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Archive for the ‘Games’ Category

Und dieses Mal geht es, wie ich ja schon sagte um Games. Ich habe mir fünf ausgesucht, die ich euch dieses Mal lang und breit vorstellen will. Anfangen will ich mit dem Spiel, das Kuma und ich zusammen durchgespielt haben: Goof Troop für das SNES. Wie man am Namen (vielleicht) erkennt ist Goof Troop das Goofie Spiel und es gehört zu dem Goofie Film bzw. zur Serie Goofie und Max,

die ja im Original auch Goof Troop heißt. Das faszinierendste haben Kuma und ich jedoch erst erfahren, als wir das Spiel beendet hatten und die Credits vor unseren Augen liefen: Goof Troop ist ein Shinji Mikami Spiel! Yay! Aber jetzt erstmal zum Spiel an sich. Am besten sollte man Goof Troop zu zweit spielen, weil es nun mal als Coop-Spiel gedacht ist. Einer übernimmt dabei die Rolle von Goofie (bei uns

war das Kuma) und der andere spielt seinen Sohn Max (da bleibt ja niemand mehr außer der Yuupan). Es handelt sich im großen und ganzen um eine Knöpfe-Drück-Und-Steine-Schieb-Spiel. Und es macht richtig Spaß, wenn man sich zu zweit dran setzt. Allerdings ist das Spiel auch sehr, sehr schnell vorbei und Kuma und ich konnten es kaum glauben, dass das Spiel schon rum war.

Ein Spiel, dass definitiv nicht so schnell rumgeht ist dagegen Wii Music. Vielleicht hat der ein oder andere von euch schon von diesem „Spiel“ gehört und fragt sich – zu Recht – warum ich mir sowas antue. Aber es gibt einen Grund. Es lag da halt so rum und wir konnten Stallone am Klavier „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ spielen sehen. Was es damit auf sich hat, erkläre ich euch sofort. Bei Wii Music kann man quasi alles machen… aber eben nichts richtig. In dem man wie bekloppt mit Wiimote und Nunchuk rumfuchtelt, haut das

ausgewählte Mii in die Saiten, auf die Tasten oder trötet sich die Seele aus dem Leib. Das Schöne daran ist: Man kann nichts falsch machen. Egal, ob man mit seinem ganzen Herzblut versucht eine rockige Variante der Ode an die Freude zu spielen oder ob man eine sehr eigenwillige Version vom Flohwalzer mit Saxophon und Geige daherfuchtelt, das am Ende so klingt als würde man einen nierenkranken Esel langsam mit einer Banane zu Tode prügeln… Die

Bewertung darf man nämlich selbst übernehmen. Und wenn man beschließt, dass etwas, das eigentlich einer akkustischen Vergewaltigung gleich kommt 100 Punkte verdient… dann bitte sehr. Aber trotz allem – oder gerade deshalb kann man mit Wii Music ziemlich viel Spaß haben. Und zwar dadurch, dass man nämlich die besten Miis erstellen kann und diese dann in einer Band spielen lässt. Bei Miicharacters.com gibt es eine riesige Auswahl an Miis zum Nachbauen. Und was gibt es cooleres, als eine Band, in der Michael Jackson (R.I.P., Jacko), Arnold Schwarzenegger, Sylvester Stallone und Chuck Norris zusammen Yankee Doodle spielen? Okay, da gibt es einiges, aber cool ist es trotzdem. Man muss sich Wii Music definitiv nicht kaufen… aber wenn’s grad so rum liegt, kann man es gerne mal antesten.

Bleiben wir bei der Wii, auch wenn sich das jetzige Spiel in keinster Weise mit Wii Music vergleichen lässt. Ich spreche von keinem geringeren Spiel als MadWorld. Style and Violence – brought to you by Platinum Games. Ja,

MadWorld hat mich begeistert, grafisch wie spielerisch. Trotzdem habe ich das Spiel noch nicht durch gespielt, sondern befinde mich so etwa bei der Hälfte. Aber vielleicht sollte ich einfach mal für alle, die gar keine Vorstellung von MadWorld haben. Die Story ist (oberflächlich) erst einmal schnell erzählt: Jack Cayman ist ein Teilnehmer des „Spieles“ DeathWatch, bei dem es hauptsächlich um drei Dinge geht: Geld, (möglichst blutig & stylish) Töten und Überleben. Doch

Jack ist anders, als die anderen Teilnehmer, denn er hat eine Mission, die sich erst im Laufe des Spiels offenbart. Aber es ist nicht die Story, die das Spiel zu dem macht, was es ist, sondern die unglaublich fantastische Grafik. Das Spiel ist fast komplett schwarz-weiß, nur Soundeffekte (im Comic-Stil) sind zum Teil Gelb und natürlich ist das Blut rot. Oft wird der Stil mit Frank Millers Sin City Comics verglichen. Und so kämpft sich Jack mit seiner am Arm befestigten Kettensäge

durch schwarz-weiße Gegner-Horden um ein bisschen Farbe in die Welt zu bringen. Klingt doch nett. Gesteuert wird mir Wiimote und Nunchuk, wobei man schon auf Dauer müde Handgelenke bekommen kann. Um die Level bis zu den bestehen braucht man nämlich eine bestimmte Anzahl von Punkten, die man durch kreatives Töten bekommt. Ein Beispiel? Okay: Zuerst sorgt man mit einem Autoreifen dafür, dass der Gegener hilflos wird, dann greift man sich ein

Straßenschild und steckt es dem Gegener in den Kopf. Und zu guter letzt wird er dann wiederholt an einen „Rosebush“ – eine mit Dornen versehene Wand – gepinnt, bis er absolut tot ist. Das ist die MadWorld Standart-Kombo. Dann gibt es noch die Bloodbath Challenges – zeitlichbegrenzte Minispiele, wie zum Beispiel Man Darts in dem es darum geht, Gegner mit einem Baseballschläger gegen eine Dartscheibe zu schlagen. Aber das soll erst einmal zum Thema MadWorld reichen, denn ich habe noch zwei weitere Spiele, die ebenfalls länger Beschreibungen verdienen.

Bleiben wir bei schwarzem Humor – obwohl dieses Thema in beiden folgenden Spielen eine wichtige Rolle spielt. Aber zu erst möchte ich über Stubbs the Zombie schreiben. Stubbs the Zombie (oder Stubbs the Zombie in Rebel Without a Pulse, was der vollständige Titel ist) ist ein XBoX-Spiel von 2005, hat also schon ein Paar Jährchen auf dem Rücken. Leider haben Kuma und ich das Spiel auch noch nicht durch gespielt (wir haben es größten Teils im Coop gespielt). Aber zu erstmal zur Story. Edward “Stubbs” Stubblefield ist tot, na ja, untot. Er wurde

1933 erschossen, doch jetzt ist er wieder zurück und zwar als Zombie in der „retrofuturistischen“ Stadt Punchbowl. Was in Stubbs vorgeht, lässt sich nicht leicht erkennen und viele seiner Taten sind wohl auch eher unbeabsichtigt. Doch seine Hauptintention sind vor allem zwei Dinge: Die schöne Maggie Monday, in die sich Stubbs auf den ersten Blick verliebt hat (fragt nicht…) und natürlich Gehirne… Braiiins… In dem Stubbs die Gehirne der Menschen frisst, füllt er nicht nur seine Energie und Spezial Attacken auf, sondern lässt die Menschen auch zu Zombies werden, die sich ihm daraufhin anschließen. Stubbs the Zombie räumt auf mit Vorurteilen gegenüber Untoten. Nur weil Stubbs Gehirne frisst, ist er noch lange nicht böse. Der Humor ist tiefschwarz, aber was erwartet man sonst von einem

Spiel, das mit dem Slogan „Be the Zombie“ wirbt? Die Steuerung ist gut, die Level groß und vielleicht eine Spur zu unübersichtlich, denn Kuma und ich haben uns oft gefragt „Ja, und wohin jetzt?“. Die Musik ist wunderbar und alles in allem hatte ich viel Spaß mit dem sehr abgefahrenen Spiel, auch wenn es leider zu Weilen etwas an Innovation mangelt und doch etwas mehr Abwechslung vertragen könnte.

Aber kommen wir zum letzten Spiel, dass auch gleichzeitig das Spiel ist, an dem ich am längsten saß und bei dem ich auch am weitesten bin, wenn leider auch nicht ganz durch (es ist echt zum Mäusemelken!): Overlord – Raising Hell für die PS3. Es gibt das Spiel auch für PC (Grunspiel und Erweiterung) und XBoX

360, dann gibt es inzwischen auch schon einen zweiten Teil und ein Prequel für die Wii. Aber ignorieren wir das erstmal und konzentrieren uns auf das Spiel, das ich kenne. Overlord ist ein klasse Fantasy-Rollenspiel in dem man die Rolle des finsteren Overlords schlüpft. Ziel des Spiels ist es sein Reich

des Grauens weiter auszubauen, nachdem diese schrecklichen Helden alles zerstört haben. Doch alleine kann man die Welt nicht unterwerfen, man braucht dazu – wohl oder übel – Schergen. Die Schergen in Overlord sind unterwürfige, nicht besonders helle, aber kämpferische Wesen, die das Leben ihres Meisters mit allen erdenklichen Mittel erleichtern wollen. Und wenn sie dafür in den Tod rennen… na ja, dann tun sie das halt. Man steuert zwar im Spiel den Overlord, doch zum Kämpfen, Räder drehen, Fässer zerschlagen benutzt man die Schergen, die man mit R2 ausschwärmen lassen kann. Es gibt vier verschiedene

Arten von Schergen: Braune (Kämpfer), Rote (feuerresistente Fernkämpfer), Grüne (giftresistente Assassinen) und Blaue (Heiler, die schwimmen können). Zum Beginn hat man nur die braunen Schergen, die anderen bekommt man erst im Laufe des Spiels. Schergen können an Schergen-portalen

beschworen werden, doch dazu braucht man Energie, die auch jeweils in den vier Farben zu finden ist und unbedingt gesammelt werden sollte. Der Humor ist ziemlich cool und ziemlich britisch. Die Steuerung eigentlich gut, obwohl es eine Stelle gibt, bei der man die Schergen genau steuern muss, was in einer Katasrophe endet. Ich liebe Overlord, ich liebe Gnarl und habe wirklich, wirklich viel Zeit mit diesem spiel verbracht. Ich werde es auf jeden, jeden Fall weiter spielen, wenn ich wieder bei Kuma bin. Overlord rockt und ich könnte noch soviel darüber schreiben, aber das würde den Rahmen sprengen.

Bevor der Eintrag zu Ende ist, kurz noch zu weiteren Spielen, die ich (an) gespielt habe: Da waren Oneechanbara für Wii und 360, wieder mal im Coop. Ich habe Kuma Terranigma gezeigt, weil er es noch nicht kannte. Zusammen haben wir noch Tetris Attack für SNES gespielt (und ich habe fast immer gewonnen).

Na ja, ich hör dann mal auf, der Eintrag ist lang genug. Über die Berufsschule, in der ich jetzt schon seit einer Woche bin, erzähle ich später. Unternehmt was mit Freunden und Familie, seid musikalisch, erfinderisch, tolerant und setzt euch durch, wenn es sein muss.

    Call my baby lollipop
    Tell you why
    Her kiss is sweeter than an apple pie

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So, dieses Mal habe ich mehrere Themen, eins schöner als das andere. Ich fang einfach mal Vorne an: Ich habe wieder mal ein schönes Buch gelesen, wieder mal von Terry Pratchett. Dieses Mal war es der Jugendroman Kleine Freie Männer (The Wee Free Men) und der Erste Teil um die Nachwuchshexe Tiffany Weh und die Wir-sind-die-Größten. Kurz etwas zur Handlung: Tiffany Weh scheint auf den ersten Blick ein einfaches neun Jahre altes Mädchen… doch etwas an ihr ist anders. Denn wie nur wenige erkennen hat sie den Ersten Blick und den Zweiten Gedanken. Tiffany ist eine Hexe ohne es zu wissen. Doch schon bald muss sie ihre Fähigkeiten einsetzen (und wer die Hexen der Scheibenwelt kennt, weiß, dass damit keine Magie gemeint ist), denn ihr kleiner Bruder

Willwoll wurde von der Elfenkönigin entführt. Nun liegt es an Tiffany ihn mit Hilfe der Wir-sind-die-Größten aus dem Land zu retten in dem alle Träume wahr werden.

Mir hat das Buch wie schon gesagt gut gefallen und ich freu mich auch schon auf die anderen Bücher mit Tiffany. Auf sehr angenehme Weise fühlte ich mich durch das Buch an den Film Reise ins Labyrinth mit David Bowie erinnert. Das Buch ist wirklich

empfehlenswert und setzt auch eigentlich keinerlei Scheibenweltkenntinsse voraus, wshalb es wirklich auch komplett unabhängig von den anderen Werken auch von Jüngeren gelesen werden kann. Von mir kriegt das Buch auf jeden Fall einen dicken Empfehlungsbutton.

Das zweite Ereignis, dass ich dieses Mal unbedingt in den Eintrag schreiben muss, war mein Pfingstwochenende auf der Ronneburg. Hattet ihr alle auch schöne Pfingsten? Also bei mir war’s klasse. Als Fussel und ich Samstagabend auf der Burg eintrafen, sah es leider noch nicht so sehr danach aus. Die Burg war alles andere als gut bestückt, dir Stände nahmen etwa nur die Hälfte des Platzes ein, der sonst immer auf den Märkten verwendet wird. Der Grund dafür waren zwei andere Märkte, die auch an Pfingsten in der Nähe stattfanden. Also begann es erst einmal mit einer kleinen Enttäuschung. Aber zum Glück hat das

recht bald geändert. Ich habe mir neue Teile für meine Gewandung gekauft, nämlich eine Weste, eine Haube und eine Kette, dazu dann Lederbänder. Dann gab’s natürlich wieder mal jede Menge nette Leute, dich wir getroffen haben und auch gerne wieder treffen wollen – doch mehr dazu gleich. Fussel

und ich wurden in einem befreundeten Lager untergebracht und hatten ein schönes, geräumiges Zelt in dem wir es uns gemütlich gemacht haben. Wir haben bei einer Stundenlangen Partie Wikingerschach zugesehen und der fantastichen Musik von Dei Gratia gelauscht. Dei Gratia kommen aus Tschechien und haben extra für mich Tourdion gespielt. Es gibt wenige Bands auf Mittelaltermärkten, bei denen ich mir denke „Ja, die will ich öfters – auch zu Hause – hören“ doch Dei Gratia gehören eindeutig dazu. Fussel hat sich sogar die CD gekauft, die ich mir dann unbedingt mal ausleihen muss.

Kaum ist ein Mittelaltermarkt vorbei, steht schon der nächste vor der Tür. Dieses Mal jedoch nicht auf der Ronneburg, sondern auf Burg Schwarzenfels. Es war der erste Markt, der auf dieser Burg statt gefunden hat und Fussel und ich sind uns ziemlich sicher, dass es nicht der letzte sein wird. Der Markt war klasse, wenn auch etwas klein (na ja, was erwartet man schon bei einem Erstmarkt?) und die Preise mehr als human. Gewandete waren sogar kostenlos – wo erlebt

man sowas heute noch? Wir wollten eigentlich nur einen Tag dableiben, sind dann aber doch spontan über Nacht geblieben. Und zwar bei einem von den netten Leuten, die wir auf der Ronneburg kennen gelernt haben. Die Leute auf dem Markt waren alle sehr nett, die Burg ist wunderschön und es gab eine richtig, richtig tolle Feuershow, die sich selbst auch nicht zu ernstgenommen hat. Es gab da sehr schöne Schuhe für 60 €, die ich mir allerdings nicht gakauft habe. Ich frage mich, ob ich das noch bereuen werde, denn solche Schuhe werde ich wohl nicht so bald wieder finden. Aber meine Füße sahen darin schrecklich aus, das war der Hauptgrund für mich sie nicht zu holen. Und irgendwie habe ich mich schon so auf die Idee mit den Holzschuhen festgeschossen. Also war der

Markt für mich recht günstig, was mir sehr entgegen kommt, weil ich Kumas Geburtstagsgeschenke dieses Monat noch bestellt habe und meine Gekisou-Mikuru unterwegs zu mir. Und Anfang des Monats kam meine Amazon-Bestellung – und schon habe ich einen tollen übergang zum letzten Thema für heute:

Sims 3 ist daa! Ich war mir ja am Anfang nicht so sicher, ob ich es mir gleich kaufen will, aber nachdem ich die ganzen Angebote der Collector’s Box gesehen habe, habe ich mich für diese entschieden. Mein Lieblingsfeature ist der 2GB-USB-Stick im Green Diamond-Look, mit Karabinerhaken, ebenfalls in funky

Grün. Als das Spiel bei mir ankam, war Hugi da und wir haben wir bisschen zusammen Sims erstellt. Hugi und ich waren es früher auch, die wir uns eine komplette Nacht mit Sims 1 um die Ohren geschlagen haben. Die Grafik von Sims 3 ist zeitgemäß gut, die Steuerung genau wie immer und der Sim-Creator leicht zu bedienen. Neu ist ja nun die Stadt in der man seine Sims völlig frei bewegen kann. Die Stadt mag zwar nicht riesig sein, aber sie ist groß genug. Mir gefällt es

auch, dass jetzt die komplette Stadt mit altert, auch wenn das manchmal meine Planung durcheinander wirft. Doch wahrscheinlich ist es besser so. Es lebe der Zufall! Meine Dynastieist übrigens Familie Valentine. Nach ist der Stammbaum recht kurz (2 Generationen) aber das wird sich gewiss ändern. Ein weiteres Problem ist die Tatsache, dass ich es natürlich fertig gebracht habe gleich meine ersten Charaktere lesbisch werden zu lassen (ja, das war geplant, aber eigentlich wollte ich nachdem sie geheiratet haben mit einer anderen Familie weiterspielen). Na ja, nun besteht der Valentine-Clan erstmal aus Veronica

(DNA-Profilerin aus Leidenschaft) und Linnea (Rockstar mit einer Vorliebe für Gartenarbeit, Angeln und Kochen) und deren beiden Adotivkindern Sam (Jugendlicher, der einen Teilzeitjob in der Buchhandlung hat) und Aerith (Kleinkind, über dass sich noch nichts sagen lässt). Ein drittes Kind werde ich wahrscheinlich auch noch adoptieren. Ich mag die Wohnung der Familie sehr gerne und so wird das Kind, das ich am meisten mag, die Wohnung erben. Na ja, mit fünf Personen wird das

wohl erstmal etwas eng werden, aber das muss dann ja nicht lang so bleiben.

Na gut, das war’s dann auch. Traut euren Augen, seid mal wieder spontan und seid fruchtbar und mehreret euch!

Edit

Mikuru ist grade angekommen. Sooo schööön. Mehr darüber nächstes Mal!

    Heavenly stars above
    Just believe what’s in your heart
    No border between us
    I can always feel you inside

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So, heute gibt’s viel zu erzählen, deshalb fange ich auch ohne viele Worte direkt mit dem ersten Thema an, denn ich habe wieder mal einen Film gesehen. So finster die Nacht (Låt den rätte komma in) ist ein schwedischer Vampirfilm, eine Liebesgeschichte, weit ab von Twilight und ein Drama über Angst, Verzweiflung und Einsamkeit. Eines Tages zieht im Nachbarhaus des 12-jährigen Oskar (Kåre Hedebrant) ein Mädchen und ihr „Vater“ ein. Das Mädchen, die „mehr oder weniger“ 12-jährige Eli (Lina Leandersson), verlässt das Haus nur Nachts, steht

barfuss im Schnee und riecht komisch. Oskar ist ein ruhiger Junge, der schwer von seinen Mitschülern gequält und mishandelt wird. Er flüchtet sich in seine Rachefantasien und verfolgt in der Zeitung geschilderte Morde. Des Nachts lernen sich die beiden kennen und Oskar verliebt sich in das fremde Mädchen. Was er noch nicht weiß: Eli ist ein Vampir und ihr „Vater“ Håkan (Per Ragnar) ist für eine Mordserie in der Umgebung verantwortlich, da er Blut für das Mädchen sammelte.

Ich könnte jetzt natürlich auch noch soetwas schreiben „Hat die Liebe der beiden eine Chance?“ aber das würde dem Film nicht gerecht werden. So finster die Nacht ist ein wirklich guter, sehr ruhiger und düsterer Film oder überflüssige Effekthascherei (okay, 2 Szenen schon, aber die lassen wir außen vor). Die Charaktere sind interessant und nicht zu flach, wobei leider nicht alles ganz klar wird (dazu muss man wohl doch das Buch lesen). Die jungen Schauspieler sind sehr, sehr gut, vor allem Kåre Hedebrant, dem man die Wut und Angst vollkommen abnimmt. Elis Beutezüge mögen dem ein oder anderen etwas zu blutig sein, aber ich finde es genau richtig, dass es nicht zu einem blutlosen Vampirfilm geworden ist. Alles in allem ist der Film einfach genial. Die Liebesgeschichte ist nicht zu schnulzig, Eli ist eine wunderbare Vampir-version (so etwas gibt es heute leider viel zu selten) und das Setting, das nördliche Schweden, ist einfach perfekt für die ganze Sache. Ich werde mir wahrscheinlich das Buch kaufen um alles in der Geschichte richtig zu verstehen. Ich denke, das lohnt sich.

Was ich aber jetzt gerade schon fertig gelesen habe ist The Adventures of Tom Sawyer von Mark Twain. Ja, ich meinte ja unbedingt dieses Buch auf englisch lesen zu müssen, weshalb ich auch ziemlich lang für das Buch gebraucht habe. Aber es hat sich gelohnt. Mir hat Tom Sawyer trotz dem alten

und umgangssprachlichen Englisch sehr gut gefallen. Aber erstmal kurz ein bisschen was über den Inhalt des Klassikers, der ja eigentlich allen bekannt sein sollte: Im kleinen Städtchen St. Petersburg, Missouri am Mississippi lebt Mitte des 19. Jahrhunderts ein Junge namens Thomas „Tom“ Sawyer. Tom ist ein typischer Lausejunge, der seiner Tante Polly nichts als Scherereien bereitet. Er schwänzt die Schule, balgt sich mit gleichaltrigen und tendiert zu einem eher

arbeitsscheuen Verhalten. Eines Nachts beobachtet er mit seinem Freund Huckleberry Finn (dem übrigens auch der Nachfolgeband The Adventures of Huckleberry Finn gewidmet wurde) einen Mord, doch dies ist nur ein einziger Punkt im Leben des Jungens. Da wäre noch Becky Thatcher, die Tochter des Richters in die sich Tom verliebt, der Tag, an dem Tom das Privileg verkauft, für ihn des Zaun zu streichen und natürlich -unvergessen- als er zusammen mit Huck Finn und Joe Harper wegläuft, um Pirat auf dem Mississippi zu werden.

Tom Sawyer ist zu Recht ein bedeutendes literarisches Werk. Ich habe es gerne gelesen und jeder der sich für Kinder Klassiker interessiert sollte es lesen. Ich werde auch demnächst The Adventures of Huckleberry Finn lesen. Aber erstmal stehen noch einige Leseexemplare an.

Was gibt’s sonst noch so? Ach ja, ich spiele zur Zeit Plants vs. Zombies. Das Spiel ist einfach genial bekloppt! Wer kommt bitteschön auf so eine Idee? Also

in dem Spiel geht es um… Pflanzen und Zombies. Man selbst spielt das Pflanzen Team, dass den Garten und das Haus vor den Zombies beschützt, damit die Hausbesitzer ihre Gehirne behalten dürfen. Das ist die generelle Story, die hinter dem Spiel steht. Was soll ich

groß sagen? Es ist ein Casual Game, das total rockt. Man muss strategisch die Pflanzen setzen um gegen die verschiedenen Zombiearten zu bestehen, was auch nicht immer so leicht ist. Neben dem Adventure Mode gibt es noch einen Survival Mode und jede Menge freispielbare Mini Games, von denen es einige wirklich in sich haben. 42 Pflanzen und 26 Zombies gibt es insgesamt und es dauert eine Weile, bis man alles freigespielt hat. Und es macht Spaß. Wirklich. Wer’s mir nicht glaubt, soll sich mal die kostenlose Demo ziehen. Mich hat sie süchtig gemacht. Oh, und there is a Zombie on your Lawn.

Wo ich grad von Spielen spreche: Ich habe noch ein neues Spiel für mich entdeckt. Dieses Mal handelt es sich allerdings um ein Brettspiel, das mein Bruder, seine Freundin und ich zusammen gespielt haben: Descent. Dieses Spiel hat Ähnlichkeiten mit einem PnP-RPG oder einer Instanz bei WoW. Einer der

Spieler übernimmt die Rolle des Overlords – also des Bösen -, die anderen Spieler sind die Helden. Wenn die Helden es schaffen, lebend durch den Dungeon zu kommen und den Obermotz zu hauen, haben sie gewonnen. Wenn nicht, ist die Welt dem Untergang geweiht. Was genau macht solchen Spaß an Descent? Ich weiß es nicht, aber ich fand es einfach unglaublich toll. Es ist rollenspielähnlich, es ist strategisch, es ist teamorientiert. Dann stehen da auch noch so coole Figuren auf dem Feld. Bisher haben wir zwar noch nicht so oft gespielt (und ich hab ständig vergessen anzugreifen, wenn ich im Guard war >_<), aber es hat mir richtig Spaß gemacht und ich freue mich jetzt schon auf die nächste Runde, wann auch immer diese sein wird.

So, damit wäre ich auch schon fast fertig. Nur noch eins: Am Pfingstwochenende geht's zum Lagern auf die Ronneburg. Ich freu mich jetzt schon halb kaputt, wenn ich auch nur dran denke. Mehr darüber werdet ihr wohl im nächsten Eintrag erfahren. Ich freu mich auf jeden Fall wie ein Schneekönig.

Ich wünsche euch dann auch mal eine schöne Zeit und tolle Pfingsttage. Ladet nicht jeden zu euch ein, überlegt euch gut, ob ihr wirklich Pirat werden wollt (oder nicht doch lieber Ninja) und unternehmt was gegen die Zombies auf eurem Rasen!

    Before our innocence was lost
    you were always one of those blessed with lucky 7’s,
    and a voice that made me cry.
    It’s a song to say goodbye.

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Ich gebe im Moment wieder zu viel Geld aus. Ja, das sage ich irgendwie immer, aber so ist es halt. Ich habe mir jetzt wieder 2 Sachen für Juni vorbestellt und dann hat auch noch Kuma Geburtstag im Juli. So, und ich komm erstmal zu den Sachen, die ich mir vorbestellt habe: Zu einem Sims 3 – natürlich die Collector’s Box. Schließlich kostet sie nur 10€ mehr als die normale Ausgabe, sieht wesentlich cooler aus und hat jede Menge Extras. Besonders cool finde ich den 2 GB USB-Stick im green Diamond Design. Na ja, im Juni ist es dann soweit. Ich freu mich schon total darauf. Die zweite Vorbestellung für Juni (bei der es allerdings nicht 100% sicher ist, dass sie auch im Juni bei mir eintrudelt) ist Mikuru Asahina im Gekisou/Extravaganza Outfit. Damit hätte ich dann das Trio komplett. Yuki Nagato habe ich ja schon seit einer Weile vorbestellt und Haruhi Suzumiya ist vor ein Paar Tagen bei mir eingetroffen. Und genau das

war auch der Grund, weshalb ich mir Mikuru bestellt habe: Haruhi ist perfekt! Ich habe keine Figur gesehen, die mich auch nur annähernd so sehr begeistert hat. Sie ist zwar nicht so groß, wie andere Figuren, die ich habe (Medusa’s Gaze, Mikuru Punk-Gothic-Version) aber so detailliert und so fein gearbeitet. Die Saiten der Gitarre sind alle einzeln beweglich, die Gitarre an sich ist auch schon ein Meisterwerk, die fast aussieht wie ein Original. Die aufgedruckten Netzstrümpfe sind im Gegensatz zu den Tatoos von Medusa’s Gaze keinen Hauch verpixelt. Haruhis Haare sind auch sehr gut gearbeitet. Ich liebe einzelne Strähnen bei Figuren und Haruhi hat eine Menge davon (nur bei einer kann man den Kleber sehen, aber das ist nicht so schlimm). Dazu kommen noch die Ohrringe und

das Mikrophon… Ich könnte ewig von dieser Figur schwärmen. Sie kam übrigens in einer wundervoll gestalteten Window-Box, auf dem mich gleich die Herstellerfirmen anlächelten: Max Factory und Good Smile Company. Gott, ich liebe Good Smile! Noch ein Wort zur Base: Sie ist nichts besonderes, aber das würde auch nicht passen. Es ist eine einfache, ovale Platte in einem dunklen Metallic-Grau. Die Figur lässt sich sehr leicht darauf feststecken und sitzt dan perfekt (zwei Punkte, die bei Medusa’s Gaze leider nicht ganz so waren…). Ich könnte sagen, Haruhi ist jeden Cent wert. Aber eigentlich ist sie selbst für den Preis, für den ich sie bekommen habe (ca. 70€) GESCHENKT! Selbst wenn sie 30 € mehr kosten würde, wäre der Preis immernoch vollkommen angebracht. Ich liebe diese Figur einfach heiß und innig. Ich kann gar nicht mehr darauf warten, das Trio komplett zu haben. Für mehr Haruhi Bilder guckst du hier. Bouken deshou deshou… ❤

Aber genug dazu. Ich habe noch was zu erzählen, denn ich habe wieder was gelesen. Ich habe es schon einmal erwähnt, als ich es angefangen hatte: Sorry von Zoran Drvenkar. Es handelt sich dabei wie schon erwähnt um einen Thriller… und um einen sehr Guten noch dazu. Zur Story: Kris, Wolf, Frauke und

Tamara sind eigentlich nicht besonders erfolgreich in ihrem Leben und sehen eigentlich keinen wirklichen Weg… geschweige den ein Ziel. Eines Abends kommt Kris, der gerade seinen Job verloren hat, eine Idee, die von den vier Freunden auch recht bald in die Tat umgesetzt wird. Sie gründen die Argentur „Sorry“ und entschuldigen sich nun ihm Namen ihrer Auftraggeber, meistens große Firmen, damit diese ein reines Gewissen haben. Bei einem Auftrag findet Wolf

jedoch nicht die Klientin vor, die er erwartet hatte. In dem Zimmer ist eine tote Frau, die mit Nägeln durch Kopf und Hände an die Wand genagelt ist. Nun soll sein Auftrag -bzw. der Auftrag der Argentur – sein bei der Toten zu entschuldigen. Und der Mörder bist du.
Ich fand Sorry verdammt genial und verflucht krank. Das erste Kapitel ist über dich. Der Leser wird sozusagen direkt angesprochen. Und was Du tust, ist nicht nett. Wie schon gesagt: Du bist der Mörder. Aber dabei können wir es ja nicht beruhen lassen. Gut und Böse ist sowieso nicht so klar wie man es sich wünscht. In der Realität nicht, aber auch in diesem Buch nicht. Ich will nicht viel verraten, aber Sorry ist ein Buch, dass weh tut. Es geht um Schuld, um Freundschaft, um Angst und um Hilflosigkeit. Ich habe es gerne gelesen, weil ich alles Experimentelle, alles Neue mag. Stil ist einfach etwas tolles.

Was gibt es sonst noch bei mir? Hm, ich bin krank und lieg im Bett, bin zur Zeit sowieso irgendwie vollkommen ausgelaugt… Aber ich habe bei WoW endlich meine 51 Pets zusammen! Yay! Neu dazu gekommen ist ein Protodrachenwelpe

(soooo süß) und eben Stinker, das Stinktier. Richtig toll. Außerdem haben Kuma und ich mit einem Experiment begonnen: Er gibt mir jeweils 9 Worte und ich schreibe daraus eine Geschichte. Ursprünglich sollte das eine einmalige Sache sein, aber jetzt haben

wir schon 5 Teile zusammen. Die Geschichte spielt auf einem Raumschiff, die Charaktere sind die zwölfköpfige, etwas sonderbare Crew und irgendwie schaffe ich es trotz Wörtern wie Arbeitsamt, Kissenschlacht und Umgangssprache eine mehr oder weniger sinnvolle Geschichte zusammen zu schneidern. Vielleicht poste ich mal was aus einem Teil der Geschichte, aber heute nicht.

Das war’s dann auch schon von mir. Bleibt gesund, versucht mit euer Schuld klar zukommen und keep rockin‘!


    Schockschwere Not,
    Mein Eheweib ist tot
    Wer flickt mir jetzt die Socken
    Und wer kocht mein Abendbrot?

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Für die weise und vor allem freundliche Überschrift des heutigen Eintrags danke ich Salandria, dem frechten Blutelfenwaisenmädchen, das ich kenne. Süß ist die Kleine ja schon, aber auch ein ganz schöner Besserwisser. Da find ich den Orkjungen Grunz aus Ogrimmar wesentlich süßer, der hat wenigstens Respekt vor den Helden der Horde – also vor mir. Allerdings ist das süßeste Waisenkind leider bei den Allis zu finden: Das goldige Draenaimädchen, deren Name ich nicht kenne.

Ich glaube, man merkt, dass ich die Kinderwoche mag. Ich finde die Idee einfach total niedlich und als Belohnung gibt es auch noch Viecher. Ich hab mir jetzt Flinky, die Schildkröte und Erdnuss, das Elekkbaby geholt. Ich hatte ja irgendwann schonmal erwähnt,

dass ich die beiden haben wollte. Bis zum Stinktier fehlt mir übrigens nur noch ein Pet. Ich werde mich wohl noch eine Weile bei den Sporeggar aufhalten und Nagas hauen um Ruf zu bekommen. Dann kauf ich mir das Viech da. Bei den Mag’har brauch ich auch noch Ruf damit ich mir ein Reittalbuk holen kann. Die sind einfach nur putzig. Dabei bin ich eigentlich schon weiter, beim heulenden Fjord, Nordend. Schöne Gegend da, wenn auch etwas… nun ja… tot.
Aber ich will die Nicht-WoWler unter euch nicht mehr so lange langweilen und habe jetzt nur noch einen Punkt zu diesem Thema: Zabra’Hexx

Ich habe eine neue Actionfigur in meiner Vitrine stehen, dieses Mal handelt es sich um den Troll Priester Zabra’Hexx aus der Serie 2. Er ist genau so groß wie mein Ork und fast genauso cool. Leider ist die Bemalung etwas unsauber, was vor allem an den Ohrringen auffällt und doch ziemlich stört. Serh gut gefallen haben mir die Schrumpfköpfe an seinem Gürtel, auch wenn hier ebenfalls eine sauberere

Bemalung nicht geschadet hätte. Für eine Actionfigur ist Zabra’Hexx sehr cool, kann aber mit Rehgar Earthfury nicht mithalten.

Und seid ihr alle schön in den Mai getanzt? Ich bin zwar weniger getanzt, aber schön war es schon: Walpurgisnacht auf der Ronneburg. Anfangs hat es zwar ganz schön geregnet, aber irgendwann hat sich das dann gegeben. Leider war ziemlich wenig los und es waren kaum Stände da, die wir kannten. Mit wir meine ich natürlich Fussel und mich. Aber mein Beerenweinstand war da und wir haben Leute getroffen, bei denen wir wahrscheinlich irgendwann in nicht allzuferner Zukunft mitlagern werden.

Am nächsten Tag dann war ich mit Fussel und ihrem Freund im Kino. Wir haben uns Crank 2 – High Voltage angesehen.

Wie auch schon bei Crank lässt sich die Handlung innerhalb von einem Satz zusammenfassen: Chev Chelios (Jason Statham)‘ Herz wurde durch ein Künstliches ersetzt, das regelmäßig elektrisch aufgeladen werden muss und er will sein echtes Herz zurück. Klingt bekloppt und ist es auch. Der Film besteht eigentlich fast nur aus Sex und Gewalt. Wenn man das allerdings wegstreicht bleibt nur noch eins: A Fucking Piece of Modern Art. Die ganze Art, wie der Film gedreht und geschnitten ist, die „Special Effects“, alles ist unglaublich experimentell und künsterlich gestaltet. Die Musik ist außerdem sehr cool und Jason Statham ist ein klasse Schauspieler, genauso auch seine Filmpartnerin Amy Smart. Wer schmutzige Non-Stop-Action und sinnlose Gewalt sucht, ist hier richtig.

Zum Thema Gewalt: Ich habe mir ein neues Killerspiel für die Wii gekauft: Red Steel. Eigentlich habe ich es für Kuma gekauft, weil er es haben wollte. Aber solang ich das Spiel hier habe werde ich auch ein bisschen reinschnuppern. Noch bin ich nicht weit genug für ein Fazit, also habt Geduld. Auf mein Texhnolyse-Zwischenfazit müsst ihr übrigens ganz verzichten. Ich habe nur noch 5 Folgen vor mir und dann kann ich euch ein komplettes Fazit zu dem Anime präsentieren, davor lohnt sich jetzt auch kein Zwischenfazit mehr.

So, das war’s für heute. Seid nett zu Kindern und Tieren, verbrennt nicht so viele Hexen und bleibt unter Strom.

    Mach das Radio an
    Und dreh richtig laut auf,
    Wir fahren durch den Sommerregen
    Der Sonne entgegen.

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Da bin ich wieder. Dieses Mal habe ich gleich zwei Bücher im Schlepptau, die ich euch beide vorstellen will. Fangen wir an mit Thud! – zu deutsch Klonk! – von Terry Pratchett. Ja, ich habe es auf englisch gelesen und sogar größten teils verstanden (denke ich). Nein, mein englisch ist eigenlich nicht schlecht, doch Terry Pratchett schreibt doch sehr umgangssprachlich, was es für Nicht-Muttersprachler doch ziemlich kompliziert macht, dass alles zu verstehen. Aber

jetzt erstmal zum Buch: Es handelt sich hierbei wieder um einen Roman der Stadtwache. Und wieder droht ein Krieg auszubrechen, doch dieses Mal aus anderen Gründen. Den schon seit Ewigkeiten sind es Trolle und Zwerge, zwischen denen eine kulturelle Anspannung herrscht. Eine Schlacht steht stellvertretend für alles, was zwischen Zwergen und Trollen vor gefallen ist: Koom Valley. Nun nähert sich der Jahrestag von Koom Valley und es stehen Kämpfe bevor in den Straßen

Ankh-Morporks. Aus den Bergen kommen Zwerge, die noch strikt an den Traditionen festhalten und begeistern die jungen Zwerge für ihre Weltansicht. Nun ist es an Sam Mumm (Sam Vimes) und der Stadtwache, Ordnung zu schaffen und die beiden Parteien dazu zu bringen, die Waffen nieder zulegen. Und Abends, pünktlich um Sechs – und daran ist nicht zu rütteln – liest Mumm seinem Sohn „Wo ist meine Kuh?“ vor. Es gibt Dingen, die man tun muss.
Ich mag Sam Mumm in diesem Buch wiedermal besonders, vor allem wegen seinem Sohn. Ich find es einfach süß, wie er sich um seinen Sohn kümmert. Detritus und Brick (k.A. wie er im Deutschen heißt) find ich auch toll. Generell haben mir die Trolle wegen ihrer Sprache sehr gut gefallen, auch wenn das Lesen echt gewöhnungsbedürftig war. Sally hingegen konnte ich nicht leiden – bin ich jetzt Speziesist? Sei’s drum, ich mag sie nicht. Alles in allem hat mir Thud! gefallen, obwohl es ein sehr ernstes Buch ist, das relativ wenig vom alten Scheibenwelthumor enthält. Bleibt nur noch eins zu sagen:
Him Mr. Shine. Him Diamond.“

Und schnell zu Buch zwei, ich hab noch viel zu erzählen. Es handelt sich um ein Jugendbuch, dessen Leseexemplar ich mir auf der Arbeit geschnappt hab und es innerhalb von 2 Tagen gelesen habe. Das Buch trägt den Namen Tote Mädchen lügen nicht (Thirteen Reasons Why) von Jay Asher, wobei mir wieder mal der englische Titel besser gefällt, allerdings verzeihe ich den Übersetzern weil „Dreizehn Gründe weshalb/warum“ noch bekloppter kläng. Zur Handlung:

Hannah Baker ist tot. Sie hat Tabletten genommen, vollkommen überraschend und keiner wußte warum sie ihr leben beenden wollte. Doch nicht lang nach ihrem Tod erhält Clay einen Schuhkarton mit 7 Kasetten. Als er die erste Kasette einlegt, hört er die Stimme von Hannah, die verkündet, dass die Kasetten dreizehn Gründe enthalten, weshalb sie sich umgebracht hat und dreizehn Personen sind daran schuld. An diese dreizehn Personen sollen die Kasetten weiter

geschickt werden. Clay kann es nicht fassen: Er war in Hannah verliebt, aber leider hatten sie nie die Gelegenheit sich näher kennenzulernen. Was hat er mit ihrem Tod zu tun? Und was sind die anderen 12 Gründe? Es beginnt eine Odyssee durch die Nacht, durch die Stadt und durch Hannahs Leben, das von einer Lawine von Ereignissen hinfortgeschwemmt wurde.
Tote Mädchen lügen nicht ist ein absolutes Gänsehautbuch in das man sofort eintauchen kann. Es geht um ein altes Thema: Die destruktive Kraft von Gerüchten, wie eins zum anderen kommt und das man sich um die Menschen in seiner Umgebung kümmern muss. Aber die Art wie das Buch geschrieben ist, reißt mit und lässt einen alles um sich herum vergessen. Es ist einfach ein wundervolles Buch, dass ich jedem nur empfehlen kann… JEDEM!

Weiter im Text: Die Fistco-Bestellung ist da! Sowohl Kuma als auch ich sind nun stolze Besitzer einer Limitierten Chun Li Figur von Miyazawa. Und sie sind super schön. Wie schon erwähnt gehört mir die die Pinke Version, deshalb schreibe ich auch nur über diese: Das Kleid ist sehr schön metallic-rosa mit gold Verzierung, die Haardinger (keine Ahnung, wie man das nennt) und der Gürtel sind perlmutt. Chun Lis Blick ist einfach un-glaub-lich niedlich, so irgendwie trotzig-schmollend. Alles in allem ist die Figur richtig gut gearbeitet und ich habe nur etwas zu meckern, wenn ich sie mir von unten angucke, aber das soll man ja eh nicht machen. Außerdem gab es eine tolle Base dazu: Eine schlichte, schwarze Scheibe als optionaler

Untergrund für die Figur. Einfach wunderbar und total süß. Die Blaue Version steht der rosanen allerdings scheinbar in nichts nach, nur dass Gürtel und Haardinger nicht perlmutt, sondern einfach weiß sind.

Bei WoW renne ich übrigens immernoch in den Zangarmarschen rum. Eigentlich gefällt mir die Gegend nicht so gut, mit dem ganzen blau und Pilzzeug und so. Aber Zabra’jin ist eine echt coole Stadt (siehe Bild). Ich mag Trollstädte generell gerne und find den ganzen Voodookram

bei denen immer sehr cool. Und ich mag die Sporeggar. Süße Kerlchen. Ich habe jetzt auch mein Viechzeug gefangen. Mein Wurm trägt den Namen Egon und ist Tank. Er macht absolut keinen Schaden, aber ihn bekommt auch nix so schnell kaputt. Meine lilaleuchtende Wespe haben ich Tînkerbell genannt, benannt nach Tinkerbell, der Fee aus Peter Pan, nicht dem Chihuahua von der Hilton. Das ^ über dem i habe ich, weil es anders nicht ging. Tînk macht Dämätsch (Damage). Nehmt euch in Acht vor the mighty purple killerfirefly!

Okay, das war’s dann auch schon. Muss mich jetzt mal aufmachen, weil gleich geht’s mit Fussel auf die Ronneburg. Bis dann: Bleibt friedlich, seid nett, schlagt euch nicht zu viel und stellt euch gut mit Sporlingen.

    futari de iyou
    hanareteshimawanu you ni
    nukeru you na aozora de chiizu piza tabeyou

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Baum, Minna-san! Meine Güte, seit dem letzte Eintrag bin ich wieder total musikversessen. Vor allem die Sachen von hAngry & Angry, sowie Mr. Moonlight ~ Ai no Big Band ~ lassen mich nicht mehr los. Seht euch das Mr. Moonlight video ruhig mal an. Sehr swingig das ganze und Yossie ist „der junge Mann“ im weißen / gelben Anzug – außerdem singt sie die Leadvocals. Aber ich höre auch sonst wieder jede Menge Musik. The Times They Are A-Changin‘ von Bob Dylan und All Along The Watchtower von Jimi Hendrix haben es

mir seit Watchmen angetan und laufen jetzt bei mir auch hoch und runter. Des weiteren lausche ich auch noch vielen verschiedenen Versionen von Bella Ciao. Vor allem die japanische Ska-Version von Doberman und die Version von Hannes Wader sind richtig genial. Ich mag das Lied gerne, aber möchte noch hinzu fügen, dass bei mir keine politische Meinung dahinter steht. Politik hat in meinem Blog sowieso nichts verloren.

So und nun geht es zur Auswertung von Yuu choose the Anime:

Platz 1: Texhnolyze (テクノライズ)
Platz 2: Burst Angel (Bakuretsu Tenshi / 爆裂天使 )
Platz 3: Hayate the Combat Butler (Hayate no Gotoku! / ハヤテのごとく)

Was habt ihr denn alle gegen meinen Hayate? Das finde ich echt nicht okay von euch. Aber ich bin ja auch selbst dran schuld, ich muss die Umfragen ja nicht machen und außerdem freue ich mich, wenn möglichst viele Leute abstimmen. Noch kann ich nichts über Texhnolyze sagen, weil ich bisher noch nicht dazu gekommen bin, mehr als die ersten fünf Folgen zu sehen. Na ja, die Story wird

etwas deutlicher und gesprochen wird auch mehr. Zum Glück hält die Atmosphäre und vor allem der Zeichenstil bisher das, was er in der ersten Episode versprochen hat. Ichise kann einem wirklich Leid tun, in dem Zustand, in dem er sich zur Zeit befindet, und Ran ist immer noch vollkommen undurchsichtig. Ich hoffe, Texhnolyze wird bei mir nicht das gleiche Gefühl hinterlassen, wie die beiden anderen Animes, bei denen Yoshitoshi ABe als Charakterdesigner gearbeitet hat. „Toller Anime, wunderbares Design… aber irgendwie habe ich das Gefühl etwas ganz grundlegendes nicht erfasst zu haben.“ Ich hatte dieses Gefühl sowohl bei Haibane Renmei als auch bei NieA_7 (Wobei mir Haibane Renmei besser gefallen hat). Na ja, ich lasse mich überraschen.

Ansonst bin ich wieder fleißig am WoW zocken. Otoria gurkt zur Zeit auf der Höllenfeuerhalbinsel rum und ist fröhlich am aufleveln, was da ja recht flott geht. Inzwischen habe ich auch schon 44 Non-Combat-Pets zusammen. Mit 50 gibt’s ja endlich das Stinktier. Ich habe sogar das weiße Kätzchen, das ja für Hordlinge echt schwer zu bekommen ist (und wenn doch, dann nur für viel Geld). Und Anfang Mai ist dann ja wieder die Kinderwoche, in der man ein Waisenkind durch die Gegend schleppt, um ihm ein paar Wünsche zu erfüllen. Und als Belohnung gibt’s es dann ein Pet. Ich will dieses Jahr Flinky, die Schildkröte im Waisenhaus in Orgrimmar holen und Erdnuss, den Babyelekk in Shattrath. Und ich werde demnächst mein viertes Pet zähmen: Einen Wurm. Wahrscheinlich einen weißen, weil die einfach am coolsten aussehen. Als fünftes Pet hole ich mir dann irgendwann eine Wespe (wahrscheinlich in lila – die Augen rocken), um meine Insekten/Krabbelviecher-Sammlung zu vervollständigen.

Außerdem habe ich mal wieder eine Fistco-Bestellung losgeschickt: Chun Li aus der Street Fighter Serie. Einmal in blau für Kuma und einmal in Pink für mich. Außerdem soll diesen Monat ja noch die Medusa’s Gaze Figur ausgeliefert werden… Ich bin gespannt

(und gebe wieder mal zu viel Geld dafür aus). Bald muss ich dann auch wieder zu Ikea und mir eine zweite Vitrine kaufen. Ab September verspricht Fistco dieses Prachtstück für 114 €. Na ja, ich werde zumindest den Vorbestellerrabatt bekommen, ob sich das mit dem Stammkundenrabatt summiert weiß ich nicht. Bleibt nur eins: Abwarten.

Na ja, ich werde dann mal weiter Texhnolyze ansehen und dabei guten Tee trinken. Animes und guter Tee passen sowieso super zusammen.
Und nie vergessen: Seid lieb zu kleinen Kindern, achtet auf Sonderangebote (vor allem, ob ihr sie wirklich braucht) und singt mal wieder.

    If there is anything you want, anything at all, come to me.
    I’ll be your Guardian Angel.

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