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Archive for the ‘Medieval’ Category

Soooo, endlich bin ich wieder da, zurück von 9 Wochen super, super toller Berufsschule. In den letzten Wochen bin ich beim besten Willen nicht zum Schreiben gekommen und eigentlich hätte ich jetzt genug Stoff für mindestens drei Monate. Wahrscheinlich werde ich das aber trotzdem nicht tun, weil es mir sonst einfach zu stressig wird das dann noch mit aktuellem zu verbinden.

Doch jetzt von Vorne. Wie ihr ja alle wisst war ich die letzten neun Wochen auf der Berufsschule in Frankfurt, Seckbach. Neun Wochen auf engstem Raum mit jede Menge anderen Leute und vielen, vielen Bücher. Obwohl… soviel zum Lesen bin ich gar nicht gekommen. Schuld daran sind Kecs, Noa und Cheri – und das Lernen zum Teil auch. Aber erst zu erstgenanntem: Kecs, Noa und Cheri

sind drei Leute, die ich auf der Schule kennen gelernt habe und mit denen ich viel unternommen habe. Wir waren zusammen (mit noch einer zusätzlichen Person) auf dem Schandmaul-Konzert am 19.9. in Hanau und es war wirklich klasse. Ich hatte mir kurz zuvor die Anderswelt CD gekauft um mich auf das Konzert vorzubereiten und es hat sich wirklich gelohnt. Dann waren wir noch das ein oder andere Mal (meistens mit der Mitbewohnerin von Kecs und Cheri) in der City von Frankurt. Noa, Kecs, Noas Freund und ich waren dann noch zusammen im Theater und haben uns die Dramatische Bühne mit dem Stück Barbarella – Verwirrt im Weltall angesehen und uns zum Teil kringelig gelacht („Wir sind die freie Revolutionsfreiheitsbefreiungsfront zur Befreiung aller

Lebewesen„) Ich kann das Stück nur jedem empfehlen.
Außerdem haben wir vier zusammen ein bissl Vampire – The Masquerade gespielt. Es war richtig cool, vor allem da Cheri gar nicht so weit weg wohnt und wir (zusammen mit Fussel und vielleicht noch jemandem) wahrscheinlich öfters spielen wollen. Kecs hat eine Malkavianerin gespielt, die einfach soo süß war, dass man sie einfach nur noch knuddeln wollte – obwohl unsere Charaktere wohl zeitweise von ihr genervt waren – („Eure königliche Prinzesstät…„), Noa war eine militant-feministische Öko-Brujah („Woher kommt das Blut? Ist das Fair

Trade?„) und ich habe Zoey – Gangrel -, gespielt, ein wütendes Straßenkind, die eine gewissen Affinität zu ihrer Erzeugerin Liskarr hat („Liskarr ist nicht meine Mutter!„). Cheri hat gemeistert und uns in ein wirklich spannendes, leider nicht fertig gewordenes Abenteuer in Frankfurt geschickt. Ich habe mir dann auch nachdem die Berufsschule vorbei war neue Würfel gekauft. Einige schöne W10 für Vampire und auch noch mal ein paar W20 für DSA.

Nun aber ganz kurz noch zum Unterricht in Seckbach. Etwa 80% der Stunden waren wirklich interessant. Vor allem unser Literatur Dozent war ziemlich cool und engagiert. Wenn man so einen Lehrer hat, dann macht einem wahrscheinlich (fast) alles Spaß. Herstellung war auch ziemlich interessant – ich werde Bücher nie wieder so sehen wie zuvor.

Und um das Thema Seckbach zu beenden kurz noch ein Wort zu den Abendveranstaltungen. Es gab eigentlich jede Woche mindestens eine interessante Veranstaltung: Lesungen, Verlagsvorstellungen etc. pp. Ganz besonders gut hat mir die Lesung von Oliver Uschmann gefallen. Er hat im Rahmen eines Script5-Abends aus seinem Buch Das Gegenteil von Oben gelesen (das ich zur Zeit übrigens lese – natürlich mein signiertes Exemplar). Dann hatten wir noch eine sehr interessante Comic AG, die für mich im nachhinein wahrscheinlich etwas teuer wird – Ich wußte gar nicht wie viele interessante Comics es gibt…

So, dann habe ich jetzt noch etwas erzählen, nämlich von letztem Wochenende, an dem wir wieder auf meiner geliebten Ronneburg gelagert haben. Mit wir

meine ich natürlich die üblichen: Fussel, Hugi, ich und 2 andere. Wir hatten nette Nachbarlager – auf der einen Seite die Burgeigenen Esel und auf der anderen Seite die netten Leute, die wir schon von früher kennen. Das Wetter war eigentlich ganz gut, nur genau als wir

abbauen wollten, hat es angefangen zu regenen. Ansonst war es eigentlich wieder eine schöne Zeit auf der Ronneburg. Am Freitagabend gab es tolle Musik von einem Barden mit einer Wahnsinnsstimme, dazu Kirchwein und viel Spaß. Auuußerdem habe ich mir ein neues Barett gekauft. Es ist schwarze und dazu habe ich noch ein wunderbare weiße Feder, die mit einer fantastischen Brosche daran befestigt ist. Ich liebe es einfach.

Na ja, das war’s dann. Ab jetzt gibt’s wieder reguläre Einträge. Stay tuned, seid fleißig und lasst euch nicht abwimmeln.

    Ich bin der Wolfsmensch!
    Schatten tanzen, Heulen in der Nacht!
    Der Wolfsmensch!
    Lachen, schneiden Fratzen, bin erwacht!
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So, dieses Mal habe ich mehrere Themen, eins schöner als das andere. Ich fang einfach mal Vorne an: Ich habe wieder mal ein schönes Buch gelesen, wieder mal von Terry Pratchett. Dieses Mal war es der Jugendroman Kleine Freie Männer (The Wee Free Men) und der Erste Teil um die Nachwuchshexe Tiffany Weh und die Wir-sind-die-Größten. Kurz etwas zur Handlung: Tiffany Weh scheint auf den ersten Blick ein einfaches neun Jahre altes Mädchen… doch etwas an ihr ist anders. Denn wie nur wenige erkennen hat sie den Ersten Blick und den Zweiten Gedanken. Tiffany ist eine Hexe ohne es zu wissen. Doch schon bald muss sie ihre Fähigkeiten einsetzen (und wer die Hexen der Scheibenwelt kennt, weiß, dass damit keine Magie gemeint ist), denn ihr kleiner Bruder

Willwoll wurde von der Elfenkönigin entführt. Nun liegt es an Tiffany ihn mit Hilfe der Wir-sind-die-Größten aus dem Land zu retten in dem alle Träume wahr werden.

Mir hat das Buch wie schon gesagt gut gefallen und ich freu mich auch schon auf die anderen Bücher mit Tiffany. Auf sehr angenehme Weise fühlte ich mich durch das Buch an den Film Reise ins Labyrinth mit David Bowie erinnert. Das Buch ist wirklich

empfehlenswert und setzt auch eigentlich keinerlei Scheibenweltkenntinsse voraus, wshalb es wirklich auch komplett unabhängig von den anderen Werken auch von Jüngeren gelesen werden kann. Von mir kriegt das Buch auf jeden Fall einen dicken Empfehlungsbutton.

Das zweite Ereignis, dass ich dieses Mal unbedingt in den Eintrag schreiben muss, war mein Pfingstwochenende auf der Ronneburg. Hattet ihr alle auch schöne Pfingsten? Also bei mir war’s klasse. Als Fussel und ich Samstagabend auf der Burg eintrafen, sah es leider noch nicht so sehr danach aus. Die Burg war alles andere als gut bestückt, dir Stände nahmen etwa nur die Hälfte des Platzes ein, der sonst immer auf den Märkten verwendet wird. Der Grund dafür waren zwei andere Märkte, die auch an Pfingsten in der Nähe stattfanden. Also begann es erst einmal mit einer kleinen Enttäuschung. Aber zum Glück hat das

recht bald geändert. Ich habe mir neue Teile für meine Gewandung gekauft, nämlich eine Weste, eine Haube und eine Kette, dazu dann Lederbänder. Dann gab’s natürlich wieder mal jede Menge nette Leute, dich wir getroffen haben und auch gerne wieder treffen wollen – doch mehr dazu gleich. Fussel

und ich wurden in einem befreundeten Lager untergebracht und hatten ein schönes, geräumiges Zelt in dem wir es uns gemütlich gemacht haben. Wir haben bei einer Stundenlangen Partie Wikingerschach zugesehen und der fantastichen Musik von Dei Gratia gelauscht. Dei Gratia kommen aus Tschechien und haben extra für mich Tourdion gespielt. Es gibt wenige Bands auf Mittelaltermärkten, bei denen ich mir denke „Ja, die will ich öfters – auch zu Hause – hören“ doch Dei Gratia gehören eindeutig dazu. Fussel hat sich sogar die CD gekauft, die ich mir dann unbedingt mal ausleihen muss.

Kaum ist ein Mittelaltermarkt vorbei, steht schon der nächste vor der Tür. Dieses Mal jedoch nicht auf der Ronneburg, sondern auf Burg Schwarzenfels. Es war der erste Markt, der auf dieser Burg statt gefunden hat und Fussel und ich sind uns ziemlich sicher, dass es nicht der letzte sein wird. Der Markt war klasse, wenn auch etwas klein (na ja, was erwartet man schon bei einem Erstmarkt?) und die Preise mehr als human. Gewandete waren sogar kostenlos – wo erlebt

man sowas heute noch? Wir wollten eigentlich nur einen Tag dableiben, sind dann aber doch spontan über Nacht geblieben. Und zwar bei einem von den netten Leuten, die wir auf der Ronneburg kennen gelernt haben. Die Leute auf dem Markt waren alle sehr nett, die Burg ist wunderschön und es gab eine richtig, richtig tolle Feuershow, die sich selbst auch nicht zu ernstgenommen hat. Es gab da sehr schöne Schuhe für 60 €, die ich mir allerdings nicht gakauft habe. Ich frage mich, ob ich das noch bereuen werde, denn solche Schuhe werde ich wohl nicht so bald wieder finden. Aber meine Füße sahen darin schrecklich aus, das war der Hauptgrund für mich sie nicht zu holen. Und irgendwie habe ich mich schon so auf die Idee mit den Holzschuhen festgeschossen. Also war der

Markt für mich recht günstig, was mir sehr entgegen kommt, weil ich Kumas Geburtstagsgeschenke dieses Monat noch bestellt habe und meine Gekisou-Mikuru unterwegs zu mir. Und Anfang des Monats kam meine Amazon-Bestellung – und schon habe ich einen tollen übergang zum letzten Thema für heute:

Sims 3 ist daa! Ich war mir ja am Anfang nicht so sicher, ob ich es mir gleich kaufen will, aber nachdem ich die ganzen Angebote der Collector’s Box gesehen habe, habe ich mich für diese entschieden. Mein Lieblingsfeature ist der 2GB-USB-Stick im Green Diamond-Look, mit Karabinerhaken, ebenfalls in funky

Grün. Als das Spiel bei mir ankam, war Hugi da und wir haben wir bisschen zusammen Sims erstellt. Hugi und ich waren es früher auch, die wir uns eine komplette Nacht mit Sims 1 um die Ohren geschlagen haben. Die Grafik von Sims 3 ist zeitgemäß gut, die Steuerung genau wie immer und der Sim-Creator leicht zu bedienen. Neu ist ja nun die Stadt in der man seine Sims völlig frei bewegen kann. Die Stadt mag zwar nicht riesig sein, aber sie ist groß genug. Mir gefällt es

auch, dass jetzt die komplette Stadt mit altert, auch wenn das manchmal meine Planung durcheinander wirft. Doch wahrscheinlich ist es besser so. Es lebe der Zufall! Meine Dynastieist übrigens Familie Valentine. Nach ist der Stammbaum recht kurz (2 Generationen) aber das wird sich gewiss ändern. Ein weiteres Problem ist die Tatsache, dass ich es natürlich fertig gebracht habe gleich meine ersten Charaktere lesbisch werden zu lassen (ja, das war geplant, aber eigentlich wollte ich nachdem sie geheiratet haben mit einer anderen Familie weiterspielen). Na ja, nun besteht der Valentine-Clan erstmal aus Veronica

(DNA-Profilerin aus Leidenschaft) und Linnea (Rockstar mit einer Vorliebe für Gartenarbeit, Angeln und Kochen) und deren beiden Adotivkindern Sam (Jugendlicher, der einen Teilzeitjob in der Buchhandlung hat) und Aerith (Kleinkind, über dass sich noch nichts sagen lässt). Ein drittes Kind werde ich wahrscheinlich auch noch adoptieren. Ich mag die Wohnung der Familie sehr gerne und so wird das Kind, das ich am meisten mag, die Wohnung erben. Na ja, mit fünf Personen wird das

wohl erstmal etwas eng werden, aber das muss dann ja nicht lang so bleiben.

Na gut, das war’s dann auch. Traut euren Augen, seid mal wieder spontan und seid fruchtbar und mehreret euch!

Edit

Mikuru ist grade angekommen. Sooo schööön. Mehr darüber nächstes Mal!

    Heavenly stars above
    Just believe what’s in your heart
    No border between us
    I can always feel you inside

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So, heute gibt’s viel zu erzählen, deshalb fange ich auch ohne viele Worte direkt mit dem ersten Thema an, denn ich habe wieder mal einen Film gesehen. So finster die Nacht (Låt den rätte komma in) ist ein schwedischer Vampirfilm, eine Liebesgeschichte, weit ab von Twilight und ein Drama über Angst, Verzweiflung und Einsamkeit. Eines Tages zieht im Nachbarhaus des 12-jährigen Oskar (Kåre Hedebrant) ein Mädchen und ihr „Vater“ ein. Das Mädchen, die „mehr oder weniger“ 12-jährige Eli (Lina Leandersson), verlässt das Haus nur Nachts, steht

barfuss im Schnee und riecht komisch. Oskar ist ein ruhiger Junge, der schwer von seinen Mitschülern gequält und mishandelt wird. Er flüchtet sich in seine Rachefantasien und verfolgt in der Zeitung geschilderte Morde. Des Nachts lernen sich die beiden kennen und Oskar verliebt sich in das fremde Mädchen. Was er noch nicht weiß: Eli ist ein Vampir und ihr „Vater“ Håkan (Per Ragnar) ist für eine Mordserie in der Umgebung verantwortlich, da er Blut für das Mädchen sammelte.

Ich könnte jetzt natürlich auch noch soetwas schreiben „Hat die Liebe der beiden eine Chance?“ aber das würde dem Film nicht gerecht werden. So finster die Nacht ist ein wirklich guter, sehr ruhiger und düsterer Film oder überflüssige Effekthascherei (okay, 2 Szenen schon, aber die lassen wir außen vor). Die Charaktere sind interessant und nicht zu flach, wobei leider nicht alles ganz klar wird (dazu muss man wohl doch das Buch lesen). Die jungen Schauspieler sind sehr, sehr gut, vor allem Kåre Hedebrant, dem man die Wut und Angst vollkommen abnimmt. Elis Beutezüge mögen dem ein oder anderen etwas zu blutig sein, aber ich finde es genau richtig, dass es nicht zu einem blutlosen Vampirfilm geworden ist. Alles in allem ist der Film einfach genial. Die Liebesgeschichte ist nicht zu schnulzig, Eli ist eine wunderbare Vampir-version (so etwas gibt es heute leider viel zu selten) und das Setting, das nördliche Schweden, ist einfach perfekt für die ganze Sache. Ich werde mir wahrscheinlich das Buch kaufen um alles in der Geschichte richtig zu verstehen. Ich denke, das lohnt sich.

Was ich aber jetzt gerade schon fertig gelesen habe ist The Adventures of Tom Sawyer von Mark Twain. Ja, ich meinte ja unbedingt dieses Buch auf englisch lesen zu müssen, weshalb ich auch ziemlich lang für das Buch gebraucht habe. Aber es hat sich gelohnt. Mir hat Tom Sawyer trotz dem alten

und umgangssprachlichen Englisch sehr gut gefallen. Aber erstmal kurz ein bisschen was über den Inhalt des Klassikers, der ja eigentlich allen bekannt sein sollte: Im kleinen Städtchen St. Petersburg, Missouri am Mississippi lebt Mitte des 19. Jahrhunderts ein Junge namens Thomas „Tom“ Sawyer. Tom ist ein typischer Lausejunge, der seiner Tante Polly nichts als Scherereien bereitet. Er schwänzt die Schule, balgt sich mit gleichaltrigen und tendiert zu einem eher

arbeitsscheuen Verhalten. Eines Nachts beobachtet er mit seinem Freund Huckleberry Finn (dem übrigens auch der Nachfolgeband The Adventures of Huckleberry Finn gewidmet wurde) einen Mord, doch dies ist nur ein einziger Punkt im Leben des Jungens. Da wäre noch Becky Thatcher, die Tochter des Richters in die sich Tom verliebt, der Tag, an dem Tom das Privileg verkauft, für ihn des Zaun zu streichen und natürlich -unvergessen- als er zusammen mit Huck Finn und Joe Harper wegläuft, um Pirat auf dem Mississippi zu werden.

Tom Sawyer ist zu Recht ein bedeutendes literarisches Werk. Ich habe es gerne gelesen und jeder der sich für Kinder Klassiker interessiert sollte es lesen. Ich werde auch demnächst The Adventures of Huckleberry Finn lesen. Aber erstmal stehen noch einige Leseexemplare an.

Was gibt’s sonst noch so? Ach ja, ich spiele zur Zeit Plants vs. Zombies. Das Spiel ist einfach genial bekloppt! Wer kommt bitteschön auf so eine Idee? Also

in dem Spiel geht es um… Pflanzen und Zombies. Man selbst spielt das Pflanzen Team, dass den Garten und das Haus vor den Zombies beschützt, damit die Hausbesitzer ihre Gehirne behalten dürfen. Das ist die generelle Story, die hinter dem Spiel steht. Was soll ich

groß sagen? Es ist ein Casual Game, das total rockt. Man muss strategisch die Pflanzen setzen um gegen die verschiedenen Zombiearten zu bestehen, was auch nicht immer so leicht ist. Neben dem Adventure Mode gibt es noch einen Survival Mode und jede Menge freispielbare Mini Games, von denen es einige wirklich in sich haben. 42 Pflanzen und 26 Zombies gibt es insgesamt und es dauert eine Weile, bis man alles freigespielt hat. Und es macht Spaß. Wirklich. Wer’s mir nicht glaubt, soll sich mal die kostenlose Demo ziehen. Mich hat sie süchtig gemacht. Oh, und there is a Zombie on your Lawn.

Wo ich grad von Spielen spreche: Ich habe noch ein neues Spiel für mich entdeckt. Dieses Mal handelt es sich allerdings um ein Brettspiel, das mein Bruder, seine Freundin und ich zusammen gespielt haben: Descent. Dieses Spiel hat Ähnlichkeiten mit einem PnP-RPG oder einer Instanz bei WoW. Einer der

Spieler übernimmt die Rolle des Overlords – also des Bösen -, die anderen Spieler sind die Helden. Wenn die Helden es schaffen, lebend durch den Dungeon zu kommen und den Obermotz zu hauen, haben sie gewonnen. Wenn nicht, ist die Welt dem Untergang geweiht. Was genau macht solchen Spaß an Descent? Ich weiß es nicht, aber ich fand es einfach unglaublich toll. Es ist rollenspielähnlich, es ist strategisch, es ist teamorientiert. Dann stehen da auch noch so coole Figuren auf dem Feld. Bisher haben wir zwar noch nicht so oft gespielt (und ich hab ständig vergessen anzugreifen, wenn ich im Guard war >_<), aber es hat mir richtig Spaß gemacht und ich freue mich jetzt schon auf die nächste Runde, wann auch immer diese sein wird.

So, damit wäre ich auch schon fast fertig. Nur noch eins: Am Pfingstwochenende geht's zum Lagern auf die Ronneburg. Ich freu mich jetzt schon halb kaputt, wenn ich auch nur dran denke. Mehr darüber werdet ihr wohl im nächsten Eintrag erfahren. Ich freu mich auf jeden Fall wie ein Schneekönig.

Ich wünsche euch dann auch mal eine schöne Zeit und tolle Pfingsttage. Ladet nicht jeden zu euch ein, überlegt euch gut, ob ihr wirklich Pirat werden wollt (oder nicht doch lieber Ninja) und unternehmt was gegen die Zombies auf eurem Rasen!

    Before our innocence was lost
    you were always one of those blessed with lucky 7’s,
    and a voice that made me cry.
    It’s a song to say goodbye.

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Für die weise und vor allem freundliche Überschrift des heutigen Eintrags danke ich Salandria, dem frechten Blutelfenwaisenmädchen, das ich kenne. Süß ist die Kleine ja schon, aber auch ein ganz schöner Besserwisser. Da find ich den Orkjungen Grunz aus Ogrimmar wesentlich süßer, der hat wenigstens Respekt vor den Helden der Horde – also vor mir. Allerdings ist das süßeste Waisenkind leider bei den Allis zu finden: Das goldige Draenaimädchen, deren Name ich nicht kenne.

Ich glaube, man merkt, dass ich die Kinderwoche mag. Ich finde die Idee einfach total niedlich und als Belohnung gibt es auch noch Viecher. Ich hab mir jetzt Flinky, die Schildkröte und Erdnuss, das Elekkbaby geholt. Ich hatte ja irgendwann schonmal erwähnt,

dass ich die beiden haben wollte. Bis zum Stinktier fehlt mir übrigens nur noch ein Pet. Ich werde mich wohl noch eine Weile bei den Sporeggar aufhalten und Nagas hauen um Ruf zu bekommen. Dann kauf ich mir das Viech da. Bei den Mag’har brauch ich auch noch Ruf damit ich mir ein Reittalbuk holen kann. Die sind einfach nur putzig. Dabei bin ich eigentlich schon weiter, beim heulenden Fjord, Nordend. Schöne Gegend da, wenn auch etwas… nun ja… tot.
Aber ich will die Nicht-WoWler unter euch nicht mehr so lange langweilen und habe jetzt nur noch einen Punkt zu diesem Thema: Zabra’Hexx

Ich habe eine neue Actionfigur in meiner Vitrine stehen, dieses Mal handelt es sich um den Troll Priester Zabra’Hexx aus der Serie 2. Er ist genau so groß wie mein Ork und fast genauso cool. Leider ist die Bemalung etwas unsauber, was vor allem an den Ohrringen auffällt und doch ziemlich stört. Serh gut gefallen haben mir die Schrumpfköpfe an seinem Gürtel, auch wenn hier ebenfalls eine sauberere

Bemalung nicht geschadet hätte. Für eine Actionfigur ist Zabra’Hexx sehr cool, kann aber mit Rehgar Earthfury nicht mithalten.

Und seid ihr alle schön in den Mai getanzt? Ich bin zwar weniger getanzt, aber schön war es schon: Walpurgisnacht auf der Ronneburg. Anfangs hat es zwar ganz schön geregnet, aber irgendwann hat sich das dann gegeben. Leider war ziemlich wenig los und es waren kaum Stände da, die wir kannten. Mit wir meine ich natürlich Fussel und mich. Aber mein Beerenweinstand war da und wir haben Leute getroffen, bei denen wir wahrscheinlich irgendwann in nicht allzuferner Zukunft mitlagern werden.

Am nächsten Tag dann war ich mit Fussel und ihrem Freund im Kino. Wir haben uns Crank 2 – High Voltage angesehen.

Wie auch schon bei Crank lässt sich die Handlung innerhalb von einem Satz zusammenfassen: Chev Chelios (Jason Statham)‘ Herz wurde durch ein Künstliches ersetzt, das regelmäßig elektrisch aufgeladen werden muss und er will sein echtes Herz zurück. Klingt bekloppt und ist es auch. Der Film besteht eigentlich fast nur aus Sex und Gewalt. Wenn man das allerdings wegstreicht bleibt nur noch eins: A Fucking Piece of Modern Art. Die ganze Art, wie der Film gedreht und geschnitten ist, die „Special Effects“, alles ist unglaublich experimentell und künsterlich gestaltet. Die Musik ist außerdem sehr cool und Jason Statham ist ein klasse Schauspieler, genauso auch seine Filmpartnerin Amy Smart. Wer schmutzige Non-Stop-Action und sinnlose Gewalt sucht, ist hier richtig.

Zum Thema Gewalt: Ich habe mir ein neues Killerspiel für die Wii gekauft: Red Steel. Eigentlich habe ich es für Kuma gekauft, weil er es haben wollte. Aber solang ich das Spiel hier habe werde ich auch ein bisschen reinschnuppern. Noch bin ich nicht weit genug für ein Fazit, also habt Geduld. Auf mein Texhnolyse-Zwischenfazit müsst ihr übrigens ganz verzichten. Ich habe nur noch 5 Folgen vor mir und dann kann ich euch ein komplettes Fazit zu dem Anime präsentieren, davor lohnt sich jetzt auch kein Zwischenfazit mehr.

So, das war’s für heute. Seid nett zu Kindern und Tieren, verbrennt nicht so viele Hexen und bleibt unter Strom.

    Mach das Radio an
    Und dreh richtig laut auf,
    Wir fahren durch den Sommerregen
    Der Sonne entgegen.

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Ich habe mich verliebt! In einen Haufen zwielichtige Gestalten! Aber erst mal die Vorgeschichte: Ich habe mir die Tage die aktuelle Ausgabe des Sonic Seducers gekauft, weil da eine Mittelalter-Special-CD dabei war, auf der unter anderem auch Schandmaul und Subway to Sally waren. Da ich lang nichts Neues mehr

in dem Bereich gehört habe, hielt ich es für eine gute Idee mir mal so einen Überblick zu verschaffen. Leider war die Ausbeute eher mager. Das neue Lied von Subway to Sally (So fern so nah) klingt ganz schön, kann aber mit den alten leider nicht mithalten. Schandmaul hat mich noch mehr enttäuscht, denn statt einem neuen Lied, befand sich auf der CD nur eine Live-Version von Seemannsgrab. Dann waren da mehrere Instrumentalstücke, die zwar nicht schlecht sind, aber irgendwie auch nichts neues. Da habe ich mein Problem mit instrumentaler Mittelaltermusik: Schön ist sie meistens (vor allem wenn man in der richtigen Stimmung ist – besten falls auf einem Mittelaltermarkt), aber klingt doch immer sehr ähnlich. Gut gefallen hat mir hingegen Herz aus Stein von Janko Vom

See, ein schöner romantischer Bardensong. Auch die anderen Sachen von Janko vom See auf seiner Homepage klingen sehr schön… ich muss mir unbedingt wieder CDs kaufen. Vor allem von… – jetzt wird’s spannend – Zwielicht. Das Lied Zwielichtige Gestalten war auf der CD und ich habe mich auf anhieb in das Lied verliebt. Die Melodie, der Gesang, der Text… wundervoll. Und auch die anderen Lieder, die sie auf ihrer Seite zum reinhören anbieten sind klasse (auch wenn Zwielichtige Gestalten immer noch mein Lieblingslied ist). Ich glaube, von Zwielicht kann man noch großes erwarten. Und ich will die CD! Bestenfalls auch noch das T-Shirt.

Ach ja, und wo wir grade bei Musik sind: Das Original von Eisblumen (bekannt als Version von Eisblume) ist von Subway to Sally . Ich finde die Coverversion… okay, aber das Original ist einfach unerreichbar mit weiblicher Stimme. Ich liebe die tiefe, aggresive

und kraftvolle Stimme von Eric Fish im Original. Aber hey, über Geschmack lässt sich streiten. Aber man sollte sich das Original wenigstens mal anhören. Und ich muss sagen, dass mir auch die Version von StS nicht 100% gefällt. Wie schon erwähnt: Ihre alten Alben waren besser, Herzblut hat so ziemlich die Grenze makiert, obwohl Bastard auch wieder ganz gut war.
Okay, nach dem das geklärt wäre kann ich nochmal ein bisschen was zu dem schönen Wetter sagen: Es ist warm, es ist sonnig, es ist (gefühlter) Sommer! Und was gibt es im Sommer schöneres als Eis? Nichts. Richtig. Aber was ist fast so schön wie ein Eis? Ein erfrischendes Getränk. Und wenn man grad keinen Cocktail da hat, habe ich da ja drei Drinks, die ich euch allen besonders ans Herz legen möchte:

1. Mountain Dew
Das Getränk in den neongrünen Flaschen, das auch wirklich grün ist. Es schmeckt süß, geht aber irgendwie in Richtung Sprite. Außerdem ist es koffeinhaltig und total lecker.
2. California Citrus Summer (von Schweppes)
Im Gegensatz zu den bekannteren Schweppes-Sachen ist CCS nicht bitter, sondern mild süß, fruchtig, erfrischend und (wie könnte es anders sein?) lecker.

3. Cherry Coke (a.k.a. Coca Cola Kirsch)
Das süßeste, hier vorgestellte Getränkt ist ein Produkt der Coca Cola Company. Ich hätte nie gedacht, dass ein so süßes Getränk trotzdem so erfrischend sein kann, aber Cherry Coke ist eins der besten Getränke für sommerliche Tage.
Bonus: Gyokuro
Wenn man dann mal zu Hause sitzt, mit einem guten Buch oder einem Anime oder sowas, gibt es natürlich auch die Möglichkeit was Warmes zu trinken. Ist ja angeblich auch gesünder. Ich empfehle guten Gyokuro. Das Wasser sollte für diesen Luxustee etwa 60-65° betragen. Dann nicht zu lange ziehen lassen, damit er nicht zu bitter wird und man hat einen unglaublich leckeren Tee.

So zum Abschluss gibt es auch noch einen Buchbericht. Und zwar Die Kompanie der Oger (In The Company Of Ogres) von A. Lee Martinez. Und ohne viele Umschweifungen fange ich gleich mal mit dem Inhalt an. Never Dead Ned hat eigentlich nur eine einzige Begabung: Sterben. Nur mit dem Tot bleiben tut er sich noch was schwer. Doch nun steht er vor seiner großen Aufgabe: Er soll Komandant der Ogerkompanie werden, dem undiszipliertesten Haufen, den die Welt je gesehe hat. Und bald hat Ned alle Hände voll zu tun, denn die Kompanie steht vor ihrer bisher größten (sprich: ihrer ersten) Aufgabe.

Ich bin von dem Buch ja etwas enttäuscht. Die meisten Charaktere (besonders die Ogerzwillinge Martin und Lewis und Never Dead Ned himself) sind ziemlich interessant, aber die Geschichte entwickelt sich irgendwie kaum. Und als sich dann doch was tut ist das auch noch sehr merkwürdig. Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Schlecht ist das Buch nicht, ich habe mir nur einfach mehr erwartet, denn mein Bruder, der

es vor mir gelesen hatte, sagte mir, dass es gut wäre. Na ja, zeitweise ist es ganz lustig, aber ich glaube nicht, dass ich mir noch weitere Bücher des Autors kaufen werde.

So, das war’s dann für heute. Nächstes Mal gibt es dann einen Zwischenbericht zu Texhnolyze und einen Bericht über Terry Pratchetts Pyramiden. Aber bis es soweit ist, habt ihr noch Zeit euch neue (und alte) Musik anzuhören, viel Sonne zu tanken und natürlich auch um euch zu verlieben. Es ist Frühling! Die Liebe liegt in der Luft! Ladet doch mal wen zum Cocktail trinken oder Eis essen ein!

    Teacher’s Pet
    Marionette
    Sensei no Petto
    Boku wa Marionette

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Es wird Frühling! Die ganze Woche scheint schon die Sonne und es wird angenehm warm, so dass man jetzt endlich die dicke Jacke im Schrank lassen kann. Wettermäßig ist es wohl die schönste Zeit des Jahres: Kein Winter mehr, aber auch noch kein Sommer – Frühling halt.
Und jetzt wo es wärmer wird, kann man sich wieder öfter draußen rumtreiben. Und was eignet sich dazu besser als ein ordentlicher Mittelaltermarkt? Ja, wie

schon im letzten Eintrag erwähnt, haben Fussel und ich letzte Woche die Marktsaison 2009 begonnen. Und diese Woche ist es jetzt auch schon so warm, dass man das Cape ruhig zu Hause lassen kann. Na ja, abends wird’s dann ein bisschen frisch, aber das pascht scho. Das Wochenende haben wir auf jeden Fall auf der Ronneburg verbracht, zusammen mit Fussels Freund, wenn auch ohne unser Lager aufgeschlagen zu haben und heute schon recht früh wieder gegangen sind. Die Leute waren alle wiedermal gut drauf: Ich habe wieder im Mitmachtheater gespielt (dieses Mal war ich die Königin von Korsika), wobei es leider einen kleinen Unfall gab, weil die Schauspieler sich etwas zu stark bekämpft hatten, ich durfte kostenlos Bogenschießen (Fussel hat dabei

Messer geworfen) -Danke nochmal- und ich stand lang am Mäuseroulette, dass ich NICHT kaputt gemacht habe (außerdem sollte ich als Hauptpreis verschenkt werden, aber keiner wollte mich…). Außerdem hab ich jetzt neue Gewandung für den Sommer. Hab das ganze auch für einen sehr guten Preis bekommen: Rock + Oberteil + Tasche = 50 €. Fein, fein. Auch schön ist, dass ich zu der neuen Gewandung mir jetzt auch eine hübsche Kette suchen könnte. Ich hab mich für ein einfaches, schwarzes Band mit einer bronzenen Doppelaxt entschieden. Ich suche noch eine passende Kopfbedeckung, habe aber nichts gefunden.

Ich wurde gestern auf einen sehr leckeren Flammkuchen eingeladen und trauere meinem Bannockstand nach, der leider auf keinem der Ostermärkte da war. Heute habe ich dann wieder den Beerenweinstand geplündert und mir eine Flasche Elixier der Leidenschaft

(Pflaumenwein) und ein Fläschchen Feengold (Kaktusfeigenwein) gekauft.

Gestern lief übrigens eine Doku über Tee in Arte. Aber es kommt noch besser: Es ging nicht um Tee allgemein, sondern um grünen Tee. Japanischen grünen Tee, Sencha (einer meiner Lieblingstees) um genau zu sein. Und quasi als Krönung war es auch noch Bio-Sencha. Die Doku war wirklich interessant und

hat vor allem ziemlich Lust auf Tee gemacht, auf guten japanischen Sencha. Ich muss unbedingt mal nach Japan und mir da guten Tee kaufen. Ich würde auch gerne Mal an so einer Teezeremonie teilnehmen. Hm, wahrscheinlich wäre es einfacher Matcha zu kaufen, inklusive eine ordentliche Schale und Chasen (Teebesen). Aber natürlich viel zu teuer, deshalb bleib ich bei Standart-Sencha und dem ganzen China-Grüntee, den wir noch haben.

Ansonst gibt’s nicht soviel erzählen. Ich bin immer noch ziemlich viel im WoW unterwegs, habe jetzt meinen Alchimie-Wert endlich ein bisschen aufgebessert, bin von den Zangarmarschen aus nach Nargrand gewandert und bin da nun fleißig am questen und Pets trainieren. Wie ihr seht: Nix interessantes. Und bevor sich einer beschwert: Ja, ich sehe mir auch meine Animes an, aber Texhnolyze ist halt schon schwere Kost, das kann ich nich so einfach am Stück runter gucken.

Also dann: Bleibt mir treu, werden nicht ungeduldig, genießt das schöne Wetter und verlernt nicht an Wunder zu glauben.

    Dreh dich ewiglich,
    tanz und dreh dich,
    spring und dreh dich,
    beim wilden Tanz auf dem Vulkan

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Seyd mir gegrüßt, Fremde und Freunde. Ich bin noch völlig benebelt von Met, Lagerfeuerqualm und Mittelaltermusik. Aber von Vorne: Mein Zimmer ist immer noch nicht fertig, weil ich krank war und mich letzte Woche Sonntag nicht mehr rühren konnte. Es stehen zur Zeit zwei Billy-Regale und eine Malm-Komode, auf der meine Vögel stehen. Ich versuche den Rest heute aufzubauen, aber das Problem ist, dass ich dazu erst Mal mein altes Bett rausbringen muss. Und die Matratze ist so schwer. Am vergangenen, langen Wochenende hatte ich auch etwas wichtigeres zu tun. Es war Mittelaltermarkt. Und zwar nicht nur irgendein Mittelaltermarkt, sondern Herbstmarkt auf der Ronneburg. Dieser Markt ist schon fast ein Pflichttermin für mich und die anderen. Und dieses Jahr war es etwas

ganz besonderes für mich, denn ich habe zum ersten Mal mit den anderen dort gelagert. Leider war die Gruppe sehr klein: Wir waren am Freitag zu zehnt, Freitag auf Samstag zu siebt und Samstag auf Sonntag zu fünft. Am Sonntag ist dann ein Kumpel meines Bruders nochmal gekommen und wir sind noch mit einer neuen Marktbekanntschaft rumgelaufen. Es war eigentlich ziemlich cool,

nur die Nächte waren verdammt kalt. Und unser Zelt stand schief (das schwarze). Und es gab… lagerinterne Spannungen. Denen konnte man jedoch recht leicht aus dem Weg gehen, in dem man sich von der Jurte (also vom Zelt) fernhielt. Ich bin so ziemlich die ganze

Zeit mit Hugi und Fussel die Burg hoch und runter getrabt. Abends haben wir dann mit einem Gläschen (bzw. Becherchen oder Hörnchen) warmen Met ans Lagerfeuer gesetzt und mit Anderen den Tag ausklingen lassen. Natürlich habe ich wieder Geld dagelassen, nämlich für ein Trinkhorn (endlich), eine Fibel, Ohrringe sowie Speis und Trank. Abends haben wir zwar vor dem Zelt gegrillt, mittags jedoch haben wir uns dann doch eher was vom Markt geholt: Rahmflecken, Knobibrot oder Bannock. Vor allem letzteres hat’s mit angetan (nicht zu letzt wegen dem Preis/Leistungsverhältnis), auch wenn ich meins nicht ganz geschafft hab. Außerdem gab’s an dem Stand noch lecker Chai Latte.

Was sonst noch so los war? Hm… wir haben einen Römer mit Pfeffermühle kennengelernt, Wolgemut gelauscht, in Laurents Mitmachtheater fast sämtliche Hauptrollen besetzt (und es war eine sehr geniale Aufführung), am Lagerfeuer gesessen und einfach eine schöne Zeit zusammen verbracht. Leute, wenn das hier irgendwer von euch liest: Danke, Danke, Danke! Es war eine super Zeit und ich bin froh, Freunde wie euch zu haben, Leute wie euch zu kennen.

Theoretisch wäre das ein schöner Endsatz, aber so leicht mache ich es euch nicht. Denn ich habe natürlich auch wieder was gelesen. Nämlich Tarean – Sohn des Fluchbringers von Bernd Perplies. Es geht darin um den 16-jährigen Tarean, dessen Vater ungewollt dem bösen Hexer Calvas zum Sieg in der entscheidenden Schlacht verlift. Seitdem wird er als Fluchbringer bezeichnet und dementsprechend wird dieser Ruf auch auf seinen Sohn übertragen. Doch eines Nachts hat Tarean eine Vision und beschließt, dem Hexenmeister entgegen zu treten. Mit einigen Verbündeten an der Seite beginnt für ihn das Abenteuer seines Lebens… oder so.

Ganz ehrlich: Mich hat das Buch anfangs nicht so vom Hocker gehauen. Es war mir einfach zu… heldenhaft. Hier Gut, da Böse. Außerdem merkt man, dass der Autor Rollenspieler ist/war. Irgendwie liest sich der Roman fast wie die Mitschrift eines PnP-Abenteuers. Wen das nicht stört, darf gerne zu dem Buch greifen. Ab etwas über der Hälfte hat sich meine Sichtweise dann auch geändert, vor allem wegen Bromm und Karnodrim. Aber an sich lässt sich das Buch als

durchschnittlicher Fantasyroman bezeichnen, nicht mehr, nicht weniger.

Okay, jetzt bin ich fertig. Nehmt einen Schirm mit, wenn’s regnet, zieht euch warm an, wenn’s kalt ist und versucht nicht Dudelsack zu spielen, wenn ihr es nicht könnt!

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