Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for the ‘Retro’ Category

Und dieses Mal geht es, wie ich ja schon sagte um Games. Ich habe mir fünf ausgesucht, die ich euch dieses Mal lang und breit vorstellen will. Anfangen will ich mit dem Spiel, das Kuma und ich zusammen durchgespielt haben: Goof Troop für das SNES. Wie man am Namen (vielleicht) erkennt ist Goof Troop das Goofie Spiel und es gehört zu dem Goofie Film bzw. zur Serie Goofie und Max,

die ja im Original auch Goof Troop heißt. Das faszinierendste haben Kuma und ich jedoch erst erfahren, als wir das Spiel beendet hatten und die Credits vor unseren Augen liefen: Goof Troop ist ein Shinji Mikami Spiel! Yay! Aber jetzt erstmal zum Spiel an sich. Am besten sollte man Goof Troop zu zweit spielen, weil es nun mal als Coop-Spiel gedacht ist. Einer übernimmt dabei die Rolle von Goofie (bei uns

war das Kuma) und der andere spielt seinen Sohn Max (da bleibt ja niemand mehr außer der Yuupan). Es handelt sich im großen und ganzen um eine Knöpfe-Drück-Und-Steine-Schieb-Spiel. Und es macht richtig Spaß, wenn man sich zu zweit dran setzt. Allerdings ist das Spiel auch sehr, sehr schnell vorbei und Kuma und ich konnten es kaum glauben, dass das Spiel schon rum war.

Ein Spiel, dass definitiv nicht so schnell rumgeht ist dagegen Wii Music. Vielleicht hat der ein oder andere von euch schon von diesem „Spiel“ gehört und fragt sich – zu Recht – warum ich mir sowas antue. Aber es gibt einen Grund. Es lag da halt so rum und wir konnten Stallone am Klavier „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ spielen sehen. Was es damit auf sich hat, erkläre ich euch sofort. Bei Wii Music kann man quasi alles machen… aber eben nichts richtig. In dem man wie bekloppt mit Wiimote und Nunchuk rumfuchtelt, haut das

ausgewählte Mii in die Saiten, auf die Tasten oder trötet sich die Seele aus dem Leib. Das Schöne daran ist: Man kann nichts falsch machen. Egal, ob man mit seinem ganzen Herzblut versucht eine rockige Variante der Ode an die Freude zu spielen oder ob man eine sehr eigenwillige Version vom Flohwalzer mit Saxophon und Geige daherfuchtelt, das am Ende so klingt als würde man einen nierenkranken Esel langsam mit einer Banane zu Tode prügeln… Die

Bewertung darf man nämlich selbst übernehmen. Und wenn man beschließt, dass etwas, das eigentlich einer akkustischen Vergewaltigung gleich kommt 100 Punkte verdient… dann bitte sehr. Aber trotz allem – oder gerade deshalb kann man mit Wii Music ziemlich viel Spaß haben. Und zwar dadurch, dass man nämlich die besten Miis erstellen kann und diese dann in einer Band spielen lässt. Bei Miicharacters.com gibt es eine riesige Auswahl an Miis zum Nachbauen. Und was gibt es cooleres, als eine Band, in der Michael Jackson (R.I.P., Jacko), Arnold Schwarzenegger, Sylvester Stallone und Chuck Norris zusammen Yankee Doodle spielen? Okay, da gibt es einiges, aber cool ist es trotzdem. Man muss sich Wii Music definitiv nicht kaufen… aber wenn’s grad so rum liegt, kann man es gerne mal antesten.

Bleiben wir bei der Wii, auch wenn sich das jetzige Spiel in keinster Weise mit Wii Music vergleichen lässt. Ich spreche von keinem geringeren Spiel als MadWorld. Style and Violence – brought to you by Platinum Games. Ja,

MadWorld hat mich begeistert, grafisch wie spielerisch. Trotzdem habe ich das Spiel noch nicht durch gespielt, sondern befinde mich so etwa bei der Hälfte. Aber vielleicht sollte ich einfach mal für alle, die gar keine Vorstellung von MadWorld haben. Die Story ist (oberflächlich) erst einmal schnell erzählt: Jack Cayman ist ein Teilnehmer des „Spieles“ DeathWatch, bei dem es hauptsächlich um drei Dinge geht: Geld, (möglichst blutig & stylish) Töten und Überleben. Doch

Jack ist anders, als die anderen Teilnehmer, denn er hat eine Mission, die sich erst im Laufe des Spiels offenbart. Aber es ist nicht die Story, die das Spiel zu dem macht, was es ist, sondern die unglaublich fantastische Grafik. Das Spiel ist fast komplett schwarz-weiß, nur Soundeffekte (im Comic-Stil) sind zum Teil Gelb und natürlich ist das Blut rot. Oft wird der Stil mit Frank Millers Sin City Comics verglichen. Und so kämpft sich Jack mit seiner am Arm befestigten Kettensäge

durch schwarz-weiße Gegner-Horden um ein bisschen Farbe in die Welt zu bringen. Klingt doch nett. Gesteuert wird mir Wiimote und Nunchuk, wobei man schon auf Dauer müde Handgelenke bekommen kann. Um die Level bis zu den bestehen braucht man nämlich eine bestimmte Anzahl von Punkten, die man durch kreatives Töten bekommt. Ein Beispiel? Okay: Zuerst sorgt man mit einem Autoreifen dafür, dass der Gegener hilflos wird, dann greift man sich ein

Straßenschild und steckt es dem Gegener in den Kopf. Und zu guter letzt wird er dann wiederholt an einen „Rosebush“ – eine mit Dornen versehene Wand – gepinnt, bis er absolut tot ist. Das ist die MadWorld Standart-Kombo. Dann gibt es noch die Bloodbath Challenges – zeitlichbegrenzte Minispiele, wie zum Beispiel Man Darts in dem es darum geht, Gegner mit einem Baseballschläger gegen eine Dartscheibe zu schlagen. Aber das soll erst einmal zum Thema MadWorld reichen, denn ich habe noch zwei weitere Spiele, die ebenfalls länger Beschreibungen verdienen.

Bleiben wir bei schwarzem Humor – obwohl dieses Thema in beiden folgenden Spielen eine wichtige Rolle spielt. Aber zu erst möchte ich über Stubbs the Zombie schreiben. Stubbs the Zombie (oder Stubbs the Zombie in Rebel Without a Pulse, was der vollständige Titel ist) ist ein XBoX-Spiel von 2005, hat also schon ein Paar Jährchen auf dem Rücken. Leider haben Kuma und ich das Spiel auch noch nicht durch gespielt (wir haben es größten Teils im Coop gespielt). Aber zu erstmal zur Story. Edward “Stubbs” Stubblefield ist tot, na ja, untot. Er wurde

1933 erschossen, doch jetzt ist er wieder zurück und zwar als Zombie in der „retrofuturistischen“ Stadt Punchbowl. Was in Stubbs vorgeht, lässt sich nicht leicht erkennen und viele seiner Taten sind wohl auch eher unbeabsichtigt. Doch seine Hauptintention sind vor allem zwei Dinge: Die schöne Maggie Monday, in die sich Stubbs auf den ersten Blick verliebt hat (fragt nicht…) und natürlich Gehirne… Braiiins… In dem Stubbs die Gehirne der Menschen frisst, füllt er nicht nur seine Energie und Spezial Attacken auf, sondern lässt die Menschen auch zu Zombies werden, die sich ihm daraufhin anschließen. Stubbs the Zombie räumt auf mit Vorurteilen gegenüber Untoten. Nur weil Stubbs Gehirne frisst, ist er noch lange nicht böse. Der Humor ist tiefschwarz, aber was erwartet man sonst von einem

Spiel, das mit dem Slogan „Be the Zombie“ wirbt? Die Steuerung ist gut, die Level groß und vielleicht eine Spur zu unübersichtlich, denn Kuma und ich haben uns oft gefragt „Ja, und wohin jetzt?“. Die Musik ist wunderbar und alles in allem hatte ich viel Spaß mit dem sehr abgefahrenen Spiel, auch wenn es leider zu Weilen etwas an Innovation mangelt und doch etwas mehr Abwechslung vertragen könnte.

Aber kommen wir zum letzten Spiel, dass auch gleichzeitig das Spiel ist, an dem ich am längsten saß und bei dem ich auch am weitesten bin, wenn leider auch nicht ganz durch (es ist echt zum Mäusemelken!): Overlord – Raising Hell für die PS3. Es gibt das Spiel auch für PC (Grunspiel und Erweiterung) und XBoX

360, dann gibt es inzwischen auch schon einen zweiten Teil und ein Prequel für die Wii. Aber ignorieren wir das erstmal und konzentrieren uns auf das Spiel, das ich kenne. Overlord ist ein klasse Fantasy-Rollenspiel in dem man die Rolle des finsteren Overlords schlüpft. Ziel des Spiels ist es sein Reich

des Grauens weiter auszubauen, nachdem diese schrecklichen Helden alles zerstört haben. Doch alleine kann man die Welt nicht unterwerfen, man braucht dazu – wohl oder übel – Schergen. Die Schergen in Overlord sind unterwürfige, nicht besonders helle, aber kämpferische Wesen, die das Leben ihres Meisters mit allen erdenklichen Mittel erleichtern wollen. Und wenn sie dafür in den Tod rennen… na ja, dann tun sie das halt. Man steuert zwar im Spiel den Overlord, doch zum Kämpfen, Räder drehen, Fässer zerschlagen benutzt man die Schergen, die man mit R2 ausschwärmen lassen kann. Es gibt vier verschiedene

Arten von Schergen: Braune (Kämpfer), Rote (feuerresistente Fernkämpfer), Grüne (giftresistente Assassinen) und Blaue (Heiler, die schwimmen können). Zum Beginn hat man nur die braunen Schergen, die anderen bekommt man erst im Laufe des Spiels. Schergen können an Schergen-portalen

beschworen werden, doch dazu braucht man Energie, die auch jeweils in den vier Farben zu finden ist und unbedingt gesammelt werden sollte. Der Humor ist ziemlich cool und ziemlich britisch. Die Steuerung eigentlich gut, obwohl es eine Stelle gibt, bei der man die Schergen genau steuern muss, was in einer Katasrophe endet. Ich liebe Overlord, ich liebe Gnarl und habe wirklich, wirklich viel Zeit mit diesem spiel verbracht. Ich werde es auf jeden, jeden Fall weiter spielen, wenn ich wieder bei Kuma bin. Overlord rockt und ich könnte noch soviel darüber schreiben, aber das würde den Rahmen sprengen.

Bevor der Eintrag zu Ende ist, kurz noch zu weiteren Spielen, die ich (an) gespielt habe: Da waren Oneechanbara für Wii und 360, wieder mal im Coop. Ich habe Kuma Terranigma gezeigt, weil er es noch nicht kannte. Zusammen haben wir noch Tetris Attack für SNES gespielt (und ich habe fast immer gewonnen).

Na ja, ich hör dann mal auf, der Eintrag ist lang genug. Über die Berufsschule, in der ich jetzt schon seit einer Woche bin, erzähle ich später. Unternehmt was mit Freunden und Familie, seid musikalisch, erfinderisch, tolerant und setzt euch durch, wenn es sein muss.

    Call my baby lollipop
    Tell you why
    Her kiss is sweeter than an apple pie

Read Full Post »

Da bin ich wieder. Heute fange ich einfach mal mit der gestern versprochenen Buchvorstellung an. Es handelt sich um Die Weite des Himmels (Heaven’s Web Is Wide), den fünften Band der „Clan der Otori“ Reihe von Lian Hearn. Es

handelt sich hierbei allerdings nicht um eine Fortsetzung sondern um ein Prequel, in dem Otori Shigeru die Hauptrolle spielt. Wer die Reihe kennt, erinnert sich an ihn. Das Buch berichtet von seiner Kindheit, seiner Jugend, der großen Schlacht von Yaegahara und wie Shigeru letzten Endes Takeos Leben rettete. Aber für die, die noch keines der Otori-Bücher kennen, sollte ich wohl genauer werden:

In einer Zeit der Intrigen und losen Bündnisse in den drei Ländern, wird dem Führer des Otori-Clans, Otori Shigemori ein Sohn geboren, der den Namen Shigeru tragen sollte. Die Geburt des Clanerben ist ein Dorn im Augen von Shigemoris Brüdern, die sich schon als seine Nachfolger gesehen haben. Schon von Geburt an wird Shigeru auf seine Rolle als Clanführer vorbereitet und kommt so früh in Berührung mit der Welt der Politik, in der er bald merkt, dass nicht jeder aufrichtige und edle Idealen folgt. Dem jungen Clanerben stehen viele Hindernisse im Weg, die er zu überwinden hat. Sein Leben wird geprägt werden durch Schwierigkeiten und Verluste und doch wird seine Tapferkeit und sein Herz ihm stets erhalten bleiben.

Ich finde es ziemlich schwer dieses Buch zu erklären ohne zu spoilern. Aber Shigeru war schon in Das Schwert in der Stille mein Lieblingscharakter, deshalb habe ich mich auf die Vorgeschichte schon seit einer Weile gefreut. Akane mochte ich gerne,

Shizuka mochte ich ebenfalls schon seit Teil 1 und Kiyoshige ist auch sehr cool. Zum Glück hat Lian Hearn die Verborgenen nicht wieder so übermäßig oft eingesetzt wie in Der Ruf des Reihers, wo mich das doch ziemlich genervt hat. Für den Fall, dass man’s noch nicht gemerkt hat, sag ich es jetzt ganz direkt: Mir hat Die Weite des Himmels richtig gut gefallen und nach dem Teil 4 so’n absoluter Reinfall war, hat mich das Buch extrem positiv überrascht.

So und nun wieder zu meinen Games. Dieses Mal ist ein bisschen was älteres. Das erste Spiel das ich heute vorstellen möchte ist Dewy’s Adventure für die Wii. Ich hatte das Spiel vor zwei Jahren auf der GC mal angespielt und fand es sehr goldig. Man merkt recht bald, dass es vom gleichen Erfinder wie Eledees ist. Erstens an der gleichen miesen Englisch-Synchro, zweitens an der bekloppten Story mit den zuckerwatte Bildern und drittens daran, dass es zwar ein Kinderspiel ist, aber ich einfach zu doof dafür bin. Das war damals schon bei

Eledees so und es scheint bei Dewy nicht anders zu sein. Aber erstmal zum Spiel an sich. Man spielt den legendären Helden Dewy… einen Wassertropfen. Im Stil von Kororinpa bewegt man mit der Wii-mote durch Kippen den Boden, über den Dewy dann durch die Levels schlittert. Was mir besonders gut gefallen hat ist die Tatsache, dass man mit dem Steuerkreuz die Außentemperatur und damit Dewys Aggregatzustand ändern kann. So kann der kleine Wassertropfen in der

Eis-Form stärkere Angriffe ausführen oder in der Gas-Form schweben und Blitze schießen. Das ganze ist ziemlich goldig und für Leute die nicht so unruhig sind wie ich vielleicht sogar schaffbar. Aber mir geht es tierisch auf den Keks, wenn Dewy sich wieder einmal fröhlich grinsend in einen Abgrund stürzt, weil ich die Entfernung nicht richtig erkannt habe / die Wii-mote zu viel gekippt habe / den Aggregarzustand zu spät gewechselt habe. Falls irgendwer da draußen das Spiel weiter als bis Level 3 gespielt hat, mag er sich bitte melden und mich auslachen, denn ich bin einfach zu doof für Dewy.
Okay, schnell weiter, zum nächsten Spiel, bei dem ich mir dachte „OMG, das schaff ich nie! Was für’ne Steuerung! Aaaah, warum? Neeeein, nicht im Kreis laufen! Aber… Aber… ich hab doch grade ausgelenkt!!“ Kuma wird es erkannt haben, weil er die meisten dieser Bemerkungen gehört hat, während ich gespielt habe, für die anderen sage ich es jetzt: Ich habe mit dem Resident Evil Remake auf dem Gamecube angefangen. Ja, endlich hat sich Yuupan an DAS Zombie- und Survival-Horror-Game überhaupt gewagt. Und es gefällt mir trotz

der Steuerung, mit der ich vor allem am Anfang, aber auch jetzt noch, ziemlich zu kämpfen habe. Ich habe einige Erkenntnisse zusammengetragen:
1. Jill Valentine ist nicht Frank West
2. Ja, man hat zu wenig Platz in den Taschen und nie genug Farbbänder.
3. Shinji Mikami sitzt auch im Yuupan-Olymp.
4. Der Cube hat extrem geniale Grafik!
So die Story von Resi muss ich wohl auch mal kurz erwähnen, wa? Es geht um Zombies. Und wie immer bei Zombies gibt es ein Paar Leute, die drei Ziele haben, die schwer zu vereinbaren sind: 1. Zombies töten, 2. gucken wo die Zombies herkommen und 3. überleben. In Resi 1

hat man die Wahl zwischen Jill Valentine oder Chris Redfield. Ich spiele wie erwähnt Jill, weil sie wie ich eine Frau ist und weil ich ihr Outfit sexy finde (ich liebe Barette). Mir macht das Spiel bisher echt Spaß und ich kann verstehen, warum die Serie so erfolgreich ist. Das ganze ist wirklich super atmosphärisch und durch die wenigen Speichermöglichkeiten wird man gezwungen vorsichtig zu sein. Ich werde es auf jeden Fall durchspielen… und dann auch die Nachfolger.
Aber nun zum letzten Game für heute. Konsole: PS2. Regisseur: Gōichi Suda (a.k.a. Suda51). Produzent: Shinji Mikami. Musik: Masafumi Takada. Entwickler: Grasshopper Manufacture, Inc. Titel: killer7. Mit diesen wenigen Daten lässt sich sagen: Das Spiel hat alles, was ein Meisterwerk braucht. Das Spiel ist außerdem extrem stylisch. Die Steuerung ist vollkommen experimentell,

genau wie der Grafikstil und die Handlung. Ich hab nicht lang gespielt und muss sagen, dass das Ganze mich zu Beginn schon ziemlich verwirrt hat. (Ein sprechender Kopf in der Waschmachine? WTF?) Aber je länger man spielt, desto mehr bekommt man

ein Gefühl dafür. Ich freu mich schon, das Ganze weiter zuzocken und vielleicht noch ein bisschen mehr zu verstehen. Nach dem ersten Anspielen gefällt es mir sehr gut und ich glaube nicht, dass sich das noch ändern wird.

So, was gibt’s sonst noch so? Morgen ist Valentinstag. Das heißt Erstverkaufstag von Bis(s) zum Ende der Nacht von Stephenie Meyer. Wie schon mal erwähnt, habe ich noch keinen teil davon gelesen, aber ich freue mich schon auf den Run auf die Bücher… Insgesamt 77 Vormerkungen haben wir. Und 18 Vormerkungen für Bis(s) zur Mittagsstunde im Taschenbuch. Außerdem habe ich grade in der Bahn eine ehemalige Klassenkameradin getroffen. Ich hatte mit ihr nie wirklich viel zu tun, aber es gab auch Leute, mit denen ich weniger zu tun hatte. Wir haben uns ein bisschen unterhalten und versucht uns an unsere Lehrer und Klassenfahrten zu erinnern. Krass, wie schnell man sowas vergessen kann. Erinnert ihr euch noch an das, was von 3-6 Jahren passiert ist? Oder mit welchen Lehrern ihr in welcher Klasse wo auf Klassenfahrt war? Ich nicht.

Aber das war’s dann auch schon von mir. Bleibt denen treu, die es verdienen, vergesst nie, was ein Wassertropfen bewirken kann, geht sparsam um, mit dem was ihr habt und hört auf die Stimmen in eurem Kopf (außer sie sagen: Kill it. KILL IT!).

Read Full Post »

Hoi, Hoi! Fangen wir wieder mit dem üblichen an: Mein Zimmer. Ganz fertig ist es immer noch nich, aber zumindest so gut wie. Ich denke/hoffe, dass im nächsten Eintrag dann die Fotos zu sehen sein werden. Mir gefällt mein „neues“ Zimmer, nur die Glasvitrine ist noch ziemlich leer. Na ja, das wird sich hoffentlich bald ändern, schließlich gibt’s genug Figuren, die ich mir noch kaufen will. Außerdem brauche ich neue Poster, weil die meisten meiner alten nicht mehr passen.
Aber genug hierzu. Jetzt geht’s ins Kino. Um genau zu sein war ich schon im Kino, zusammen mit Fussel, einem ihrer Arbeitskollegen und einmal war noch jemand dabei. Ja, wir waren gleich öfters da. Um genau zu sein haben wir fast das ganze Wochenende im Kinopolis verbracht… na ja, vielleicht auch nicht ganz, aber zumindest waren wir jeden Tag einmal da. Freitagabend ging’s in Wall-E, Samstag dann in Burn after Reading und am Sonntag gab’s den Krabat.

Wall-E:
Wall-E ist die Geschichte eines gleichnamigen Roboters, der 700 Jahre,

nachdem die Menschen die völlig verdreckte Erde verlassen haben, dort aufräumen soll um das Leben wieder möglich zu machen. Eines Tages kommt Forschungssonde Eve auf die Erde. Der einsame Wall-E verliebt sich unsterblich in die geheimnisvolle Schöne und folgt ihr sogar in den Weltraum, als Eve wieder „nach Hause“ geholt wird. Das ganze ist eine total niedliche Liebesgeschichte mit sympathischen/goldigen Charakteren (vor allem Wall-E, die Kakerlake und Mo), die mal zum Lachen und mal zum Weinen ist. Alles in allem ist es einfach ein wundervoller Film, den ich mir sofort auf DVD kaufen werde und auch jeder Zeit ein zweites Mal im Kino sehen würde… oder dann auch ein drittes mal…

Burn After Reading:
Nun wird’s kompliziert, denn Burn after reading zu erklären ist eine Sache für sich. Aber für alle, denen „verdrehte, aber geniale Komödie“ nicht reicht, versuch ich’s trotzdem. Osbourne Cox (John Malkovich), frischentlassener CIA-Agent, will seine Memoiren niederschreiben. Linda Litzke (Frances McDormand), frustrierte angestellte in einem Fitnessstudio, will sich vier Schönheits-OPs

unterziehen, hat aber kein Geld. Chad Feldheimer (Brad Pitt), Arbeitskollege und Kumpel von Linda, findet eine mysteriöse CD mit „Zahlen, Daten und Scheiß“. Harry Pfarrer (George Clooney), ehemaliger Sicherheits… mensch…, hat Affären über Affären und irgendwie haben die Russen auch noch was damit zu tun. Klingt komisch, is aber so. Mehr kann ich über die Handlung nicht sagen, weil es einfach nichts mehr zu sagen gibt, ohne was zu verraten. Aber soviel kann ich noch

sagen: Ich hab soviel gelacht, wie lang nicht mehr. Die Coen-Brüder haben einfach wieder einen super Film zusammengebastelt, dessen Verlauf vielleicht nicht ganz nachzuvollziehen ist, aber der trotzallem einfach zum piepen ist.

Krabat:
Der dritte Film in folge, war der einzige, an dem die Geschmäcker ziemlich auseinander gingen. Während mir der Film ziemlich gut gefallen hat, teilen die anderen diese Meinung nicht. Vielleicht liegt es daran, das ich die einzige bin, die das Buch gelesen hat. Vielleicht auch nicht. Die Handlung von Krabat habe ich ja schon erzählt, als ich das Buch gelesen hatte, kann es mir also an dieser Stelle schenken. Mir hat Daniel Brühl als Tonda sehr gut gefallen, der Mann ist einfach toll. Aber auch Lyschko, gespielt von Robert Stadlober, hat mir sehr gut

gefallen, jetzt so rein optisch. Ich könnte jetzt eine längere Liste aufstellen, von Dingen, die mir nicht gefallen haben, aber da würde ich zuviel spoilern, also lasse ich es. Vor allem die ganze Aufmachung des Films, Kulissen, Kostüme etc. fande ich sehr gelungen,

auch wenn ich mich Zeitweise fragte: „Musste das jetzt sein?“

Aber jetzt mal zu was aktuellerem: Heute war ich auf der Buchmesse in Frankfurt. Da ich jetzt ja in der Buchhandelsbranche bin, durfte ich schon während der Fachbesuchertage auf die Messe. Und was hat’s mir gebracht? Na ja, Ich hab einen total tollen Lucky Star Radiergummi, jede Menge Prospekte, ein Paar Postkarten und einige weise Erkenntnisse. Zum Beispiel ist die Buchmesse an den Fachbesuchertagen wirklich leerer als am Wochenende und man bekommt die Möglichkeit sich alles anzugucken.

Ich muss mich etwas kürzer fassen, es gibt nämlich noch viel zu berichten. Zum Beispiel vom Angry Video Game Nerd (kurz: AVGN). Kennt den wer von euch? Der AVGN ist eine Erfindung von James Rolfe, der in der Serie auch den Titelgebenden Charakter – den Nerd – spielt. Was ist das ganze eigentlich?

Der AVGN testet alte – also richtig alte – Videospiele. Und diese Games sind nicht nur prähistorisch, sondern auch noch schlecht. Das Ganze ist sehr witzig und vor allem richtig genial. Außerdem gibt es bei youtube eine schöne Version vom Titellied, die in Deutschland hergestellt wurde und es sogar auf die AVGN-DVD geschafft hat. Wenn ihr einen kurzen Einblick in die Werke von James Rolfe haben wollt, hier sind vier Trailer.

So, nächstes Mal gibt’s dann die Buchrezension zu Die schwarze Armee – Das Reich der Träume. Gelesen habe ich es schon, bin nur grade einfach zu faul was darüber zu schreiben. Für heute war’s das erst mal. Bleibt fluffig, guckt euch die goldenen Blätter an und wartet nicht, bis die Sachen die ihr euch kaufen wollt ausverkauft sind! Have a nice time, F*ckers! xxYuupanxx

Read Full Post »