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Archive for the ‘Discworld’ Category

So, dieses Mal habe ich mehrere Themen, eins schöner als das andere. Ich fang einfach mal Vorne an: Ich habe wieder mal ein schönes Buch gelesen, wieder mal von Terry Pratchett. Dieses Mal war es der Jugendroman Kleine Freie Männer (The Wee Free Men) und der Erste Teil um die Nachwuchshexe Tiffany Weh und die Wir-sind-die-Größten. Kurz etwas zur Handlung: Tiffany Weh scheint auf den ersten Blick ein einfaches neun Jahre altes Mädchen… doch etwas an ihr ist anders. Denn wie nur wenige erkennen hat sie den Ersten Blick und den Zweiten Gedanken. Tiffany ist eine Hexe ohne es zu wissen. Doch schon bald muss sie ihre Fähigkeiten einsetzen (und wer die Hexen der Scheibenwelt kennt, weiß, dass damit keine Magie gemeint ist), denn ihr kleiner Bruder

Willwoll wurde von der Elfenkönigin entführt. Nun liegt es an Tiffany ihn mit Hilfe der Wir-sind-die-Größten aus dem Land zu retten in dem alle Träume wahr werden.

Mir hat das Buch wie schon gesagt gut gefallen und ich freu mich auch schon auf die anderen Bücher mit Tiffany. Auf sehr angenehme Weise fühlte ich mich durch das Buch an den Film Reise ins Labyrinth mit David Bowie erinnert. Das Buch ist wirklich

empfehlenswert und setzt auch eigentlich keinerlei Scheibenweltkenntinsse voraus, wshalb es wirklich auch komplett unabhängig von den anderen Werken auch von Jüngeren gelesen werden kann. Von mir kriegt das Buch auf jeden Fall einen dicken Empfehlungsbutton.

Das zweite Ereignis, dass ich dieses Mal unbedingt in den Eintrag schreiben muss, war mein Pfingstwochenende auf der Ronneburg. Hattet ihr alle auch schöne Pfingsten? Also bei mir war’s klasse. Als Fussel und ich Samstagabend auf der Burg eintrafen, sah es leider noch nicht so sehr danach aus. Die Burg war alles andere als gut bestückt, dir Stände nahmen etwa nur die Hälfte des Platzes ein, der sonst immer auf den Märkten verwendet wird. Der Grund dafür waren zwei andere Märkte, die auch an Pfingsten in der Nähe stattfanden. Also begann es erst einmal mit einer kleinen Enttäuschung. Aber zum Glück hat das

recht bald geändert. Ich habe mir neue Teile für meine Gewandung gekauft, nämlich eine Weste, eine Haube und eine Kette, dazu dann Lederbänder. Dann gab’s natürlich wieder mal jede Menge nette Leute, dich wir getroffen haben und auch gerne wieder treffen wollen – doch mehr dazu gleich. Fussel

und ich wurden in einem befreundeten Lager untergebracht und hatten ein schönes, geräumiges Zelt in dem wir es uns gemütlich gemacht haben. Wir haben bei einer Stundenlangen Partie Wikingerschach zugesehen und der fantastichen Musik von Dei Gratia gelauscht. Dei Gratia kommen aus Tschechien und haben extra für mich Tourdion gespielt. Es gibt wenige Bands auf Mittelaltermärkten, bei denen ich mir denke „Ja, die will ich öfters – auch zu Hause – hören“ doch Dei Gratia gehören eindeutig dazu. Fussel hat sich sogar die CD gekauft, die ich mir dann unbedingt mal ausleihen muss.

Kaum ist ein Mittelaltermarkt vorbei, steht schon der nächste vor der Tür. Dieses Mal jedoch nicht auf der Ronneburg, sondern auf Burg Schwarzenfels. Es war der erste Markt, der auf dieser Burg statt gefunden hat und Fussel und ich sind uns ziemlich sicher, dass es nicht der letzte sein wird. Der Markt war klasse, wenn auch etwas klein (na ja, was erwartet man schon bei einem Erstmarkt?) und die Preise mehr als human. Gewandete waren sogar kostenlos – wo erlebt

man sowas heute noch? Wir wollten eigentlich nur einen Tag dableiben, sind dann aber doch spontan über Nacht geblieben. Und zwar bei einem von den netten Leuten, die wir auf der Ronneburg kennen gelernt haben. Die Leute auf dem Markt waren alle sehr nett, die Burg ist wunderschön und es gab eine richtig, richtig tolle Feuershow, die sich selbst auch nicht zu ernstgenommen hat. Es gab da sehr schöne Schuhe für 60 €, die ich mir allerdings nicht gakauft habe. Ich frage mich, ob ich das noch bereuen werde, denn solche Schuhe werde ich wohl nicht so bald wieder finden. Aber meine Füße sahen darin schrecklich aus, das war der Hauptgrund für mich sie nicht zu holen. Und irgendwie habe ich mich schon so auf die Idee mit den Holzschuhen festgeschossen. Also war der

Markt für mich recht günstig, was mir sehr entgegen kommt, weil ich Kumas Geburtstagsgeschenke dieses Monat noch bestellt habe und meine Gekisou-Mikuru unterwegs zu mir. Und Anfang des Monats kam meine Amazon-Bestellung – und schon habe ich einen tollen übergang zum letzten Thema für heute:

Sims 3 ist daa! Ich war mir ja am Anfang nicht so sicher, ob ich es mir gleich kaufen will, aber nachdem ich die ganzen Angebote der Collector’s Box gesehen habe, habe ich mich für diese entschieden. Mein Lieblingsfeature ist der 2GB-USB-Stick im Green Diamond-Look, mit Karabinerhaken, ebenfalls in funky

Grün. Als das Spiel bei mir ankam, war Hugi da und wir haben wir bisschen zusammen Sims erstellt. Hugi und ich waren es früher auch, die wir uns eine komplette Nacht mit Sims 1 um die Ohren geschlagen haben. Die Grafik von Sims 3 ist zeitgemäß gut, die Steuerung genau wie immer und der Sim-Creator leicht zu bedienen. Neu ist ja nun die Stadt in der man seine Sims völlig frei bewegen kann. Die Stadt mag zwar nicht riesig sein, aber sie ist groß genug. Mir gefällt es

auch, dass jetzt die komplette Stadt mit altert, auch wenn das manchmal meine Planung durcheinander wirft. Doch wahrscheinlich ist es besser so. Es lebe der Zufall! Meine Dynastieist übrigens Familie Valentine. Nach ist der Stammbaum recht kurz (2 Generationen) aber das wird sich gewiss ändern. Ein weiteres Problem ist die Tatsache, dass ich es natürlich fertig gebracht habe gleich meine ersten Charaktere lesbisch werden zu lassen (ja, das war geplant, aber eigentlich wollte ich nachdem sie geheiratet haben mit einer anderen Familie weiterspielen). Na ja, nun besteht der Valentine-Clan erstmal aus Veronica

(DNA-Profilerin aus Leidenschaft) und Linnea (Rockstar mit einer Vorliebe für Gartenarbeit, Angeln und Kochen) und deren beiden Adotivkindern Sam (Jugendlicher, der einen Teilzeitjob in der Buchhandlung hat) und Aerith (Kleinkind, über dass sich noch nichts sagen lässt). Ein drittes Kind werde ich wahrscheinlich auch noch adoptieren. Ich mag die Wohnung der Familie sehr gerne und so wird das Kind, das ich am meisten mag, die Wohnung erben. Na ja, mit fünf Personen wird das

wohl erstmal etwas eng werden, aber das muss dann ja nicht lang so bleiben.

Na gut, das war’s dann auch. Traut euren Augen, seid mal wieder spontan und seid fruchtbar und mehreret euch!

Edit

Mikuru ist grade angekommen. Sooo schööön. Mehr darüber nächstes Mal!

    Heavenly stars above
    Just believe what’s in your heart
    No border between us
    I can always feel you inside

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Ich liebe Einträge wie den heutigen aus dem Grund, dass ich so viele verschiedene Themen habe. Da ist dann auch für jeden was dabei… hoffe ich. Und wenn nicht, dann halt nicht.
Ich fange an mit einer großen Enttäuschung von der Scheibenwelt. Terry Pratchett’s Heiße Hüpfer (The Last Continent) ist der letzte Roman um Rincewind und leider gleichzeitig der Scheibenweltroman, der mir bisher am wenigsten gefallen hat – weniger als Der fünfte Elefant (The fifth elephant) und Ruhig Blut (Carpe Jugulum). Aber erstmal zur Handlung: Nach Einfach Zauberhaft (Interessting Times) landete Rincewind auf dem letzten, unbekannten Kontinent der Scheibenwelt: XXXX – Terror/Terra Incognita. Dieser Kontinent hat ausschließlich gefährliche Tiere, jede Menge roten Sand, starkes Bier, Kängurus, keinen Regen und einige „unaufällige“ Ähnlichkeiten mit

Australien. Während Rincewind von einem sprechenden Kängauru verfolgt wird, dass ihn dazu bringen will, die Welt zu retten, landet der Rest der Unsichtbaren Universität auf einer einsamen Insel am Anfang der Zeit, wo sie sich mit der Evolution auseinander setzen müssen.

Leider konnte ich dem Buch trotz Ponder Stibbons, Quästor, Bibliothekar, Rincewind und Truhe nicht viel abgewinnen. Wie immer hatte Pratchett viele gute Ideen, aber leider wirkt es ein bisschen so, als wäre es eine „Resteverwertung“ von guten Ideen, die an anderen Stellen keinen Platz mehr gefunden haben. Als Endfazit muss ich somit leider sagen, dass Heiße Hüpfer nur für wirkliche Scheibenwelt-Fans interessant ist. Derzeit habe ich aus dem Leseexemplarscrank den Thriller Sorry von Zoran Drvenkar geliehen. Bisher ist das Buch schon sehr viel versprechend.

Wesentlich teuerer als die Bücher ist mein zweiter Punkt für heute: Fistco hat mir eine neue Figur geschickt. Leider ist das diesen Monat ziemlich schlecht getimet, denn die Figuren die ich für März und April vorgemerkt habe, kommen jetzt beide im Mai, was dann schon ziemlich am Geld zerrt… Aber egal, ich wollte über die Figur schreiben, die ich jetzt neu bekommen habe: Medusa’s Gaze, eine Statue von Yamato nach einem Vorbild von Luis Royo. Die Figur ist riesige 30 cm groß, ziemlich schwer und kam in einer etwas enttäuschend schlichten

Windowbox. Die Haare der Figur sind ein Traum, die Piercings und „Eisenimplantate“ wunderschön detailliert und alles in allem ist die Figur ein Kunstwerk mit vielen, vielen kleinen schön gearbeiteten Details. Leider habe ich auch Mängel bemerkt, und zwar nicht zu kleine: Direkt über ihrem Hintern ist eine hässliche Schnitt-/Klebestelle im Umhang, der auf den Fotos natürlich wegretuschiert wurde. Die Figur auf der Base zu befästigen war ein Kampf, der mir zitternde Hände berschert hat. Aber das größte Manko war, dass die Figur kaputt war. Ja, ihr habt richtig gelesen: Die teuerste Figur, die ich mir bisher gekauft habe, war kaputt. Was war? Eine der silbernen Spitzen der Schwerter, die die gute Frau an ihrem Rücken trägt, war abgebrochen. Es war nichts großes, aber für

mich war es schon ein Schock. Okay, ich habe es wieder geklebet (mit Uhu XD – aber es hält) und man sieht nichts mehr davon… Aber ich weiß es! >_< Na gut, trotzdem bereue ich es nicht die Figur gekauft zu haben. Sie ist einfach großartig und düster und sexy. Sie ist einfach unverkennbar Royo.

Großartig und düster ist auch eine perfekte Überleitung zum nächsten Thema: Texhnolyze (テクノライズ). Ja, ich bin endlich fertig und ich bin begeistert. Na gut, die erste Hälfte zieht sich ziemlich in die Länge, aber nach einem einschneidenden Punkt – dem Tod einer Person – wird der Anime schneller, die Handlung klarer, die Welt greifbarer. Der Anfang ist leider wirklich sehr schwer, sowohl vom Verständnis als auch von der nur langsam voranschreitenden Handlung. Im Nachhinein betrachtet ist dieser Teil allerdings wichtig für die Entwickling – als Zeichen dafür, wie schnell letzten Endes alles zum Zusammenbruch kommt. Die Spannungen zwischen den großen Gruppen Organo, Racan und Union werden schon gezeigt, so wie die Lebensverhältnisse in Lux. Aber bevor ich noch mehr Namen nenne, sollte ich erstmal die komplexe Story etwas zusammenfassen:

Lux ist eine unterirdische Stadt, vergessen von der Welt. Der größte Teil der Bevölkerung ist arm und die Welt ist düster und verwüstet. Drei große Gruppen „regieren“ über Lux: Die Organo (eine laut Wikipedia Mafia-ähnliche Organisation, die sich mit der Entwicklung von Texhnolyze beschäftigt), die Union (eine fast fanatisch-religiös wirkende Gruppe, die genau im Gegenteil zur Organo Texhnolyze vollkommen ablehnen) und die Racan (eine Art

Straßengang von Jugendlicher, denen es hauptsächlich um ihren Spaß zu gehen scheint). Texhnolyze sind cyberkinetische Prothesen, die ein Privileg der Oberschicht sind. Trotzdem bekommt der junge Straßenkämpfer Ichise, nachdem er einen Arm und ein Bein verloren hat, von Doc, einer Texhnolyze-Expertin, seine Körperteile ersetzt, wobei er ihr als Versuchskaninchen dient. Zuerst will er dies nicht akzeptieren, doch im Laufe der Zeit gewöhnt er sich an seine neuen Gliedmaßen und steigt damit auch gesellschaftlich auf. Ichise wird jedoch eigentlich nicht durch Doc gerettet, sondern durch Ran, das Mädchen, das in die Zukunft sehen kann…

Mehr kann und will ich ersteinmal nicht sagen. Wie erwähnt ist die Geschichte sehr komplex und die Atmosphäre sehr stimmig. Die Charaktere sind wunderbar interessant. Ich mag so viele von ihnen: Shinji, Anführer der Racan, Onishi, Anführer der Organo, Ichise und Ran. Das Opening Guardian Angel von Juno Reactor ist einfach wunderbar passend und gefällt mir sehr gut, obwohl ich eigentlich sonst solche Musik nicht höre. Das Ending, Gackts

Tsuki no Uta hat mir ja am Anfang gefallen, später ging es mir ein bisschen auf den Keks und ich habe es immer weggeschaltet. Ich kann den Anime nur empfehlen, sofern man sich nicht am etwas schwierigen Anfang stört und gebe im Ganzen 10 von 11 Pans.

So, als letzten Punkt für heute gibt es eine kleine Filmreview zu meiner neuen DVD von My Summer Of Love mit Natalie Press und Emily Blunt in den Hauptrollen. Erstmal zu der Handlung: An einem scheinbar normalen, englischen Sommertag treffen sich zwie Mädchen, die scheinbar unterschiedlicher nicht sein können: Tamsin (Emily Blunt) ist eine Tochter aus gutem Haus, die in den Sommerferien aus dem Internat nach Hause gekommen ist. Mona (Natalie Press)

ist ein Mädchen aus der Arbeiterklasse, ihr Bruder hängt nach einem Gefängnisaufenthalt einer religiösen Sekte an, ihre Mutter ist an Krebs gestorben und ihren Vater kennt sie nicht. Nur eins verbindet die beiden Mädchen: Einsamkeit. So finden die

beiden zusammen und eine tiefe Freundschaft, die in eine erotische Affäre hinausläuft, entwickelt sich zwischen ihnen. Doch was empfinden die beiden Mädcehn wirklich für einander? Und wie sehr unterscheiden sich dir Gefühle?

Hm, ich kann nicht wirklich sagen, dass ich enttäuscht war von My Summer Of Love, nur finde ich, dass die beiden Mädchen etwa genau so lesbisch sind wie die Hauptdarstellerinnen aus Heavenly Creatures – nämlich gar nüscht. Sex ist kein Zeichen für Liebe, das sollte ja auch eigentlich jedem klar sein – oder? Na ja, wenn man das ausklammert, hat man ein schönes Drama über Vertrauen, Verzweiflung, Einsamkeit und Liebe (dieses Wort lässt sich so weit biegen…). Die Unterschiede zwischen den beiden Mädchen lassen sich eigentlich immer und in jeder Situation erkennen: An Sprache, Verhalten, Bildung und vielleicht auch Erfahrung und Naivität. Leider kann ich auf das ganze nicht weiter eingehen ohne zu spoilern. Wer sich den Film ausschließlich unter dem Aspekt der Homosexualität ansieht, wird bestimmt enttäuscht sein. Wer den Film als das ansieht was er ist (ich hab es ja schon geschrieben und will mich nicht wiederholen), hat mit ihm eine gute Wahl getroffen. Da ich persönlich eigentlich schon gerne einen Liebesfilm gesehen hätte, hat er leider nicht ganz meinen Nerv getroffen. Schade, den der Film verdient mehr als das.

Okay, das war’s dann für heute. Legt euch nicht mit der Evolution an, versucht nicht zu sehr in die Zukunft zu sehen (das kann einen den Verstand rauben), genießt den Sommer und geht mal wieder ins Museum.

    I wonder how
    I wonder why
    Yesterday you told me ‚bout the blue blue sky
    And all that I can see is just a yellow lemon-tree

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So, und JETZT kommt endlich der Bericht zu Pyramiden (Pyramids) von Terry Pratchett, nachdem ich euch so lange hab warten lassen. Es ist die Geschichte von Teppic, der gerade in Ankh-Morpork seine Assassinenausbildung abgeschlossen hat und nun, nach dem Tod seines Pharaoh von Djelibeby werden soll. Um seinem Vater ein würdiges Denkmal zu setzen, beschließt er (bzw. wird er beschlossen) ihm die größte Pyramide der Welt zu bauen. Doch Teppic konnte nicht ahnen, worauf er sich da einlässt und bald wandern Mumien und Götter mit Tierköpfen durch das Land am Djel.

In gewisser Weise lässt sich Pyramiden mit Einfach Göttlich vergleichen,

wobei es eigentlich ganz anders ist. In Einfach Göttlich gab es einen dicken Bonus auf interessante religös-philosophische Gedanken, die es in Pyramiden nicht gab. Mir hat dieser Scheibenweltroman gefallen, mehr aber auch nicht. Ich mochte Schelter sehr gerne und natürlich das Kamel Du Mistvieh, den größten Mathematiker der Scheibenwelt. Endfazit: Für Scheibenwelt-Fans gut lesbar, alle anderen sollten sich lieber etwas anderes suchen.

Auch das zweite Buch, über das ich heute schreibe hat etwas mit Toten zu tun, allerdings weniger mit Mumien. Das Graveyard Buch (The Graveyard Book) von Neil Gaiman ist ein All-Age- / Jugend- Fantasyroman in stylischer Alubox. Das letzte Buch, das ich von Gaiman gelesen habe, war Ein gutes Omen, dass er mit Pratchett zusammen geschrieben hatte. Dementsprechend hatte ich auch schon recht hoher Erwartungen an das Buch um den Jungen, der bei den Toten auf dem Friedhof aufwächst. Sein Name ist Nobody Owens und auf dem Friedhof lebt er, seit er ein Baby war. Seine Eltern und seine ältere Schwester wurde von dem Mann namens Jack ermordet und nun ist er auch hinter dem letzten Glied der Familie her. Um dem Jungen das Leben zu retten, haben ihn Mr. und

Mrs. Owens (beide schon lange tot) adoptiert. Solang er sich bei den Toten aufhält, ist Nobody in Sicherheit, doch draußen wartet nicht nur der Feind sondern auch das Abenteuer, das Leben.
Das Graveyard Buch ist ein tolles Buch (mit dämlichen Titel), auch wenn das in meiner Beschreibung nicht ganz so klingt. Es hat mich ziemlich oft an einen Tim Burton Film Richtung Nightmare before Christmas oder Corpse Bride erinnert. Die Charaktere (tote, lebende und untote) sind einfach toll, vor allem Liza, die als Hexe hingerichtet wurde und Nobody selbst. Was mir auch gefällt, ist, dass Silas, der eindeutig ein Vampir ist, nie als solcher bezeichnet wird. Wer die erwähnten Burton Filme mag, wird mit diesem Buch nichts falsch machen.

Und für das letzte Buch für heute, geht es noch einmal zurück zu den Pyramiden, dieses Mal jedoch zu denen in Ägypten. Bei dem Buch handelt es sich um Der Alchimist (O Alquimista) von Paulo Coehlo. Es gehtum den jungen, andalusischen Schafhirten Santiago, der einen immer wiederkehrenden Traum hat: Bei den Pyramiden in Ägypten wartet ein Schatz auf ihn. Eines Tages beschließt er, durch den Rat eines alten Mannes beflügelt, seine Schafe zu verkaufen und dem Traum auf den Grund zu gehen. Klingt spannend, wa? Aber okay: Worum geht es wirklich? Es geht um den persönlichen Lebensweg, um Träume und Ziele und um den Mut, ein Risiko einzugehen um sie zu verfolgen.

Und es ist ein wundervolles Buch, das Hoffnung und Mut macht. Ein Buch, das sagt: „Es ist nicht zu spät deinen Träumen zu folgen, solang du sie noch in dir trägst. An einigen Stellen fand ich das Buch etwas zu spirituell, aber Alles in Allem ist es ein fantastisches Werk.

So damit es heute nicht zu lang wird, mach ich mal Schluss und widme mich den Waisenkindern – schließlich hat bei WoW die Kinderwoche angefangen. Was ich da alles gemacht habe und wie ich in den Mai reingetanzt bin, erfahrt ihr morgen. Solang wünsche ich euch allen viele schlaue Einfälle, nette Verwante und glückliche Zufälle.

    You’ll be a dentist
    You have a talent for causin‘ things pain
    Son, be a dentist
    People will pay you to be inhumane

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Da bin ich wieder. Dieses Mal habe ich gleich zwei Bücher im Schlepptau, die ich euch beide vorstellen will. Fangen wir an mit Thud! – zu deutsch Klonk! – von Terry Pratchett. Ja, ich habe es auf englisch gelesen und sogar größten teils verstanden (denke ich). Nein, mein englisch ist eigenlich nicht schlecht, doch Terry Pratchett schreibt doch sehr umgangssprachlich, was es für Nicht-Muttersprachler doch ziemlich kompliziert macht, dass alles zu verstehen. Aber

jetzt erstmal zum Buch: Es handelt sich hierbei wieder um einen Roman der Stadtwache. Und wieder droht ein Krieg auszubrechen, doch dieses Mal aus anderen Gründen. Den schon seit Ewigkeiten sind es Trolle und Zwerge, zwischen denen eine kulturelle Anspannung herrscht. Eine Schlacht steht stellvertretend für alles, was zwischen Zwergen und Trollen vor gefallen ist: Koom Valley. Nun nähert sich der Jahrestag von Koom Valley und es stehen Kämpfe bevor in den Straßen

Ankh-Morporks. Aus den Bergen kommen Zwerge, die noch strikt an den Traditionen festhalten und begeistern die jungen Zwerge für ihre Weltansicht. Nun ist es an Sam Mumm (Sam Vimes) und der Stadtwache, Ordnung zu schaffen und die beiden Parteien dazu zu bringen, die Waffen nieder zulegen. Und Abends, pünktlich um Sechs – und daran ist nicht zu rütteln – liest Mumm seinem Sohn „Wo ist meine Kuh?“ vor. Es gibt Dingen, die man tun muss.
Ich mag Sam Mumm in diesem Buch wiedermal besonders, vor allem wegen seinem Sohn. Ich find es einfach süß, wie er sich um seinen Sohn kümmert. Detritus und Brick (k.A. wie er im Deutschen heißt) find ich auch toll. Generell haben mir die Trolle wegen ihrer Sprache sehr gut gefallen, auch wenn das Lesen echt gewöhnungsbedürftig war. Sally hingegen konnte ich nicht leiden – bin ich jetzt Speziesist? Sei’s drum, ich mag sie nicht. Alles in allem hat mir Thud! gefallen, obwohl es ein sehr ernstes Buch ist, das relativ wenig vom alten Scheibenwelthumor enthält. Bleibt nur noch eins zu sagen:
Him Mr. Shine. Him Diamond.“

Und schnell zu Buch zwei, ich hab noch viel zu erzählen. Es handelt sich um ein Jugendbuch, dessen Leseexemplar ich mir auf der Arbeit geschnappt hab und es innerhalb von 2 Tagen gelesen habe. Das Buch trägt den Namen Tote Mädchen lügen nicht (Thirteen Reasons Why) von Jay Asher, wobei mir wieder mal der englische Titel besser gefällt, allerdings verzeihe ich den Übersetzern weil „Dreizehn Gründe weshalb/warum“ noch bekloppter kläng. Zur Handlung:

Hannah Baker ist tot. Sie hat Tabletten genommen, vollkommen überraschend und keiner wußte warum sie ihr leben beenden wollte. Doch nicht lang nach ihrem Tod erhält Clay einen Schuhkarton mit 7 Kasetten. Als er die erste Kasette einlegt, hört er die Stimme von Hannah, die verkündet, dass die Kasetten dreizehn Gründe enthalten, weshalb sie sich umgebracht hat und dreizehn Personen sind daran schuld. An diese dreizehn Personen sollen die Kasetten weiter

geschickt werden. Clay kann es nicht fassen: Er war in Hannah verliebt, aber leider hatten sie nie die Gelegenheit sich näher kennenzulernen. Was hat er mit ihrem Tod zu tun? Und was sind die anderen 12 Gründe? Es beginnt eine Odyssee durch die Nacht, durch die Stadt und durch Hannahs Leben, das von einer Lawine von Ereignissen hinfortgeschwemmt wurde.
Tote Mädchen lügen nicht ist ein absolutes Gänsehautbuch in das man sofort eintauchen kann. Es geht um ein altes Thema: Die destruktive Kraft von Gerüchten, wie eins zum anderen kommt und das man sich um die Menschen in seiner Umgebung kümmern muss. Aber die Art wie das Buch geschrieben ist, reißt mit und lässt einen alles um sich herum vergessen. Es ist einfach ein wundervolles Buch, dass ich jedem nur empfehlen kann… JEDEM!

Weiter im Text: Die Fistco-Bestellung ist da! Sowohl Kuma als auch ich sind nun stolze Besitzer einer Limitierten Chun Li Figur von Miyazawa. Und sie sind super schön. Wie schon erwähnt gehört mir die die Pinke Version, deshalb schreibe ich auch nur über diese: Das Kleid ist sehr schön metallic-rosa mit gold Verzierung, die Haardinger (keine Ahnung, wie man das nennt) und der Gürtel sind perlmutt. Chun Lis Blick ist einfach un-glaub-lich niedlich, so irgendwie trotzig-schmollend. Alles in allem ist die Figur richtig gut gearbeitet und ich habe nur etwas zu meckern, wenn ich sie mir von unten angucke, aber das soll man ja eh nicht machen. Außerdem gab es eine tolle Base dazu: Eine schlichte, schwarze Scheibe als optionaler

Untergrund für die Figur. Einfach wunderbar und total süß. Die Blaue Version steht der rosanen allerdings scheinbar in nichts nach, nur dass Gürtel und Haardinger nicht perlmutt, sondern einfach weiß sind.

Bei WoW renne ich übrigens immernoch in den Zangarmarschen rum. Eigentlich gefällt mir die Gegend nicht so gut, mit dem ganzen blau und Pilzzeug und so. Aber Zabra’jin ist eine echt coole Stadt (siehe Bild). Ich mag Trollstädte generell gerne und find den ganzen Voodookram

bei denen immer sehr cool. Und ich mag die Sporeggar. Süße Kerlchen. Ich habe jetzt auch mein Viechzeug gefangen. Mein Wurm trägt den Namen Egon und ist Tank. Er macht absolut keinen Schaden, aber ihn bekommt auch nix so schnell kaputt. Meine lilaleuchtende Wespe haben ich Tînkerbell genannt, benannt nach Tinkerbell, der Fee aus Peter Pan, nicht dem Chihuahua von der Hilton. Das ^ über dem i habe ich, weil es anders nicht ging. Tînk macht Dämätsch (Damage). Nehmt euch in Acht vor the mighty purple killerfirefly!

Okay, das war’s dann auch schon. Muss mich jetzt mal aufmachen, weil gleich geht’s mit Fussel auf die Ronneburg. Bis dann: Bleibt friedlich, seid nett, schlagt euch nicht zu viel und stellt euch gut mit Sporlingen.

    futari de iyou
    hanareteshimawanu you ni
    nukeru you na aozora de chiizu piza tabeyou

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Aloha, da bin ich wieder. Und was macht ihr so an Karneval? Ich mache das, was meiner Meinung nach jeder vernünftige Mensch tun soll: Ich bleibe zu Hause an meinem PC, isoliert von anderen Menschen, weiiit weg von jedem Helau, Alaaf und Humbatätärää… Und schreibe meinen Blogeintrag, den ihr grade lest. Ja, ich habe heute den halben Tag frei (Karneval hat doch was Gutes) und deshalb Zeit euch mit überflüssigen Informationen zu langweilen.


Ich fang einfach mal mit einem Anime an: Goku Sayonara Zetsubou Sensei – die OVA zu (Zoku) Sayonara Zetsubou Sensei. Ich hatte ja schon mal über ZSZS geschrieben und werde deshalb nicht alles haarklein ausführen (sondern nur an den Blogeintrag erinnern). Die OVA besteht aus zwei Folgen und ist (natürlich) wieder mal voll stylisch (guckt euch nur die beiden Openings an). Es werden wieder einmal die wichtigen Fragen des Lebens behandelt, Menschen in die Verzweiflung getrieben und

fröhlich Zeichenstile geswitchted. Leider war Meru nur zu kurz dabei… und Maria auch (Maria-chaaaan, ich liebe dich ;_; ). Ich habe übrigens des öfteren laut lachen müssen. Die Ideen sind einfach so albern… ich liebe sie. Ich will meeehr, meeehr, meeehr! MOTO!!! Die Lieder im Opening und Ending sind die gleichen wie in ZSZS. Ich wünsche mir mehr von Nozomu Itoshiki und seinen Mädels. Bei Fistco gibt es eine Nozomu Figur… mal sehen, ob ich die mal ins Auge fasse.
Damit komme ich zum nächsten Thema: Fistco. Nein, ich habe mir nicht schon wieder was bestellt (obwohl es da genug Figuren gäbe). Aber Fistco hat neue Angebote. Um genau zu sein: Es gibt jetzt Vorbesteller und Stammkundenrabatt. Yes! Ist zwar nur jeweils 5% aber, hey, Kleinvieh und so. Den Stammkundenrabatt gibt’s ab 5 bezahlte Bestellungen, also isses bei mir bald so weit. Den Vorbestellerrabat bekomme ich hoffentlich schon auf Haruhi. Mal sehen, ob Yuki dann auch demnächst vorbestellt wird. Inzwischen bin ich mir fast sicher, dass ich sie auch haben will.

Wo wir bei Geld sind: Ich müsste mir mal wieder einen neuen Terry Pratchett Roman kaufen. Schließlich habe ich jetzt wieder was von ihm gelesen und mein Vorrat neigt sich dem Ende zu. Das Buch dass ich gelesen habe war übrigens Fliegende Fetzen (Jingo), wieder ein Wächter-roman. Wider Erwarten hat er mir

sehr gut gefallen. Ich habe befürchtet, das Terry Pratchett wieder zu politisch wird, aber ich finde in Fliegende Fetzen ist die Verbindung Politik und Fantasy sehr gut gelungen. Aber erst einmal zur groben Handlung: Land! Land! Zwischen Klatsch und Ankh-Morpork ist eine kleine Insel aufgetaucht, die bald den Namen Leshp trägt. Doch wem gehört das strategisch wichtige Stück Land im runden Meer? Schon bald beginnt ein Streit zwischen Klatsch und Ankh-Morpork, in dem sämtliche Klischees zum Einsatz kommen und schon bald scheint ein Krieg unumgänglich. Als auch noch ein Attentat auf den Botschafer aus Klatsch verübt wird, eskaliert die Situation. Nun muss Sam Mumm und die Stadtwache die Situation irgendwie regeln… doch

was soll man tun, als einfacher Polizist gegen zwei Länder im Krieg?
Ich mag die Stadtwache immer noch voll gern. Als nächsten Scheibenweltroman lese ich wahrscheinlich Thud! (deutscher Titel Klonk!), dass ich mir mal auf englisch gekauft habe. Es wäre meine erster Pratchett auf englisch… ich überlege mir schon, davor Wee Free Men (deutsch: Kleine Freie Männer) zu besorgen, weil dass ja ein Jugendbuch ist. Na ja, zurück zu Fliegende Fetzen. Grinsi kam zu wenig vor, dafür war Karotte ziemlich cool. Vetinari mag ich auch gern und Nobby war in dem Band auch toll. Na ja, jetzt lese ich erstmal ein Leseexemplar und dann wieder was anderes, bevor ich wieder auf die Scheibenwelt zurückkehre.

So und nun zum letzten Punkt für heute: Ich hab einen neuen Webcomic zum Thema Games gefunden: Dueling Analogs. Am Sonntag und heute habe ich mir die Comics alle durchgelesen und zum Teil wirklich gut gelacht. Mir gefallen vor allem die Games that I am glad were never made… und auch so gab es immer wieder Comics die echt lustig sind. Schaut’s euch am Besten mal selbst an.

Außerdem wollte ich noch schnell auf meine neue Kategorie hinweisen: Das Leexikon. Ich versuche darin jetzt immer mal ein Paar Wörter, die ich in meinen Einträgen verwende zu erklären. Ich stelle darin auch die Leute vor, die ich gelegentlich erwähne, könnte also vielleicht für den ein oder anderen ganz interessant sein. Seht’s euch einfach mal an. Und wenn ihr noch Wörter habt, die ich erklären soll, zögert nicht, sie mir zu schreiben!

So, das war’s dann von mir. Werde mir jetzt gleich die Lucky Star OVA ansehen. Nächstes Mal gibt’s dann dazu einen Bericht. Stay Tuned!

    ‘Cause
    Love itself is just as brief as a candle in the wind
    It is pure white just like sin

    Alone but sane
    I am a love suicide

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Gleich zu Beginn: Satoshi Kon ist ein Gott! Na ja, vielleicht nicht ganz, aber er ist schon sehr nah dran. Wie ich zu dieser Erkenntnis komme? Ganz einfach: Ich habe Paranoia Agent angefangen und auch noch Millenium Actress gesehen. Dann kam ich nicht mehr drum rum mir auch noch Tokyo Godfathers zu kaufen. Jetzt muss ich mir nur noch irgendwann Perfect Blue zulegen und dann habe ich alles was es von ihm gibt. Ich fang einfach mal mit Millenium Actress (千年女優/Sennen Joyu) an. Es geht um den Film um die ehemalige Schauspielerin Chiyoko

Fujiwara, ihre Vergangenheit und natürlich um das ewige Thema Liebe. Filmmacher Genya Tachibana und sein Kameramann Kyoji Ida wollen eine Doku über die ehemalige große Schauspielerin drehen, die nun schon seit vielen Jahren kein Studio mehr betreten hat. Chiyoko

erzählt ihnen von ihrem Leben, den Filmen und ihrer großen Liebe, die sie ihr Leben lang nicht vergessen hat. Erinnerung, Filme und Gegenwart verschwimmen in einer einzigen Zeitreise. Alles in allem ein Meisterwerk von Satoshi Kon. Ein Anime-Klassiker der einfach wunderschön ist, wenn auch vielleicht ein klein wenig kompliziert. Die Musik ist übrigens wieder von Susumu Hirasawa, der auch schon bei Paprika traumhaft schöne Musik gemacht hat. Hier zwei Lieder aus Millenium Actress. Die Musik in Paprika fande ich etwas besser, aber trotzdem ist sie auch in Millenium Actress klasse. Mein Blick hängt jetzt schon die ganze Zeit an der DVD-Hülle von Tokyo Godfathers, aber ich werde zumindest erst einmal den Eintrag fertig schreiben.

Und wo ich bei Satoshi Kon bin, bleib ich da auch und berichte über meinen ersten Eindruck von Paranoia Agent (妄想代理人/Mousou Dairinin). Ich habe jetzt die ersten vier Folgen gesehen (das entspricht der ersten DVD) und finde die Serie bisher einfach genial. Folge drei hat mir fast schon körperlich wehgetan, weil mir Harumi so leid getan hat. Tsukiko Sagi – das Psychoweib – finde ich übrigens äußerst süß, vor allem ihre Stimme (Für die die es interessiert: Mamiko Noto leiht der Kleinen ihre Stimme – Das ist der gleiche Seiyuu, die auch schon Enma Ai (Jigoku Shojo) und Hazuki (Yami to Boshi to Hon no Tabito) die Stimme lieh). Und der komische alte Kerl ist auch toll. Ich kann mir zwar überhaupt nichts vorstellen, was er mit all dem zu tun hat, aber trotzdem (oder gerade deshalb)

finde ich ihn total interessant. Aber worum geht’s eigentlich in Paranoia Agent? Shonen Bat, ein Grundschüler mit goldenen Rollschuhen und goldenem Baseballschläger, macht die Straßen unsicher. Sein erstes Opfer war Charakterdesignerin Tsukiko Sagi, weitere Opfer folgen. Zwei Polizisten befassen sich mit dem Fall und versuchen Zusammenhänge zwischen den scheinbar willkürlichen Opfern zu finden. Die Musik ist übrigens wieder von Susumu Hirasawa. Sowohl Opening als auch Ending sind irgendwie psycho, aber irgendwie toll.
Außerdem habe ich mal wieder was gelesen, wer hätte es gedacht? Und zwar Hohle Köpfe von Terry Pratchett (von einem Gott zum nächsten, sozusagen). Bin nun zu den Wächterromanen übergegangen, weil die einfach genial sind. Karotte, Mumm, Nobby, Detritus, Grinsi… Ich liebe sie einfach alle. Aber jetzt mal zur Handlung von Hohle Köpfe. Der Herbstnebel zieht durch die Straßen von Ankh-Morpork und Morde werden begangen. Morde, die zusammenhangs- und motivlos erscheinen. Der Verdacht fällt aus die Golems, doch kann etwas, dass nicht lebt überhaupt töten? Und dann wird auch noch ein Giftanschlag ausgeübt… auf niemand geringeren als Lord Havelock Vetinari, der Patrizier

himself. Ein Fall für Sir Samuel Mumm und die ähm… mutigen… äh… Männer… der Stadtwache.

Mir hat das Buch gefallen. Grinsi hatte ihren ersten Auftritt und ich mag sie. Dorfl ist auch cool, Karotte und Mumm sowieso. Und Nobby Nobbs ist… na ja, Nobby ist Nobby. Das nebenstehende Bild, finde ich übrigens auch super toll, auch wenn’s hier leider ein bisschen klein ist. Könnt ihr alle darauf erkennen?

Ich habe jetzt übrigens angefangen Die Weite des Himmels zu lesen, Teil 0 der Otori-Serie von Lian Hearn. Nachdem ich ja von teil 4 mehr als enttäuscht war, gebe ich ihr jetzt nocheinmal eine Chance. Mehr dazu, wenn ich fertig bin.
Ach ja, erwähnte ich schon, dass ich Bad Girl hasse? Diese… diese… diese… ARGH! Kleiner Tipp an alle, die sie genau so wenig mögen wie ich: Wenn Bad Girl sich auf den Boden fallen lässt und heult, muss man auf ihre Hände achten. Hat sie beide vor’s Gesicht gehoben heißt es: Angriff! Keine Gnade! Wenn sie jedoch eine Hand noch am Griff des Schlägers hat, darf man ihr nicht zu nahe kommen, sonst macht sie ihre Instant Kill Attack. Also vorsicht!

Okay, das war’s dann schon von mir. Sonntag fahre ich zu Kuma. Ich freu mich schon total darauf. Bis dann haltet die Ohren steif, esst nicht zuviel Fast Food und wenn doch lasst die Pizza nicht zu lang im Ofen!

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Chairs thrown and tables toppled,
Hands armed with broken bottles,
Standing no chance to win but,
We’re not running,
we’re not running.

So, womit fang ich an? Am besten mit dem Gildentreffen letztes Wochenende. Es war richtig cool, auch wenn ich (vor allem am Anfang) ziemlich schüchtern war. Die Leute waren echt nett, ein bisschen komisch, aber das ist auch gut so. Wir haben das Wochenende mit lustigen Bret- und Kartenspielen verbracht. Ich

habe ein bisschen Three Dragon Ante gespielt und dann eine (ziemlich lange) Runde Der Eiserne Thron. Da hätte ich auch fast gewonnen, hab am Ende nur eine zu niedrige Karte ausgespielt. Sonst wurde noch die ganze Zeit Decent gespielt, allerdings nicht von mir. Und auch noch ganz viele andere Sachen. Außerdem gab’s leckeres Essen (Pfannkuchen (bzw. Eierkuchen, für die Berliner unter euch), Rotkohl mit Klössen und Angebratene Semmelknödel). Und viel zu viel

Knabberzeug und suuper leckere original schweizer Schoki. Besonders gut waren die Nachos (von Casa*irgendwas* mit Dipp von Chio) und die weiße Schokolade mit Mandelcremefüllung. Wir waren übrigens in Ober-Mörlen im Uhu, falls das irgendwem was sagt. Auf der Weide vor’m Haus standen Alpakas mit Babies- vooll süß!

Außerdem habe ich mal wieder was gelesen und zwar Terry Pratchett’s Einfach Zauberhaft (Interessting Times). Wiedermal Rincewind, leider aber nur wenig Truhe, dafür kommt auch Ponder Stibbons und Hex vor. Warum geht es denn dieses Mal? Es ging um ein Spiel der Götter, wieder mal. Und Rincewind ist ja schon lange die Lieblingsfigur der Lady, deshalb gerriet er auch ins Achatene Reich, der Scheibenweltversion von China und Japan zusammen. Dort endete er

in einer nicht unbedingt erfolgreiche Revolution und trifft auf die Graue Horde, bestehend aus Cohen, dem Barbar und Altersgenossen. Dabei will der arme Mann doch nur ein langweiliges Leben führen und vielleicht ein Paar Kartoffel.
Mir hat Einfach zauberhaft relativ gut gefallen. Allerdings gab es auch schon bessere Scheibenweltroman – aber zweifellos auch wesentlich schlechtere. Mir war es an ein Paar Stellen zu Problemlastig… ich mein: Frau und Kinder? Hallo? (Ich will nicht spoilern, aber es hat mich einfach total gestört). Inzwischen sind mir meine Scheibenweltromane ausgegangen, aber ich habe mir schon neue bestellt: Hohle Köpfe und Fliegende Fetzen. Außerdem habe ich

mir heute noch zwei Bücher bestellt (oder besser ein Buch und einen Comic), weil ich noch Gutscheine hatte: Die Weite des Himmels (Der Clan der Otori Band 0) von Lian Hearn und Dirt Girl von Naomi Fearn, der Zeichnerin der genialen Zuckerfisch-Comics. Ich kann den neuen Otori-Band kaum erwarten, obwohl Band 4 ja wohl mehr als schlecht war. Dafür waren Teil 1-3 richtig toll und ich hoffe, das sich dieser nun wieder an die ersten drei anreiht. Dann sind heute auch noch die Karten für die Rocky Horror Show angekommen. Am 18.04 werde ich es mir dann zusammen mit Kuma ansehen. Darauf freue ich mich schon total. Wenn alles klappt gehen wir am Tag darauf in den Zoo und ich kann mir meine geliebten Katzenbären angucken.

Was gibt’s sonst noch so? Ich hab eine uralte Geschichte wieder ausgegraben: KON – Knights of Night. Der erste richtige Teil von KON ist gleichzeitig die erste längere Geschichte, die ich fertig geschrieben habe. Vor dem ersten Teil gab es noch eine kurze Einleitung, die eigentlich Teil 1 sein sollte. Dann hatte ich nach der langen Zeit, die ich für KON gebraucht habe, mit dem nächten Teil

Pri & Tatsu - Love at first Sight angefangen, bin aber nicht weit gekommen. Jetzt habe ich endlich wieder weiter geschrieben, weil KON für mich immernoch etwas besonderes ist: Ohne KON (und ohne Tatsuya) hätten Pri und ich uns nie so befreundet (die süßen Figuren links auf dem Bild hat

sie übrigens gezeichnet. Goldig, ne?) und KON hat mir gezeigt dass ich es schaffen kann längere Geschichten zu schreiben. Es ist die Geschichte mit den meisten Fans und hat den Carakter mit den meisten Spitznamen Tatsuya Kanai (winged guy, white-winged sniper, Tatsu…). Hier ein kleiner Ausschnitt:

„Und dann, weißt du, dann hat Nagashi Fukada-chan geküsst!“
„Was? Nagashi? Der Nagashi aus der 6D?“
„Nein, nicht der! Nagashi Kantaro, aus der 3A.“
„Aber der ist doch fast zwei Jahre jünger als sie!“
Die Mädchen kicherten. Sie waren zu viert und trugen die lila Schuluniformen der Hitsujiyama Hochschule im NeoTokyoter Stadtteil Higugawa. Der Unterricht der vier Schulmädchen war gerade zu Ende und nun waren sie auf den Weg zur U-Bahnstation Hitujiyama um entweder nach Hause oder zum Einkaufen in das Stadtzentrum Neo Tokyo zu fahren.
„Habt ihr eigentlich schon von Hitomis Geheimnis gehört?“ fragte eines der Mädchen, während sie leichfüßig die Treppe hinunterhüpften.
„Nein, bitte, Ayumi!“ rief eine andere der Freundinnen dazwischen, „Bitte, sag es nicht!“ Bei diesem Mädchen handelte es sich um eine bebrillte Eichhörnchenfaunoide, deren dichten, schwarzen Haaren zu zwei dicken, vom Kopf abstehenden Zöpfen geflochten waren.
„Ach, komm schon, Hitomi!“ meinte ein anderes der Mädchen, „Wir sind doch Freundinnen! Uns kannst du doch alles sagen.“
„Ich muss hab auch noch was zu erzählen!“ rief die Vierte und dämpfte ihre Stimme, „Über Sasagawa.“
„Sasagawa?“ flüsterte Ayumi, „Die Psychopathin? Erzähl!“

Die Schulmädchen waren inzwischen auf dem unterirdischen Bahnsteig angekommen und sahen sich nun vorsichtig um, als befürchteten sie, verfolgt zu werden. Ihre Blicke fielen auf einen jungen Mann, der einen langen, eleganten schwarzen Mantel und eine dunkle Sonnenbrille trug. Es handelte sich um einen Vogelfaunoiden, um genau zu sein um Tatsuya. Anders als sonst immer trug er Kleidung, die ihn wie einen reichen, eleganten Mann aussehen ließen. Unter dem fast Knöchellangen Mantel trug er eine schwarze Hose und eine weinrote Bluse mit braunen Knöpfen. Das einzige, das sich nicht verändert hatte war sein dunkelrotes Kopftuch, unter dem wie immer sein langer, blonder Pferdeschwanz heraus hing. Als Tatsuya merkte, dass ihn die Mädchen ansahen, schob er die Sonnenbrille nach unten und schickte den

Mädchen sein bezauberndes, strahlendes Lächeln zu. Natürlich verfehlte dieser Blick seine Wirkung nicht, und die Mädchen begannen zu kichern und zu tuscheln, bevor sie sich mit schnelleren Schritten zu einer der stehenden Bahnen bewegten. Der Scharfschütze grinste und setzte seine Sonnenbrille wieder auf.
„So was sollten wir öfters machen, hm?“ hörte er neben sich auf einmal Rumikos trockene, verächtliche Stimme, „Ist ja anscheint gut für dein Ego.“
Ohne sich nach dem Mädchen umzudrehen, antwortete Tatsuya frech: „Eifersüchtig, was?“
„Vergiss es, du blöder Macho,“ knurrte Rumiko, „und halt einfach deine Klappe, wenn du nicht willst, dass mir mein Schwert ausrutscht.“
„Ich glaub nicht, dass Osamu das gefallen würde,“ meinte Tatsuya ruhig.
„Nein, aber mir,“ gab die Schwertkämpferin bissig zurück.

So, das war’s dann von meiner Seite. Mischt keine bösen und guten Drachen, lernt fremde Sprachen und vergesst nie: Nicht alles, was Gold ist, funkelt (und auch nicht andersrum).

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