Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for the ‘Movies’ Category

Soo, und jetzt zu meinem ersten Eintrag bezüglich meines zweiwöchigen Urlaubs bei Kuma. In der ersten Woche war das Wetter viel zu heiß und in der zweiten Woche hat es fast die ganze Zeit geregnet. Aber sonst war es schön. Wir haben viel Zeit zusammen verbringen können und genau dass ist es, was ich von Zeit zu Zeit wirklich brauche. Wir waren wieder shoppen, wenn das Wetter es nicht versaut hat und ich bin wieder um einige Tee-Sorten reicher. Ich

habe mir einen seehr leckeren Vanille Schwarztee gekauft und dann noch eine Ostfriesen-Mischung (ebenfalls ein schön starker Schwarztee). Außerdem haben zusammen mit Kumas Bruder neue Möbel aufgebaut. Ich bau gerne Möbel auf und hatte deshalb auch ziemlich viel Spaß dabei, obwohl wir keinen Akku-Schrauber hatten. Na ja, man kann ja nicht alles haben. Und dann hatte Kuma noch Geburtstag. Von mir hat er die bereits erwähnte Aerith Actionfigur

bekommen, ein wahres Schmuckstück, dann noch eine Dose Instant-Chai und das Tagebuch eines Wombats, ein unglaublich süßes Bilderbuch von Jackie French und Bruce Whatley. Das Buch ist einfach klasse und ich kann es jedem nur ans Herz legen, es allen Menschen, die man lieb hat, zu schenken.

Sonst will ich heute mal über meine Top 3 Filme berichten, die wir beiden zusammen gesehen haben. Es gab da noch einige mehr, aber ehrlich gesagt habe ich einfach keine Lust über jeden Film was zu schreiben. Also fangen wir an mit Film Nummer 1 (in chronologischer Reihenfolge): The Machine Girl.

Japanischer Trash-Splatter, dessen weiblicher Cast (fast) ausschließlich aus Pornodarstellerinnen besteht. Yay, klingt ja schon wie ein Film den man gesehen haben muss… nicht. Na ja, The Machine Girl ist nunmal kein Film, den man ernst nehmen sollte. Das merkt man schon an der Story: Yu und Ami (Minase Yashiro) sind zwar schon seit dem frühen Tod ihrer Eltern (die angeblich Verbrecher waren) auf sich allein gestellt. Doch dann stirbt Yu. Er und sein Freund werden

umgebracht – von dem Sohn eines Yakuza-Ninjas. Nun ist es an Ami, Rache zu nehmen. Doch bevor es dazu kommen kann, muss sie viel Leid ertragen. Zu letzt, verliert sie ihren linken Arm. Doch dadurch lässt sie sich nicht aufhalten. Zusammen mit Miki (Asami Sugiura), der Mutter von Yus Freund und einem Machinengewehr als Armporthese macht sich Ami auf den Weg. Oh ja, Trash pur. Aber jeder der Trash mag, hat sich mit Machine Girl eindeutig den richtigen Film ausgesucht. Ich mochte den vollkommen dämlichen Scheiß sehr gerne. Asami sieht richtig gut aus und ihre Outfits sind ganz genau mein Geschmack. Wer gerne sinnlose, nicht ernstzunhemende Gewalt, ganz strange Waffen, hübsche Frauen und Unmengen Kunstblut sieht, ist hier auf jeden Fall bestens bedient.

Der zweite Film in der Reihe ist Bolt. Ursprünglich hat mich der Film ja nie so richtig interessiert, aber das war bevor ich den ersten Trailer gesehen habe und meinen großen Irrtum bemerkt habe. Zur Story. Blot ist ein Superhund, der sein Frauchen Penny und die ganze Welt vor Dr. Kaliko retten muss. Zumindest denkt er das. Eigentlich ist er nur ein Schauspieler in einer Action-Serie. Doch eines Tages, als er meinst Penny wäre entführt worden, landet Bolt in New York. Um sie zu retten, setzt der Hund alle seine (nicht vorhandenen) Superkräfte ein. Zusammen mit der Straßenkatze Mittens und dem fernsehsüchtigen Hamster Dino in seiner Plastikkugel macht sich Bolt auf den Weg nach Hause. Hmm, nach meiner Beschreibung klingt der film nicht sonderlich interessant, aber er ist

wirklich lustig. Alles in allem ist Bolt eine schöne, klassische Freundschafts- geschichte, mit einer Reihe Bekloppter. Mittens ist die einzige in der Gruppe, die keinen Vollschaden hat. Mir hat der Film gefallen. Es ist ein Disney, aber kein Pixar Film, was man ihm schon in

gewisser Weise anmerkt, aber trotzdem ist es ein sehenswerter Familienfilm (Bei einem Buch würde ich jetzt All Age sagen… sagt man das bei Filmen eigentlich auch so?).

Soo, der letzte Film für heute war wieder mal ein spontan Kauf von mir, nicht nur weil Brendan Fraser und Sarah Michelle Gellar mit spielen, sondern weil der Film wieder mal einen meiner Film-Faibles getroffen hat: Verschiedene Menschen deren Wege miteinander verwoben sind. Neben Zeitreisespielereinnen à la Butterfly Effect ist das eins meiner Lieblingsthemen. Ich liebe es wenn in Filmen so sehr auf Kleinigkeiten gesetzt wird (wobei der Butterfly Effect ja da einen

großen Fehler hat, aber lassen wir das). Der Film von dem ich spreche ist The Air I Breathe und darum geht’s: Dreh- und Angelpunkt der Geschehnisse des Films, ist Gangsterboss Fingers (Andy Garcia), der mit dem Popsternchen Trysta (Sarah Michelle Gellar) sein Business wechseln möchte. Er hat jedoch nicht damit gerechnet, dass es einen Verräter (Brendan Fraser) unter seinen Leuten gibt, der sich in die junge frau verliebt. Ebenfalls um die Liebe geht es einem Arzt (Kevin Bacon), dessen Traumfrau (Julie Delpy) im Sterben liegt. Und dann ist dann noch der unglückliche Banker (Forest Whitaker), der durch einen Zufall von einer Manipulation eines Pferderennens Wind bekommt und seine große Chance wittert… Der Film ist vielleicht an ein Paar Stellchen etwas weit hergeholt,

aber das sind solche Filme in gewisser Weise ja immer und es schadet dem Film nicht merklich. Ich würde dem Film keine volle Punktzahl geben, aber er ist schon überdurchschnittlich. Wer wie ich verstickte Schickalsfäden mag, sollte sich The Air I Breathe einmal ansehen. Wer mit diesem Thema nichts anfangen kann, wird hier seine Meinung nicht ändern.

Außer diesen Filmen haben Kuma und ich noch einige Filme gesehen, wie Arizona Junior (da Kuma und ich beide die Cohen-Brüder gerne mögen… Nicholas Cages Firsur ist Gold wert), Bedtime Stories (den sich Kuma gekauft hat, nachdem ich ihm Glubschi, das Meerschweinchen, auf der Hülle gezeigt habe,) Zombie Killer (die verfilmte Version von Oneechanbara – noch mehr Japan Trash), X-Men II (Kuma hat sich die Blu-Ray Box der Trilogie geholt), Watchmen und So finster die Nacht (über die letzten habe ich ja schon berichtet). Im nächsten Eintrag geht es dann um die Games, die ich (bzw. die wir) gezockt haben… auch wenn ich dieses mal es leider, leider nicht geschafft habe ein einziges Spiel zu Ende zu bringen.

Na ja, ich erwarte euch im nächsten Eintrag. Hütet euch vor Ninjas (und vor Piraten), überschätzt euch nicht und vertraut auf das Schicksal.

    Und ausserdem…
    Bin ich noch total rock
    Bin der Rock’n’Roll Übermensch
Advertisements

Read Full Post »

So, heute gibt’s viel zu erzählen, deshalb fange ich auch ohne viele Worte direkt mit dem ersten Thema an, denn ich habe wieder mal einen Film gesehen. So finster die Nacht (Låt den rätte komma in) ist ein schwedischer Vampirfilm, eine Liebesgeschichte, weit ab von Twilight und ein Drama über Angst, Verzweiflung und Einsamkeit. Eines Tages zieht im Nachbarhaus des 12-jährigen Oskar (Kåre Hedebrant) ein Mädchen und ihr „Vater“ ein. Das Mädchen, die „mehr oder weniger“ 12-jährige Eli (Lina Leandersson), verlässt das Haus nur Nachts, steht

barfuss im Schnee und riecht komisch. Oskar ist ein ruhiger Junge, der schwer von seinen Mitschülern gequält und mishandelt wird. Er flüchtet sich in seine Rachefantasien und verfolgt in der Zeitung geschilderte Morde. Des Nachts lernen sich die beiden kennen und Oskar verliebt sich in das fremde Mädchen. Was er noch nicht weiß: Eli ist ein Vampir und ihr „Vater“ Håkan (Per Ragnar) ist für eine Mordserie in der Umgebung verantwortlich, da er Blut für das Mädchen sammelte.

Ich könnte jetzt natürlich auch noch soetwas schreiben „Hat die Liebe der beiden eine Chance?“ aber das würde dem Film nicht gerecht werden. So finster die Nacht ist ein wirklich guter, sehr ruhiger und düsterer Film oder überflüssige Effekthascherei (okay, 2 Szenen schon, aber die lassen wir außen vor). Die Charaktere sind interessant und nicht zu flach, wobei leider nicht alles ganz klar wird (dazu muss man wohl doch das Buch lesen). Die jungen Schauspieler sind sehr, sehr gut, vor allem Kåre Hedebrant, dem man die Wut und Angst vollkommen abnimmt. Elis Beutezüge mögen dem ein oder anderen etwas zu blutig sein, aber ich finde es genau richtig, dass es nicht zu einem blutlosen Vampirfilm geworden ist. Alles in allem ist der Film einfach genial. Die Liebesgeschichte ist nicht zu schnulzig, Eli ist eine wunderbare Vampir-version (so etwas gibt es heute leider viel zu selten) und das Setting, das nördliche Schweden, ist einfach perfekt für die ganze Sache. Ich werde mir wahrscheinlich das Buch kaufen um alles in der Geschichte richtig zu verstehen. Ich denke, das lohnt sich.

Was ich aber jetzt gerade schon fertig gelesen habe ist The Adventures of Tom Sawyer von Mark Twain. Ja, ich meinte ja unbedingt dieses Buch auf englisch lesen zu müssen, weshalb ich auch ziemlich lang für das Buch gebraucht habe. Aber es hat sich gelohnt. Mir hat Tom Sawyer trotz dem alten

und umgangssprachlichen Englisch sehr gut gefallen. Aber erstmal kurz ein bisschen was über den Inhalt des Klassikers, der ja eigentlich allen bekannt sein sollte: Im kleinen Städtchen St. Petersburg, Missouri am Mississippi lebt Mitte des 19. Jahrhunderts ein Junge namens Thomas „Tom“ Sawyer. Tom ist ein typischer Lausejunge, der seiner Tante Polly nichts als Scherereien bereitet. Er schwänzt die Schule, balgt sich mit gleichaltrigen und tendiert zu einem eher

arbeitsscheuen Verhalten. Eines Nachts beobachtet er mit seinem Freund Huckleberry Finn (dem übrigens auch der Nachfolgeband The Adventures of Huckleberry Finn gewidmet wurde) einen Mord, doch dies ist nur ein einziger Punkt im Leben des Jungens. Da wäre noch Becky Thatcher, die Tochter des Richters in die sich Tom verliebt, der Tag, an dem Tom das Privileg verkauft, für ihn des Zaun zu streichen und natürlich -unvergessen- als er zusammen mit Huck Finn und Joe Harper wegläuft, um Pirat auf dem Mississippi zu werden.

Tom Sawyer ist zu Recht ein bedeutendes literarisches Werk. Ich habe es gerne gelesen und jeder der sich für Kinder Klassiker interessiert sollte es lesen. Ich werde auch demnächst The Adventures of Huckleberry Finn lesen. Aber erstmal stehen noch einige Leseexemplare an.

Was gibt’s sonst noch so? Ach ja, ich spiele zur Zeit Plants vs. Zombies. Das Spiel ist einfach genial bekloppt! Wer kommt bitteschön auf so eine Idee? Also

in dem Spiel geht es um… Pflanzen und Zombies. Man selbst spielt das Pflanzen Team, dass den Garten und das Haus vor den Zombies beschützt, damit die Hausbesitzer ihre Gehirne behalten dürfen. Das ist die generelle Story, die hinter dem Spiel steht. Was soll ich

groß sagen? Es ist ein Casual Game, das total rockt. Man muss strategisch die Pflanzen setzen um gegen die verschiedenen Zombiearten zu bestehen, was auch nicht immer so leicht ist. Neben dem Adventure Mode gibt es noch einen Survival Mode und jede Menge freispielbare Mini Games, von denen es einige wirklich in sich haben. 42 Pflanzen und 26 Zombies gibt es insgesamt und es dauert eine Weile, bis man alles freigespielt hat. Und es macht Spaß. Wirklich. Wer’s mir nicht glaubt, soll sich mal die kostenlose Demo ziehen. Mich hat sie süchtig gemacht. Oh, und there is a Zombie on your Lawn.

Wo ich grad von Spielen spreche: Ich habe noch ein neues Spiel für mich entdeckt. Dieses Mal handelt es sich allerdings um ein Brettspiel, das mein Bruder, seine Freundin und ich zusammen gespielt haben: Descent. Dieses Spiel hat Ähnlichkeiten mit einem PnP-RPG oder einer Instanz bei WoW. Einer der

Spieler übernimmt die Rolle des Overlords – also des Bösen -, die anderen Spieler sind die Helden. Wenn die Helden es schaffen, lebend durch den Dungeon zu kommen und den Obermotz zu hauen, haben sie gewonnen. Wenn nicht, ist die Welt dem Untergang geweiht. Was genau macht solchen Spaß an Descent? Ich weiß es nicht, aber ich fand es einfach unglaublich toll. Es ist rollenspielähnlich, es ist strategisch, es ist teamorientiert. Dann stehen da auch noch so coole Figuren auf dem Feld. Bisher haben wir zwar noch nicht so oft gespielt (und ich hab ständig vergessen anzugreifen, wenn ich im Guard war >_<), aber es hat mir richtig Spaß gemacht und ich freue mich jetzt schon auf die nächste Runde, wann auch immer diese sein wird.

So, damit wäre ich auch schon fast fertig. Nur noch eins: Am Pfingstwochenende geht's zum Lagern auf die Ronneburg. Ich freu mich jetzt schon halb kaputt, wenn ich auch nur dran denke. Mehr darüber werdet ihr wohl im nächsten Eintrag erfahren. Ich freu mich auf jeden Fall wie ein Schneekönig.

Ich wünsche euch dann auch mal eine schöne Zeit und tolle Pfingsttage. Ladet nicht jeden zu euch ein, überlegt euch gut, ob ihr wirklich Pirat werden wollt (oder nicht doch lieber Ninja) und unternehmt was gegen die Zombies auf eurem Rasen!

    Before our innocence was lost
    you were always one of those blessed with lucky 7’s,
    and a voice that made me cry.
    It’s a song to say goodbye.

Read Full Post »

Ich liebe Einträge wie den heutigen aus dem Grund, dass ich so viele verschiedene Themen habe. Da ist dann auch für jeden was dabei… hoffe ich. Und wenn nicht, dann halt nicht.
Ich fange an mit einer großen Enttäuschung von der Scheibenwelt. Terry Pratchett’s Heiße Hüpfer (The Last Continent) ist der letzte Roman um Rincewind und leider gleichzeitig der Scheibenweltroman, der mir bisher am wenigsten gefallen hat – weniger als Der fünfte Elefant (The fifth elephant) und Ruhig Blut (Carpe Jugulum). Aber erstmal zur Handlung: Nach Einfach Zauberhaft (Interessting Times) landete Rincewind auf dem letzten, unbekannten Kontinent der Scheibenwelt: XXXX – Terror/Terra Incognita. Dieser Kontinent hat ausschließlich gefährliche Tiere, jede Menge roten Sand, starkes Bier, Kängurus, keinen Regen und einige „unaufällige“ Ähnlichkeiten mit

Australien. Während Rincewind von einem sprechenden Kängauru verfolgt wird, dass ihn dazu bringen will, die Welt zu retten, landet der Rest der Unsichtbaren Universität auf einer einsamen Insel am Anfang der Zeit, wo sie sich mit der Evolution auseinander setzen müssen.

Leider konnte ich dem Buch trotz Ponder Stibbons, Quästor, Bibliothekar, Rincewind und Truhe nicht viel abgewinnen. Wie immer hatte Pratchett viele gute Ideen, aber leider wirkt es ein bisschen so, als wäre es eine „Resteverwertung“ von guten Ideen, die an anderen Stellen keinen Platz mehr gefunden haben. Als Endfazit muss ich somit leider sagen, dass Heiße Hüpfer nur für wirkliche Scheibenwelt-Fans interessant ist. Derzeit habe ich aus dem Leseexemplarscrank den Thriller Sorry von Zoran Drvenkar geliehen. Bisher ist das Buch schon sehr viel versprechend.

Wesentlich teuerer als die Bücher ist mein zweiter Punkt für heute: Fistco hat mir eine neue Figur geschickt. Leider ist das diesen Monat ziemlich schlecht getimet, denn die Figuren die ich für März und April vorgemerkt habe, kommen jetzt beide im Mai, was dann schon ziemlich am Geld zerrt… Aber egal, ich wollte über die Figur schreiben, die ich jetzt neu bekommen habe: Medusa’s Gaze, eine Statue von Yamato nach einem Vorbild von Luis Royo. Die Figur ist riesige 30 cm groß, ziemlich schwer und kam in einer etwas enttäuschend schlichten

Windowbox. Die Haare der Figur sind ein Traum, die Piercings und „Eisenimplantate“ wunderschön detailliert und alles in allem ist die Figur ein Kunstwerk mit vielen, vielen kleinen schön gearbeiteten Details. Leider habe ich auch Mängel bemerkt, und zwar nicht zu kleine: Direkt über ihrem Hintern ist eine hässliche Schnitt-/Klebestelle im Umhang, der auf den Fotos natürlich wegretuschiert wurde. Die Figur auf der Base zu befästigen war ein Kampf, der mir zitternde Hände berschert hat. Aber das größte Manko war, dass die Figur kaputt war. Ja, ihr habt richtig gelesen: Die teuerste Figur, die ich mir bisher gekauft habe, war kaputt. Was war? Eine der silbernen Spitzen der Schwerter, die die gute Frau an ihrem Rücken trägt, war abgebrochen. Es war nichts großes, aber für

mich war es schon ein Schock. Okay, ich habe es wieder geklebet (mit Uhu XD – aber es hält) und man sieht nichts mehr davon… Aber ich weiß es! >_< Na gut, trotzdem bereue ich es nicht die Figur gekauft zu haben. Sie ist einfach großartig und düster und sexy. Sie ist einfach unverkennbar Royo.

Großartig und düster ist auch eine perfekte Überleitung zum nächsten Thema: Texhnolyze (テクノライズ). Ja, ich bin endlich fertig und ich bin begeistert. Na gut, die erste Hälfte zieht sich ziemlich in die Länge, aber nach einem einschneidenden Punkt – dem Tod einer Person – wird der Anime schneller, die Handlung klarer, die Welt greifbarer. Der Anfang ist leider wirklich sehr schwer, sowohl vom Verständnis als auch von der nur langsam voranschreitenden Handlung. Im Nachhinein betrachtet ist dieser Teil allerdings wichtig für die Entwickling – als Zeichen dafür, wie schnell letzten Endes alles zum Zusammenbruch kommt. Die Spannungen zwischen den großen Gruppen Organo, Racan und Union werden schon gezeigt, so wie die Lebensverhältnisse in Lux. Aber bevor ich noch mehr Namen nenne, sollte ich erstmal die komplexe Story etwas zusammenfassen:

Lux ist eine unterirdische Stadt, vergessen von der Welt. Der größte Teil der Bevölkerung ist arm und die Welt ist düster und verwüstet. Drei große Gruppen „regieren“ über Lux: Die Organo (eine laut Wikipedia Mafia-ähnliche Organisation, die sich mit der Entwicklung von Texhnolyze beschäftigt), die Union (eine fast fanatisch-religiös wirkende Gruppe, die genau im Gegenteil zur Organo Texhnolyze vollkommen ablehnen) und die Racan (eine Art

Straßengang von Jugendlicher, denen es hauptsächlich um ihren Spaß zu gehen scheint). Texhnolyze sind cyberkinetische Prothesen, die ein Privileg der Oberschicht sind. Trotzdem bekommt der junge Straßenkämpfer Ichise, nachdem er einen Arm und ein Bein verloren hat, von Doc, einer Texhnolyze-Expertin, seine Körperteile ersetzt, wobei er ihr als Versuchskaninchen dient. Zuerst will er dies nicht akzeptieren, doch im Laufe der Zeit gewöhnt er sich an seine neuen Gliedmaßen und steigt damit auch gesellschaftlich auf. Ichise wird jedoch eigentlich nicht durch Doc gerettet, sondern durch Ran, das Mädchen, das in die Zukunft sehen kann…

Mehr kann und will ich ersteinmal nicht sagen. Wie erwähnt ist die Geschichte sehr komplex und die Atmosphäre sehr stimmig. Die Charaktere sind wunderbar interessant. Ich mag so viele von ihnen: Shinji, Anführer der Racan, Onishi, Anführer der Organo, Ichise und Ran. Das Opening Guardian Angel von Juno Reactor ist einfach wunderbar passend und gefällt mir sehr gut, obwohl ich eigentlich sonst solche Musik nicht höre. Das Ending, Gackts

Tsuki no Uta hat mir ja am Anfang gefallen, später ging es mir ein bisschen auf den Keks und ich habe es immer weggeschaltet. Ich kann den Anime nur empfehlen, sofern man sich nicht am etwas schwierigen Anfang stört und gebe im Ganzen 10 von 11 Pans.

So, als letzten Punkt für heute gibt es eine kleine Filmreview zu meiner neuen DVD von My Summer Of Love mit Natalie Press und Emily Blunt in den Hauptrollen. Erstmal zu der Handlung: An einem scheinbar normalen, englischen Sommertag treffen sich zwie Mädchen, die scheinbar unterschiedlicher nicht sein können: Tamsin (Emily Blunt) ist eine Tochter aus gutem Haus, die in den Sommerferien aus dem Internat nach Hause gekommen ist. Mona (Natalie Press)

ist ein Mädchen aus der Arbeiterklasse, ihr Bruder hängt nach einem Gefängnisaufenthalt einer religiösen Sekte an, ihre Mutter ist an Krebs gestorben und ihren Vater kennt sie nicht. Nur eins verbindet die beiden Mädchen: Einsamkeit. So finden die

beiden zusammen und eine tiefe Freundschaft, die in eine erotische Affäre hinausläuft, entwickelt sich zwischen ihnen. Doch was empfinden die beiden Mädcehn wirklich für einander? Und wie sehr unterscheiden sich dir Gefühle?

Hm, ich kann nicht wirklich sagen, dass ich enttäuscht war von My Summer Of Love, nur finde ich, dass die beiden Mädchen etwa genau so lesbisch sind wie die Hauptdarstellerinnen aus Heavenly Creatures – nämlich gar nüscht. Sex ist kein Zeichen für Liebe, das sollte ja auch eigentlich jedem klar sein – oder? Na ja, wenn man das ausklammert, hat man ein schönes Drama über Vertrauen, Verzweiflung, Einsamkeit und Liebe (dieses Wort lässt sich so weit biegen…). Die Unterschiede zwischen den beiden Mädchen lassen sich eigentlich immer und in jeder Situation erkennen: An Sprache, Verhalten, Bildung und vielleicht auch Erfahrung und Naivität. Leider kann ich auf das ganze nicht weiter eingehen ohne zu spoilern. Wer sich den Film ausschließlich unter dem Aspekt der Homosexualität ansieht, wird bestimmt enttäuscht sein. Wer den Film als das ansieht was er ist (ich hab es ja schon geschrieben und will mich nicht wiederholen), hat mit ihm eine gute Wahl getroffen. Da ich persönlich eigentlich schon gerne einen Liebesfilm gesehen hätte, hat er leider nicht ganz meinen Nerv getroffen. Schade, den der Film verdient mehr als das.

Okay, das war’s dann für heute. Legt euch nicht mit der Evolution an, versucht nicht zu sehr in die Zukunft zu sehen (das kann einen den Verstand rauben), genießt den Sommer und geht mal wieder ins Museum.

    I wonder how
    I wonder why
    Yesterday you told me ‚bout the blue blue sky
    And all that I can see is just a yellow lemon-tree

Read Full Post »

Für die weise und vor allem freundliche Überschrift des heutigen Eintrags danke ich Salandria, dem frechten Blutelfenwaisenmädchen, das ich kenne. Süß ist die Kleine ja schon, aber auch ein ganz schöner Besserwisser. Da find ich den Orkjungen Grunz aus Ogrimmar wesentlich süßer, der hat wenigstens Respekt vor den Helden der Horde – also vor mir. Allerdings ist das süßeste Waisenkind leider bei den Allis zu finden: Das goldige Draenaimädchen, deren Name ich nicht kenne.

Ich glaube, man merkt, dass ich die Kinderwoche mag. Ich finde die Idee einfach total niedlich und als Belohnung gibt es auch noch Viecher. Ich hab mir jetzt Flinky, die Schildkröte und Erdnuss, das Elekkbaby geholt. Ich hatte ja irgendwann schonmal erwähnt,

dass ich die beiden haben wollte. Bis zum Stinktier fehlt mir übrigens nur noch ein Pet. Ich werde mich wohl noch eine Weile bei den Sporeggar aufhalten und Nagas hauen um Ruf zu bekommen. Dann kauf ich mir das Viech da. Bei den Mag’har brauch ich auch noch Ruf damit ich mir ein Reittalbuk holen kann. Die sind einfach nur putzig. Dabei bin ich eigentlich schon weiter, beim heulenden Fjord, Nordend. Schöne Gegend da, wenn auch etwas… nun ja… tot.
Aber ich will die Nicht-WoWler unter euch nicht mehr so lange langweilen und habe jetzt nur noch einen Punkt zu diesem Thema: Zabra’Hexx

Ich habe eine neue Actionfigur in meiner Vitrine stehen, dieses Mal handelt es sich um den Troll Priester Zabra’Hexx aus der Serie 2. Er ist genau so groß wie mein Ork und fast genauso cool. Leider ist die Bemalung etwas unsauber, was vor allem an den Ohrringen auffällt und doch ziemlich stört. Serh gut gefallen haben mir die Schrumpfköpfe an seinem Gürtel, auch wenn hier ebenfalls eine sauberere

Bemalung nicht geschadet hätte. Für eine Actionfigur ist Zabra’Hexx sehr cool, kann aber mit Rehgar Earthfury nicht mithalten.

Und seid ihr alle schön in den Mai getanzt? Ich bin zwar weniger getanzt, aber schön war es schon: Walpurgisnacht auf der Ronneburg. Anfangs hat es zwar ganz schön geregnet, aber irgendwann hat sich das dann gegeben. Leider war ziemlich wenig los und es waren kaum Stände da, die wir kannten. Mit wir meine ich natürlich Fussel und mich. Aber mein Beerenweinstand war da und wir haben Leute getroffen, bei denen wir wahrscheinlich irgendwann in nicht allzuferner Zukunft mitlagern werden.

Am nächsten Tag dann war ich mit Fussel und ihrem Freund im Kino. Wir haben uns Crank 2 – High Voltage angesehen.

Wie auch schon bei Crank lässt sich die Handlung innerhalb von einem Satz zusammenfassen: Chev Chelios (Jason Statham)‘ Herz wurde durch ein Künstliches ersetzt, das regelmäßig elektrisch aufgeladen werden muss und er will sein echtes Herz zurück. Klingt bekloppt und ist es auch. Der Film besteht eigentlich fast nur aus Sex und Gewalt. Wenn man das allerdings wegstreicht bleibt nur noch eins: A Fucking Piece of Modern Art. Die ganze Art, wie der Film gedreht und geschnitten ist, die „Special Effects“, alles ist unglaublich experimentell und künsterlich gestaltet. Die Musik ist außerdem sehr cool und Jason Statham ist ein klasse Schauspieler, genauso auch seine Filmpartnerin Amy Smart. Wer schmutzige Non-Stop-Action und sinnlose Gewalt sucht, ist hier richtig.

Zum Thema Gewalt: Ich habe mir ein neues Killerspiel für die Wii gekauft: Red Steel. Eigentlich habe ich es für Kuma gekauft, weil er es haben wollte. Aber solang ich das Spiel hier habe werde ich auch ein bisschen reinschnuppern. Noch bin ich nicht weit genug für ein Fazit, also habt Geduld. Auf mein Texhnolyse-Zwischenfazit müsst ihr übrigens ganz verzichten. Ich habe nur noch 5 Folgen vor mir und dann kann ich euch ein komplettes Fazit zu dem Anime präsentieren, davor lohnt sich jetzt auch kein Zwischenfazit mehr.

So, das war’s für heute. Seid nett zu Kindern und Tieren, verbrennt nicht so viele Hexen und bleibt unter Strom.

    Mach das Radio an
    Und dreh richtig laut auf,
    Wir fahren durch den Sommerregen
    Der Sonne entgegen.

Read Full Post »

So, es folgt ein „Ich muss viel nachholen„-Eintrag. Fangen wir im Kino an, in dem ich mit Fussel und ihrem Freund vor einer Weile war. Wir sahen den Film Monsters vs. Aliens. Mein Bruder sagt, der Titel klingt nach einem Film, der Kiki Erpel gefallen würde. Das mag zwar stimmen, aber der Titel ist trotzdem bekloppt. Nicht so der Film, der mir (vor allem Dank Bob und dem Insektosaurus) recht gut gefallen hat. Es ist nicht Wall-E, auch nicht Ab durch die Hecke, aber es ist ein Film, den man sich gut ansehen kann. Es geht um Susan, die genau am Tag ihrer Hochzeit von einem Meteorid getroffen wird und dadurch zu einer Riesin wird – sowas kann einen den ganzen Tag versauen. Als das „Monster“, das sie nun ist, wird sie von der Regierung in eine geheime Unterkunft gebracht, wo sie Bekanntschaft mit 4 anderen Monstern macht: Bob, ein blaues Schleimwesen ohne Gehirn, Prof. Dr. Kakerlake, ein wahnsinniges Genie, das

durch einen Unfall einen Kakerlakenkopf hat, Missing Link, die fehlende Verbindung zwischen Fisch und Affe und der Insektosaurus, eine radioaktiv verstrahlte Riesenraupe. Und als dann die Erde von Alienrobotern angegriffen wird, können nur noch die Monster die Menschheit retten… oder?
Der Film hat echt einige gute Lacher und vor allem einen ganzen Haufen Anspielungen auf Klassiker wie Die Fliege, Godzilla und Star Trek. Der End-Gag ist allerdings absolut dämlich, also muss man nicht bis zum Ende der Credits sitzen bleiben. Wer Animationsfilme sowieso gerne mag, Horton hört ein Hu, Himmel und Huhn und Konsorten, dem wird auch Monsters vs. Aliens viel Spaß machen.

Ach ja: Ich freu mich auf Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen

Bleiben wir bei Filmen. Kuma und ich haben uns nämlich auch noch einige angeguckt. Fangen wir an mit dem gleichnamigen Remake von My Sassy Girl. Ich hatte ja schon vor langer, langer Zeit (ich glaub in meinem zweiten Eintrag) über den Trailer was geschrieben. Ich zitiere von damals: „Schlagt mich dafür, dass ich es gedacht habe, aber ich fand den Trailer gar nicht sooo schlimm. Als ich davon gehört habe, dass My Sassy Girl geremaked wird, habe ich mich tierisch aufgeregt und immer wieder gehofft, dass sie es seinen lassen. My Sassy Girl ist einfach ein wunderschöner Film, einer meiner Lieblingsfilme, bei dem ich jedes Mal lachen und weinen muss. (…) Ich denke, dass das US-Remake vielleicht nicht schlecht ist (Oh, Gott, habe ich das wirklich gesagt?) aaaber es wird nicht, kann nicht an das Original heran reichen. Ich weiß nicht, was sie mit der traurigen Seite des Films gemacht haben, den dem Trailer nach zu urteilen ist es einfach eine nette Liebeskomödie, die eigentlich nichts mehr mit dem Original zu tun hat.“ Gut, bevor ich mein Fazit abgebe, erstmal zur Story: Charlie Bellow (Jesse Bradford) ist ein netter Kerl – zu nett für diese Welt. Und trotz vieler Bemühungen der Menschen in seiner Umgebung ist er immer noch Single. Doch dann trifft er Jordon Roark (Elisha Cuthbert), die vollkommen

betrunken am Bahnsteig steht und fast auf die Schienen fällt. Er rettet sie und bevor sie dann vor den Augen das Bewusstsein verliert, nennt sie ihn „Schatz“. Nun liegt es an Charlie sich erst einmal um sie zu kümmern. Mit der Zeit merkt er, dass Jordon zwar hübsch, aber eigentlich unausstehlich ist. Trotzdem entwickelt er Gefühle für das durchgeknallte und brutale Mädchen, die ein trauriges Geheimnis in sich zu tragen scheint.

So und nun zu meinem Fazit. Er ist wirklich nicht soooo schlecht, aber trotz allem enttäuschend – und das obwohl ich wusste, dass er nicht mit dem Original mithalten kann. Leider wurde versucht, den Film zu sehr dem Original anzupassen und er wurde zu unflexibel angepasst. Einige Stellen sind ganz anders und andere fast auch bizarre Weise gleich. Ich hätte mir gewünscht, dass sich das Remake etwas mehr vom Original unterscheidet. Und ein Paar wichtige Stellen (aber nur wenige) hätte man beibehalten sollen. Generell sage ich aber: Wer Liebeskomödien mag, darf ihn sich gerne ansehen. Das Remake von Il Mare (Das Haus am See) ist wesentlich schlechter.

So und einen Film habe ich noch: Tintenherz (Inkheart) basierend auf dem gleichnamigen Buch von Cornelia Funke. Auch über den Trailer habe ich damals schon was geschrieben. Aber ich schenk mir an der Stelle das zitieren, weil ich zugeben muss – und dieses mal ohne mich zu schämen -, dass ich den Film mochte. Natürlich ist er anders als das Buch, aber der Trailer ist wesentlich

schlechter als der Film. Die Charaktere (außer Capricorn) sind alle sehr gut getroffen. Ich liiiebe Farid und Staubfinger – wie ja auch im Buch. Außerdem bin ich froh, dass keine Liebesgeschichte zwischen Farid und Meggie ausgebaut wurde (Staubfinger

erwähnt das ja im Buch und auch im Film). Ich finde auchElinor ist gut getroffen und an Meggie und Mo kann man sich sehr schnell gewöhnen. Das Ende, das anders ist als im Buch, hätte man allerdings meiner Meinung nach sein lassen können… na ja, sei’s drum. Vor allem die, die das Buch nicht gelesen haben, werden ihren Spaß mit dem Film haben.

Okay, genug für heute. Nächstes Mal versuche ich euch ein Paar Buchberichte zu schreiben. Bis dahin: Seid tolerant, trinkt nicht zu viel und erzählt euch Geschichten.

    For the king for the land for the mountains
    for the green valleys where dragons fly
    for the glory the power to win the black lord
    I will search for the emerald sword

Read Full Post »

Ich hab ein neues Handy! Das ist schön. Weniger schön ist der Grund, warum ich ein neues Handy hab: Mein altes hab ich verloren. Irgendwo in der Bahn zwischen Butzbach und zu Hause oder da auf einem der Bahnhöfe dazwischen.

Echt ätzend. Nummer weg, alles was gespeichert war weg… Voll blöd. Na ja, weg ist weg und jetzt hab ich ja mein neues. Und das richtig toll: Es hat den wohl schönsten Namen, den ein Handy haben kann: Mandarina Duck MOON. Hach… Dieser Name ist so schön, wie

Arisa Mizuhara unter einem blühendem Kirschbaum. Und das Handy ist auch arg hübsch. Jetzt kann ich auch endlich MP3-Klingeltöne verwenden und Meru meine SMS ansagen lassen (Meru, Meru…). Als Klingeltöne werde ich wohl zum größten Teil Game-Musiken aus Retro-Games nehmen (Tetris, Super Mario Land…).

So, aber jetzt möchte ich erstmal über Watchmen berichten, den ich ja, wie erwähnt letzten Sonntag gesehen habe. Bei Watchmen handelt es sich um eine Comicverfilmung, von Zack Snyder, der auch schon 300 verfilmt hat (300 habe ich übrigens nicht gesehen, also wird es von mir keine Vergleiche zwischen den beiden Filmen geben). Aber ersteinmal: Worum geht’s eigentlich? Der Film beginnt mit dem Tod des Comedians (Jeffrey Dean Morgan) im Jahr 1985. Er war einer der letzten 5 Superhelden, die jetzt seit einigen Jahren nicht mehr im

Geschäft sind. Nur einer, Rorschach (Jackie Earle Haley) kann nicht zusehen, wie die Welt zu Grunde geht und ist deshalb illegaler Weise noch immer für „Recht und Ordnung“ unterwegs. Nun, nach dem Tod des Comedians geht er davon aus, das jemand hinter ihnen, dan maskierten Helden, den Watchmen, her ist. Die anderen halten ihn für paranoid, aber was ist wirklich daran? Und außerdem befindet sich die Welt kurz vor dem atomaren Krieg zwischen den USA und der Sowietunion. Kann die Welt gerettet werden? Und vor allem: Verdient sie es überhaupt?
Watchmen ist ein Superheldenfilm, der eigentlich keiner ist. Entscheidet selbst: Was ist ein Superheld? Mr. Perfect, der mit Superkräften und/oder Spezialausrüstung gegen das

Böse antritt und die Welt rettet? Save the world, get the girl? Ein unfehlbarer Kämpfer gegen das Unrecht? Oder einfach nur jemand in einem albernen Kostüm? Letzteres haben auch die Watchmen, doch der Rest ist eher unzutreffend. Und genau das macht den Film zu etwas Besonderem. Die Charaktere sind sehr, sehr cool, vor allem Rorschach und Dr. Manhatten (Billy Crudup). Der Film ist ab 16 und deshalb unblutiger als gedacht, aber dennoch nichts für schwache Nerven. Aber ich kann ihn nur empfehlen. Das Ende ist wunderbar unvorhersehbar und ich bin am überlegen, ob ich mir nicht vielleicht die Graphic Novel anschaffe.

Und dann gibt es da noch ein Buch, das ich gelesen habe. Das letzte Mal habe ich es schon erwähnt: Snow Crash von Neal Stephenson. Das Buch ist nicht nur genial sondern auch witzig und tiefgründig. Aber bevor ich mich in Lob verliere, sollte ich vielleicht erklären, worum es eigentlich geht. Hiro Protagonist ist Pizzaauslieferer für die Mafia, der beste Schwertkämpfer des Metaversums

und freischaffender Progammier (in der deutschen Version als Hacker bezeichnet). Doch damit nicht genug. Sein Leben wird noch weiter durcheinander gebracht, als er auf Y.T. trifft, eine Kurierin des RadiKS, und mit einer mysteriösen Droge/ einem mysteriösen Virus namens Snow Crash in Kontakt kommt. Schon bald sind die beiden in etwas verwickelt, das nicht nur sie, sondern die ganze verdammte Welt betrifft.

Zu Beginn des Buches erwartet man eine spaßige Cyberpunk-Parodie (Ich sage nur „Pizza-Uni“), aber irgendwann wird das Buch doch noch sehr tiefgründig. Wenn Seitenlang die ähnlichkeiten von Religion und Computernviren beschrieben wird (und es auch noch richtig plausibel klingt), merkt man schon, das der Autor sich schon irgendwie Gedanken gemacht hat. Die Ideen sind einfach klasse, die Charaktere sehr cool (nicht zu letzt auch Hiros Name) und das Buch liest sich wie ein Spiel der Grasshopper Manfacture.

Das Wäre dann auch schon alles für diese Mal. Im nächsten Eintrag gibt es dann den Endfazit zu Kyouran Kazoku Nikki und wahrscheinlich auch einen ersten zwischenbericht zu Chaos;HEad. Bis dann lasst euch nichts überflüssiges aufquatschen, don’t judge a book by it’s cover und lasst die Finger von Drogen!

    Then you better start swimmin‘
    Or you’ll sink like a stone
    For the times they are a-changin‘
    .

Read Full Post »

Wie das letzte mal erwähnt, war ich mit Fussel im Kino. Wir haben uns den Seltsamen Fall des Benjamin Button (The Curious Case of Benjamin Button) mit Brad Pitt und Cate Blanchett angesehen. Also, nein, die beiden waren nicht dabei, sondern im Film, aber ich denke ihr versteht mich schon. Für die, die es entweder nicht wissen oder die es nicht interessieret sag ich jetzt mal, dass der Film ja für ganze 13 Oscars nominiert ist, u.a. bester Film und bester Hauptdarsteller. Kann ich diesen ganzen Nominierungen zustimmen? Ich antworte mit einem entschiedenen Jein. Aber erstmal zur Handlung. Sommer 2005: Caroline’s (Julia Ormond) Mutter Daisy (Cate Blanchett) liegt im Sterben. Um ihrer Mutter beizustehen liest sie auf deren Wunsch ein Tagebuch vor, dass Daisy mitgebracht hat. Es ist das Tagebuch von Benjamin Button (Brad Pitt),

einem ungewöhnlichem Mann, der als etwa 85-jähriger zur Welt kommt und im Laufe seines Lebens immer jünger wird. Schon früh verliebt er sich in Daisy, doch die Liebe scheint unmöglich. Kann es funktionieren, wenn er immer jünger wird, aber sie ganz gewöhnlich älter?

Der Film ist wirklich schön. Benjamin ist ein faszinierender und super sympathischer Charakter – Daisy leider weniger. Ich fand den Film sehr bewegend, die Geschichte interessant und viele Charaktere sehr menschlich und deshalb gut. Aber es war kein Film, bei dem ich hinterher sagte: „Boah, sofort nochmal!“ Ich hätte kein Problem damit ihn nocheinmal zu sehen, aber es muss auch nicht unbedingt sein. Auf DVD werde ich ihn mir wohl auch nicht holen, vielleicht aber im Fernsehen ansehen. Ich mochte vor allem Benjamins Pflegemutter Queenie und Captain Mike. Cate Blanchett’s Gesicht sah allerdings mehr geschminkt aus, als das von Brad Pitt – Irgendwie wirkte es fast die ganze Zeit sehr maskenhaft. Alles in allem kann ich sagen: Seht ihn euch an! Jeder der auch nur ein bisschen was für Vergänglichkeit und Dramen übrig hat, kann mit diesem Film nichts falsch machen.

Wenn wir schon bei Vergänglichkeit und Drama sind, komme ich einfach mal direckt zu dem Buch, dass ich grade fertig gelesen habe. Es handelt sich um einen ziemlich kurzen Roman von Haruki Murakami mit dem Namen Sputnik Sweetheart (スプートニクの恋人 / supūtoniku no koibito). In der Geschichte geht es um Sumire, die sich mit 22 erstmals verliebt – und zwar in die 17 Jahre ältere und verheiratete Miu. Die Geschichte wird von einem namenlosen Ich-Erzähler berichtet (nur einmal wird er als „K“ bezeichnet), der seinerseits in Sumire verliebt ist. Als Sumire auf Griechenland spurlos verschwindet, bittet Miu K um Hilfe.

Murakami schafft es einen Roman zu schreiben, der vor allem unglaublich authentisch wirkt. Egal, was passiert, welche Zufälle oder Ereignisse passieren – Alles wirkt als könnte es wirklich und jeden Augenblick geschehen. Ich geb’s ja zu, ich wollte den Roman hauptsächlich wegen dem lesbischem Hauptcharakter lesen und auch während des Lesens habe ich sie immer mehr ins Herz geschlossen. Sumire ist ein hinreißender Charakter und mir in gewisser

Weise ziemlich ähnlich, vor allem, wenn es um das Schreiben geht. In anderen Teilen ist sie allerdings so, wie ich manchmal gerne wäre, aber nicht bin und auch nie sein werde. Ihr große, erste und (wahrscheinlich) einzige Liebe, Miu (direkt gefolgt vom Schreiben, den eigentlich will Sumire nur eins – Romanschriftstellerin werden), ist übrigens Koreanerin – Hier spare ich mir jeden weiteren Komentar. Sputnik Sweetheart ist ein wunderbares Buch. Ich werde auf jeden Fall noch mehr von Haruki Murakami lesen, denn alles was ich bisher von ihm kenne ist einzigartig.

Kommen wir zum letzten Punkt des heutigen Tages: Das Fistco-Paket ist angekommen! Darin waren 2 Figuren. 1. Fussels Angel of Death aus Hell Boy II. 2. Meine Mikuru Punk-Gothic-Version aus The Melancholy of Haruhi Suzumiya. Die Figur ist von Griffon, die auch schon meine Pleinair hergestellt haben und leider bin ich auch mit Mikuru nicht 100% zufrieden. An ein paar Stellen ist etwas übergemalt und der Gürtel steht meiner Meinung nach etwas merkwürdig ab. Allerdings haben mich die Hände und das Gesicht positiv überrascht. Das Outfit ist unglaublich goldig. Viele Bändchen, Schleifchen und Rüschen. Die Base ist schön, obwohl sie sehr einfach ist… oder gerade deshalb. Sie ist glatt, oval, schwarz und mit einem kleinen, silbernen Namensschild versehen, das

extrem edel aussieht. Mikuru ist recht groß, ca. 25 cm und riecht nach Barbie. Alles in allem ist es eine sehr schöne Figur, wenn sie auch nicht perfekt ist. Fussels Angel of Death ist eine Actionfigur und wirkte auf mich im ersten Moment ziemlich plump. Ausgepackt allerdings ist sie recht hübsch. Vor allem der Saum des Gewandes und die Flügel sind sehr schön gearbeitet. Leider war es ziemlich kompliziert die Flügel fest zu stecken und es sieht nun etwas… na ja… zusammengesteckt aus.

Okay, dann bin ich auch schon fertig für heute. Macht euch nicht zu viele Gedanken ums Alter (es gibt immer Leute die älter und welche dir jünger sind), versucht euch nicht in Träumen zu verlieren, sucht nicht zu sehr nach Fehlern (sonst findet ihr welche) und hütet euch vor Golfspielenden Dämonenkönigen.

Read Full Post »

Older Posts »