Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for the ‘Music’ Category

So, und da bin ich wieder. Dieses Mal wieder ein normaler Eintrag, mit einer Figur, einem Buch, einer CD und einem Anime. Klingt gut, ne? Okay, let’s get started!

Zu erst einmal die Figur. Es handelt sich hierbei um Nozomu Itoshiki, auch bekannt als Zetsubou-Sensei oder einfach „der Lehrer“ (ja, er wird sehr oft so genannt) aus (Zoku/Goku) Sayonara Zetsubou Sensei. Um genau zu sein handelt es sich um einen Nendoroid von GSC. Das heißt, ich habe einen unglaublich niedlichen Nozomu mit mitgeliefertem „Zetsuboushita!„-

Gesichtsausdruck und Strick. Bei mir hat er allerdings keins von beidem, sondern steht einfach da, mit Schal um den Hals und Koffer in der Hand. Für seine Größe war er ziemlich teuer, ist aber dafür auch (wie wäre es bei GSC anders zu erwarten?) wunderbar gestaltet und toll verarbeitet. Er ist mein erster Nendoroid, mal sehen, wie viele noch dazu kommen, weil ich die Preise eigentlich zu hoch finde. Andererseits gibt es schon wieder zwei Nendoroids bei Fistco, die mir ziemlich gut

gefallen… Na ja, abwarten.

Als Buchtipp des heutigen Eintrag habe ich Das Gegenteil von oben von Oliver Uschmann im Gepäck. Das ich den Autor sympathisch fand, habe ich ja im letzten Eintrag bereits angedeutet. Aber hat das auch zwangsläufig mit dem Buch zu tun? Wir werden sehen. Erst mal zur Story. Dennis ist 15 und wohnt mit seiner Mutter in einem Hochhaus in Wesel. Seine Hobbies sind Videospiele und die Nachbarn beobachten. Er ist ein zurückgezogener und eigentlich friedlicher Junge, doch die Welt um ihn herum sieht leider nicht ganz so friedlich aus. Das Mädchen, aus seiner Klasse, in der er sich verliebt hat, weiß nichts davon, seine Mutter will ihm nach 15 Jahren immer noch nicht sagen, was mit seinem Vater passiert ist und in den Nachrichten erzählen sie ständig von entführten und gefolterten Kindern in Kellern. Nein, die Welt ist nicht friedlich und leicht schon gar nicht. Und als im Haus gegenüber auch noch sehr beunruhigende Dinge geschehen, ist es nun wohl oder übel an Dennis die Sache selbst in die Hand zu nehmen.

Das Gegenteil von oben ist als Buch für Jungs zwischen 15 und 25 konzipiert und meiner (buchhändlerischen) Meinung nach perfekt für diese Zielgruppe. Oliver Uschmann ist selbst Videospieler, was man deutlich in dem Buch merkt (Ich habe von ihm ein Monkey Island Zitat in mein Buch

geschrieben bekommen) und schafft es mit Dennis einen sympathischen, leicht verrückten, aber vollkommen glaubwürdigen Charaktere zu kreieren. Nur bei wenigen Stellen dachte ich mir: „Ach, komm, muss das jetzt sein?“ Aber alles in allem hat mir das Buch gut gefallen. Ich werde es auch Kuma mal andrehen, ich denke, es könnte ihm gefallen. Neben Dennis mochte ich übrigens Alparslans Vater und Ingo, den Videothekar, am meisten. Wer Videospiele mag und sich von der Welt manchmal unverstanden fühlt, der darf gerne zu dem Buch greifen – alle anderen natürlich auch. Und ich weiß, dass ich mir die Hartmut und Ich Romane von Oliver Uschmann auf jeden Fall auch noch ansehen möchte.

Nun zu meiner neuen CD. Nein, ich meine damit nicht die Anderswelt, die ich im letzten Eintrag erwähnt habe, sondern Ryūzetsuran (竜舌蘭) von Go!Go!7188. Ja, ich habe eine neue Go!Go! CD. Ryūzetsuran beinhaltet eins meiner absoluten Lieblingslieder nämlich Kangaegoto (考え事).Ich liebe dieses Lied seit ich es zum ersten Mal gehört habe. Sennichikō (千日紅) finde ich auch ziemlich

cool, vor allem die Textstelle mit dem roten PomPom (nee kiite yo akai PONPON). Generell kann ich über die CD das sagen, was ich immer über Go!Go! sagen – sei rocken so einiges weg! Einige Lieder (z.B. Futatsu no Ashioto und Otona no Himitsu) gefallen mir nicht ganz so gut, aber trotzdem bewegt Go!Go! eigentlich immer irgendwas in mir. Ich glaube, mir fällt keine Situation ein (außer manchmal beim Lesen), in der mich

Musik von Go!Go! stören würde. Ich hab mir bei der Gelegenheit auch gleich mal im Internet die vier neusten Alben von Go!Go!7188 gesucht, also Parade, 569 (Go Rock – wieder mal schönes, japanisches Zahlen-wortspiel, wie ja auch schon im Bandnamen), Tora no Ana 2 (das zweite Coveralbum von Go!Go!7188) und Antenna. Und meine Beürchtungen, Go!Go! hätten nach gelassen, haben sich komplett verflüchtigt. 569 oder Parade wird wohl die nächste CD sein, die sich zu meiner Go!Go!7188 Sammlung hinzugesellt.

So und zum Abschluss kommt nun endlich, endlich mein Fazit über Burst Angel. Joa… also WIE lange habe ich mich mit diesesm Anime herumgequält? Seit etwa 5 Monaten! Ich denke, das sagt schon eine Menge über meine Meinung zu diesem Anime aus, oder nicht? Es geht wie schon erwähnt um Jo, Meg, Amy und Sei, die in einer fernen Zukunft ihr Geld als Söldnerinnen verdienen. Und, na ja, eigentlich war es das schon. Vielleicht bin ich zu doof für die tiefe, philosophische Hintergrundstory, die sich irgendwo zwischen Mechas, Titten, Kugel, Möpsen und leuchtenden Gehirnen versteckt, aber wenn ihr mich fragt, gibt es diese Hintergrundstory nüscht. Die Story ist ohne hin extrem flach, was durch die Oberweite der weiblichen Protagonisten wohl ausgeglichen werden soll. Versteht mich nichts falsch, ich habe nichts gegen Fan Service, aber der

Anime sollte nicht nur daraus bestehen. Gerettet hat mich die ganze Zeit Jo, weil sie einfach eine coole Sau ist und die Anime ganz alleine schmeißen könnte. Bei ihr hat mich nicht einmal gestört, dass sie Mecha-Pilotin ist. Sei ist an sich auch ein cooler Charaktere, leider sind ihr Outfits zu billig und sie lässt sich nur schwer wirklich ernst nehmen („Was hat sie gesagt?“ – „Keine Ahnung, ihre Hupen haben mich abgelenkt.“). Nein, ich reduziere Frauen nicht auf ihre Brüste, aber dieser Anime lässt einem keine andere Wahl. Dazu kommt noch die nervige Computer Grafik, die meiner Meinung nach nicht notwendig gewesen wäre. Popcorn Kino mag ich ohnehin nur im seltensten Fall und leider ist dieser Anime genau das. Ich habe ihm wirklich eine Chance gegeben und leider konnte ich ihm

nichts abgewinnen. Man hätte das ganze wesentlich besser machen können, die letzten (!) Folgen nicht zur Hälfte aus Rückblenden auf den Anime bestehen lassen müssen. Meine Lieblingsfolge war übrigens die Folge, in der gezeigt wurde, wie sich Jo und Meg (die ich übrigens am allerschlimmsten fand) kennengelernt haben. Ich entschuldige mich hiermit bei allen, denen der Anime gefallen hat, dafür, dass ich ihn zu zerreisse, aber er war nun mal ganz und gar nicht mein Fall. Durch Jo, die Musik im Anime und das bisschen Story, das mir ganz gut gefallen hat, geben ich ihm alles in allem 4 1/2 Boobs… äh, Pans. Ach ja: Opening und Ending haben mir beide nicht gefallen. Ach ja, ich hab mir gar das Opening zur OVA Burst Angel Infinity angesehen und muss gestehen: Es gefällt mir. Vielleicht gebe ich den Engeln ja noch eine Chance?

Okay, das war’s dann für heute. Ich werde mich jetzt an Hayate setzen, das Vampire-Regelwerk durchackern oder Die Saat von Guillermo del Toro und Chuck Hogan weiterlesen. Und bis wir uns wiedersehen (bzw. ich euch wiederschreibe und ihr mich wiederlest) verzweifelt nicht, gestaltet eure eigene Wirklichkeit, habt keine Angst vor der Dunkelheit und lasst’s krachen!

    Shibaraku tenjou o jitto mi nagara kangaegoto o shiteita
    Sakki kara kuroi mushi ga migi kara hidari e ugoiteiru

Advertisements

Read Full Post »

Soooo, endlich bin ich wieder da, zurück von 9 Wochen super, super toller Berufsschule. In den letzten Wochen bin ich beim besten Willen nicht zum Schreiben gekommen und eigentlich hätte ich jetzt genug Stoff für mindestens drei Monate. Wahrscheinlich werde ich das aber trotzdem nicht tun, weil es mir sonst einfach zu stressig wird das dann noch mit aktuellem zu verbinden.

Doch jetzt von Vorne. Wie ihr ja alle wisst war ich die letzten neun Wochen auf der Berufsschule in Frankfurt, Seckbach. Neun Wochen auf engstem Raum mit jede Menge anderen Leute und vielen, vielen Bücher. Obwohl… soviel zum Lesen bin ich gar nicht gekommen. Schuld daran sind Kecs, Noa und Cheri – und das Lernen zum Teil auch. Aber erst zu erstgenanntem: Kecs, Noa und Cheri

sind drei Leute, die ich auf der Schule kennen gelernt habe und mit denen ich viel unternommen habe. Wir waren zusammen (mit noch einer zusätzlichen Person) auf dem Schandmaul-Konzert am 19.9. in Hanau und es war wirklich klasse. Ich hatte mir kurz zuvor die Anderswelt CD gekauft um mich auf das Konzert vorzubereiten und es hat sich wirklich gelohnt. Dann waren wir noch das ein oder andere Mal (meistens mit der Mitbewohnerin von Kecs und Cheri) in der City von Frankurt. Noa, Kecs, Noas Freund und ich waren dann noch zusammen im Theater und haben uns die Dramatische Bühne mit dem Stück Barbarella – Verwirrt im Weltall angesehen und uns zum Teil kringelig gelacht („Wir sind die freie Revolutionsfreiheitsbefreiungsfront zur Befreiung aller

Lebewesen„) Ich kann das Stück nur jedem empfehlen.
Außerdem haben wir vier zusammen ein bissl Vampire – The Masquerade gespielt. Es war richtig cool, vor allem da Cheri gar nicht so weit weg wohnt und wir (zusammen mit Fussel und vielleicht noch jemandem) wahrscheinlich öfters spielen wollen. Kecs hat eine Malkavianerin gespielt, die einfach soo süß war, dass man sie einfach nur noch knuddeln wollte – obwohl unsere Charaktere wohl zeitweise von ihr genervt waren – („Eure königliche Prinzesstät…„), Noa war eine militant-feministische Öko-Brujah („Woher kommt das Blut? Ist das Fair

Trade?„) und ich habe Zoey – Gangrel -, gespielt, ein wütendes Straßenkind, die eine gewissen Affinität zu ihrer Erzeugerin Liskarr hat („Liskarr ist nicht meine Mutter!„). Cheri hat gemeistert und uns in ein wirklich spannendes, leider nicht fertig gewordenes Abenteuer in Frankfurt geschickt. Ich habe mir dann auch nachdem die Berufsschule vorbei war neue Würfel gekauft. Einige schöne W10 für Vampire und auch noch mal ein paar W20 für DSA.

Nun aber ganz kurz noch zum Unterricht in Seckbach. Etwa 80% der Stunden waren wirklich interessant. Vor allem unser Literatur Dozent war ziemlich cool und engagiert. Wenn man so einen Lehrer hat, dann macht einem wahrscheinlich (fast) alles Spaß. Herstellung war auch ziemlich interessant – ich werde Bücher nie wieder so sehen wie zuvor.

Und um das Thema Seckbach zu beenden kurz noch ein Wort zu den Abendveranstaltungen. Es gab eigentlich jede Woche mindestens eine interessante Veranstaltung: Lesungen, Verlagsvorstellungen etc. pp. Ganz besonders gut hat mir die Lesung von Oliver Uschmann gefallen. Er hat im Rahmen eines Script5-Abends aus seinem Buch Das Gegenteil von Oben gelesen (das ich zur Zeit übrigens lese – natürlich mein signiertes Exemplar). Dann hatten wir noch eine sehr interessante Comic AG, die für mich im nachhinein wahrscheinlich etwas teuer wird – Ich wußte gar nicht wie viele interessante Comics es gibt…

So, dann habe ich jetzt noch etwas erzählen, nämlich von letztem Wochenende, an dem wir wieder auf meiner geliebten Ronneburg gelagert haben. Mit wir

meine ich natürlich die üblichen: Fussel, Hugi, ich und 2 andere. Wir hatten nette Nachbarlager – auf der einen Seite die Burgeigenen Esel und auf der anderen Seite die netten Leute, die wir schon von früher kennen. Das Wetter war eigentlich ganz gut, nur genau als wir

abbauen wollten, hat es angefangen zu regenen. Ansonst war es eigentlich wieder eine schöne Zeit auf der Ronneburg. Am Freitagabend gab es tolle Musik von einem Barden mit einer Wahnsinnsstimme, dazu Kirchwein und viel Spaß. Auuußerdem habe ich mir ein neues Barett gekauft. Es ist schwarze und dazu habe ich noch ein wunderbare weiße Feder, die mit einer fantastischen Brosche daran befestigt ist. Ich liebe es einfach.

Na ja, das war’s dann. Ab jetzt gibt’s wieder reguläre Einträge. Stay tuned, seid fleißig und lasst euch nicht abwimmeln.

    Ich bin der Wolfsmensch!
    Schatten tanzen, Heulen in der Nacht!
    Der Wolfsmensch!
    Lachen, schneiden Fratzen, bin erwacht!

Read Full Post »

Und dieses Mal geht es, wie ich ja schon sagte um Games. Ich habe mir fünf ausgesucht, die ich euch dieses Mal lang und breit vorstellen will. Anfangen will ich mit dem Spiel, das Kuma und ich zusammen durchgespielt haben: Goof Troop für das SNES. Wie man am Namen (vielleicht) erkennt ist Goof Troop das Goofie Spiel und es gehört zu dem Goofie Film bzw. zur Serie Goofie und Max,

die ja im Original auch Goof Troop heißt. Das faszinierendste haben Kuma und ich jedoch erst erfahren, als wir das Spiel beendet hatten und die Credits vor unseren Augen liefen: Goof Troop ist ein Shinji Mikami Spiel! Yay! Aber jetzt erstmal zum Spiel an sich. Am besten sollte man Goof Troop zu zweit spielen, weil es nun mal als Coop-Spiel gedacht ist. Einer übernimmt dabei die Rolle von Goofie (bei uns

war das Kuma) und der andere spielt seinen Sohn Max (da bleibt ja niemand mehr außer der Yuupan). Es handelt sich im großen und ganzen um eine Knöpfe-Drück-Und-Steine-Schieb-Spiel. Und es macht richtig Spaß, wenn man sich zu zweit dran setzt. Allerdings ist das Spiel auch sehr, sehr schnell vorbei und Kuma und ich konnten es kaum glauben, dass das Spiel schon rum war.

Ein Spiel, dass definitiv nicht so schnell rumgeht ist dagegen Wii Music. Vielleicht hat der ein oder andere von euch schon von diesem „Spiel“ gehört und fragt sich – zu Recht – warum ich mir sowas antue. Aber es gibt einen Grund. Es lag da halt so rum und wir konnten Stallone am Klavier „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ spielen sehen. Was es damit auf sich hat, erkläre ich euch sofort. Bei Wii Music kann man quasi alles machen… aber eben nichts richtig. In dem man wie bekloppt mit Wiimote und Nunchuk rumfuchtelt, haut das

ausgewählte Mii in die Saiten, auf die Tasten oder trötet sich die Seele aus dem Leib. Das Schöne daran ist: Man kann nichts falsch machen. Egal, ob man mit seinem ganzen Herzblut versucht eine rockige Variante der Ode an die Freude zu spielen oder ob man eine sehr eigenwillige Version vom Flohwalzer mit Saxophon und Geige daherfuchtelt, das am Ende so klingt als würde man einen nierenkranken Esel langsam mit einer Banane zu Tode prügeln… Die

Bewertung darf man nämlich selbst übernehmen. Und wenn man beschließt, dass etwas, das eigentlich einer akkustischen Vergewaltigung gleich kommt 100 Punkte verdient… dann bitte sehr. Aber trotz allem – oder gerade deshalb kann man mit Wii Music ziemlich viel Spaß haben. Und zwar dadurch, dass man nämlich die besten Miis erstellen kann und diese dann in einer Band spielen lässt. Bei Miicharacters.com gibt es eine riesige Auswahl an Miis zum Nachbauen. Und was gibt es cooleres, als eine Band, in der Michael Jackson (R.I.P., Jacko), Arnold Schwarzenegger, Sylvester Stallone und Chuck Norris zusammen Yankee Doodle spielen? Okay, da gibt es einiges, aber cool ist es trotzdem. Man muss sich Wii Music definitiv nicht kaufen… aber wenn’s grad so rum liegt, kann man es gerne mal antesten.

Bleiben wir bei der Wii, auch wenn sich das jetzige Spiel in keinster Weise mit Wii Music vergleichen lässt. Ich spreche von keinem geringeren Spiel als MadWorld. Style and Violence – brought to you by Platinum Games. Ja,

MadWorld hat mich begeistert, grafisch wie spielerisch. Trotzdem habe ich das Spiel noch nicht durch gespielt, sondern befinde mich so etwa bei der Hälfte. Aber vielleicht sollte ich einfach mal für alle, die gar keine Vorstellung von MadWorld haben. Die Story ist (oberflächlich) erst einmal schnell erzählt: Jack Cayman ist ein Teilnehmer des „Spieles“ DeathWatch, bei dem es hauptsächlich um drei Dinge geht: Geld, (möglichst blutig & stylish) Töten und Überleben. Doch

Jack ist anders, als die anderen Teilnehmer, denn er hat eine Mission, die sich erst im Laufe des Spiels offenbart. Aber es ist nicht die Story, die das Spiel zu dem macht, was es ist, sondern die unglaublich fantastische Grafik. Das Spiel ist fast komplett schwarz-weiß, nur Soundeffekte (im Comic-Stil) sind zum Teil Gelb und natürlich ist das Blut rot. Oft wird der Stil mit Frank Millers Sin City Comics verglichen. Und so kämpft sich Jack mit seiner am Arm befestigten Kettensäge

durch schwarz-weiße Gegner-Horden um ein bisschen Farbe in die Welt zu bringen. Klingt doch nett. Gesteuert wird mir Wiimote und Nunchuk, wobei man schon auf Dauer müde Handgelenke bekommen kann. Um die Level bis zu den bestehen braucht man nämlich eine bestimmte Anzahl von Punkten, die man durch kreatives Töten bekommt. Ein Beispiel? Okay: Zuerst sorgt man mit einem Autoreifen dafür, dass der Gegener hilflos wird, dann greift man sich ein

Straßenschild und steckt es dem Gegener in den Kopf. Und zu guter letzt wird er dann wiederholt an einen „Rosebush“ – eine mit Dornen versehene Wand – gepinnt, bis er absolut tot ist. Das ist die MadWorld Standart-Kombo. Dann gibt es noch die Bloodbath Challenges – zeitlichbegrenzte Minispiele, wie zum Beispiel Man Darts in dem es darum geht, Gegner mit einem Baseballschläger gegen eine Dartscheibe zu schlagen. Aber das soll erst einmal zum Thema MadWorld reichen, denn ich habe noch zwei weitere Spiele, die ebenfalls länger Beschreibungen verdienen.

Bleiben wir bei schwarzem Humor – obwohl dieses Thema in beiden folgenden Spielen eine wichtige Rolle spielt. Aber zu erst möchte ich über Stubbs the Zombie schreiben. Stubbs the Zombie (oder Stubbs the Zombie in Rebel Without a Pulse, was der vollständige Titel ist) ist ein XBoX-Spiel von 2005, hat also schon ein Paar Jährchen auf dem Rücken. Leider haben Kuma und ich das Spiel auch noch nicht durch gespielt (wir haben es größten Teils im Coop gespielt). Aber zu erstmal zur Story. Edward “Stubbs” Stubblefield ist tot, na ja, untot. Er wurde

1933 erschossen, doch jetzt ist er wieder zurück und zwar als Zombie in der „retrofuturistischen“ Stadt Punchbowl. Was in Stubbs vorgeht, lässt sich nicht leicht erkennen und viele seiner Taten sind wohl auch eher unbeabsichtigt. Doch seine Hauptintention sind vor allem zwei Dinge: Die schöne Maggie Monday, in die sich Stubbs auf den ersten Blick verliebt hat (fragt nicht…) und natürlich Gehirne… Braiiins… In dem Stubbs die Gehirne der Menschen frisst, füllt er nicht nur seine Energie und Spezial Attacken auf, sondern lässt die Menschen auch zu Zombies werden, die sich ihm daraufhin anschließen. Stubbs the Zombie räumt auf mit Vorurteilen gegenüber Untoten. Nur weil Stubbs Gehirne frisst, ist er noch lange nicht böse. Der Humor ist tiefschwarz, aber was erwartet man sonst von einem

Spiel, das mit dem Slogan „Be the Zombie“ wirbt? Die Steuerung ist gut, die Level groß und vielleicht eine Spur zu unübersichtlich, denn Kuma und ich haben uns oft gefragt „Ja, und wohin jetzt?“. Die Musik ist wunderbar und alles in allem hatte ich viel Spaß mit dem sehr abgefahrenen Spiel, auch wenn es leider zu Weilen etwas an Innovation mangelt und doch etwas mehr Abwechslung vertragen könnte.

Aber kommen wir zum letzten Spiel, dass auch gleichzeitig das Spiel ist, an dem ich am längsten saß und bei dem ich auch am weitesten bin, wenn leider auch nicht ganz durch (es ist echt zum Mäusemelken!): Overlord – Raising Hell für die PS3. Es gibt das Spiel auch für PC (Grunspiel und Erweiterung) und XBoX

360, dann gibt es inzwischen auch schon einen zweiten Teil und ein Prequel für die Wii. Aber ignorieren wir das erstmal und konzentrieren uns auf das Spiel, das ich kenne. Overlord ist ein klasse Fantasy-Rollenspiel in dem man die Rolle des finsteren Overlords schlüpft. Ziel des Spiels ist es sein Reich

des Grauens weiter auszubauen, nachdem diese schrecklichen Helden alles zerstört haben. Doch alleine kann man die Welt nicht unterwerfen, man braucht dazu – wohl oder übel – Schergen. Die Schergen in Overlord sind unterwürfige, nicht besonders helle, aber kämpferische Wesen, die das Leben ihres Meisters mit allen erdenklichen Mittel erleichtern wollen. Und wenn sie dafür in den Tod rennen… na ja, dann tun sie das halt. Man steuert zwar im Spiel den Overlord, doch zum Kämpfen, Räder drehen, Fässer zerschlagen benutzt man die Schergen, die man mit R2 ausschwärmen lassen kann. Es gibt vier verschiedene

Arten von Schergen: Braune (Kämpfer), Rote (feuerresistente Fernkämpfer), Grüne (giftresistente Assassinen) und Blaue (Heiler, die schwimmen können). Zum Beginn hat man nur die braunen Schergen, die anderen bekommt man erst im Laufe des Spiels. Schergen können an Schergen-portalen

beschworen werden, doch dazu braucht man Energie, die auch jeweils in den vier Farben zu finden ist und unbedingt gesammelt werden sollte. Der Humor ist ziemlich cool und ziemlich britisch. Die Steuerung eigentlich gut, obwohl es eine Stelle gibt, bei der man die Schergen genau steuern muss, was in einer Katasrophe endet. Ich liebe Overlord, ich liebe Gnarl und habe wirklich, wirklich viel Zeit mit diesem spiel verbracht. Ich werde es auf jeden, jeden Fall weiter spielen, wenn ich wieder bei Kuma bin. Overlord rockt und ich könnte noch soviel darüber schreiben, aber das würde den Rahmen sprengen.

Bevor der Eintrag zu Ende ist, kurz noch zu weiteren Spielen, die ich (an) gespielt habe: Da waren Oneechanbara für Wii und 360, wieder mal im Coop. Ich habe Kuma Terranigma gezeigt, weil er es noch nicht kannte. Zusammen haben wir noch Tetris Attack für SNES gespielt (und ich habe fast immer gewonnen).

Na ja, ich hör dann mal auf, der Eintrag ist lang genug. Über die Berufsschule, in der ich jetzt schon seit einer Woche bin, erzähle ich später. Unternehmt was mit Freunden und Familie, seid musikalisch, erfinderisch, tolerant und setzt euch durch, wenn es sein muss.

    Call my baby lollipop
    Tell you why
    Her kiss is sweeter than an apple pie

Read Full Post »

Ich wußte heute schon ziemlich früh, dass der Tag toll wird. Er begann nämlich mit einem lecker Kalte-Pizza-Frühstück, mit gutem Chai und der aktuellen Neon. Aber eigentlich war der Tag davor schon klasse, denn als ich aufwachte, lag auf der Matratze neben meinem Bett Kuma, der jetzt seit Donnerstag bei mir zu Besuch ist. Da meine Mutter zur Zeit nicht da ist, üben wir schon mal das Zusammenleben für den Ernstfall. Bisher klappt’s ganz gut: Wir sind nicht verhungert und das Haus steht auch noch!
Gestern waren wir beide zusammen mit Fussel und ihrer Arbeitskollegin im Zoo. Um genau zu sein im Opelzoo, Königsstein, in dem ich als Kind öfters, seit dem aber eigentlich gar nicht mehr war. Inzwischen hat sich da einiges getan. Es wurde um- und ausgebaut, ich werde im Streichelzoo nur noch an- und nicht mehr umgesprungen und der ganze Tag im Zoo (von ca. 12.00 – ca. 18.00 Uhr) ist für mich nicht mehr zu lang, sondern genau richtig. Das einzige, was mir zu

schaffen gemacht hat, war die Sonne, dann der ich jetzt ein quietschrotes Gesicht und Pusteln auf Handrücken und Armen habe (Sonnenallergie – Sollte verboten werden). Persönliche Highlights waren die kleinen Pandas/Katzenbären und der Streichelzoo. Außerdem waren da Alpakas. Aber auf die kleinen Pandas habe ich von Anfang an gefreut. Ich hatte im Fernsehen gesehen, dass es jetzt im Opelzoo kleine Pandas gibt und wollte sie unbedingt sehen. Für mich waren sie der eigentliche Grund in den Zoo zu gehen. Der Streichelzoo hat uns allerdings am längsten beschäftigt. Es gab Schafe, Ziegen und sogar ein paar Esel (3 oder so). Ich habe die verschiedenen Vorgehensweisen der Futterbeschaffung der Tiere analysiert. Die Schafe kommen zu dem

Fütternden, belagern ihn und sind so penetrant, bis sie was kriegen (oder von Ziegen verjagt werdem). Diese sind nicht so geduldig. Die Ziegen kommen zum Fütternden, springen an ihm hoch und jagen alle in die Flucht, die ihnen das

Futter streitig machen. Außerdem neigen sie dazu die Futterkartons aus den Händen zu reißen und sie komplett zu Fressen. Und die Esel… ja, die Esel stehen da und sind so süß, dass alle Leute ankommen um sie zu füttern. Ebenfalls sehr cool war der Kolkrabe (Corvus Corax)… einfach nur weil es ein

faszinierendes und wunderschönes Tier ist.

Ich hatte übrigens eins meiner tollen, neuen T-Shirts an, nämlich das mit der Aufschrift Met & Miezen. Das andere tolle, neue T-Shirt hab ich mir Samstag gekauft und es trägt die Aufschrift Don’t Dream It! Be It! Na, wer hat’s erkannt. Richtig! Rocky Horror Show. Wie schon vor langer Zeit angekündigt, habe ich

jetzt mit Kuma die Rocky Horror Show in der Alten Oper in Frankfurt gesehen. Und es war einfach klasse. Die Schauspieler waren einfach super, vor allem Riff Raff (Stuart Matthew Price), Rocky (Andrew Gordon-Watkins) und Janet (Ceri-Lyn Cissone). Aber das nicht heißen, dass die anderen schelcht waren. Frank’n’Furter (Rob Morton Fowler) hatte einfach eine genial-verrückte Lache und Chris Ellis-Stanton hat wohl den besten, verklemmten Brad ever gespielt. Rocky hatte extrem coole, aufgemalte Muskel und tendierte zu dämlichen Gesichtsausdrücken. Janet’s Stimme war – vor allem bei Touch-a Touch-a Touch me – einfach wunderbar (und so dirrrty). Und außerdem verdanke ich ihr die schmutzigste Pause aller Zeiten.

Brad: There’s no point in both of use getting wet.
Janet: I’m coming -Pause- with you.

Alles in allem lässt sich zusammenfassend sagen, dass der Film lang nicht an die Musicalvorführung heran reicht. Vor allem weil die Rocky Horror Show interaktiv ist. Leider habe ich ja den großen Fehler gemacht und kein Mitmachpaket gekauft – wie konnte ich nur? Also, lernt aus meinem Fehler: Zur Rocky Horror Show gehören Knicklichter, Wasserpistolen, Gummihandschuhe, Reis/Konfetti und Klopapier! Und lernt den Time Warp, so schwer isser nicht!

Kleinkram hab ich auch noch zu erzählen: Da ich heute mein Buch zu Hause vergessen habe, musste ich aus Verzweiflung einen Manga kaufen. Nämlich Kizu, vom gleichen Team wie auch Holiday. Ich habe ihn noch nicht gelesen, aber wenn ich das getan hab, erzähl ich davon. Versprochen!
Seufz, ich komm schon wieder nicht mehr nach mit den Einträgen… Ich hab noch zwo Filme, zwo Bücher (Pyramiden hatte ich ja angekündigt… sorry, dass ich es noch nicht eingehalten hab) und mindestens eine Figur. Dann war da noch der Patch 3.1 bei WoW… Ich werde über das alles noch schreiben, aber solang Kuma bei mir ist, habe ich nun mal nicht soviel Zeit.

Also, habt Geduld mit mir, verfallt ruhig mal in infantiles Verhalten und stay dirty!

P.S. Dieser Eintrag wurde an einem Montag geschriben.

Read Full Post »

Ich habe mich verliebt! In einen Haufen zwielichtige Gestalten! Aber erst mal die Vorgeschichte: Ich habe mir die Tage die aktuelle Ausgabe des Sonic Seducers gekauft, weil da eine Mittelalter-Special-CD dabei war, auf der unter anderem auch Schandmaul und Subway to Sally waren. Da ich lang nichts Neues mehr

in dem Bereich gehört habe, hielt ich es für eine gute Idee mir mal so einen Überblick zu verschaffen. Leider war die Ausbeute eher mager. Das neue Lied von Subway to Sally (So fern so nah) klingt ganz schön, kann aber mit den alten leider nicht mithalten. Schandmaul hat mich noch mehr enttäuscht, denn statt einem neuen Lied, befand sich auf der CD nur eine Live-Version von Seemannsgrab. Dann waren da mehrere Instrumentalstücke, die zwar nicht schlecht sind, aber irgendwie auch nichts neues. Da habe ich mein Problem mit instrumentaler Mittelaltermusik: Schön ist sie meistens (vor allem wenn man in der richtigen Stimmung ist – besten falls auf einem Mittelaltermarkt), aber klingt doch immer sehr ähnlich. Gut gefallen hat mir hingegen Herz aus Stein von Janko Vom

See, ein schöner romantischer Bardensong. Auch die anderen Sachen von Janko vom See auf seiner Homepage klingen sehr schön… ich muss mir unbedingt wieder CDs kaufen. Vor allem von… – jetzt wird’s spannend – Zwielicht. Das Lied Zwielichtige Gestalten war auf der CD und ich habe mich auf anhieb in das Lied verliebt. Die Melodie, der Gesang, der Text… wundervoll. Und auch die anderen Lieder, die sie auf ihrer Seite zum reinhören anbieten sind klasse (auch wenn Zwielichtige Gestalten immer noch mein Lieblingslied ist). Ich glaube, von Zwielicht kann man noch großes erwarten. Und ich will die CD! Bestenfalls auch noch das T-Shirt.

Ach ja, und wo wir grade bei Musik sind: Das Original von Eisblumen (bekannt als Version von Eisblume) ist von Subway to Sally . Ich finde die Coverversion… okay, aber das Original ist einfach unerreichbar mit weiblicher Stimme. Ich liebe die tiefe, aggresive

und kraftvolle Stimme von Eric Fish im Original. Aber hey, über Geschmack lässt sich streiten. Aber man sollte sich das Original wenigstens mal anhören. Und ich muss sagen, dass mir auch die Version von StS nicht 100% gefällt. Wie schon erwähnt: Ihre alten Alben waren besser, Herzblut hat so ziemlich die Grenze makiert, obwohl Bastard auch wieder ganz gut war.
Okay, nach dem das geklärt wäre kann ich nochmal ein bisschen was zu dem schönen Wetter sagen: Es ist warm, es ist sonnig, es ist (gefühlter) Sommer! Und was gibt es im Sommer schöneres als Eis? Nichts. Richtig. Aber was ist fast so schön wie ein Eis? Ein erfrischendes Getränk. Und wenn man grad keinen Cocktail da hat, habe ich da ja drei Drinks, die ich euch allen besonders ans Herz legen möchte:

1. Mountain Dew
Das Getränk in den neongrünen Flaschen, das auch wirklich grün ist. Es schmeckt süß, geht aber irgendwie in Richtung Sprite. Außerdem ist es koffeinhaltig und total lecker.
2. California Citrus Summer (von Schweppes)
Im Gegensatz zu den bekannteren Schweppes-Sachen ist CCS nicht bitter, sondern mild süß, fruchtig, erfrischend und (wie könnte es anders sein?) lecker.

3. Cherry Coke (a.k.a. Coca Cola Kirsch)
Das süßeste, hier vorgestellte Getränkt ist ein Produkt der Coca Cola Company. Ich hätte nie gedacht, dass ein so süßes Getränk trotzdem so erfrischend sein kann, aber Cherry Coke ist eins der besten Getränke für sommerliche Tage.
Bonus: Gyokuro
Wenn man dann mal zu Hause sitzt, mit einem guten Buch oder einem Anime oder sowas, gibt es natürlich auch die Möglichkeit was Warmes zu trinken. Ist ja angeblich auch gesünder. Ich empfehle guten Gyokuro. Das Wasser sollte für diesen Luxustee etwa 60-65° betragen. Dann nicht zu lange ziehen lassen, damit er nicht zu bitter wird und man hat einen unglaublich leckeren Tee.

So zum Abschluss gibt es auch noch einen Buchbericht. Und zwar Die Kompanie der Oger (In The Company Of Ogres) von A. Lee Martinez. Und ohne viele Umschweifungen fange ich gleich mal mit dem Inhalt an. Never Dead Ned hat eigentlich nur eine einzige Begabung: Sterben. Nur mit dem Tot bleiben tut er sich noch was schwer. Doch nun steht er vor seiner großen Aufgabe: Er soll Komandant der Ogerkompanie werden, dem undiszipliertesten Haufen, den die Welt je gesehe hat. Und bald hat Ned alle Hände voll zu tun, denn die Kompanie steht vor ihrer bisher größten (sprich: ihrer ersten) Aufgabe.

Ich bin von dem Buch ja etwas enttäuscht. Die meisten Charaktere (besonders die Ogerzwillinge Martin und Lewis und Never Dead Ned himself) sind ziemlich interessant, aber die Geschichte entwickelt sich irgendwie kaum. Und als sich dann doch was tut ist das auch noch sehr merkwürdig. Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Schlecht ist das Buch nicht, ich habe mir nur einfach mehr erwartet, denn mein Bruder, der

es vor mir gelesen hatte, sagte mir, dass es gut wäre. Na ja, zeitweise ist es ganz lustig, aber ich glaube nicht, dass ich mir noch weitere Bücher des Autors kaufen werde.

So, das war’s dann für heute. Nächstes Mal gibt es dann einen Zwischenbericht zu Texhnolyze und einen Bericht über Terry Pratchetts Pyramiden. Aber bis es soweit ist, habt ihr noch Zeit euch neue (und alte) Musik anzuhören, viel Sonne zu tanken und natürlich auch um euch zu verlieben. Es ist Frühling! Die Liebe liegt in der Luft! Ladet doch mal wen zum Cocktail trinken oder Eis essen ein!

    Teacher’s Pet
    Marionette
    Sensei no Petto
    Boku wa Marionette

Read Full Post »

Baum, Minna-san! Meine Güte, seit dem letzte Eintrag bin ich wieder total musikversessen. Vor allem die Sachen von hAngry & Angry, sowie Mr. Moonlight ~ Ai no Big Band ~ lassen mich nicht mehr los. Seht euch das Mr. Moonlight video ruhig mal an. Sehr swingig das ganze und Yossie ist „der junge Mann“ im weißen / gelben Anzug – außerdem singt sie die Leadvocals. Aber ich höre auch sonst wieder jede Menge Musik. The Times They Are A-Changin‘ von Bob Dylan und All Along The Watchtower von Jimi Hendrix haben es

mir seit Watchmen angetan und laufen jetzt bei mir auch hoch und runter. Des weiteren lausche ich auch noch vielen verschiedenen Versionen von Bella Ciao. Vor allem die japanische Ska-Version von Doberman und die Version von Hannes Wader sind richtig genial. Ich mag das Lied gerne, aber möchte noch hinzu fügen, dass bei mir keine politische Meinung dahinter steht. Politik hat in meinem Blog sowieso nichts verloren.

So und nun geht es zur Auswertung von Yuu choose the Anime:

Platz 1: Texhnolyze (テクノライズ)
Platz 2: Burst Angel (Bakuretsu Tenshi / 爆裂天使 )
Platz 3: Hayate the Combat Butler (Hayate no Gotoku! / ハヤテのごとく)

Was habt ihr denn alle gegen meinen Hayate? Das finde ich echt nicht okay von euch. Aber ich bin ja auch selbst dran schuld, ich muss die Umfragen ja nicht machen und außerdem freue ich mich, wenn möglichst viele Leute abstimmen. Noch kann ich nichts über Texhnolyze sagen, weil ich bisher noch nicht dazu gekommen bin, mehr als die ersten fünf Folgen zu sehen. Na ja, die Story wird

etwas deutlicher und gesprochen wird auch mehr. Zum Glück hält die Atmosphäre und vor allem der Zeichenstil bisher das, was er in der ersten Episode versprochen hat. Ichise kann einem wirklich Leid tun, in dem Zustand, in dem er sich zur Zeit befindet, und Ran ist immer noch vollkommen undurchsichtig. Ich hoffe, Texhnolyze wird bei mir nicht das gleiche Gefühl hinterlassen, wie die beiden anderen Animes, bei denen Yoshitoshi ABe als Charakterdesigner gearbeitet hat. „Toller Anime, wunderbares Design… aber irgendwie habe ich das Gefühl etwas ganz grundlegendes nicht erfasst zu haben.“ Ich hatte dieses Gefühl sowohl bei Haibane Renmei als auch bei NieA_7 (Wobei mir Haibane Renmei besser gefallen hat). Na ja, ich lasse mich überraschen.

Ansonst bin ich wieder fleißig am WoW zocken. Otoria gurkt zur Zeit auf der Höllenfeuerhalbinsel rum und ist fröhlich am aufleveln, was da ja recht flott geht. Inzwischen habe ich auch schon 44 Non-Combat-Pets zusammen. Mit 50 gibt’s ja endlich das Stinktier. Ich habe sogar das weiße Kätzchen, das ja für Hordlinge echt schwer zu bekommen ist (und wenn doch, dann nur für viel Geld). Und Anfang Mai ist dann ja wieder die Kinderwoche, in der man ein Waisenkind durch die Gegend schleppt, um ihm ein paar Wünsche zu erfüllen. Und als Belohnung gibt’s es dann ein Pet. Ich will dieses Jahr Flinky, die Schildkröte im Waisenhaus in Orgrimmar holen und Erdnuss, den Babyelekk in Shattrath. Und ich werde demnächst mein viertes Pet zähmen: Einen Wurm. Wahrscheinlich einen weißen, weil die einfach am coolsten aussehen. Als fünftes Pet hole ich mir dann irgendwann eine Wespe (wahrscheinlich in lila – die Augen rocken), um meine Insekten/Krabbelviecher-Sammlung zu vervollständigen.

Außerdem habe ich mal wieder eine Fistco-Bestellung losgeschickt: Chun Li aus der Street Fighter Serie. Einmal in blau für Kuma und einmal in Pink für mich. Außerdem soll diesen Monat ja noch die Medusa’s Gaze Figur ausgeliefert werden… Ich bin gespannt

(und gebe wieder mal zu viel Geld dafür aus). Bald muss ich dann auch wieder zu Ikea und mir eine zweite Vitrine kaufen. Ab September verspricht Fistco dieses Prachtstück für 114 €. Na ja, ich werde zumindest den Vorbestellerrabatt bekommen, ob sich das mit dem Stammkundenrabatt summiert weiß ich nicht. Bleibt nur eins: Abwarten.

Na ja, ich werde dann mal weiter Texhnolyze ansehen und dabei guten Tee trinken. Animes und guter Tee passen sowieso super zusammen.
Und nie vergessen: Seid lieb zu kleinen Kindern, achtet auf Sonderangebote (vor allem, ob ihr sie wirklich braucht) und singt mal wieder.

    If there is anything you want, anything at all, come to me.
    I’ll be your Guardian Angel.

Read Full Post »

Und da bin ich auch schon wieder. Bevor ich mit den angekündigten Anime Reviews anfange, nochmal was zum Thema Musik: Ich habe aus meiner persönlichen musikalischen Mottenkiste wieder Girly J-Pop ausgegraben. Um genau zu sein höre ich jetzt wieder Morning Musume. Ich kann nicht wirklich erklären, warum es mir manchmal gefällt und manchmal tierisch auf den Keks geht. Aber ich muss halt auch zu geben, dass die ganzen Mädels vom Hello!

Project das ganzen nicht schlechter machen. Vor allem Yossie (Hitomi Yoshizawa) mag ich voll gerne. Aibon (Ai Kago) mochte ich auch gerne, bevor sie ihre ganzen Skandalgeschichten hatte. Aber ich habe ihr neues Photobook gesehen… einge Bilder darin sind einfach toll. Ich mag ihr Gesicht und ihre neue Frisur. Allerdings merkt man schon, das sie ziemlich verzweifelt ist, den die nicht tollen Bilder sehen schon ziemlich billig aus. Und irgendwie tut sie mir ganz schön Leid. ich denke ihr ganzes Leben als Idol war nicht unbedingt das, was man eine unbeschwerte Jugend nennt, auch wenn es manchmal so aussieht. Aber nochmal kurz zu Yossie. Ich habe ja wie immer gleich mal ein bissl nach ihr gegooglet und ihr neues Projekt entdeckt: Hangry & Angry, wo sie den Charakter Hangry darstellt (Nach eigener Angabe ist Hangry 20% Männlich…

wir dürfen gespannt sein ^w^ ). Das ganze ist auf jeden, jeden Fall Geschmackssache, aber ich finde Kill me, Kiss me das erste Lied von ihnen ganz gut.

Aber jetzt zu den Animes. Zu erstmal Kyouran Kazoku Nikki. Ich muss leider sagen, dass sich der Anime leider etwas zum negativen hin entwickelt hat. Leider hat sich das lustig-chaotische nicht wirklich halten können und in ganz unmöglichen Stellen kamen dann die Moralhämmer. Mal ehrlich: Tiefschürfende Gespräche über Liebe und Familie will man in so einem Anime nicht! Und ich bin frustriert, das Ginka keine eigene Folge hatte, dafür Chika/Senka, die dumme Kuh, umso mehr. Alles in allem bin ich ziemlich enttäuscht, nachdem der Anime so toll angefangen hat. Immer mehr (völlig überflüssige) Charaktere kommen dazu, die meisten sind einfach nur nervig. Hyouka hingegen bleibt einfach

unglaublich süß, vor allem, als er sich dann auch noch verliebt (ein verliebter, schüchterner Killerroboter… soooooo niedlich o(>o<)o ). Ans Opening habe ich mich dann letzten Endes doch noch gewöhnt. Die restlichen Endings waren alle eher durchschnittlich (Yuuka, Chika,

Ouka) außer das von Ginka, das ich einfach klasse finde. Alles in allem gibt es 6 Pans für die Midarezakis.

Anime Nr. 2 wäre damit Chaos;HEad (カオス;ヘッド). Der Anime hat mich doch sehr positiv überrascht. Nach dem ich (wie bei der Abstimmung schon gesagt) sm Anfang keinen so guten Eindruck hatte, hat mit die ganze Geschichte dann im Laufe der Zeit doch ziemlich überzeugt, wobei das Ende doch etwas merkwürdig ist und ein bisschen so wirkt, als wären am Ende die Ideen ausgegangen. Also nochmal zur genauen Story: Takumi Nishijou, Otaku und (fast) Hikikomori, leidet schon eine ganze Weile an Hallozinationen. Seiner Meinung nach wohnt er ja auch nicht alleine sondern zusammen mit seiner geliebten Seira-tan, einer Figur aus seinem Lieblingsanime, von der er auch unzählige Figuren besitzt. Dann erfährt er von der Next Generation Madness – einer Mordserie, die sich in Shibuya ereignet. Nach dem er im Internet von einem Unbekannten Bilder des nächsten Mordes geschickt bekommt, wird er tiefer in das Mysterium reingezogen, als er möchte. Und bald stellt sich vor allem eine Frage: Was ist echt? Und wie kann man es beweisen?

Die Story verlief schon recht cool, vor allem, weil ich nicht damit gerechnet hatte. Das Opening rockt, das Ending habe ich jedes Mal übersprungen (es ist langweilig und unpassend – wie konnte ich bei der Preview nur sagen, dass es in Ordnung ist?). Und auch die Musik von Ayases Band Phantasm rockt gewaltig! Yui Sakakibara singt das einfach toll. Die Charaktere sind alle ziemlich Standart: Takumi ist bis zum Ende ein ziemlicher Heulschlumpf, Nanami ist der typische Imoto-

Charakter, Rimi ist halt der weibliche Hauptcharakter mit rosa Haaren, Kozu-pii ist so süß, das man Zahnschmerzen kriegt, Ayase ist ruhig und mysteriös (mein Lieblingscharakter), Sena ist vom Schlag Rei Hino und Yua ist das Quotengenie mit Brille. Also für jeden Geschmack ist was dabei. Man merkt dadurch schon deutlich, dass es ursprünglich mal ein Spiel (eine visual novel) war. Trotzdem bin ich glücklich mit Chaos;HEAd und gebe der ganzen Sache 7 Pans.

Mann, o Mann… Das Animes bewerten ist gar nicht so einfach wie ich gedacht habe… Aber egal, ich gebe mein bestes! Außerdem seit jetzt ihr wieder gefragt, wenn ich meinen neuen Anime aussuche. „Yuu choose the Anime!“ geht in die zweite Runde!

Fangen wir an mit Hayate the Combat Butler (Hayate no Gotoku! / ハヤテのごとく)!

Darum geht’s: Zu Weihnachten bekommt der 16-jährige Hayate Ayasaki ein ganz besonderes Geschenk von seinen etwas merkwürdigen Eltern: Einen Extrem hohen Schuldschein bei der Yakuza. Um an Geld zu kommen beschließt Hayate das reich aussehende Mädchen, auf das er im Park trifft zu kidnappen. Sein guter Charakter kommt ihn allerdings in den Weg und er hilft dem Mädchen, Nagi Sanzenin, welche die ganze Situation etwas falsch auffasst – nämlich als

Liebeserklärung. Um sein Geld doch noch zusammen zu bekommen, bittet Hayate sie um einen Job und arbeitet von da an als ihr… Butler… oder so was…

Erste Meinung: Kyaaaaaa, Hayateeeee! Meeeeine Fresse, ist der Knabe ein Schnuckel! Allein wegen ihm lohnt es sich den Anime anzusehen (Ich will ja nicht zu viel verraten, aber wenn der Schulterteufel dem Schulterengel sagt, das man keine Menschen kidnappen soll… godlike!). Der Zeichenstil ist ganz solide. Ich befürchte allerdings eine ähnliche Entwicklung wie bei KKN (52 sind schließlich auch ganz schön lang).
Außerdem: Uniform Bonus. Sowohl Opening als auch Ending sind in ordnung – typisch Animemäßig. 330 Trivias bei ANN. May contain parodies (Yes!).
Genre: Comedy
52 Folgen á 25 Minuten. (Ich erwarte viele Filler Episodes…)

Anime Nummer 2 ist Burst Angel (Bakuretsu Tenshi / 爆裂天使 )

Darum geht’s: Ferne Zukunft – Japan ist ein zerstörtes, postapokalyptisches Land, Gewalt und ähnliches ist an der Tagesordnung. Doch Kyohei Tachibana will eigentlich nur Konditor werden und Geld verdienen für ein Auslandssemester. Dazu nimmt er einen Job als Koch bei einer Gruppe vier junger Frauen/Mädchen an – Jo, Meg, Amy und Sei, die (wie er später erfahren muss) allerdings ein nicht ganz so ruhiges Leben führen, sondern als Söldnerinnen arbeiten.

Erste Meinung: Mein allererster Gedanke war: „Hm, WARUM wollte ich den Anime noch mal sehen?“ – während ein Mecha durch die Gegend kurvte. Zum Glück hat mich Jo dann doch wieder daran erinnert. Die Charaktere sind zwar auch in gewisser weise Standart, aber noch stört es mich nicht. Ungewohnt wird es sein, deutschen Sub zu lesen (ich hätte auch Deutsche Synchro, aber das will ich erst recht nicht!). Der Zeichenstil ist gut, leider stark mit Computereffekten durchsetzt.
Außerdem: Girls with Guns Bonus. Mit dem Ending konnte ich mich noch nicht richtig anfreunden, mit dem Opening noch weniger. Interessante Outfits. Und natürlich Jo und Meg.
Genre: Comedy / Action
24 Folgen á 24 Minuten.

Der letzte Anime für heute ist Texhnolyze (テクノライズ).

Darum geht’s: Ähm… ja… das wüßte ich auch gerne. Aus der ersten Folge erschließt sich nämlich rein gar nüschts. Also gebe ich etwas abgewandelt das wieder was ANN sagt: Ichise ist / war ein Straßenkämpfer in irgendeiner Untergrundwelt. Doch dann verliert er einen Arm und ein Bein, weil es anscheind irgendwer auf ihn abgesehen hat. Doch er wird gerettet, irgendwie, als Cyborg, glaub ich. Und dann ist da noch Ran, ein junges Mädchen, das prophetische

Fähigkeiten hat… Argh, ich weiß einfach nicht worum es geht!

Erste Meinung: In der ganzen ersten Folge werden etwa 10 Sätze gesprochen. Das ganze ist einfach nur Atmosphäre. Und es ist mitreißend. Der Zeichenstil ist atemberaubend (Characterdesign by Yoshitoshi ABe), die Stimmung einfach perfekt. Auch wenn man keine Ahnung hat, was da gerade vor einem abläuft: Man will mehr davon.
Außerdem: Surealismus / Style Bonus. Opening ist merkwürdig, aber passend. Ending ist ganz schön geworden (das haben wir Gackt zu verdanken).
Genre: Psychological / Sci-Fi
22 Folgen á 24 Minuten

Okay, das wäre es dann von mir. Ich bin gespannt wie ihr für mich entscheidet. Ich hoffe auf ein Ergebnis bis Donnerstag. Bis dann: Glaubt nicht alles, was ihr seid, hört auf eure Mama und ändert ab und zu mal euer Image.

Rock on!

Read Full Post »

Older Posts »