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Archive for the ‘Anime/Cartoon’ Category

So, und da bin ich wieder. Dieses Mal wieder ein normaler Eintrag, mit einer Figur, einem Buch, einer CD und einem Anime. Klingt gut, ne? Okay, let’s get started!

Zu erst einmal die Figur. Es handelt sich hierbei um Nozomu Itoshiki, auch bekannt als Zetsubou-Sensei oder einfach „der Lehrer“ (ja, er wird sehr oft so genannt) aus (Zoku/Goku) Sayonara Zetsubou Sensei. Um genau zu sein handelt es sich um einen Nendoroid von GSC. Das heißt, ich habe einen unglaublich niedlichen Nozomu mit mitgeliefertem „Zetsuboushita!„-

Gesichtsausdruck und Strick. Bei mir hat er allerdings keins von beidem, sondern steht einfach da, mit Schal um den Hals und Koffer in der Hand. Für seine Größe war er ziemlich teuer, ist aber dafür auch (wie wäre es bei GSC anders zu erwarten?) wunderbar gestaltet und toll verarbeitet. Er ist mein erster Nendoroid, mal sehen, wie viele noch dazu kommen, weil ich die Preise eigentlich zu hoch finde. Andererseits gibt es schon wieder zwei Nendoroids bei Fistco, die mir ziemlich gut

gefallen… Na ja, abwarten.

Als Buchtipp des heutigen Eintrag habe ich Das Gegenteil von oben von Oliver Uschmann im Gepäck. Das ich den Autor sympathisch fand, habe ich ja im letzten Eintrag bereits angedeutet. Aber hat das auch zwangsläufig mit dem Buch zu tun? Wir werden sehen. Erst mal zur Story. Dennis ist 15 und wohnt mit seiner Mutter in einem Hochhaus in Wesel. Seine Hobbies sind Videospiele und die Nachbarn beobachten. Er ist ein zurückgezogener und eigentlich friedlicher Junge, doch die Welt um ihn herum sieht leider nicht ganz so friedlich aus. Das Mädchen, aus seiner Klasse, in der er sich verliebt hat, weiß nichts davon, seine Mutter will ihm nach 15 Jahren immer noch nicht sagen, was mit seinem Vater passiert ist und in den Nachrichten erzählen sie ständig von entführten und gefolterten Kindern in Kellern. Nein, die Welt ist nicht friedlich und leicht schon gar nicht. Und als im Haus gegenüber auch noch sehr beunruhigende Dinge geschehen, ist es nun wohl oder übel an Dennis die Sache selbst in die Hand zu nehmen.

Das Gegenteil von oben ist als Buch für Jungs zwischen 15 und 25 konzipiert und meiner (buchhändlerischen) Meinung nach perfekt für diese Zielgruppe. Oliver Uschmann ist selbst Videospieler, was man deutlich in dem Buch merkt (Ich habe von ihm ein Monkey Island Zitat in mein Buch

geschrieben bekommen) und schafft es mit Dennis einen sympathischen, leicht verrückten, aber vollkommen glaubwürdigen Charaktere zu kreieren. Nur bei wenigen Stellen dachte ich mir: „Ach, komm, muss das jetzt sein?“ Aber alles in allem hat mir das Buch gut gefallen. Ich werde es auch Kuma mal andrehen, ich denke, es könnte ihm gefallen. Neben Dennis mochte ich übrigens Alparslans Vater und Ingo, den Videothekar, am meisten. Wer Videospiele mag und sich von der Welt manchmal unverstanden fühlt, der darf gerne zu dem Buch greifen – alle anderen natürlich auch. Und ich weiß, dass ich mir die Hartmut und Ich Romane von Oliver Uschmann auf jeden Fall auch noch ansehen möchte.

Nun zu meiner neuen CD. Nein, ich meine damit nicht die Anderswelt, die ich im letzten Eintrag erwähnt habe, sondern Ryūzetsuran (竜舌蘭) von Go!Go!7188. Ja, ich habe eine neue Go!Go! CD. Ryūzetsuran beinhaltet eins meiner absoluten Lieblingslieder nämlich Kangaegoto (考え事).Ich liebe dieses Lied seit ich es zum ersten Mal gehört habe. Sennichikō (千日紅) finde ich auch ziemlich

cool, vor allem die Textstelle mit dem roten PomPom (nee kiite yo akai PONPON). Generell kann ich über die CD das sagen, was ich immer über Go!Go! sagen – sei rocken so einiges weg! Einige Lieder (z.B. Futatsu no Ashioto und Otona no Himitsu) gefallen mir nicht ganz so gut, aber trotzdem bewegt Go!Go! eigentlich immer irgendwas in mir. Ich glaube, mir fällt keine Situation ein (außer manchmal beim Lesen), in der mich

Musik von Go!Go! stören würde. Ich hab mir bei der Gelegenheit auch gleich mal im Internet die vier neusten Alben von Go!Go!7188 gesucht, also Parade, 569 (Go Rock – wieder mal schönes, japanisches Zahlen-wortspiel, wie ja auch schon im Bandnamen), Tora no Ana 2 (das zweite Coveralbum von Go!Go!7188) und Antenna. Und meine Beürchtungen, Go!Go! hätten nach gelassen, haben sich komplett verflüchtigt. 569 oder Parade wird wohl die nächste CD sein, die sich zu meiner Go!Go!7188 Sammlung hinzugesellt.

So und zum Abschluss kommt nun endlich, endlich mein Fazit über Burst Angel. Joa… also WIE lange habe ich mich mit diesesm Anime herumgequält? Seit etwa 5 Monaten! Ich denke, das sagt schon eine Menge über meine Meinung zu diesem Anime aus, oder nicht? Es geht wie schon erwähnt um Jo, Meg, Amy und Sei, die in einer fernen Zukunft ihr Geld als Söldnerinnen verdienen. Und, na ja, eigentlich war es das schon. Vielleicht bin ich zu doof für die tiefe, philosophische Hintergrundstory, die sich irgendwo zwischen Mechas, Titten, Kugel, Möpsen und leuchtenden Gehirnen versteckt, aber wenn ihr mich fragt, gibt es diese Hintergrundstory nüscht. Die Story ist ohne hin extrem flach, was durch die Oberweite der weiblichen Protagonisten wohl ausgeglichen werden soll. Versteht mich nichts falsch, ich habe nichts gegen Fan Service, aber der

Anime sollte nicht nur daraus bestehen. Gerettet hat mich die ganze Zeit Jo, weil sie einfach eine coole Sau ist und die Anime ganz alleine schmeißen könnte. Bei ihr hat mich nicht einmal gestört, dass sie Mecha-Pilotin ist. Sei ist an sich auch ein cooler Charaktere, leider sind ihr Outfits zu billig und sie lässt sich nur schwer wirklich ernst nehmen („Was hat sie gesagt?“ – „Keine Ahnung, ihre Hupen haben mich abgelenkt.“). Nein, ich reduziere Frauen nicht auf ihre Brüste, aber dieser Anime lässt einem keine andere Wahl. Dazu kommt noch die nervige Computer Grafik, die meiner Meinung nach nicht notwendig gewesen wäre. Popcorn Kino mag ich ohnehin nur im seltensten Fall und leider ist dieser Anime genau das. Ich habe ihm wirklich eine Chance gegeben und leider konnte ich ihm

nichts abgewinnen. Man hätte das ganze wesentlich besser machen können, die letzten (!) Folgen nicht zur Hälfte aus Rückblenden auf den Anime bestehen lassen müssen. Meine Lieblingsfolge war übrigens die Folge, in der gezeigt wurde, wie sich Jo und Meg (die ich übrigens am allerschlimmsten fand) kennengelernt haben. Ich entschuldige mich hiermit bei allen, denen der Anime gefallen hat, dafür, dass ich ihn zu zerreisse, aber er war nun mal ganz und gar nicht mein Fall. Durch Jo, die Musik im Anime und das bisschen Story, das mir ganz gut gefallen hat, geben ich ihm alles in allem 4 1/2 Boobs… äh, Pans. Ach ja: Opening und Ending haben mir beide nicht gefallen. Ach ja, ich hab mir gar das Opening zur OVA Burst Angel Infinity angesehen und muss gestehen: Es gefällt mir. Vielleicht gebe ich den Engeln ja noch eine Chance?

Okay, das war’s dann für heute. Ich werde mich jetzt an Hayate setzen, das Vampire-Regelwerk durchackern oder Die Saat von Guillermo del Toro und Chuck Hogan weiterlesen. Und bis wir uns wiedersehen (bzw. ich euch wiederschreibe und ihr mich wiederlest) verzweifelt nicht, gestaltet eure eigene Wirklichkeit, habt keine Angst vor der Dunkelheit und lasst’s krachen!

    Shibaraku tenjou o jitto mi nagara kangaegoto o shiteita
    Sakki kara kuroi mushi ga migi kara hidari e ugoiteiru

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Ich liebe Einträge wie den heutigen aus dem Grund, dass ich so viele verschiedene Themen habe. Da ist dann auch für jeden was dabei… hoffe ich. Und wenn nicht, dann halt nicht.
Ich fange an mit einer großen Enttäuschung von der Scheibenwelt. Terry Pratchett’s Heiße Hüpfer (The Last Continent) ist der letzte Roman um Rincewind und leider gleichzeitig der Scheibenweltroman, der mir bisher am wenigsten gefallen hat – weniger als Der fünfte Elefant (The fifth elephant) und Ruhig Blut (Carpe Jugulum). Aber erstmal zur Handlung: Nach Einfach Zauberhaft (Interessting Times) landete Rincewind auf dem letzten, unbekannten Kontinent der Scheibenwelt: XXXX – Terror/Terra Incognita. Dieser Kontinent hat ausschließlich gefährliche Tiere, jede Menge roten Sand, starkes Bier, Kängurus, keinen Regen und einige „unaufällige“ Ähnlichkeiten mit

Australien. Während Rincewind von einem sprechenden Kängauru verfolgt wird, dass ihn dazu bringen will, die Welt zu retten, landet der Rest der Unsichtbaren Universität auf einer einsamen Insel am Anfang der Zeit, wo sie sich mit der Evolution auseinander setzen müssen.

Leider konnte ich dem Buch trotz Ponder Stibbons, Quästor, Bibliothekar, Rincewind und Truhe nicht viel abgewinnen. Wie immer hatte Pratchett viele gute Ideen, aber leider wirkt es ein bisschen so, als wäre es eine „Resteverwertung“ von guten Ideen, die an anderen Stellen keinen Platz mehr gefunden haben. Als Endfazit muss ich somit leider sagen, dass Heiße Hüpfer nur für wirkliche Scheibenwelt-Fans interessant ist. Derzeit habe ich aus dem Leseexemplarscrank den Thriller Sorry von Zoran Drvenkar geliehen. Bisher ist das Buch schon sehr viel versprechend.

Wesentlich teuerer als die Bücher ist mein zweiter Punkt für heute: Fistco hat mir eine neue Figur geschickt. Leider ist das diesen Monat ziemlich schlecht getimet, denn die Figuren die ich für März und April vorgemerkt habe, kommen jetzt beide im Mai, was dann schon ziemlich am Geld zerrt… Aber egal, ich wollte über die Figur schreiben, die ich jetzt neu bekommen habe: Medusa’s Gaze, eine Statue von Yamato nach einem Vorbild von Luis Royo. Die Figur ist riesige 30 cm groß, ziemlich schwer und kam in einer etwas enttäuschend schlichten

Windowbox. Die Haare der Figur sind ein Traum, die Piercings und „Eisenimplantate“ wunderschön detailliert und alles in allem ist die Figur ein Kunstwerk mit vielen, vielen kleinen schön gearbeiteten Details. Leider habe ich auch Mängel bemerkt, und zwar nicht zu kleine: Direkt über ihrem Hintern ist eine hässliche Schnitt-/Klebestelle im Umhang, der auf den Fotos natürlich wegretuschiert wurde. Die Figur auf der Base zu befästigen war ein Kampf, der mir zitternde Hände berschert hat. Aber das größte Manko war, dass die Figur kaputt war. Ja, ihr habt richtig gelesen: Die teuerste Figur, die ich mir bisher gekauft habe, war kaputt. Was war? Eine der silbernen Spitzen der Schwerter, die die gute Frau an ihrem Rücken trägt, war abgebrochen. Es war nichts großes, aber für

mich war es schon ein Schock. Okay, ich habe es wieder geklebet (mit Uhu XD – aber es hält) und man sieht nichts mehr davon… Aber ich weiß es! >_< Na gut, trotzdem bereue ich es nicht die Figur gekauft zu haben. Sie ist einfach großartig und düster und sexy. Sie ist einfach unverkennbar Royo.

Großartig und düster ist auch eine perfekte Überleitung zum nächsten Thema: Texhnolyze (テクノライズ). Ja, ich bin endlich fertig und ich bin begeistert. Na gut, die erste Hälfte zieht sich ziemlich in die Länge, aber nach einem einschneidenden Punkt – dem Tod einer Person – wird der Anime schneller, die Handlung klarer, die Welt greifbarer. Der Anfang ist leider wirklich sehr schwer, sowohl vom Verständnis als auch von der nur langsam voranschreitenden Handlung. Im Nachhinein betrachtet ist dieser Teil allerdings wichtig für die Entwickling – als Zeichen dafür, wie schnell letzten Endes alles zum Zusammenbruch kommt. Die Spannungen zwischen den großen Gruppen Organo, Racan und Union werden schon gezeigt, so wie die Lebensverhältnisse in Lux. Aber bevor ich noch mehr Namen nenne, sollte ich erstmal die komplexe Story etwas zusammenfassen:

Lux ist eine unterirdische Stadt, vergessen von der Welt. Der größte Teil der Bevölkerung ist arm und die Welt ist düster und verwüstet. Drei große Gruppen „regieren“ über Lux: Die Organo (eine laut Wikipedia Mafia-ähnliche Organisation, die sich mit der Entwicklung von Texhnolyze beschäftigt), die Union (eine fast fanatisch-religiös wirkende Gruppe, die genau im Gegenteil zur Organo Texhnolyze vollkommen ablehnen) und die Racan (eine Art

Straßengang von Jugendlicher, denen es hauptsächlich um ihren Spaß zu gehen scheint). Texhnolyze sind cyberkinetische Prothesen, die ein Privileg der Oberschicht sind. Trotzdem bekommt der junge Straßenkämpfer Ichise, nachdem er einen Arm und ein Bein verloren hat, von Doc, einer Texhnolyze-Expertin, seine Körperteile ersetzt, wobei er ihr als Versuchskaninchen dient. Zuerst will er dies nicht akzeptieren, doch im Laufe der Zeit gewöhnt er sich an seine neuen Gliedmaßen und steigt damit auch gesellschaftlich auf. Ichise wird jedoch eigentlich nicht durch Doc gerettet, sondern durch Ran, das Mädchen, das in die Zukunft sehen kann…

Mehr kann und will ich ersteinmal nicht sagen. Wie erwähnt ist die Geschichte sehr komplex und die Atmosphäre sehr stimmig. Die Charaktere sind wunderbar interessant. Ich mag so viele von ihnen: Shinji, Anführer der Racan, Onishi, Anführer der Organo, Ichise und Ran. Das Opening Guardian Angel von Juno Reactor ist einfach wunderbar passend und gefällt mir sehr gut, obwohl ich eigentlich sonst solche Musik nicht höre. Das Ending, Gackts

Tsuki no Uta hat mir ja am Anfang gefallen, später ging es mir ein bisschen auf den Keks und ich habe es immer weggeschaltet. Ich kann den Anime nur empfehlen, sofern man sich nicht am etwas schwierigen Anfang stört und gebe im Ganzen 10 von 11 Pans.

So, als letzten Punkt für heute gibt es eine kleine Filmreview zu meiner neuen DVD von My Summer Of Love mit Natalie Press und Emily Blunt in den Hauptrollen. Erstmal zu der Handlung: An einem scheinbar normalen, englischen Sommertag treffen sich zwie Mädchen, die scheinbar unterschiedlicher nicht sein können: Tamsin (Emily Blunt) ist eine Tochter aus gutem Haus, die in den Sommerferien aus dem Internat nach Hause gekommen ist. Mona (Natalie Press)

ist ein Mädchen aus der Arbeiterklasse, ihr Bruder hängt nach einem Gefängnisaufenthalt einer religiösen Sekte an, ihre Mutter ist an Krebs gestorben und ihren Vater kennt sie nicht. Nur eins verbindet die beiden Mädchen: Einsamkeit. So finden die

beiden zusammen und eine tiefe Freundschaft, die in eine erotische Affäre hinausläuft, entwickelt sich zwischen ihnen. Doch was empfinden die beiden Mädcehn wirklich für einander? Und wie sehr unterscheiden sich dir Gefühle?

Hm, ich kann nicht wirklich sagen, dass ich enttäuscht war von My Summer Of Love, nur finde ich, dass die beiden Mädchen etwa genau so lesbisch sind wie die Hauptdarstellerinnen aus Heavenly Creatures – nämlich gar nüscht. Sex ist kein Zeichen für Liebe, das sollte ja auch eigentlich jedem klar sein – oder? Na ja, wenn man das ausklammert, hat man ein schönes Drama über Vertrauen, Verzweiflung, Einsamkeit und Liebe (dieses Wort lässt sich so weit biegen…). Die Unterschiede zwischen den beiden Mädchen lassen sich eigentlich immer und in jeder Situation erkennen: An Sprache, Verhalten, Bildung und vielleicht auch Erfahrung und Naivität. Leider kann ich auf das ganze nicht weiter eingehen ohne zu spoilern. Wer sich den Film ausschließlich unter dem Aspekt der Homosexualität ansieht, wird bestimmt enttäuscht sein. Wer den Film als das ansieht was er ist (ich hab es ja schon geschrieben und will mich nicht wiederholen), hat mit ihm eine gute Wahl getroffen. Da ich persönlich eigentlich schon gerne einen Liebesfilm gesehen hätte, hat er leider nicht ganz meinen Nerv getroffen. Schade, den der Film verdient mehr als das.

Okay, das war’s dann für heute. Legt euch nicht mit der Evolution an, versucht nicht zu sehr in die Zukunft zu sehen (das kann einen den Verstand rauben), genießt den Sommer und geht mal wieder ins Museum.

    I wonder how
    I wonder why
    Yesterday you told me ‚bout the blue blue sky
    And all that I can see is just a yellow lemon-tree

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Baum, Minna-san! Meine Güte, seit dem letzte Eintrag bin ich wieder total musikversessen. Vor allem die Sachen von hAngry & Angry, sowie Mr. Moonlight ~ Ai no Big Band ~ lassen mich nicht mehr los. Seht euch das Mr. Moonlight video ruhig mal an. Sehr swingig das ganze und Yossie ist „der junge Mann“ im weißen / gelben Anzug – außerdem singt sie die Leadvocals. Aber ich höre auch sonst wieder jede Menge Musik. The Times They Are A-Changin‘ von Bob Dylan und All Along The Watchtower von Jimi Hendrix haben es

mir seit Watchmen angetan und laufen jetzt bei mir auch hoch und runter. Des weiteren lausche ich auch noch vielen verschiedenen Versionen von Bella Ciao. Vor allem die japanische Ska-Version von Doberman und die Version von Hannes Wader sind richtig genial. Ich mag das Lied gerne, aber möchte noch hinzu fügen, dass bei mir keine politische Meinung dahinter steht. Politik hat in meinem Blog sowieso nichts verloren.

So und nun geht es zur Auswertung von Yuu choose the Anime:

Platz 1: Texhnolyze (テクノライズ)
Platz 2: Burst Angel (Bakuretsu Tenshi / 爆裂天使 )
Platz 3: Hayate the Combat Butler (Hayate no Gotoku! / ハヤテのごとく)

Was habt ihr denn alle gegen meinen Hayate? Das finde ich echt nicht okay von euch. Aber ich bin ja auch selbst dran schuld, ich muss die Umfragen ja nicht machen und außerdem freue ich mich, wenn möglichst viele Leute abstimmen. Noch kann ich nichts über Texhnolyze sagen, weil ich bisher noch nicht dazu gekommen bin, mehr als die ersten fünf Folgen zu sehen. Na ja, die Story wird

etwas deutlicher und gesprochen wird auch mehr. Zum Glück hält die Atmosphäre und vor allem der Zeichenstil bisher das, was er in der ersten Episode versprochen hat. Ichise kann einem wirklich Leid tun, in dem Zustand, in dem er sich zur Zeit befindet, und Ran ist immer noch vollkommen undurchsichtig. Ich hoffe, Texhnolyze wird bei mir nicht das gleiche Gefühl hinterlassen, wie die beiden anderen Animes, bei denen Yoshitoshi ABe als Charakterdesigner gearbeitet hat. „Toller Anime, wunderbares Design… aber irgendwie habe ich das Gefühl etwas ganz grundlegendes nicht erfasst zu haben.“ Ich hatte dieses Gefühl sowohl bei Haibane Renmei als auch bei NieA_7 (Wobei mir Haibane Renmei besser gefallen hat). Na ja, ich lasse mich überraschen.

Ansonst bin ich wieder fleißig am WoW zocken. Otoria gurkt zur Zeit auf der Höllenfeuerhalbinsel rum und ist fröhlich am aufleveln, was da ja recht flott geht. Inzwischen habe ich auch schon 44 Non-Combat-Pets zusammen. Mit 50 gibt’s ja endlich das Stinktier. Ich habe sogar das weiße Kätzchen, das ja für Hordlinge echt schwer zu bekommen ist (und wenn doch, dann nur für viel Geld). Und Anfang Mai ist dann ja wieder die Kinderwoche, in der man ein Waisenkind durch die Gegend schleppt, um ihm ein paar Wünsche zu erfüllen. Und als Belohnung gibt’s es dann ein Pet. Ich will dieses Jahr Flinky, die Schildkröte im Waisenhaus in Orgrimmar holen und Erdnuss, den Babyelekk in Shattrath. Und ich werde demnächst mein viertes Pet zähmen: Einen Wurm. Wahrscheinlich einen weißen, weil die einfach am coolsten aussehen. Als fünftes Pet hole ich mir dann irgendwann eine Wespe (wahrscheinlich in lila – die Augen rocken), um meine Insekten/Krabbelviecher-Sammlung zu vervollständigen.

Außerdem habe ich mal wieder eine Fistco-Bestellung losgeschickt: Chun Li aus der Street Fighter Serie. Einmal in blau für Kuma und einmal in Pink für mich. Außerdem soll diesen Monat ja noch die Medusa’s Gaze Figur ausgeliefert werden… Ich bin gespannt

(und gebe wieder mal zu viel Geld dafür aus). Bald muss ich dann auch wieder zu Ikea und mir eine zweite Vitrine kaufen. Ab September verspricht Fistco dieses Prachtstück für 114 €. Na ja, ich werde zumindest den Vorbestellerrabatt bekommen, ob sich das mit dem Stammkundenrabatt summiert weiß ich nicht. Bleibt nur eins: Abwarten.

Na ja, ich werde dann mal weiter Texhnolyze ansehen und dabei guten Tee trinken. Animes und guter Tee passen sowieso super zusammen.
Und nie vergessen: Seid lieb zu kleinen Kindern, achtet auf Sonderangebote (vor allem, ob ihr sie wirklich braucht) und singt mal wieder.

    If there is anything you want, anything at all, come to me.
    I’ll be your Guardian Angel.

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Und da bin ich auch schon wieder. Bevor ich mit den angekündigten Anime Reviews anfange, nochmal was zum Thema Musik: Ich habe aus meiner persönlichen musikalischen Mottenkiste wieder Girly J-Pop ausgegraben. Um genau zu sein höre ich jetzt wieder Morning Musume. Ich kann nicht wirklich erklären, warum es mir manchmal gefällt und manchmal tierisch auf den Keks geht. Aber ich muss halt auch zu geben, dass die ganzen Mädels vom Hello!

Project das ganzen nicht schlechter machen. Vor allem Yossie (Hitomi Yoshizawa) mag ich voll gerne. Aibon (Ai Kago) mochte ich auch gerne, bevor sie ihre ganzen Skandalgeschichten hatte. Aber ich habe ihr neues Photobook gesehen… einge Bilder darin sind einfach toll. Ich mag ihr Gesicht und ihre neue Frisur. Allerdings merkt man schon, das sie ziemlich verzweifelt ist, den die nicht tollen Bilder sehen schon ziemlich billig aus. Und irgendwie tut sie mir ganz schön Leid. ich denke ihr ganzes Leben als Idol war nicht unbedingt das, was man eine unbeschwerte Jugend nennt, auch wenn es manchmal so aussieht. Aber nochmal kurz zu Yossie. Ich habe ja wie immer gleich mal ein bissl nach ihr gegooglet und ihr neues Projekt entdeckt: Hangry & Angry, wo sie den Charakter Hangry darstellt (Nach eigener Angabe ist Hangry 20% Männlich…

wir dürfen gespannt sein ^w^ ). Das ganze ist auf jeden, jeden Fall Geschmackssache, aber ich finde Kill me, Kiss me das erste Lied von ihnen ganz gut.

Aber jetzt zu den Animes. Zu erstmal Kyouran Kazoku Nikki. Ich muss leider sagen, dass sich der Anime leider etwas zum negativen hin entwickelt hat. Leider hat sich das lustig-chaotische nicht wirklich halten können und in ganz unmöglichen Stellen kamen dann die Moralhämmer. Mal ehrlich: Tiefschürfende Gespräche über Liebe und Familie will man in so einem Anime nicht! Und ich bin frustriert, das Ginka keine eigene Folge hatte, dafür Chika/Senka, die dumme Kuh, umso mehr. Alles in allem bin ich ziemlich enttäuscht, nachdem der Anime so toll angefangen hat. Immer mehr (völlig überflüssige) Charaktere kommen dazu, die meisten sind einfach nur nervig. Hyouka hingegen bleibt einfach

unglaublich süß, vor allem, als er sich dann auch noch verliebt (ein verliebter, schüchterner Killerroboter… soooooo niedlich o(>o<)o ). Ans Opening habe ich mich dann letzten Endes doch noch gewöhnt. Die restlichen Endings waren alle eher durchschnittlich (Yuuka, Chika,

Ouka) außer das von Ginka, das ich einfach klasse finde. Alles in allem gibt es 6 Pans für die Midarezakis.

Anime Nr. 2 wäre damit Chaos;HEad (カオス;ヘッド). Der Anime hat mich doch sehr positiv überrascht. Nach dem ich (wie bei der Abstimmung schon gesagt) sm Anfang keinen so guten Eindruck hatte, hat mit die ganze Geschichte dann im Laufe der Zeit doch ziemlich überzeugt, wobei das Ende doch etwas merkwürdig ist und ein bisschen so wirkt, als wären am Ende die Ideen ausgegangen. Also nochmal zur genauen Story: Takumi Nishijou, Otaku und (fast) Hikikomori, leidet schon eine ganze Weile an Hallozinationen. Seiner Meinung nach wohnt er ja auch nicht alleine sondern zusammen mit seiner geliebten Seira-tan, einer Figur aus seinem Lieblingsanime, von der er auch unzählige Figuren besitzt. Dann erfährt er von der Next Generation Madness – einer Mordserie, die sich in Shibuya ereignet. Nach dem er im Internet von einem Unbekannten Bilder des nächsten Mordes geschickt bekommt, wird er tiefer in das Mysterium reingezogen, als er möchte. Und bald stellt sich vor allem eine Frage: Was ist echt? Und wie kann man es beweisen?

Die Story verlief schon recht cool, vor allem, weil ich nicht damit gerechnet hatte. Das Opening rockt, das Ending habe ich jedes Mal übersprungen (es ist langweilig und unpassend – wie konnte ich bei der Preview nur sagen, dass es in Ordnung ist?). Und auch die Musik von Ayases Band Phantasm rockt gewaltig! Yui Sakakibara singt das einfach toll. Die Charaktere sind alle ziemlich Standart: Takumi ist bis zum Ende ein ziemlicher Heulschlumpf, Nanami ist der typische Imoto-

Charakter, Rimi ist halt der weibliche Hauptcharakter mit rosa Haaren, Kozu-pii ist so süß, das man Zahnschmerzen kriegt, Ayase ist ruhig und mysteriös (mein Lieblingscharakter), Sena ist vom Schlag Rei Hino und Yua ist das Quotengenie mit Brille. Also für jeden Geschmack ist was dabei. Man merkt dadurch schon deutlich, dass es ursprünglich mal ein Spiel (eine visual novel) war. Trotzdem bin ich glücklich mit Chaos;HEAd und gebe der ganzen Sache 7 Pans.

Mann, o Mann… Das Animes bewerten ist gar nicht so einfach wie ich gedacht habe… Aber egal, ich gebe mein bestes! Außerdem seit jetzt ihr wieder gefragt, wenn ich meinen neuen Anime aussuche. „Yuu choose the Anime!“ geht in die zweite Runde!

Fangen wir an mit Hayate the Combat Butler (Hayate no Gotoku! / ハヤテのごとく)!

Darum geht’s: Zu Weihnachten bekommt der 16-jährige Hayate Ayasaki ein ganz besonderes Geschenk von seinen etwas merkwürdigen Eltern: Einen Extrem hohen Schuldschein bei der Yakuza. Um an Geld zu kommen beschließt Hayate das reich aussehende Mädchen, auf das er im Park trifft zu kidnappen. Sein guter Charakter kommt ihn allerdings in den Weg und er hilft dem Mädchen, Nagi Sanzenin, welche die ganze Situation etwas falsch auffasst – nämlich als

Liebeserklärung. Um sein Geld doch noch zusammen zu bekommen, bittet Hayate sie um einen Job und arbeitet von da an als ihr… Butler… oder so was…

Erste Meinung: Kyaaaaaa, Hayateeeee! Meeeeine Fresse, ist der Knabe ein Schnuckel! Allein wegen ihm lohnt es sich den Anime anzusehen (Ich will ja nicht zu viel verraten, aber wenn der Schulterteufel dem Schulterengel sagt, das man keine Menschen kidnappen soll… godlike!). Der Zeichenstil ist ganz solide. Ich befürchte allerdings eine ähnliche Entwicklung wie bei KKN (52 sind schließlich auch ganz schön lang).
Außerdem: Uniform Bonus. Sowohl Opening als auch Ending sind in ordnung – typisch Animemäßig. 330 Trivias bei ANN. May contain parodies (Yes!).
Genre: Comedy
52 Folgen á 25 Minuten. (Ich erwarte viele Filler Episodes…)

Anime Nummer 2 ist Burst Angel (Bakuretsu Tenshi / 爆裂天使 )

Darum geht’s: Ferne Zukunft – Japan ist ein zerstörtes, postapokalyptisches Land, Gewalt und ähnliches ist an der Tagesordnung. Doch Kyohei Tachibana will eigentlich nur Konditor werden und Geld verdienen für ein Auslandssemester. Dazu nimmt er einen Job als Koch bei einer Gruppe vier junger Frauen/Mädchen an – Jo, Meg, Amy und Sei, die (wie er später erfahren muss) allerdings ein nicht ganz so ruhiges Leben führen, sondern als Söldnerinnen arbeiten.

Erste Meinung: Mein allererster Gedanke war: „Hm, WARUM wollte ich den Anime noch mal sehen?“ – während ein Mecha durch die Gegend kurvte. Zum Glück hat mich Jo dann doch wieder daran erinnert. Die Charaktere sind zwar auch in gewisser weise Standart, aber noch stört es mich nicht. Ungewohnt wird es sein, deutschen Sub zu lesen (ich hätte auch Deutsche Synchro, aber das will ich erst recht nicht!). Der Zeichenstil ist gut, leider stark mit Computereffekten durchsetzt.
Außerdem: Girls with Guns Bonus. Mit dem Ending konnte ich mich noch nicht richtig anfreunden, mit dem Opening noch weniger. Interessante Outfits. Und natürlich Jo und Meg.
Genre: Comedy / Action
24 Folgen á 24 Minuten.

Der letzte Anime für heute ist Texhnolyze (テクノライズ).

Darum geht’s: Ähm… ja… das wüßte ich auch gerne. Aus der ersten Folge erschließt sich nämlich rein gar nüschts. Also gebe ich etwas abgewandelt das wieder was ANN sagt: Ichise ist / war ein Straßenkämpfer in irgendeiner Untergrundwelt. Doch dann verliert er einen Arm und ein Bein, weil es anscheind irgendwer auf ihn abgesehen hat. Doch er wird gerettet, irgendwie, als Cyborg, glaub ich. Und dann ist da noch Ran, ein junges Mädchen, das prophetische

Fähigkeiten hat… Argh, ich weiß einfach nicht worum es geht!

Erste Meinung: In der ganzen ersten Folge werden etwa 10 Sätze gesprochen. Das ganze ist einfach nur Atmosphäre. Und es ist mitreißend. Der Zeichenstil ist atemberaubend (Characterdesign by Yoshitoshi ABe), die Stimmung einfach perfekt. Auch wenn man keine Ahnung hat, was da gerade vor einem abläuft: Man will mehr davon.
Außerdem: Surealismus / Style Bonus. Opening ist merkwürdig, aber passend. Ending ist ganz schön geworden (das haben wir Gackt zu verdanken).
Genre: Psychological / Sci-Fi
22 Folgen á 24 Minuten

Okay, das wäre es dann von mir. Ich bin gespannt wie ihr für mich entscheidet. Ich hoffe auf ein Ergebnis bis Donnerstag. Bis dann: Glaubt nicht alles, was ihr seid, hört auf eure Mama und ändert ab und zu mal euer Image.

Rock on!

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So, die Abstimmung ist vorbei. Aus und zu Ende und sie hat ein Ergebnis.
Platz 1: Mnemosyne – Mnemosyne no Musume-tachi (Mnemosyne -ムネモシュネの娘たち-)
Platz 2: Kyōran Kazoku Nikki (狂乱家族日記)
Platz 3: Chaos;HEAd (カオス;ヘッド )

Mnemosyne habe ich jetzt auch schon fertig gesehen und werde gleich mit einer Review beginnen. Rin ist kein gewöhnlicher Mensch, denn sie ist unsterblich, genau wie auch ihre Partnerin Mimi. Die beiden altern nicht und

arbeiten zusammen an verschiedenen Aufträgen, die ihnen erteilt werden (Ein Bild von beiden seht ihr nebenstehend). Doch das Unsterblich sein hat natürlich auch seine Nachtteile. Zum Beispiel wären da die Engel – die männlichen Gegenstücken zu den Unsterblichen.

Und natürlich Apos, ein junger geheimnisvoller Mann, der hinter den Unsterblichen her ist. Im gesamten Anime geht es recht blutig und freizügig zu. Und er ist toll. Die Story (vor allem die Sache mit den Engeln) klingt zwar arg nach Porno, aber bis auf eine Stelle in folge fünf habe ich nicht das Gefühl, dass Sex einfach nur gezeigt wurde um ihn zu zeigen. Ob der ganze Anime so konzepiert wurde um möglichst viel Sex zu zeigen ist eine andere Sache. Mnemosyne ist Erotik-Mystery-Thriller um Unsterblichkeit, Leben, Liebe und Macht. Apos ist ein wunderbarer, sadistischer Bösewicht, der von Akira Ishida gesprochen wird. Mein Lieblingscharakter ist die von ihm engagierte Killerin Laura – ihr Outfit und ihr gesamtes Design ist einfach genial – siehe Bild. Der Zeichenstil sowie das Design des Animes ist sowieso einsame spitze. Das Ending ist das Lied Cause Disarray von Galneryus und hat mir sehr gut gefallen, im Gegnsatz zum Opening (Alsatia ebenfalls von Galneryus). Yay,

Fetisch… Alles in allem bekommt der Anime von mir 8 von 11 Pans. (Meine neue Wertung für Animes – 11 Punkte habe ich durch das Rating von ANN beschlossen). Wo ich grad beim Thema „Rating“ bin: Ich hab (wie ihr da oben vielleicht schon gesehen habt) eine neue Kategorie: Die Animeographie.

Ich versuche alle meine Animes dort aufzulisten und mit Pans zu bewerten. Noch habe ich recht wenige Animes aufgelistet, aber ich werde die Animeographie laufend erweitern. Ach ja, wenn ihr mit meinen Ratings unzufrieden seit, habt ihr Pech gehabt. Es ist schließlich meine Animeographie, mit meiner Meinung.

Bleiben wir beim Thema Anime. Ich hab auch schon angefangen Kyōran Kazoku Nikki zu sehen und er gefällt mir echt gut. Die Charaktere sind allesamt einfach genial. Ich mag vor allem Gekka (die geheimnisvolle Qualle, die fast ununterbrochen Sushi futtert), Hyouka (den Killerroboter mit der wohl niedlichsten Stimme aller Zeiten) und natürlich Ginka (den schwulen Yakuza-

Nachfahren). Die Story ist abgedreht, wie erwartet. Zum Ending muss ich noch sagen, dass es nicht ein Ending gibt sondern Acht, glaube ich. Jeder Charakter hat ein eigenes. Von denen, die ich bisher gesehen habe (Kyouka, Hyouka, Teika und Gekka) hat mich aber noch kein wirklich umgehauen. Bin mit dem Anime auch noch nicht ganz so weit. Eben habe ich Episode 7 gesehen. Aber freut euch schon mal auf den Bericht, wenn ich fertig bin.

Außerdem habe ich mal wieder ein Buch gelesen, das ich hier erwähnen will. Valley – Tal der Wächter (Valley of the Heroes) von Jonathan Stroud. Der englische Titel ist auf jeden Fall treffender als der deutsche, der meiner Meinung nach ein vollkommen falsches Bild suggeriert. Das selbe gilt auch für das Titelbild und sämtliche Beschreibungen, die man irgendwo findet. Aber zu erstmal zu meiner Beschreibung des Buches. Hal Svenson, ein Junge aus dem Hause Sven ist kein Held. Er ist klein und gedrungen und hat kein Interesse an seinen Aufgaben am Hof. Sein Vater ist das Oberhaupt des Hauses Sven, ein direkter Nachfahre des großen Svens, der dereinst mit elf anderen Helden die Trolde aus

dem Tal vertrieb. Die Helden wachen nun, tot und begraben, an der Grenze zu den Troldmooren, die kein Bewohner des Tales übertreten darf – nicht, wenn ihm sein Leben lieb ist. Hal ist fasziniert von den Geschichten der Helden, die sein Onkel Brodir ihm erzählt. Aber dann lernt er Aud kennen, ein Mädchen aus dem Hause Arne. Aud glaubt nicht an die Heldengeschichten und plant das Tal zu verlassen. Als dann auch noch Brodir ermordet wird, sieht Hal sich gezwungen zu handeln – um seinen Onkel zu rächen und selbst ein Held zu werden. Doch nach und nach bemerkt auch Hal Ungereimtheiten in den alten Geschichten. Was ist Wahrheit, was Mythos, was Legende? Und was erwartet die wirklich, die das Tal verlassen wollen?

Ich bin wirklich froh, dass wir Valley als Leseexemplar hatten. Sonst wäre ich wahrscheinlich nie in den Genuss dieses wunderbaren All-Age-Fantasy-Roman gekommen. Jonathan Stroud (Autor der Bartimäus-Reihe – die ich nie gelesen habe) lässt immer wieder die Handlung in eine andere Richtung laufen. Ich hätte keine Sekunde lang das Ende auch nur erahnen können. Die Welt ist, wie man auch an den Namen merkt, sehr skandinavisch und Hal ist als Hauptcharakter unglaublich authentisch -und vor allem: er ist kein Held. Die Heldengeschichten über Sven, die jedes Kapitel einleiten, sind interessant, vor allem auch, wenn man die Entwicklung verfolgt. Alles in allem ist es extrem lesenswert.

Zur Zeit lese ich übrigens Snow Crash von Neal Stephenson. Es ist mein erster richtiger Sci-Fi-Roman (Cyberpunk, um genau zu sein) – außer Per Anhalter durch die Galaxis von Douglas Adams. Bisher (ich bin etwas weiter als die Hälfte) finde ich das Buch sehr gut, aber kompliziert zu lesen.

So, das war’s dann für heute. Nachher geht’s mit Fussel ins Kino – Watchmen. Bis dann: Bleibt am Leben, heiratet nicht den/die Falsche/n und hört euch ein Paar alte Legenden an. Auf weiteres!

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Oha-lucky! Heute bin ich total im Zeichen der Animes unterwegs. Wie schon letztes Mal gesagt: Ich hab mir die Lucky Star OVA angesehen. Und damit fang

ich einfach mal an. Genau wie auch die TV Serie, hat die OVA von Lucky Star keine größere zusammenhängende Handlung. Es geht schlicht um einfach um Konata, Kagami, Tsukasa und Miyuki, die irgendwas machen, dabei auf jede Menge andere Animes anspielen und süß sind. Die OVA ist ein etwa 40 Minuten langes Special, das aus mehreren Teilen besteht. In einem Teil z.B. verlaufen sich die vier in einem Wald, in einem anderen Teil spielen spielen die Hiiragi-Zwillinge mit Konata und Kuroi-Sensei ein MMORPG… Alles in allem ist die OVA eine schöne Erweiterung für alle, die wieder was von den Lucky Star-Charakteren sehen wollten. Und natürlich darf der berühmte Lucky Channel mit Akira Kogami (gesprochen/gespielt von Hiromi Konno) und Minoru Shiraishi

(gesprochen/gespielt von sich selbst). Ja, ihr habt richtig gelesen: Gespielt! Der Lucky Channel wird in der OVA nämlich mit echten Personen gezeigt und nicht wie sonst gezeichnet. Aber Minoru hat ohnehin sein Talent oft in den Lucky Star Endings bewiesen. Konata wird übrigens von Aya Hirano (Haruhi Suzumiya) gesprochen. So, mehr kann ich über Lucky Star OVA nicht sagen, deshalb gehe ich zum nächsten Anime über.

Ich habe Paranoia Agent fertig gesehen. Folge 7 war einfach einzigartig! Wunderbar surreal und verwirrend. Leider hat dann ab Folge 8 die Serie extrem nachgelassen. Bis Folge 11 hat sich das ganze einfach nur überflüssig in die Länge gezogen, Filling

episode nach Filling episode… Das Ende war dann wieder unerwartet strange, aber irgendwie trotz allem sehr cool. Vor allem der alte Mann ist einfach ein genialer Charakter, Maniwa wurde aber auch noch sehr cool (wobei sich das zu Ende hin wieder geändert hat). Auch Tsukiko mochte ich bis zu letzt total gerne, trotz allem was sie mit der ganze Sache zu tun hat… Die Musik blieb auch durchgehend sehr gut. Generell ist Paranoia Agent zwar ein durchaus gelungener und sehenswerter Anime, ich habe mir von Satoshi Kon jedoch mehr erhofft.
So und jetzt „Yuu choose the Anime!„. Jetzt seit ihr gefragt! Ich habe mir drei erste Folgen von Animes angesehen, die ich jetzt hier vorstelle, und ihr dürft entscheiden, welchen davon ich mir als nächstes ansehe. ich hoffe ich bekomme mehrere Stimmen bis Sonntag, denn da würde ich gerne schon anfangen ihn zu sehen.
Der erste zur Auswahl stehende Anime ist Kyōran Kazoku Nikki (狂乱家族日記).

Darum geht’s: Ōka Midarezaki ist echt ’ne arme Sau. Als Agent des Great Japanese Empire Paranormal Phenomena Bureau wurde er kurzer Hand und ohne sein Wissen mit Kyōka verheiratet. Kyōka, ein (nach eigner Angabe 20 jähriges) Catgirl, die sich selbst als allmächtige Göttin bezeichnet, ist eines der sechs Kinder vom großen Monster Enka, das vor tausend Jahren starb und als letzte Drohung hinterliess, dass

eins seiner Kinder die Welt zerstören würde. Nun ist es die Aufgabe von Ōka zusammen mit Kyōka als seiner Frau mit den restlichen Kindern eine Familie zu bilden. Die Kinder jedoch sind alles andere als normal: Eine Qualle, ein Kampfroboter, ein sprechnder Löwe, ein kleines (normales?) Mädchen und ein blonder, schwuler Junge. Chaos ist dabei vorprogrammiert.
Erste Meinung: Jaaaaa, wie geiiil! Kyoran hat eine seeehr guten ersten Eindruck bei mir gemacht. Kyōka ist größenwahnsinnig wie lang kein Animecharakter mehr, Ōka kann einem einfach nur leid tun und die Kinder… na ja, sind wunderbar bunt gemischt (Außerdem hat mich der Sohn an wen erinnert, rat mal an wen, Kuma ^_^).
Außerdem: Nekomimi Bonus. Sehr schön gezeichnet, gute Quali. Schreckliches Opening, grausames Ending. Kyōka gibt’s als Figur bei Fistco, incl. zwei Minis.
Genre: Comedy
26 Folgen á 24 Minuten.

Anime Nr. Zwo ist Chaos;HEAd (カオス;ヘッド ).

Darum geht’s: Takumi Nishijō ist echt ’ne arme Sau und ein Otaku erster Güteklasse. Sein Interesse an Frauen in 3D ist arg beschränkt, sein Leben außerhalb der Schule verbringt er größten Teils in seinem Zimmer mit seinen Anime Figuren oder in Online Rollenspielen. Doch eines Tages erfährt er von mysertiösen Morden in Shibuya, die als Next Generation Madness bekannt werden. Über das Internet bekommt er ein

Bild eines Mordes geschickt, der sich am nächsten Tag erst ereignet – in seiner Gegenwart. Was hat es mit dem Mädel auf sich, das er an diesem Abend gesehen hatte? Und was hat es mit den anderen Mädels im Opening auf sich?
Erste Meinung: Ich habe den Anime bei einer Wahl zum „most disturbing“ Anime gesehen und bin so darauf gekommen. Er ist dafür recht bunt. Ich bin kein Harem-Anime-Fan und so wirkt es zur Zeit leider. Allerdings habe ich schon zwei Charas, die mir auf Anhieb sympathisch sind (die eine nur wegen ihres Aussehens).
Außerdem: (Female) Otaku Bonus. Weiber mit großen, bunten Schwertern. Mittelmäßiger Zeichenstil. Schönes Opening, Ending ist auch okay. Whose eyes are those?
Genre: Psychological, Romance
12 Folgen á 27 Minuten.

Last but not least: Nr. Drei Mnemosyne – Mnemosyne no Musume-tachi (Mnemosyne -ムネモシュネの娘たち-)

Darum geht’s: Rin Asōgi ist eine Frau in der mehr steckt als es der erste Blick vermuten lässt. Sie ist eine von den Personen, die jeden Job übernimmt, von Katzen finden bis Hochsicherheitslabore zu durchsuchen. Dabei scheint sie jedoch noch einiges mehr an sich zu haben, das ihr bei der Arbeit behilflich sein kann.
Erste Meinung: Woah, sexy! Ich habe zwar (wie man

wohl in der Beschreibung hört) keinen Plan, wie Mnemosyne weiter gehen wird, aber es ist verdammt interessant. Ich mag Rin und ihre Partnerin Mimi auf Anhieb. Vor allem weil das ganze so auf der Grenze zwischen heiß und billig angesiedelt ist. An nackter Haut (häufig mit viel Blut bedeckt) fehlt es nicht und die Atmosphäre ist wunderbar düster.
Außerdem: Yuri & Sexy Bonus… sexy as hell! Genialer, OVA-gerechter Zeichenstil. Opening mittelmäßig (Video toll, lied net so), Ending rockt! Ich will Rin oder die Killerin (hat die einen Namen?) als Figur!
Genre: Mystery
6 Folgen á 46 Minuten.

So, wenn ihr euch nicht entscheiden könnt, wüßte ich schon eine Reihenfolge für mich. Wenn ich wirklich keine Meinung bekomme oder gleichstand herrscht, werde ich wohl entscheiden müssen. Bitte, bitte schreibt eure Meinung! Ich bin echt gespannt, was ihr für mich aussucht!

Bis dann, genießt euer Leben, verstrickt euch nicht in Lügen und Rock on!

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Aloha, da bin ich wieder. Und was macht ihr so an Karneval? Ich mache das, was meiner Meinung nach jeder vernünftige Mensch tun soll: Ich bleibe zu Hause an meinem PC, isoliert von anderen Menschen, weiiit weg von jedem Helau, Alaaf und Humbatätärää… Und schreibe meinen Blogeintrag, den ihr grade lest. Ja, ich habe heute den halben Tag frei (Karneval hat doch was Gutes) und deshalb Zeit euch mit überflüssigen Informationen zu langweilen.


Ich fang einfach mal mit einem Anime an: Goku Sayonara Zetsubou Sensei – die OVA zu (Zoku) Sayonara Zetsubou Sensei. Ich hatte ja schon mal über ZSZS geschrieben und werde deshalb nicht alles haarklein ausführen (sondern nur an den Blogeintrag erinnern). Die OVA besteht aus zwei Folgen und ist (natürlich) wieder mal voll stylisch (guckt euch nur die beiden Openings an). Es werden wieder einmal die wichtigen Fragen des Lebens behandelt, Menschen in die Verzweiflung getrieben und

fröhlich Zeichenstile geswitchted. Leider war Meru nur zu kurz dabei… und Maria auch (Maria-chaaaan, ich liebe dich ;_; ). Ich habe übrigens des öfteren laut lachen müssen. Die Ideen sind einfach so albern… ich liebe sie. Ich will meeehr, meeehr, meeehr! MOTO!!! Die Lieder im Opening und Ending sind die gleichen wie in ZSZS. Ich wünsche mir mehr von Nozomu Itoshiki und seinen Mädels. Bei Fistco gibt es eine Nozomu Figur… mal sehen, ob ich die mal ins Auge fasse.
Damit komme ich zum nächsten Thema: Fistco. Nein, ich habe mir nicht schon wieder was bestellt (obwohl es da genug Figuren gäbe). Aber Fistco hat neue Angebote. Um genau zu sein: Es gibt jetzt Vorbesteller und Stammkundenrabatt. Yes! Ist zwar nur jeweils 5% aber, hey, Kleinvieh und so. Den Stammkundenrabatt gibt’s ab 5 bezahlte Bestellungen, also isses bei mir bald so weit. Den Vorbestellerrabat bekomme ich hoffentlich schon auf Haruhi. Mal sehen, ob Yuki dann auch demnächst vorbestellt wird. Inzwischen bin ich mir fast sicher, dass ich sie auch haben will.

Wo wir bei Geld sind: Ich müsste mir mal wieder einen neuen Terry Pratchett Roman kaufen. Schließlich habe ich jetzt wieder was von ihm gelesen und mein Vorrat neigt sich dem Ende zu. Das Buch dass ich gelesen habe war übrigens Fliegende Fetzen (Jingo), wieder ein Wächter-roman. Wider Erwarten hat er mir

sehr gut gefallen. Ich habe befürchtet, das Terry Pratchett wieder zu politisch wird, aber ich finde in Fliegende Fetzen ist die Verbindung Politik und Fantasy sehr gut gelungen. Aber erst einmal zur groben Handlung: Land! Land! Zwischen Klatsch und Ankh-Morpork ist eine kleine Insel aufgetaucht, die bald den Namen Leshp trägt. Doch wem gehört das strategisch wichtige Stück Land im runden Meer? Schon bald beginnt ein Streit zwischen Klatsch und Ankh-Morpork, in dem sämtliche Klischees zum Einsatz kommen und schon bald scheint ein Krieg unumgänglich. Als auch noch ein Attentat auf den Botschafer aus Klatsch verübt wird, eskaliert die Situation. Nun muss Sam Mumm und die Stadtwache die Situation irgendwie regeln… doch

was soll man tun, als einfacher Polizist gegen zwei Länder im Krieg?
Ich mag die Stadtwache immer noch voll gern. Als nächsten Scheibenweltroman lese ich wahrscheinlich Thud! (deutscher Titel Klonk!), dass ich mir mal auf englisch gekauft habe. Es wäre meine erster Pratchett auf englisch… ich überlege mir schon, davor Wee Free Men (deutsch: Kleine Freie Männer) zu besorgen, weil dass ja ein Jugendbuch ist. Na ja, zurück zu Fliegende Fetzen. Grinsi kam zu wenig vor, dafür war Karotte ziemlich cool. Vetinari mag ich auch gern und Nobby war in dem Band auch toll. Na ja, jetzt lese ich erstmal ein Leseexemplar und dann wieder was anderes, bevor ich wieder auf die Scheibenwelt zurückkehre.

So und nun zum letzten Punkt für heute: Ich hab einen neuen Webcomic zum Thema Games gefunden: Dueling Analogs. Am Sonntag und heute habe ich mir die Comics alle durchgelesen und zum Teil wirklich gut gelacht. Mir gefallen vor allem die Games that I am glad were never made… und auch so gab es immer wieder Comics die echt lustig sind. Schaut’s euch am Besten mal selbst an.

Außerdem wollte ich noch schnell auf meine neue Kategorie hinweisen: Das Leexikon. Ich versuche darin jetzt immer mal ein Paar Wörter, die ich in meinen Einträgen verwende zu erklären. Ich stelle darin auch die Leute vor, die ich gelegentlich erwähne, könnte also vielleicht für den ein oder anderen ganz interessant sein. Seht’s euch einfach mal an. Und wenn ihr noch Wörter habt, die ich erklären soll, zögert nicht, sie mir zu schreiben!

So, das war’s dann von mir. Werde mir jetzt gleich die Lucky Star OVA ansehen. Nächstes Mal gibt’s dann dazu einen Bericht. Stay Tuned!

    ‘Cause
    Love itself is just as brief as a candle in the wind
    It is pure white just like sin

    Alone but sane
    I am a love suicide

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