele noch dazu kommen, weil ich die Preise eigentlich zu hoch finde. Andererseits gibt es schon wieder zwei Nendoroids bei Fistco, die mir ziemlich gut

gefallen… Na ja, abwarten.

Als Buchtipp des heutigen Eintrag habe ich Das Gegenteil von oben von Oliver Uschmann im Gepäck. Das ich den Autor sympathisch fand, habe ich ja im letzten Eintrag bereits angedeutet. Aber hat das auch zwangsläufig mit dem Buch zu tun? Wir werden sehen. Erst mal zur Story. Dennis ist 15 und wohnt mit seiner Mutter in einem Hochhaus in Wesel. Seine Hobbies sind Videospiele und die Nachbarn beobachten. Er ist ein zurückgezogener und eigentlich friedlicher Junge, doch die Welt um ihn herum sieht leider nicht ganz so friedlich aus. Das Mädchen, aus seiner Klasse, in der er sich verliebt hat, weiß nichts davon, seine Mutter will ihm nach 15 Jahren immer noch nicht sagen, was mit seinem Vater passiert ist und in den Nachrichten erzählen sie ständig von entführten und gefolterten Kindern in Kellern. Nein, die Welt ist nicht friedlich und leicht schon gar nicht. Und als im Haus gegenüber auch noch sehr beunruhigende Dinge geschehen, ist es nun wohl oder übel an Dennis die Sache selbst in die Hand zu nehmen.

Das Gegenteil von oben ist als Buch für Jungs zwischen 15 und 25 konzipiert und meiner (buchhändlerischen) Meinung nach perfekt für diese Zielgruppe. Oliver Uschmann ist selbst Videospieler, was man deutlich in dem Buch merkt (Ich habe von ihm ein Monkey Island Zitat in mein Buch

geschrieben bekommen) und schafft es mit Dennis einen sympathischen, leicht verrückten, aber vollkommen glaubwürdigen Charaktere zu kreieren. Nur bei wenigen Stellen dachte ich mir: „Ach, komm, muss das jetzt sein?“ Aber alles in allem hat mir das Buch gut gefallen. Ich werde es auch Kuma mal andrehen, ich denke, es könnte ihm gefallen. Neben Dennis mochte ich übrigens Alparslans Vater und Ingo, den Videothekar, am meisten. Wer Videospiele mag und sich von der Welt manchmal unverstanden fühlt, der darf gerne zu dem Buch greifen – alle anderen natürlich auch. Und ich weiß, dass ich mir die Hartmut und Ich Romane von Oliver Uschmann auf jeden Fall auch noch ansehen möchte.

Nun zu meiner neuen CD. Nein, ich meine damit nicht die Anderswelt, die ich im letzten Eintrag erwähnt habe, sondern Ryūzetsuran (竜舌蘭) von Go!Go!7188. Ja, ich habe eine neue Go!Go! CD. Ryūzetsuran beinhaltet eins meiner absoluten Lieblingslieder nämlich Kangaegoto (考え事).Ich liebe dieses Lied seit ich es zum ersten Mal gehört habe. Sennichikō (千日紅) finde ich auch ziemlich

cool, vor allem die Textstelle mit dem roten PomPom (nee kiite yo akai PONPON). Generell kann ich über die CD das sagen, was ich immer über Go!Go! sagen – sei rocken so einiges weg! Einige Lieder (z.B. Futatsu no Ashioto und Otona no Himitsu) gefallen mir nicht ganz so gut, aber trotzdem bewegt Go!Go! eigentlich immer irgendwas in mir. Ich glaube, mir fällt keine Situation ein (außer manchmal beim Lesen), in der mich

Musik von Go!Go! stören würde. Ich hab mir bei der Gelegenheit auch gleich mal im Internet die vier neusten Alben von Go!Go!7188 gesucht, also Parade, 569 (Go Rock – wieder mal schönes, japanisches Zahlen-wortspiel, wie ja auch schon im Bandnamen), Tora no Ana 2 (das zweite Coveralbum von Go!Go!7188) und Antenna. Und meine Beürchtungen, Go!Go! hätten nach gelassen, haben sich komplett verflüchtigt. 569 oder Parade wird wohl die nächste CD sein, die sich zu meiner Go!Go!7188 Sammlung hinzugesellt.

So und zum Abschluss kommt nun endlich, endlich mein Fazit über Burst Angel. Joa… also WIE lange habe ich mich mit diesesm Anime herumgequält? Seit etwa 5 Monaten! Ich denke, das sagt schon eine Menge über meine Meinung zu diesem Anime aus, oder nicht? Es geht wie schon erwähnt um Jo, Meg, Amy und Sei, die in einer fernen Zukunft ihr Geld als Söldnerinnen verdienen. Und, na ja, eigentlich war es das schon. Vielleicht bin ich zu doof für die tiefe, philosophische Hintergrundstory, die sich irgendwo zwischen Mechas, Titten, Kugel, Möpsen und leuchtenden Gehirnen versteckt, aber wenn ihr mich fragt, gibt es diese Hintergrundstory nüscht. Die Story ist ohne hin extrem flach, was durch die Oberweite der weiblichen Protagonisten wohl ausgeglichen werden soll. Versteht mich nichts falsch, ich habe nichts gegen Fan Service, aber der

Anime sollte nicht nur daraus bestehen. Gerettet hat mich die ganze Zeit Jo, weil sie einfach eine coole Sau ist und die Anime ganz alleine schmeißen könnte. Bei ihr hat mich nicht einmal gestört, dass sie Mecha-Pilotin ist. Sei ist an sich auch ein cooler Charaktere, leider sind ihr Outfits zu billig und sie lässt sich nur schwer wirklich ernst nehmen („Was hat sie gesagt?“ – „Keine Ahnung, ihre Hupen haben mich abgelenkt.“). Nein, ich reduziere Frauen nicht auf ihre Brüste, aber dieser Anime lässt einem keine andere Wahl. Dazu kommt noch die nervige Computer Grafik, die meiner Meinung nach nicht notwendig gewesen wäre. Popcorn Kino mag ich ohnehin nur im seltensten Fall und leider ist dieser Anime genau das. Ich habe ihm wirklich eine Chance gegeben und leider konnte ich ihm

nichts abgewinnen. Man hätte das ganze wesentlich besser machen können, die letzten (!) Folgen nicht zur Hälfte aus Rückblenden auf den Anime bestehen lassen müssen. Meine Lieblingsfolge war übrigens die Folge, in der gezeigt wurde, wie sich Jo und Meg (die ich übrigens am allerschlimmsten fand) kennengelernt haben. Ich entschuldige mich hiermit bei allen, denen der Anime gefallen hat, dafür, dass ich ihn zu zerreisse, aber er war nun mal ganz und gar nicht mein Fall. Durch Jo, die Musik im Anime und das bisschen Story, das mir ganz gut gefallen hat, geben ich ihm alles in allem 4 1/2 Boobs… äh, Pans. Ach ja: Opening und Ending haben mir beide nicht gefallen. Ach ja, ich hab mir gar das Opening zur OVA Burst Angel Infinity angesehen und muss gestehen: Es gefällt mir. Vielleicht gebe ich den Engeln ja noch eine Chance?

Okay, das war’s dann für heute. Ich werde mich jetzt an Hayate setzen, das Vampire-Regelwerk durchackern oder Die Saat von Guillermo del Toro und Chuck Hogan weiterlesen. Und bis wir uns wiedersehen (bzw. ich euch wiederschreibe und ihr mich wiederlest) verzweifelt nicht, gestaltet eure eigene Wirklichkeit, habt keine Angst vor der Dunkelheit und lasst’s krachen!

    Shibaraku tenjou o jitto mi nagara kangaegoto o shiteita
    Sakki kara kuroi mushi ga migi kara hidari e ugoiteiru

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Soooo, endlich bin ich wieder da, zurück von 9 Wochen super, super toller Berufsschule. In den letzten Wochen bin ich beim besten Willen nicht zum Schreiben gekommen und eigentlich hätte ich jetzt genug Stoff für mindestens drei Monate. Wahrscheinlich werde ich das aber trotzdem nicht tun, weil es mir sonst einfach zu stressig wird das dann noch mit aktuellem zu verbinden.

Doch jetzt von Vorne. Wie ihr ja alle wisst war ich die letzten neun Wochen auf der Berufsschule in Frankfurt, Seckbach. Neun Wochen auf engstem Raum mit jede Menge anderen Leute und vielen, vielen Bücher. Obwohl… soviel zum Lesen bin ich gar nicht gekommen. Schuld daran sind Kecs, Noa und Cheri – und das Lernen zum Teil auch. Aber erst zu erstgenanntem: Kecs, Noa und Cheri

sind drei Leute, die ich auf der Schule kennen gelernt habe und mit denen ich viel unternommen habe. Wir waren zusammen (mit noch einer zusätzlichen Person) auf dem Schandmaul-Konzert am 19.9. in Hanau und es war wirklich klasse. Ich hatte mir kurz zuvor die Anderswelt CD gekauft um mich auf das Konzert vorzubereiten und es hat sich wirklich gelohnt. Dann waren wir noch das ein oder andere Mal (meistens mit der Mitbewohnerin von Kecs und Cheri) in der City von Frankurt. Noa, Kecs, Noas Freund und ich waren dann noch zusammen im Theater und haben uns die Dramatische Bühne mit dem Stück Barbarella – Verwirrt im Weltall angesehen und uns zum Teil kringelig gelacht („Wir sind die freie Revolutionsfreiheitsbefreiungsfront zur Befreiung aller

Lebewesen„) Ich kann das Stück nur jedem empfehlen.
Außerdem haben wir vier zusammen ein bissl Vampire – The Masquerade gespielt. Es war richtig cool, vor allem da Cheri gar nicht so weit weg wohnt und wir (zusammen mit Fussel und vielleicht noch jemandem) wahrscheinlich öfters spielen wollen. Kecs hat eine Malkavianerin gespielt, die einfach soo süß war, dass man sie einfach nur noch knuddeln wollte – obwohl unsere Charaktere wohl zeitweise von ihr genervt waren – („Eure königliche Prinzesstät…„), Noa war eine militant-feministische Öko-Brujah („Woher kommt das Blut? Ist das Fair

Trade?„) und ich habe Zoey – Gangrel -, gespielt, ein wütendes Straßenkind, die eine gewissen Affinität zu ihrer Erzeugerin Liskarr hat („Liskarr ist nicht meine Mutter!„). Cheri hat gemeistert und uns in ein wirklich spannendes, leider nicht fertig gewordenes Abenteuer in Frankfurt geschickt. Ich habe mir dann auch nachdem die Berufsschule vorbei war neue Würfel gekauft. Einige schöne W10 für Vampire und auch noch mal ein paar W20 für DSA.

Nun aber ganz kurz noch zum Unterricht in Seckbach. Etwa 80% der Stunden waren wirklich interessant. Vor allem unser Literatur Dozent war ziemlich cool und engagiert. Wenn man so einen Lehrer hat, dann macht einem wahrscheinlich (fast) alles Spaß. Herstellung war auch ziemlich interessant – ich werde Bücher nie wieder so sehen wie zuvor.

Und um das Thema Seckbach zu beenden kurz noch ein Wort zu den Abendveranstaltungen. Es gab eigentlich jede Woche mindestens eine interessante Veranstaltung: Lesungen, Verlagsvorstellungen etc. pp. Ganz besonders gut hat mir die Lesung von Oliver Uschmann gefallen. Er hat im Rahmen eines Script5-Abends aus seinem Buch Das Gegenteil von Oben gelesen (das ich zur Zeit übrigens lese – natürlich mein signiertes Exemplar). Dann hatten wir noch eine sehr interessante Comic AG, die für mich im nachhinein wahrscheinlich etwas teuer wird – Ich wußte gar nicht wie viele interessante Comics es gibt…

So, dann habe ich jetzt noch etwas erzählen, nämlich von letztem Wochenende, an dem wir wieder auf meiner geliebten Ronneburg gelagert haben. Mit wir

meine ich natürlich die üblichen: Fussel, Hugi, ich und 2 andere. Wir hatten nette Nachbarlager – auf der einen Seite die Burgeigenen Esel und auf der anderen Seite die netten Leute, die wir schon von früher kennen. Das Wetter war eigentlich ganz gut, nur genau als wir

abbauen wollten, hat es angefangen zu regenen. Ansonst war es eigentlich wieder eine schöne Zeit auf der Ronneburg. Am Freitagabend gab es tolle Musik von einem Barden mit einer Wahnsinnsstimme, dazu Kirchwein und viel Spaß. Auuußerdem habe ich mir ein neues Barett gekauft. Es ist schwarze und dazu habe ich noch ein wunderbare weiße Feder, die mit einer fantastischen Brosche daran befestigt ist. Ich liebe es einfach.

Na ja, das war’s dann. Ab jetzt gibt’s wieder reguläre Einträge. Stay tuned, seid fleißig und lasst euch nicht abwimmeln.

    Ich bin der Wolfsmensch!
    Schatten tanzen, Heulen in der Nacht!
    Der Wolfsmensch!
    Lachen, schneiden Fratzen, bin erwacht!

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