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Archive for the ‘Collector’s Stuff’ Category

So, und da bin ich wieder. Dieses Mal wieder ein normaler Eintrag, mit einer Figur, einem Buch, einer CD und einem Anime. Klingt gut, ne? Okay, let’s get started!

Zu erst einmal die Figur. Es handelt sich hierbei um Nozomu Itoshiki, auch bekannt als Zetsubou-Sensei oder einfach „der Lehrer“ (ja, er wird sehr oft so genannt) aus (Zoku/Goku) Sayonara Zetsubou Sensei. Um genau zu sein handelt es sich um einen Nendoroid von GSC. Das heißt, ich habe einen unglaublich niedlichen Nozomu mit mitgeliefertem „Zetsuboushita!„-

Gesichtsausdruck und Strick. Bei mir hat er allerdings keins von beidem, sondern steht einfach da, mit Schal um den Hals und Koffer in der Hand. Für seine Größe war er ziemlich teuer, ist aber dafür auch (wie wäre es bei GSC anders zu erwarten?) wunderbar gestaltet und toll verarbeitet. Er ist mein erster Nendoroid, mal sehen, wie viele noch dazu kommen, weil ich die Preise eigentlich zu hoch finde. Andererseits gibt es schon wieder zwei Nendoroids bei Fistco, die mir ziemlich gut

gefallen… Na ja, abwarten.

Als Buchtipp des heutigen Eintrag habe ich Das Gegenteil von oben von Oliver Uschmann im Gepäck. Das ich den Autor sympathisch fand, habe ich ja im letzten Eintrag bereits angedeutet. Aber hat das auch zwangsläufig mit dem Buch zu tun? Wir werden sehen. Erst mal zur Story. Dennis ist 15 und wohnt mit seiner Mutter in einem Hochhaus in Wesel. Seine Hobbies sind Videospiele und die Nachbarn beobachten. Er ist ein zurückgezogener und eigentlich friedlicher Junge, doch die Welt um ihn herum sieht leider nicht ganz so friedlich aus. Das Mädchen, aus seiner Klasse, in der er sich verliebt hat, weiß nichts davon, seine Mutter will ihm nach 15 Jahren immer noch nicht sagen, was mit seinem Vater passiert ist und in den Nachrichten erzählen sie ständig von entführten und gefolterten Kindern in Kellern. Nein, die Welt ist nicht friedlich und leicht schon gar nicht. Und als im Haus gegenüber auch noch sehr beunruhigende Dinge geschehen, ist es nun wohl oder übel an Dennis die Sache selbst in die Hand zu nehmen.

Das Gegenteil von oben ist als Buch für Jungs zwischen 15 und 25 konzipiert und meiner (buchhändlerischen) Meinung nach perfekt für diese Zielgruppe. Oliver Uschmann ist selbst Videospieler, was man deutlich in dem Buch merkt (Ich habe von ihm ein Monkey Island Zitat in mein Buch

geschrieben bekommen) und schafft es mit Dennis einen sympathischen, leicht verrückten, aber vollkommen glaubwürdigen Charaktere zu kreieren. Nur bei wenigen Stellen dachte ich mir: „Ach, komm, muss das jetzt sein?“ Aber alles in allem hat mir das Buch gut gefallen. Ich werde es auch Kuma mal andrehen, ich denke, es könnte ihm gefallen. Neben Dennis mochte ich übrigens Alparslans Vater und Ingo, den Videothekar, am meisten. Wer Videospiele mag und sich von der Welt manchmal unverstanden fühlt, der darf gerne zu dem Buch greifen – alle anderen natürlich auch. Und ich weiß, dass ich mir die Hartmut und Ich Romane von Oliver Uschmann auf jeden Fall auch noch ansehen möchte.

Nun zu meiner neuen CD. Nein, ich meine damit nicht die Anderswelt, die ich im letzten Eintrag erwähnt habe, sondern Ryūzetsuran (竜舌蘭) von Go!Go!7188. Ja, ich habe eine neue Go!Go! CD. Ryūzetsuran beinhaltet eins meiner absoluten Lieblingslieder nämlich Kangaegoto (考え事).Ich liebe dieses Lied seit ich es zum ersten Mal gehört habe. Sennichikō (千日紅) finde ich auch ziemlich

cool, vor allem die Textstelle mit dem roten PomPom (nee kiite yo akai PONPON). Generell kann ich über die CD das sagen, was ich immer über Go!Go! sagen – sei rocken so einiges weg! Einige Lieder (z.B. Futatsu no Ashioto und Otona no Himitsu) gefallen mir nicht ganz so gut, aber trotzdem bewegt Go!Go! eigentlich immer irgendwas in mir. Ich glaube, mir fällt keine Situation ein (außer manchmal beim Lesen), in der mich

Musik von Go!Go! stören würde. Ich hab mir bei der Gelegenheit auch gleich mal im Internet die vier neusten Alben von Go!Go!7188 gesucht, also Parade, 569 (Go Rock – wieder mal schönes, japanisches Zahlen-wortspiel, wie ja auch schon im Bandnamen), Tora no Ana 2 (das zweite Coveralbum von Go!Go!7188) und Antenna. Und meine Beürchtungen, Go!Go! hätten nach gelassen, haben sich komplett verflüchtigt. 569 oder Parade wird wohl die nächste CD sein, die sich zu meiner Go!Go!7188 Sammlung hinzugesellt.

So und zum Abschluss kommt nun endlich, endlich mein Fazit über Burst Angel. Joa… also WIE lange habe ich mich mit diesesm Anime herumgequält? Seit etwa 5 Monaten! Ich denke, das sagt schon eine Menge über meine Meinung zu diesem Anime aus, oder nicht? Es geht wie schon erwähnt um Jo, Meg, Amy und Sei, die in einer fernen Zukunft ihr Geld als Söldnerinnen verdienen. Und, na ja, eigentlich war es das schon. Vielleicht bin ich zu doof für die tiefe, philosophische Hintergrundstory, die sich irgendwo zwischen Mechas, Titten, Kugel, Möpsen und leuchtenden Gehirnen versteckt, aber wenn ihr mich fragt, gibt es diese Hintergrundstory nüscht. Die Story ist ohne hin extrem flach, was durch die Oberweite der weiblichen Protagonisten wohl ausgeglichen werden soll. Versteht mich nichts falsch, ich habe nichts gegen Fan Service, aber der

Anime sollte nicht nur daraus bestehen. Gerettet hat mich die ganze Zeit Jo, weil sie einfach eine coole Sau ist und die Anime ganz alleine schmeißen könnte. Bei ihr hat mich nicht einmal gestört, dass sie Mecha-Pilotin ist. Sei ist an sich auch ein cooler Charaktere, leider sind ihr Outfits zu billig und sie lässt sich nur schwer wirklich ernst nehmen („Was hat sie gesagt?“ – „Keine Ahnung, ihre Hupen haben mich abgelenkt.“). Nein, ich reduziere Frauen nicht auf ihre Brüste, aber dieser Anime lässt einem keine andere Wahl. Dazu kommt noch die nervige Computer Grafik, die meiner Meinung nach nicht notwendig gewesen wäre. Popcorn Kino mag ich ohnehin nur im seltensten Fall und leider ist dieser Anime genau das. Ich habe ihm wirklich eine Chance gegeben und leider konnte ich ihm

nichts abgewinnen. Man hätte das ganze wesentlich besser machen können, die letzten (!) Folgen nicht zur Hälfte aus Rückblenden auf den Anime bestehen lassen müssen. Meine Lieblingsfolge war übrigens die Folge, in der gezeigt wurde, wie sich Jo und Meg (die ich übrigens am allerschlimmsten fand) kennengelernt haben. Ich entschuldige mich hiermit bei allen, denen der Anime gefallen hat, dafür, dass ich ihn zu zerreisse, aber er war nun mal ganz und gar nicht mein Fall. Durch Jo, die Musik im Anime und das bisschen Story, das mir ganz gut gefallen hat, geben ich ihm alles in allem 4 1/2 Boobs… äh, Pans. Ach ja: Opening und Ending haben mir beide nicht gefallen. Ach ja, ich hab mir gar das Opening zur OVA Burst Angel Infinity angesehen und muss gestehen: Es gefällt mir. Vielleicht gebe ich den Engeln ja noch eine Chance?

Okay, das war’s dann für heute. Ich werde mich jetzt an Hayate setzen, das Vampire-Regelwerk durchackern oder Die Saat von Guillermo del Toro und Chuck Hogan weiterlesen. Und bis wir uns wiedersehen (bzw. ich euch wiederschreibe und ihr mich wiederlest) verzweifelt nicht, gestaltet eure eigene Wirklichkeit, habt keine Angst vor der Dunkelheit und lasst’s krachen!

    Shibaraku tenjou o jitto mi nagara kangaegoto o shiteita
    Sakki kara kuroi mushi ga migi kara hidari e ugoiteiru

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Soo, und jetzt zu meinem ersten Eintrag bezüglich meines zweiwöchigen Urlaubs bei Kuma. In der ersten Woche war das Wetter viel zu heiß und in der zweiten Woche hat es fast die ganze Zeit geregnet. Aber sonst war es schön. Wir haben viel Zeit zusammen verbringen können und genau dass ist es, was ich von Zeit zu Zeit wirklich brauche. Wir waren wieder shoppen, wenn das Wetter es nicht versaut hat und ich bin wieder um einige Tee-Sorten reicher. Ich

habe mir einen seehr leckeren Vanille Schwarztee gekauft und dann noch eine Ostfriesen-Mischung (ebenfalls ein schön starker Schwarztee). Außerdem haben zusammen mit Kumas Bruder neue Möbel aufgebaut. Ich bau gerne Möbel auf und hatte deshalb auch ziemlich viel Spaß dabei, obwohl wir keinen Akku-Schrauber hatten. Na ja, man kann ja nicht alles haben. Und dann hatte Kuma noch Geburtstag. Von mir hat er die bereits erwähnte Aerith Actionfigur

bekommen, ein wahres Schmuckstück, dann noch eine Dose Instant-Chai und das Tagebuch eines Wombats, ein unglaublich süßes Bilderbuch von Jackie French und Bruce Whatley. Das Buch ist einfach klasse und ich kann es jedem nur ans Herz legen, es allen Menschen, die man lieb hat, zu schenken.

Sonst will ich heute mal über meine Top 3 Filme berichten, die wir beiden zusammen gesehen haben. Es gab da noch einige mehr, aber ehrlich gesagt habe ich einfach keine Lust über jeden Film was zu schreiben. Also fangen wir an mit Film Nummer 1 (in chronologischer Reihenfolge): The Machine Girl.

Japanischer Trash-Splatter, dessen weiblicher Cast (fast) ausschließlich aus Pornodarstellerinnen besteht. Yay, klingt ja schon wie ein Film den man gesehen haben muss… nicht. Na ja, The Machine Girl ist nunmal kein Film, den man ernst nehmen sollte. Das merkt man schon an der Story: Yu und Ami (Minase Yashiro) sind zwar schon seit dem frühen Tod ihrer Eltern (die angeblich Verbrecher waren) auf sich allein gestellt. Doch dann stirbt Yu. Er und sein Freund werden

umgebracht – von dem Sohn eines Yakuza-Ninjas. Nun ist es an Ami, Rache zu nehmen. Doch bevor es dazu kommen kann, muss sie viel Leid ertragen. Zu letzt, verliert sie ihren linken Arm. Doch dadurch lässt sie sich nicht aufhalten. Zusammen mit Miki (Asami Sugiura), der Mutter von Yus Freund und einem Machinengewehr als Armporthese macht sich Ami auf den Weg. Oh ja, Trash pur. Aber jeder der Trash mag, hat sich mit Machine Girl eindeutig den richtigen Film ausgesucht. Ich mochte den vollkommen dämlichen Scheiß sehr gerne. Asami sieht richtig gut aus und ihre Outfits sind ganz genau mein Geschmack. Wer gerne sinnlose, nicht ernstzunhemende Gewalt, ganz strange Waffen, hübsche Frauen und Unmengen Kunstblut sieht, ist hier auf jeden Fall bestens bedient.

Der zweite Film in der Reihe ist Bolt. Ursprünglich hat mich der Film ja nie so richtig interessiert, aber das war bevor ich den ersten Trailer gesehen habe und meinen großen Irrtum bemerkt habe. Zur Story. Blot ist ein Superhund, der sein Frauchen Penny und die ganze Welt vor Dr. Kaliko retten muss. Zumindest denkt er das. Eigentlich ist er nur ein Schauspieler in einer Action-Serie. Doch eines Tages, als er meinst Penny wäre entführt worden, landet Bolt in New York. Um sie zu retten, setzt der Hund alle seine (nicht vorhandenen) Superkräfte ein. Zusammen mit der Straßenkatze Mittens und dem fernsehsüchtigen Hamster Dino in seiner Plastikkugel macht sich Bolt auf den Weg nach Hause. Hmm, nach meiner Beschreibung klingt der film nicht sonderlich interessant, aber er ist

wirklich lustig. Alles in allem ist Bolt eine schöne, klassische Freundschafts- geschichte, mit einer Reihe Bekloppter. Mittens ist die einzige in der Gruppe, die keinen Vollschaden hat. Mir hat der Film gefallen. Es ist ein Disney, aber kein Pixar Film, was man ihm schon in

gewisser Weise anmerkt, aber trotzdem ist es ein sehenswerter Familienfilm (Bei einem Buch würde ich jetzt All Age sagen… sagt man das bei Filmen eigentlich auch so?).

Soo, der letzte Film für heute war wieder mal ein spontan Kauf von mir, nicht nur weil Brendan Fraser und Sarah Michelle Gellar mit spielen, sondern weil der Film wieder mal einen meiner Film-Faibles getroffen hat: Verschiedene Menschen deren Wege miteinander verwoben sind. Neben Zeitreisespielereinnen à la Butterfly Effect ist das eins meiner Lieblingsthemen. Ich liebe es wenn in Filmen so sehr auf Kleinigkeiten gesetzt wird (wobei der Butterfly Effect ja da einen

großen Fehler hat, aber lassen wir das). Der Film von dem ich spreche ist The Air I Breathe und darum geht’s: Dreh- und Angelpunkt der Geschehnisse des Films, ist Gangsterboss Fingers (Andy Garcia), der mit dem Popsternchen Trysta (Sarah Michelle Gellar) sein Business wechseln möchte. Er hat jedoch nicht damit gerechnet, dass es einen Verräter (Brendan Fraser) unter seinen Leuten gibt, der sich in die junge frau verliebt. Ebenfalls um die Liebe geht es einem Arzt (Kevin Bacon), dessen Traumfrau (Julie Delpy) im Sterben liegt. Und dann ist dann noch der unglückliche Banker (Forest Whitaker), der durch einen Zufall von einer Manipulation eines Pferderennens Wind bekommt und seine große Chance wittert… Der Film ist vielleicht an ein Paar Stellchen etwas weit hergeholt,

aber das sind solche Filme in gewisser Weise ja immer und es schadet dem Film nicht merklich. Ich würde dem Film keine volle Punktzahl geben, aber er ist schon überdurchschnittlich. Wer wie ich verstickte Schickalsfäden mag, sollte sich The Air I Breathe einmal ansehen. Wer mit diesem Thema nichts anfangen kann, wird hier seine Meinung nicht ändern.

Außer diesen Filmen haben Kuma und ich noch einige Filme gesehen, wie Arizona Junior (da Kuma und ich beide die Cohen-Brüder gerne mögen… Nicholas Cages Firsur ist Gold wert), Bedtime Stories (den sich Kuma gekauft hat, nachdem ich ihm Glubschi, das Meerschweinchen, auf der Hülle gezeigt habe,) Zombie Killer (die verfilmte Version von Oneechanbara – noch mehr Japan Trash), X-Men II (Kuma hat sich die Blu-Ray Box der Trilogie geholt), Watchmen und So finster die Nacht (über die letzten habe ich ja schon berichtet). Im nächsten Eintrag geht es dann um die Games, die ich (bzw. die wir) gezockt haben… auch wenn ich dieses mal es leider, leider nicht geschafft habe ein einziges Spiel zu Ende zu bringen.

Na ja, ich erwarte euch im nächsten Eintrag. Hütet euch vor Ninjas (und vor Piraten), überschätzt euch nicht und vertraut auf das Schicksal.

    Und ausserdem…
    Bin ich noch total rock
    Bin der Rock’n’Roll Übermensch

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Jaaa, da bin ich endlich wieder. Und bevor Missverständnisse entstehen: Bei der heutigen Überschrift beziehe ich mich auf Duke Nukem Forever und möchte nicht damit ankündigen, dass ich meinen Blog auf ewig fortsetze. Die Gründe für mein langes Nicht-Schreiben sind Stress und Urlaub. Oder um es ohne Ausrede zu sagen: „I suck„. Und das auch noch, obwohl mein geliebter Yuupan Blog letzten Monat ein Jahr alt geworden ist. Ja, ich bin jetzt schon ein ganzes Jahr am Bloggen und die Welt hat sich dadurch nicht wesentlich verschlechtert. Ich hätte von mir nicht gedacht, dass ich es solang durch halte mehr oder weniger regelmäßig zu schreiben, aber siehe da, es klappt. Ich danke allen, die jemals irgendwas in meinem Blog gelesen haben und im besten Fall auch noch ein Comment hinterlassen haben. Außerdem danke ich allen, denen ich die schönen Erlebnisse zu verdanken habe, von denen in meinen Blog zu lesen ist. The Show will go on. Also seit bereit für weitere Bücher, Filme, Games, Figuren und jede Menge unsinnigen Yuupan-Nonsense.

Und gleich geht’s hier auch weiter mit meiner im letzten Eintrag schon angekündigten Gekisou Mikuru. Von der Gekisou-Figuren war Mikuru die, bei der ich am längsten gezögert habe. 1. Weil ich Yuki und Haruhi als Charaktere lieber mag, 2. Weil Mikurus Extravaganza Outfit nicht zu den anderen beiden passt… es ist so pink und 3. Weil Mikuru einfach nicht so schön aussah auf den Bildern wie ihre Kolleginnen. Letzten Endes habe ich sie mir dann doch geholt und bereue es kein

Stück. Wenn Yuki noch dazu kommt habe ich die Gekisou-Figuren komplett und somit ein erstes vollständiges Set. Und nicht nur irgendein Set, sondern ein wunderschönes Set von Good Smile. Aber nun mal speziell zu meiner Mikuru. Genau wie Haruhi ist auch sie in einer sehr schönen Windowbox gekommen und ausgezeichnet verarbeitet. Wieder bin ich richtig begeistert von meinem Kauf und habe nun mit Mikuru ein neues Schmuckstück ganz oben in meiner Vitrine stehen. Die Bemalung von Mikurus Kleid und Haaren ist einfach erstklassig. Pantsu mit rosa Schleifchen-Fanservice – Was wäre Mikuru ohne Fanservice? Jetzt warte ich nur noch auf Yuki, bei der leider noch gar kein Termin feststeht… Ich muss wohl geduldig sein… *seufz*

Aber Mikuru ist nicht die einzige Neue in meiner Vitrine. Am gleichen Tag kam nämlich noch meine Game-Legends Lieferung, mit Kumas Geburtstagsgeschenk (Aerith aus Final Fantasy VII als Actionfigur) und für mich Cham Cham aus Samurai Spirits als Gashapon. Damit habe ich jetzt schon ganze 2 Gashapons

bei mir stehen (Ui…). Ich mag Cham Cham total gerne und hatte früher auch einmal versucht sie zu cosplayen. Das Cos sah allerdings nur wenig nach Cham Cham aus (aufgrund meiner unpassenden Figur und mangels grüner Perrücke) und ich wurde von allen für ein Pikachu gehalten… Außer von einem Japaner, der wegen eines Fussballspiels (oder sowas) in Frankfurt war und mit wunderbarem Dialek „Chamu Chamu“ zu mir sagte. Yay, Egopush! Sollen mich

doch die RTL-II-Kiddies für das bekloppte Pokemon halten, solang Menschen aus dem Land des Cosplay mich erkennen! *hüstel* Okay, ich war bei meiner Gashapon-Figur. Für ein Gashapon ist Cham Cham recht groß. Sie steht ziemlich grade (was bei Gashapons ja leider nicht immer der Fall ist) und ist alles in allem sehr schön. Sie ließ sich gut zusammenbauen und hält auch problemlos. Die Verarbeitung ist sehr gut und ich habe wirklich nichts zu meckern. Vielleicht werde ich in Zukunt auch weitere Gashapons holen, aber das weiß ich noch nicht.

Soo, und demnächst bin ich dann auch erst mal ’ne ganze Weile weg. Ab 27. 7. Bin ich nämlich für 9 Wochen in Frankfurt, in der Berufsschule. Ich werde zwar an den Wochenenden versuchen, Heim zu fahren, aber ob ich diese Zeit dann nutze um Blog-Einträge zu schreiben, weiß ich nicht. Außerdem musste ich jetzt jede Menge Lektüren lesen. Goethe, Schiller, Büchner, Kleist… Ja, ja, der gute,

alte Kleist… wie ich ihn hasse. Inzwischen habe ich fast alles gelesen. Es fehlen mir nur noch einige Gedichte von Heine und der Roman Frau Jenny Treibel von Fontane. Meine Gefühle gegenüber Fontane sind übrigens sehr gemischt. Er schreibt wunderbare

Balladen und Gedichte… aber leider auch Effi Briest. Na ja, ich hab das Buch jetzt in der Hamburger Leseheft-Ausgabe für gigantische 2,20 € bestellt und werde dann ja morgen sehen wie es ist.

Und wo ich grad von Büchern spreche: Endlich, endlich kann ich meinen Senf zu Das Buch ohne Namen von Anonymous abgeben. Ich habe das Buch schon vor einer Weile als Leseexemplar gelesen und jetzt ist es endlich auf dem Markt. Ich habe mir natürlich gleich mein Exemplar gesichert und jetzt steht es in meinem Regal. Aber nun zum Buch: Willkommen in Santa Mondega, einer Stadt,

die ohnehin noch nie besonders sicher war. Aber jetzt ist hier die Hölle los, denn The Bourbon Kid ist wieder in der Stadt und er hinterlässt eine blutrote Spur. Gleichzeitig kommen zwei Mönche in die Stadt um einen mysteriösen blauen Stein zu finden. Eine Sonnenfinsternis wird über Santa Mondega herein brechen… und vielleicht wird die Sonne sich danach nie wieder zeigen. Und dann ist da noch dieses Buch, ohne Namen, ohne Autor… und niemand der es gelesen hat, ist noch am Leben.
Das Buch ohne Namen ist düster, brutal und einfach fantastisch. Charaktere werden vorgestellt… und sterben. Andere Charaktere, bei denen man denkt, es sei nur eine Frage der Zeit, bis sie ins Gras beißen, überleben bis zur letzten Seite. Der Klappentext behauptet, das Buch sei

eine Mischung aus Douglas Adams und Quentin Tarantino. Ich kann nur bei zweiterem zustimmen, aber dafür umso mehr. Ich liebe dieses Buch mit dem fantasischem Cover einfach. Lest es, ich will nicht zuviel verraten.

Ja, und das war es dann auch erst mal von mir. Die nächsten beiden Einträge werde ich rückblickend von den wichtigsten Games und Filmen berichten, die ich in meinen zwei Wochen bei Kuma gespielt / gesehen habe. Also, stay tuned, keep on dancing, lernt fleißig und trinkt nicht zu viel Alkohol.

In ewiger Liebe,
Yuupan.

    Katachi no mienai tsunagari wo shinjitai
    Eye to eye
    Toki ni wa tashikameaitai yo
    Don’t you know, know, know
    It’s love

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Ich gebe im Moment wieder zu viel Geld aus. Ja, das sage ich irgendwie immer, aber so ist es halt. Ich habe mir jetzt wieder 2 Sachen für Juni vorbestellt und dann hat auch noch Kuma Geburtstag im Juli. So, und ich komm erstmal zu den Sachen, die ich mir vorbestellt habe: Zu einem Sims 3 – natürlich die Collector’s Box. Schließlich kostet sie nur 10€ mehr als die normale Ausgabe, sieht wesentlich cooler aus und hat jede Menge Extras. Besonders cool finde ich den 2 GB USB-Stick im green Diamond Design. Na ja, im Juni ist es dann soweit. Ich freu mich schon total darauf. Die zweite Vorbestellung für Juni (bei der es allerdings nicht 100% sicher ist, dass sie auch im Juni bei mir eintrudelt) ist Mikuru Asahina im Gekisou/Extravaganza Outfit. Damit hätte ich dann das Trio komplett. Yuki Nagato habe ich ja schon seit einer Weile vorbestellt und Haruhi Suzumiya ist vor ein Paar Tagen bei mir eingetroffen. Und genau das

war auch der Grund, weshalb ich mir Mikuru bestellt habe: Haruhi ist perfekt! Ich habe keine Figur gesehen, die mich auch nur annähernd so sehr begeistert hat. Sie ist zwar nicht so groß, wie andere Figuren, die ich habe (Medusa’s Gaze, Mikuru Punk-Gothic-Version) aber so detailliert und so fein gearbeitet. Die Saiten der Gitarre sind alle einzeln beweglich, die Gitarre an sich ist auch schon ein Meisterwerk, die fast aussieht wie ein Original. Die aufgedruckten Netzstrümpfe sind im Gegensatz zu den Tatoos von Medusa’s Gaze keinen Hauch verpixelt. Haruhis Haare sind auch sehr gut gearbeitet. Ich liebe einzelne Strähnen bei Figuren und Haruhi hat eine Menge davon (nur bei einer kann man den Kleber sehen, aber das ist nicht so schlimm). Dazu kommen noch die Ohrringe und

das Mikrophon… Ich könnte ewig von dieser Figur schwärmen. Sie kam übrigens in einer wundervoll gestalteten Window-Box, auf dem mich gleich die Herstellerfirmen anlächelten: Max Factory und Good Smile Company. Gott, ich liebe Good Smile! Noch ein Wort zur Base: Sie ist nichts besonderes, aber das würde auch nicht passen. Es ist eine einfache, ovale Platte in einem dunklen Metallic-Grau. Die Figur lässt sich sehr leicht darauf feststecken und sitzt dan perfekt (zwei Punkte, die bei Medusa’s Gaze leider nicht ganz so waren…). Ich könnte sagen, Haruhi ist jeden Cent wert. Aber eigentlich ist sie selbst für den Preis, für den ich sie bekommen habe (ca. 70€) GESCHENKT! Selbst wenn sie 30 € mehr kosten würde, wäre der Preis immernoch vollkommen angebracht. Ich liebe diese Figur einfach heiß und innig. Ich kann gar nicht mehr darauf warten, das Trio komplett zu haben. Für mehr Haruhi Bilder guckst du hier. Bouken deshou deshou… ❤

Aber genug dazu. Ich habe noch was zu erzählen, denn ich habe wieder was gelesen. Ich habe es schon einmal erwähnt, als ich es angefangen hatte: Sorry von Zoran Drvenkar. Es handelt sich dabei wie schon erwähnt um einen Thriller… und um einen sehr Guten noch dazu. Zur Story: Kris, Wolf, Frauke und

Tamara sind eigentlich nicht besonders erfolgreich in ihrem Leben und sehen eigentlich keinen wirklichen Weg… geschweige den ein Ziel. Eines Abends kommt Kris, der gerade seinen Job verloren hat, eine Idee, die von den vier Freunden auch recht bald in die Tat umgesetzt wird. Sie gründen die Argentur „Sorry“ und entschuldigen sich nun ihm Namen ihrer Auftraggeber, meistens große Firmen, damit diese ein reines Gewissen haben. Bei einem Auftrag findet Wolf

jedoch nicht die Klientin vor, die er erwartet hatte. In dem Zimmer ist eine tote Frau, die mit Nägeln durch Kopf und Hände an die Wand genagelt ist. Nun soll sein Auftrag -bzw. der Auftrag der Argentur – sein bei der Toten zu entschuldigen. Und der Mörder bist du.
Ich fand Sorry verdammt genial und verflucht krank. Das erste Kapitel ist über dich. Der Leser wird sozusagen direkt angesprochen. Und was Du tust, ist nicht nett. Wie schon gesagt: Du bist der Mörder. Aber dabei können wir es ja nicht beruhen lassen. Gut und Böse ist sowieso nicht so klar wie man es sich wünscht. In der Realität nicht, aber auch in diesem Buch nicht. Ich will nicht viel verraten, aber Sorry ist ein Buch, dass weh tut. Es geht um Schuld, um Freundschaft, um Angst und um Hilflosigkeit. Ich habe es gerne gelesen, weil ich alles Experimentelle, alles Neue mag. Stil ist einfach etwas tolles.

Was gibt es sonst noch bei mir? Hm, ich bin krank und lieg im Bett, bin zur Zeit sowieso irgendwie vollkommen ausgelaugt… Aber ich habe bei WoW endlich meine 51 Pets zusammen! Yay! Neu dazu gekommen ist ein Protodrachenwelpe

(soooo süß) und eben Stinker, das Stinktier. Richtig toll. Außerdem haben Kuma und ich mit einem Experiment begonnen: Er gibt mir jeweils 9 Worte und ich schreibe daraus eine Geschichte. Ursprünglich sollte das eine einmalige Sache sein, aber jetzt haben

wir schon 5 Teile zusammen. Die Geschichte spielt auf einem Raumschiff, die Charaktere sind die zwölfköpfige, etwas sonderbare Crew und irgendwie schaffe ich es trotz Wörtern wie Arbeitsamt, Kissenschlacht und Umgangssprache eine mehr oder weniger sinnvolle Geschichte zusammen zu schneidern. Vielleicht poste ich mal was aus einem Teil der Geschichte, aber heute nicht.

Das war’s dann auch schon von mir. Bleibt gesund, versucht mit euer Schuld klar zukommen und keep rockin‘!


    Schockschwere Not,
    Mein Eheweib ist tot
    Wer flickt mir jetzt die Socken
    Und wer kocht mein Abendbrot?

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Ich liebe Einträge wie den heutigen aus dem Grund, dass ich so viele verschiedene Themen habe. Da ist dann auch für jeden was dabei… hoffe ich. Und wenn nicht, dann halt nicht.
Ich fange an mit einer großen Enttäuschung von der Scheibenwelt. Terry Pratchett’s Heiße Hüpfer (The Last Continent) ist der letzte Roman um Rincewind und leider gleichzeitig der Scheibenweltroman, der mir bisher am wenigsten gefallen hat – weniger als Der fünfte Elefant (The fifth elephant) und Ruhig Blut (Carpe Jugulum). Aber erstmal zur Handlung: Nach Einfach Zauberhaft (Interessting Times) landete Rincewind auf dem letzten, unbekannten Kontinent der Scheibenwelt: XXXX – Terror/Terra Incognita. Dieser Kontinent hat ausschließlich gefährliche Tiere, jede Menge roten Sand, starkes Bier, Kängurus, keinen Regen und einige „unaufällige“ Ähnlichkeiten mit

Australien. Während Rincewind von einem sprechenden Kängauru verfolgt wird, dass ihn dazu bringen will, die Welt zu retten, landet der Rest der Unsichtbaren Universität auf einer einsamen Insel am Anfang der Zeit, wo sie sich mit der Evolution auseinander setzen müssen.

Leider konnte ich dem Buch trotz Ponder Stibbons, Quästor, Bibliothekar, Rincewind und Truhe nicht viel abgewinnen. Wie immer hatte Pratchett viele gute Ideen, aber leider wirkt es ein bisschen so, als wäre es eine „Resteverwertung“ von guten Ideen, die an anderen Stellen keinen Platz mehr gefunden haben. Als Endfazit muss ich somit leider sagen, dass Heiße Hüpfer nur für wirkliche Scheibenwelt-Fans interessant ist. Derzeit habe ich aus dem Leseexemplarscrank den Thriller Sorry von Zoran Drvenkar geliehen. Bisher ist das Buch schon sehr viel versprechend.

Wesentlich teuerer als die Bücher ist mein zweiter Punkt für heute: Fistco hat mir eine neue Figur geschickt. Leider ist das diesen Monat ziemlich schlecht getimet, denn die Figuren die ich für März und April vorgemerkt habe, kommen jetzt beide im Mai, was dann schon ziemlich am Geld zerrt… Aber egal, ich wollte über die Figur schreiben, die ich jetzt neu bekommen habe: Medusa’s Gaze, eine Statue von Yamato nach einem Vorbild von Luis Royo. Die Figur ist riesige 30 cm groß, ziemlich schwer und kam in einer etwas enttäuschend schlichten

Windowbox. Die Haare der Figur sind ein Traum, die Piercings und „Eisenimplantate“ wunderschön detailliert und alles in allem ist die Figur ein Kunstwerk mit vielen, vielen kleinen schön gearbeiteten Details. Leider habe ich auch Mängel bemerkt, und zwar nicht zu kleine: Direkt über ihrem Hintern ist eine hässliche Schnitt-/Klebestelle im Umhang, der auf den Fotos natürlich wegretuschiert wurde. Die Figur auf der Base zu befästigen war ein Kampf, der mir zitternde Hände berschert hat. Aber das größte Manko war, dass die Figur kaputt war. Ja, ihr habt richtig gelesen: Die teuerste Figur, die ich mir bisher gekauft habe, war kaputt. Was war? Eine der silbernen Spitzen der Schwerter, die die gute Frau an ihrem Rücken trägt, war abgebrochen. Es war nichts großes, aber für

mich war es schon ein Schock. Okay, ich habe es wieder geklebet (mit Uhu XD – aber es hält) und man sieht nichts mehr davon… Aber ich weiß es! >_< Na gut, trotzdem bereue ich es nicht die Figur gekauft zu haben. Sie ist einfach großartig und düster und sexy. Sie ist einfach unverkennbar Royo.

Großartig und düster ist auch eine perfekte Überleitung zum nächsten Thema: Texhnolyze (テクノライズ). Ja, ich bin endlich fertig und ich bin begeistert. Na gut, die erste Hälfte zieht sich ziemlich in die Länge, aber nach einem einschneidenden Punkt – dem Tod einer Person – wird der Anime schneller, die Handlung klarer, die Welt greifbarer. Der Anfang ist leider wirklich sehr schwer, sowohl vom Verständnis als auch von der nur langsam voranschreitenden Handlung. Im Nachhinein betrachtet ist dieser Teil allerdings wichtig für die Entwickling – als Zeichen dafür, wie schnell letzten Endes alles zum Zusammenbruch kommt. Die Spannungen zwischen den großen Gruppen Organo, Racan und Union werden schon gezeigt, so wie die Lebensverhältnisse in Lux. Aber bevor ich noch mehr Namen nenne, sollte ich erstmal die komplexe Story etwas zusammenfassen:

Lux ist eine unterirdische Stadt, vergessen von der Welt. Der größte Teil der Bevölkerung ist arm und die Welt ist düster und verwüstet. Drei große Gruppen „regieren“ über Lux: Die Organo (eine laut Wikipedia Mafia-ähnliche Organisation, die sich mit der Entwicklung von Texhnolyze beschäftigt), die Union (eine fast fanatisch-religiös wirkende Gruppe, die genau im Gegenteil zur Organo Texhnolyze vollkommen ablehnen) und die Racan (eine Art

Straßengang von Jugendlicher, denen es hauptsächlich um ihren Spaß zu gehen scheint). Texhnolyze sind cyberkinetische Prothesen, die ein Privileg der Oberschicht sind. Trotzdem bekommt der junge Straßenkämpfer Ichise, nachdem er einen Arm und ein Bein verloren hat, von Doc, einer Texhnolyze-Expertin, seine Körperteile ersetzt, wobei er ihr als Versuchskaninchen dient. Zuerst will er dies nicht akzeptieren, doch im Laufe der Zeit gewöhnt er sich an seine neuen Gliedmaßen und steigt damit auch gesellschaftlich auf. Ichise wird jedoch eigentlich nicht durch Doc gerettet, sondern durch Ran, das Mädchen, das in die Zukunft sehen kann…

Mehr kann und will ich ersteinmal nicht sagen. Wie erwähnt ist die Geschichte sehr komplex und die Atmosphäre sehr stimmig. Die Charaktere sind wunderbar interessant. Ich mag so viele von ihnen: Shinji, Anführer der Racan, Onishi, Anführer der Organo, Ichise und Ran. Das Opening Guardian Angel von Juno Reactor ist einfach wunderbar passend und gefällt mir sehr gut, obwohl ich eigentlich sonst solche Musik nicht höre. Das Ending, Gackts

Tsuki no Uta hat mir ja am Anfang gefallen, später ging es mir ein bisschen auf den Keks und ich habe es immer weggeschaltet. Ich kann den Anime nur empfehlen, sofern man sich nicht am etwas schwierigen Anfang stört und gebe im Ganzen 10 von 11 Pans.

So, als letzten Punkt für heute gibt es eine kleine Filmreview zu meiner neuen DVD von My Summer Of Love mit Natalie Press und Emily Blunt in den Hauptrollen. Erstmal zu der Handlung: An einem scheinbar normalen, englischen Sommertag treffen sich zwie Mädchen, die scheinbar unterschiedlicher nicht sein können: Tamsin (Emily Blunt) ist eine Tochter aus gutem Haus, die in den Sommerferien aus dem Internat nach Hause gekommen ist. Mona (Natalie Press)

ist ein Mädchen aus der Arbeiterklasse, ihr Bruder hängt nach einem Gefängnisaufenthalt einer religiösen Sekte an, ihre Mutter ist an Krebs gestorben und ihren Vater kennt sie nicht. Nur eins verbindet die beiden Mädchen: Einsamkeit. So finden die

beiden zusammen und eine tiefe Freundschaft, die in eine erotische Affäre hinausläuft, entwickelt sich zwischen ihnen. Doch was empfinden die beiden Mädcehn wirklich für einander? Und wie sehr unterscheiden sich dir Gefühle?

Hm, ich kann nicht wirklich sagen, dass ich enttäuscht war von My Summer Of Love, nur finde ich, dass die beiden Mädchen etwa genau so lesbisch sind wie die Hauptdarstellerinnen aus Heavenly Creatures – nämlich gar nüscht. Sex ist kein Zeichen für Liebe, das sollte ja auch eigentlich jedem klar sein – oder? Na ja, wenn man das ausklammert, hat man ein schönes Drama über Vertrauen, Verzweiflung, Einsamkeit und Liebe (dieses Wort lässt sich so weit biegen…). Die Unterschiede zwischen den beiden Mädchen lassen sich eigentlich immer und in jeder Situation erkennen: An Sprache, Verhalten, Bildung und vielleicht auch Erfahrung und Naivität. Leider kann ich auf das ganze nicht weiter eingehen ohne zu spoilern. Wer sich den Film ausschließlich unter dem Aspekt der Homosexualität ansieht, wird bestimmt enttäuscht sein. Wer den Film als das ansieht was er ist (ich hab es ja schon geschrieben und will mich nicht wiederholen), hat mit ihm eine gute Wahl getroffen. Da ich persönlich eigentlich schon gerne einen Liebesfilm gesehen hätte, hat er leider nicht ganz meinen Nerv getroffen. Schade, den der Film verdient mehr als das.

Okay, das war’s dann für heute. Legt euch nicht mit der Evolution an, versucht nicht zu sehr in die Zukunft zu sehen (das kann einen den Verstand rauben), genießt den Sommer und geht mal wieder ins Museum.

    I wonder how
    I wonder why
    Yesterday you told me ‚bout the blue blue sky
    And all that I can see is just a yellow lemon-tree

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Für die weise und vor allem freundliche Überschrift des heutigen Eintrags danke ich Salandria, dem frechten Blutelfenwaisenmädchen, das ich kenne. Süß ist die Kleine ja schon, aber auch ein ganz schöner Besserwisser. Da find ich den Orkjungen Grunz aus Ogrimmar wesentlich süßer, der hat wenigstens Respekt vor den Helden der Horde – also vor mir. Allerdings ist das süßeste Waisenkind leider bei den Allis zu finden: Das goldige Draenaimädchen, deren Name ich nicht kenne.

Ich glaube, man merkt, dass ich die Kinderwoche mag. Ich finde die Idee einfach total niedlich und als Belohnung gibt es auch noch Viecher. Ich hab mir jetzt Flinky, die Schildkröte und Erdnuss, das Elekkbaby geholt. Ich hatte ja irgendwann schonmal erwähnt,

dass ich die beiden haben wollte. Bis zum Stinktier fehlt mir übrigens nur noch ein Pet. Ich werde mich wohl noch eine Weile bei den Sporeggar aufhalten und Nagas hauen um Ruf zu bekommen. Dann kauf ich mir das Viech da. Bei den Mag’har brauch ich auch noch Ruf damit ich mir ein Reittalbuk holen kann. Die sind einfach nur putzig. Dabei bin ich eigentlich schon weiter, beim heulenden Fjord, Nordend. Schöne Gegend da, wenn auch etwas… nun ja… tot.
Aber ich will die Nicht-WoWler unter euch nicht mehr so lange langweilen und habe jetzt nur noch einen Punkt zu diesem Thema: Zabra’Hexx

Ich habe eine neue Actionfigur in meiner Vitrine stehen, dieses Mal handelt es sich um den Troll Priester Zabra’Hexx aus der Serie 2. Er ist genau so groß wie mein Ork und fast genauso cool. Leider ist die Bemalung etwas unsauber, was vor allem an den Ohrringen auffällt und doch ziemlich stört. Serh gut gefallen haben mir die Schrumpfköpfe an seinem Gürtel, auch wenn hier ebenfalls eine sauberere

Bemalung nicht geschadet hätte. Für eine Actionfigur ist Zabra’Hexx sehr cool, kann aber mit Rehgar Earthfury nicht mithalten.

Und seid ihr alle schön in den Mai getanzt? Ich bin zwar weniger getanzt, aber schön war es schon: Walpurgisnacht auf der Ronneburg. Anfangs hat es zwar ganz schön geregnet, aber irgendwann hat sich das dann gegeben. Leider war ziemlich wenig los und es waren kaum Stände da, die wir kannten. Mit wir meine ich natürlich Fussel und mich. Aber mein Beerenweinstand war da und wir haben Leute getroffen, bei denen wir wahrscheinlich irgendwann in nicht allzuferner Zukunft mitlagern werden.

Am nächsten Tag dann war ich mit Fussel und ihrem Freund im Kino. Wir haben uns Crank 2 – High Voltage angesehen.

Wie auch schon bei Crank lässt sich die Handlung innerhalb von einem Satz zusammenfassen: Chev Chelios (Jason Statham)‘ Herz wurde durch ein Künstliches ersetzt, das regelmäßig elektrisch aufgeladen werden muss und er will sein echtes Herz zurück. Klingt bekloppt und ist es auch. Der Film besteht eigentlich fast nur aus Sex und Gewalt. Wenn man das allerdings wegstreicht bleibt nur noch eins: A Fucking Piece of Modern Art. Die ganze Art, wie der Film gedreht und geschnitten ist, die „Special Effects“, alles ist unglaublich experimentell und künsterlich gestaltet. Die Musik ist außerdem sehr cool und Jason Statham ist ein klasse Schauspieler, genauso auch seine Filmpartnerin Amy Smart. Wer schmutzige Non-Stop-Action und sinnlose Gewalt sucht, ist hier richtig.

Zum Thema Gewalt: Ich habe mir ein neues Killerspiel für die Wii gekauft: Red Steel. Eigentlich habe ich es für Kuma gekauft, weil er es haben wollte. Aber solang ich das Spiel hier habe werde ich auch ein bisschen reinschnuppern. Noch bin ich nicht weit genug für ein Fazit, also habt Geduld. Auf mein Texhnolyse-Zwischenfazit müsst ihr übrigens ganz verzichten. Ich habe nur noch 5 Folgen vor mir und dann kann ich euch ein komplettes Fazit zu dem Anime präsentieren, davor lohnt sich jetzt auch kein Zwischenfazit mehr.

So, das war’s für heute. Seid nett zu Kindern und Tieren, verbrennt nicht so viele Hexen und bleibt unter Strom.

    Mach das Radio an
    Und dreh richtig laut auf,
    Wir fahren durch den Sommerregen
    Der Sonne entgegen.

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Da bin ich wieder. Dieses Mal habe ich gleich zwei Bücher im Schlepptau, die ich euch beide vorstellen will. Fangen wir an mit Thud! – zu deutsch Klonk! – von Terry Pratchett. Ja, ich habe es auf englisch gelesen und sogar größten teils verstanden (denke ich). Nein, mein englisch ist eigenlich nicht schlecht, doch Terry Pratchett schreibt doch sehr umgangssprachlich, was es für Nicht-Muttersprachler doch ziemlich kompliziert macht, dass alles zu verstehen. Aber

jetzt erstmal zum Buch: Es handelt sich hierbei wieder um einen Roman der Stadtwache. Und wieder droht ein Krieg auszubrechen, doch dieses Mal aus anderen Gründen. Den schon seit Ewigkeiten sind es Trolle und Zwerge, zwischen denen eine kulturelle Anspannung herrscht. Eine Schlacht steht stellvertretend für alles, was zwischen Zwergen und Trollen vor gefallen ist: Koom Valley. Nun nähert sich der Jahrestag von Koom Valley und es stehen Kämpfe bevor in den Straßen

Ankh-Morporks. Aus den Bergen kommen Zwerge, die noch strikt an den Traditionen festhalten und begeistern die jungen Zwerge für ihre Weltansicht. Nun ist es an Sam Mumm (Sam Vimes) und der Stadtwache, Ordnung zu schaffen und die beiden Parteien dazu zu bringen, die Waffen nieder zulegen. Und Abends, pünktlich um Sechs – und daran ist nicht zu rütteln – liest Mumm seinem Sohn „Wo ist meine Kuh?“ vor. Es gibt Dingen, die man tun muss.
Ich mag Sam Mumm in diesem Buch wiedermal besonders, vor allem wegen seinem Sohn. Ich find es einfach süß, wie er sich um seinen Sohn kümmert. Detritus und Brick (k.A. wie er im Deutschen heißt) find ich auch toll. Generell haben mir die Trolle wegen ihrer Sprache sehr gut gefallen, auch wenn das Lesen echt gewöhnungsbedürftig war. Sally hingegen konnte ich nicht leiden – bin ich jetzt Speziesist? Sei’s drum, ich mag sie nicht. Alles in allem hat mir Thud! gefallen, obwohl es ein sehr ernstes Buch ist, das relativ wenig vom alten Scheibenwelthumor enthält. Bleibt nur noch eins zu sagen:
Him Mr. Shine. Him Diamond.“

Und schnell zu Buch zwei, ich hab noch viel zu erzählen. Es handelt sich um ein Jugendbuch, dessen Leseexemplar ich mir auf der Arbeit geschnappt hab und es innerhalb von 2 Tagen gelesen habe. Das Buch trägt den Namen Tote Mädchen lügen nicht (Thirteen Reasons Why) von Jay Asher, wobei mir wieder mal der englische Titel besser gefällt, allerdings verzeihe ich den Übersetzern weil „Dreizehn Gründe weshalb/warum“ noch bekloppter kläng. Zur Handlung:

Hannah Baker ist tot. Sie hat Tabletten genommen, vollkommen überraschend und keiner wußte warum sie ihr leben beenden wollte. Doch nicht lang nach ihrem Tod erhält Clay einen Schuhkarton mit 7 Kasetten. Als er die erste Kasette einlegt, hört er die Stimme von Hannah, die verkündet, dass die Kasetten dreizehn Gründe enthalten, weshalb sie sich umgebracht hat und dreizehn Personen sind daran schuld. An diese dreizehn Personen sollen die Kasetten weiter

geschickt werden. Clay kann es nicht fassen: Er war in Hannah verliebt, aber leider hatten sie nie die Gelegenheit sich näher kennenzulernen. Was hat er mit ihrem Tod zu tun? Und was sind die anderen 12 Gründe? Es beginnt eine Odyssee durch die Nacht, durch die Stadt und durch Hannahs Leben, das von einer Lawine von Ereignissen hinfortgeschwemmt wurde.
Tote Mädchen lügen nicht ist ein absolutes Gänsehautbuch in das man sofort eintauchen kann. Es geht um ein altes Thema: Die destruktive Kraft von Gerüchten, wie eins zum anderen kommt und das man sich um die Menschen in seiner Umgebung kümmern muss. Aber die Art wie das Buch geschrieben ist, reißt mit und lässt einen alles um sich herum vergessen. Es ist einfach ein wundervolles Buch, dass ich jedem nur empfehlen kann… JEDEM!

Weiter im Text: Die Fistco-Bestellung ist da! Sowohl Kuma als auch ich sind nun stolze Besitzer einer Limitierten Chun Li Figur von Miyazawa. Und sie sind super schön. Wie schon erwähnt gehört mir die die Pinke Version, deshalb schreibe ich auch nur über diese: Das Kleid ist sehr schön metallic-rosa mit gold Verzierung, die Haardinger (keine Ahnung, wie man das nennt) und der Gürtel sind perlmutt. Chun Lis Blick ist einfach un-glaub-lich niedlich, so irgendwie trotzig-schmollend. Alles in allem ist die Figur richtig gut gearbeitet und ich habe nur etwas zu meckern, wenn ich sie mir von unten angucke, aber das soll man ja eh nicht machen. Außerdem gab es eine tolle Base dazu: Eine schlichte, schwarze Scheibe als optionaler

Untergrund für die Figur. Einfach wunderbar und total süß. Die Blaue Version steht der rosanen allerdings scheinbar in nichts nach, nur dass Gürtel und Haardinger nicht perlmutt, sondern einfach weiß sind.

Bei WoW renne ich übrigens immernoch in den Zangarmarschen rum. Eigentlich gefällt mir die Gegend nicht so gut, mit dem ganzen blau und Pilzzeug und so. Aber Zabra’jin ist eine echt coole Stadt (siehe Bild). Ich mag Trollstädte generell gerne und find den ganzen Voodookram

bei denen immer sehr cool. Und ich mag die Sporeggar. Süße Kerlchen. Ich habe jetzt auch mein Viechzeug gefangen. Mein Wurm trägt den Namen Egon und ist Tank. Er macht absolut keinen Schaden, aber ihn bekommt auch nix so schnell kaputt. Meine lilaleuchtende Wespe haben ich Tînkerbell genannt, benannt nach Tinkerbell, der Fee aus Peter Pan, nicht dem Chihuahua von der Hilton. Das ^ über dem i habe ich, weil es anders nicht ging. Tînk macht Dämätsch (Damage). Nehmt euch in Acht vor the mighty purple killerfirefly!

Okay, das war’s dann auch schon. Muss mich jetzt mal aufmachen, weil gleich geht’s mit Fussel auf die Ronneburg. Bis dann: Bleibt friedlich, seid nett, schlagt euch nicht zu viel und stellt euch gut mit Sporlingen.

    futari de iyou
    hanareteshimawanu you ni
    nukeru you na aozora de chiizu piza tabeyou

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