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Archive for the ‘Stories’ Category

Ich gebe im Moment wieder zu viel Geld aus. Ja, das sage ich irgendwie immer, aber so ist es halt. Ich habe mir jetzt wieder 2 Sachen für Juni vorbestellt und dann hat auch noch Kuma Geburtstag im Juli. So, und ich komm erstmal zu den Sachen, die ich mir vorbestellt habe: Zu einem Sims 3 – natürlich die Collector’s Box. Schließlich kostet sie nur 10€ mehr als die normale Ausgabe, sieht wesentlich cooler aus und hat jede Menge Extras. Besonders cool finde ich den 2 GB USB-Stick im green Diamond Design. Na ja, im Juni ist es dann soweit. Ich freu mich schon total darauf. Die zweite Vorbestellung für Juni (bei der es allerdings nicht 100% sicher ist, dass sie auch im Juni bei mir eintrudelt) ist Mikuru Asahina im Gekisou/Extravaganza Outfit. Damit hätte ich dann das Trio komplett. Yuki Nagato habe ich ja schon seit einer Weile vorbestellt und Haruhi Suzumiya ist vor ein Paar Tagen bei mir eingetroffen. Und genau das

war auch der Grund, weshalb ich mir Mikuru bestellt habe: Haruhi ist perfekt! Ich habe keine Figur gesehen, die mich auch nur annähernd so sehr begeistert hat. Sie ist zwar nicht so groß, wie andere Figuren, die ich habe (Medusa’s Gaze, Mikuru Punk-Gothic-Version) aber so detailliert und so fein gearbeitet. Die Saiten der Gitarre sind alle einzeln beweglich, die Gitarre an sich ist auch schon ein Meisterwerk, die fast aussieht wie ein Original. Die aufgedruckten Netzstrümpfe sind im Gegensatz zu den Tatoos von Medusa’s Gaze keinen Hauch verpixelt. Haruhis Haare sind auch sehr gut gearbeitet. Ich liebe einzelne Strähnen bei Figuren und Haruhi hat eine Menge davon (nur bei einer kann man den Kleber sehen, aber das ist nicht so schlimm). Dazu kommen noch die Ohrringe und

das Mikrophon… Ich könnte ewig von dieser Figur schwärmen. Sie kam übrigens in einer wundervoll gestalteten Window-Box, auf dem mich gleich die Herstellerfirmen anlächelten: Max Factory und Good Smile Company. Gott, ich liebe Good Smile! Noch ein Wort zur Base: Sie ist nichts besonderes, aber das würde auch nicht passen. Es ist eine einfache, ovale Platte in einem dunklen Metallic-Grau. Die Figur lässt sich sehr leicht darauf feststecken und sitzt dan perfekt (zwei Punkte, die bei Medusa’s Gaze leider nicht ganz so waren…). Ich könnte sagen, Haruhi ist jeden Cent wert. Aber eigentlich ist sie selbst für den Preis, für den ich sie bekommen habe (ca. 70€) GESCHENKT! Selbst wenn sie 30 € mehr kosten würde, wäre der Preis immernoch vollkommen angebracht. Ich liebe diese Figur einfach heiß und innig. Ich kann gar nicht mehr darauf warten, das Trio komplett zu haben. Für mehr Haruhi Bilder guckst du hier. Bouken deshou deshou… ❤

Aber genug dazu. Ich habe noch was zu erzählen, denn ich habe wieder was gelesen. Ich habe es schon einmal erwähnt, als ich es angefangen hatte: Sorry von Zoran Drvenkar. Es handelt sich dabei wie schon erwähnt um einen Thriller… und um einen sehr Guten noch dazu. Zur Story: Kris, Wolf, Frauke und

Tamara sind eigentlich nicht besonders erfolgreich in ihrem Leben und sehen eigentlich keinen wirklichen Weg… geschweige den ein Ziel. Eines Abends kommt Kris, der gerade seinen Job verloren hat, eine Idee, die von den vier Freunden auch recht bald in die Tat umgesetzt wird. Sie gründen die Argentur „Sorry“ und entschuldigen sich nun ihm Namen ihrer Auftraggeber, meistens große Firmen, damit diese ein reines Gewissen haben. Bei einem Auftrag findet Wolf

jedoch nicht die Klientin vor, die er erwartet hatte. In dem Zimmer ist eine tote Frau, die mit Nägeln durch Kopf und Hände an die Wand genagelt ist. Nun soll sein Auftrag -bzw. der Auftrag der Argentur – sein bei der Toten zu entschuldigen. Und der Mörder bist du.
Ich fand Sorry verdammt genial und verflucht krank. Das erste Kapitel ist über dich. Der Leser wird sozusagen direkt angesprochen. Und was Du tust, ist nicht nett. Wie schon gesagt: Du bist der Mörder. Aber dabei können wir es ja nicht beruhen lassen. Gut und Böse ist sowieso nicht so klar wie man es sich wünscht. In der Realität nicht, aber auch in diesem Buch nicht. Ich will nicht viel verraten, aber Sorry ist ein Buch, dass weh tut. Es geht um Schuld, um Freundschaft, um Angst und um Hilflosigkeit. Ich habe es gerne gelesen, weil ich alles Experimentelle, alles Neue mag. Stil ist einfach etwas tolles.

Was gibt es sonst noch bei mir? Hm, ich bin krank und lieg im Bett, bin zur Zeit sowieso irgendwie vollkommen ausgelaugt… Aber ich habe bei WoW endlich meine 51 Pets zusammen! Yay! Neu dazu gekommen ist ein Protodrachenwelpe

(soooo süß) und eben Stinker, das Stinktier. Richtig toll. Außerdem haben Kuma und ich mit einem Experiment begonnen: Er gibt mir jeweils 9 Worte und ich schreibe daraus eine Geschichte. Ursprünglich sollte das eine einmalige Sache sein, aber jetzt haben

wir schon 5 Teile zusammen. Die Geschichte spielt auf einem Raumschiff, die Charaktere sind die zwölfköpfige, etwas sonderbare Crew und irgendwie schaffe ich es trotz Wörtern wie Arbeitsamt, Kissenschlacht und Umgangssprache eine mehr oder weniger sinnvolle Geschichte zusammen zu schneidern. Vielleicht poste ich mal was aus einem Teil der Geschichte, aber heute nicht.

Das war’s dann auch schon von mir. Bleibt gesund, versucht mit euer Schuld klar zukommen und keep rockin‘!


    Schockschwere Not,
    Mein Eheweib ist tot
    Wer flickt mir jetzt die Socken
    Und wer kocht mein Abendbrot?
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Chairs thrown and tables toppled,
Hands armed with broken bottles,
Standing no chance to win but,
We’re not running,
we’re not running.

So, womit fang ich an? Am besten mit dem Gildentreffen letztes Wochenende. Es war richtig cool, auch wenn ich (vor allem am Anfang) ziemlich schüchtern war. Die Leute waren echt nett, ein bisschen komisch, aber das ist auch gut so. Wir haben das Wochenende mit lustigen Bret- und Kartenspielen verbracht. Ich

habe ein bisschen Three Dragon Ante gespielt und dann eine (ziemlich lange) Runde Der Eiserne Thron. Da hätte ich auch fast gewonnen, hab am Ende nur eine zu niedrige Karte ausgespielt. Sonst wurde noch die ganze Zeit Decent gespielt, allerdings nicht von mir. Und auch noch ganz viele andere Sachen. Außerdem gab’s leckeres Essen (Pfannkuchen (bzw. Eierkuchen, für die Berliner unter euch), Rotkohl mit Klössen und Angebratene Semmelknödel). Und viel zu viel

Knabberzeug und suuper leckere original schweizer Schoki. Besonders gut waren die Nachos (von Casa*irgendwas* mit Dipp von Chio) und die weiße Schokolade mit Mandelcremefüllung. Wir waren übrigens in Ober-Mörlen im Uhu, falls das irgendwem was sagt. Auf der Weide vor’m Haus standen Alpakas mit Babies- vooll süß!

Außerdem habe ich mal wieder was gelesen und zwar Terry Pratchett’s Einfach Zauberhaft (Interessting Times). Wiedermal Rincewind, leider aber nur wenig Truhe, dafür kommt auch Ponder Stibbons und Hex vor. Warum geht es denn dieses Mal? Es ging um ein Spiel der Götter, wieder mal. Und Rincewind ist ja schon lange die Lieblingsfigur der Lady, deshalb gerriet er auch ins Achatene Reich, der Scheibenweltversion von China und Japan zusammen. Dort endete er

in einer nicht unbedingt erfolgreiche Revolution und trifft auf die Graue Horde, bestehend aus Cohen, dem Barbar und Altersgenossen. Dabei will der arme Mann doch nur ein langweiliges Leben führen und vielleicht ein Paar Kartoffel.
Mir hat Einfach zauberhaft relativ gut gefallen. Allerdings gab es auch schon bessere Scheibenweltroman – aber zweifellos auch wesentlich schlechtere. Mir war es an ein Paar Stellen zu Problemlastig… ich mein: Frau und Kinder? Hallo? (Ich will nicht spoilern, aber es hat mich einfach total gestört). Inzwischen sind mir meine Scheibenweltromane ausgegangen, aber ich habe mir schon neue bestellt: Hohle Köpfe und Fliegende Fetzen. Außerdem habe ich

mir heute noch zwei Bücher bestellt (oder besser ein Buch und einen Comic), weil ich noch Gutscheine hatte: Die Weite des Himmels (Der Clan der Otori Band 0) von Lian Hearn und Dirt Girl von Naomi Fearn, der Zeichnerin der genialen Zuckerfisch-Comics. Ich kann den neuen Otori-Band kaum erwarten, obwohl Band 4 ja wohl mehr als schlecht war. Dafür waren Teil 1-3 richtig toll und ich hoffe, das sich dieser nun wieder an die ersten drei anreiht. Dann sind heute auch noch die Karten für die Rocky Horror Show angekommen. Am 18.04 werde ich es mir dann zusammen mit Kuma ansehen. Darauf freue ich mich schon total. Wenn alles klappt gehen wir am Tag darauf in den Zoo und ich kann mir meine geliebten Katzenbären angucken.

Was gibt’s sonst noch so? Ich hab eine uralte Geschichte wieder ausgegraben: KON – Knights of Night. Der erste richtige Teil von KON ist gleichzeitig die erste längere Geschichte, die ich fertig geschrieben habe. Vor dem ersten Teil gab es noch eine kurze Einleitung, die eigentlich Teil 1 sein sollte. Dann hatte ich nach der langen Zeit, die ich für KON gebraucht habe, mit dem nächten Teil

Pri & Tatsu - Love at first Sight angefangen, bin aber nicht weit gekommen. Jetzt habe ich endlich wieder weiter geschrieben, weil KON für mich immernoch etwas besonderes ist: Ohne KON (und ohne Tatsuya) hätten Pri und ich uns nie so befreundet (die süßen Figuren links auf dem Bild hat

sie übrigens gezeichnet. Goldig, ne?) und KON hat mir gezeigt dass ich es schaffen kann längere Geschichten zu schreiben. Es ist die Geschichte mit den meisten Fans und hat den Carakter mit den meisten Spitznamen Tatsuya Kanai (winged guy, white-winged sniper, Tatsu…). Hier ein kleiner Ausschnitt:

„Und dann, weißt du, dann hat Nagashi Fukada-chan geküsst!“
„Was? Nagashi? Der Nagashi aus der 6D?“
„Nein, nicht der! Nagashi Kantaro, aus der 3A.“
„Aber der ist doch fast zwei Jahre jünger als sie!“
Die Mädchen kicherten. Sie waren zu viert und trugen die lila Schuluniformen der Hitsujiyama Hochschule im NeoTokyoter Stadtteil Higugawa. Der Unterricht der vier Schulmädchen war gerade zu Ende und nun waren sie auf den Weg zur U-Bahnstation Hitujiyama um entweder nach Hause oder zum Einkaufen in das Stadtzentrum Neo Tokyo zu fahren.
„Habt ihr eigentlich schon von Hitomis Geheimnis gehört?“ fragte eines der Mädchen, während sie leichfüßig die Treppe hinunterhüpften.
„Nein, bitte, Ayumi!“ rief eine andere der Freundinnen dazwischen, „Bitte, sag es nicht!“ Bei diesem Mädchen handelte es sich um eine bebrillte Eichhörnchenfaunoide, deren dichten, schwarzen Haaren zu zwei dicken, vom Kopf abstehenden Zöpfen geflochten waren.
„Ach, komm schon, Hitomi!“ meinte ein anderes der Mädchen, „Wir sind doch Freundinnen! Uns kannst du doch alles sagen.“
„Ich muss hab auch noch was zu erzählen!“ rief die Vierte und dämpfte ihre Stimme, „Über Sasagawa.“
„Sasagawa?“ flüsterte Ayumi, „Die Psychopathin? Erzähl!“

Die Schulmädchen waren inzwischen auf dem unterirdischen Bahnsteig angekommen und sahen sich nun vorsichtig um, als befürchteten sie, verfolgt zu werden. Ihre Blicke fielen auf einen jungen Mann, der einen langen, eleganten schwarzen Mantel und eine dunkle Sonnenbrille trug. Es handelte sich um einen Vogelfaunoiden, um genau zu sein um Tatsuya. Anders als sonst immer trug er Kleidung, die ihn wie einen reichen, eleganten Mann aussehen ließen. Unter dem fast Knöchellangen Mantel trug er eine schwarze Hose und eine weinrote Bluse mit braunen Knöpfen. Das einzige, das sich nicht verändert hatte war sein dunkelrotes Kopftuch, unter dem wie immer sein langer, blonder Pferdeschwanz heraus hing. Als Tatsuya merkte, dass ihn die Mädchen ansahen, schob er die Sonnenbrille nach unten und schickte den

Mädchen sein bezauberndes, strahlendes Lächeln zu. Natürlich verfehlte dieser Blick seine Wirkung nicht, und die Mädchen begannen zu kichern und zu tuscheln, bevor sie sich mit schnelleren Schritten zu einer der stehenden Bahnen bewegten. Der Scharfschütze grinste und setzte seine Sonnenbrille wieder auf.
„So was sollten wir öfters machen, hm?“ hörte er neben sich auf einmal Rumikos trockene, verächtliche Stimme, „Ist ja anscheint gut für dein Ego.“
Ohne sich nach dem Mädchen umzudrehen, antwortete Tatsuya frech: „Eifersüchtig, was?“
„Vergiss es, du blöder Macho,“ knurrte Rumiko, „und halt einfach deine Klappe, wenn du nicht willst, dass mir mein Schwert ausrutscht.“
„Ich glaub nicht, dass Osamu das gefallen würde,“ meinte Tatsuya ruhig.
„Nein, aber mir,“ gab die Schwertkämpferin bissig zurück.

So, das war’s dann von meiner Seite. Mischt keine bösen und guten Drachen, lernt fremde Sprachen und vergesst nie: Nicht alles, was Gold ist, funkelt (und auch nicht andersrum).

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So, da bin ich wieder. Und meine Laune ist dieses Mal genau das Gegenteil von letztem Mal. Mir geht’s richtig gut! Die Gründe dafür sind: Ich habe DiRa wieder gefunden, durfte ein Paar Tage ausschlafen, weil ich in der Hauptfiliale gearbeitet habe, habe wieder ein total schönes Buch gelesen, es gab meine ersten Mandarinen diese Saison und heute ist auch noch meine bestellt Figur von Fistco angekommen. Aber alles der Reihe nach.

Ich hab ja im letzten Mal erwähnt, dass bei DiRa die Rede von Grim weg war. Okay, jetzt wo ich sie wieder habe, will ich es euch nicht vorenthalten:

Eine hochgewachsene Gestalt, die in einen schwarzen Mantel gehüllt war, trat langsam und würdevoll auf die Bühne. Die Kapuze des Mantels und der Schatten, den sie warf, verdeckten das ganze Gesicht der Person. Als er die Mitte der Bühne erreichte, blieb er schweigend stehen und drehte sich zu der Menge, die erwartungsvoll zu ihm aufsah. Eine Weile verharrte er in dieser Position, schweigend. Dann hob er langsam, beschwörend die Arme und begann mit einer tiefen, dunklen und kraftvollen Stimme zu sprechen: „Brüder, Schwestern, hört mich an. Unser Warten hat bald ein Ende. Wir alle spüren das Nahen unseres Herrn, wir alle wissen, dass unsere Zeit endlich kommt. Nach all den Jahren, die wir hier verbrachten, wird er, der ungeliebte Sohn, nun endlich

kommen um uns das zu geben, was schon immer rechtmäßig unser war. Und darum lasst uns heute Nacht das erste Jahrtausend beginnen!“ […]Die Menge jubelte dem Schwarzgekleideten einstimmig zu. Es war ein stolzes, ernstes und zu allem entschlossenes Jubeln. Dies war der Zeitpunkt, an dem Ramon, Sam und

Seth ihre Furcht nicht verstecken konnten und es auch nicht mehr wollten. Panisch sahen sie sich gegenseitig an und Ramon flüsterte: „Was sind das für Freaks? Sind wir hier in so einer Weltuntergangssekte gelandet?“ Der Redner auf der Bühne erhob wieder seine Stimme. „Das Scharlachrote Jahrhundert wird in die Welt getragen von unserem einzigen Herren, dem Messias, doch unsere Hände werden es vorbereiten, einleiten und ausführen. Es wird kein Wesen dieser unserer Welt geben, das sich der Bestimmung wiedersetzen kann. Unser Herr ist nah und unter seiner Hand werden wir diese unsere Welt endlich zu dem machen, das sie schon immer sein sollte! Eine Welt der Nacht, eine Welt des Blutes, eine Welt der Vampire!“

Ja, es ist nicht soviel, dass ich so einen Aufstand deswegen machen musste, aber mir war es halt total wichtig.

So, der nächste Punkt ist das Buch, dass ich gelesen habe. Es handelt sich dabei um Die Bücherdiebin (The Book Thief) von Markus Zusak. Das Buch erzählt die Geschichte der Jugend der „Bücherdiebin“ Liesel Meminger in den Jahren 1939 bis etwa 1944 in Molchingen bei München. Ja, es handelt sich um eine Geschichte des zweiten Weltkriegs in Deutschland. Das besondere an dem Buch ist aber, wie es geschrieben ist, denn die Geschichte der jungen

Bücherdiebin wird nicht von ihr selbst, sondern von jemandem erzählt, der sie nur einige Male getroffen hatte. Jemandem, der jeden einen trifft, ob er will oder nicht und der nicht immer in Großbuchstaben spricht: Die Geschichte wird vom Tod erzählt. Er berichtet

über Liesels Kindheit anhand eines Buches, das sie geschrieben und er gefunden hat. Der Schreibstil ist einfach wundervoll, auch wenn der Tod manchmal Ereignisse im Vorraus erzählt, und dadurch nicht ganz chornologisch durch Liesels Geschichte führt. Immer wieder wird der Roman von kleinen „Randbemerkungen“ unterbrochen, die ich sehr, sehr schön geschrieben finde. Als Beispiel 2 meiner Lieblingsbemerkungen: „Was ist schlimmer als ein Junge, der dich hasst? Ein Junge, der dich liebt.“ – „Eine kurze, aber bemerkenswerte Beobachtung. In all den Jahren habe ich so viele junge Männer gesehen, die der Meinung waren, auf andere junge Männer zuzulaufen. Aber das stimmt nicht. Sie alle liefen zu mir.“ Ich weiß nicht, ob diese Sätze so aus dem Zusammenhang gerissen überhaupt irgendeine Wirkung haben, aber im Buch haben sie mich wirklich tief bewegt. Das Buch ist einfach wunder, wunderschön und zum Ende hin auch noch tottraurig. Wen das anspricht, sollte keine Sekunde warten und sich die Bücherdiebin kaufen. Es lohnt sich wirklich!

Ach ja, und im Kino war ich auch noch. Da mir der Film aber nicht so gut gefallen hat, wird die abhandlung wohl recht kurz ausfallen. Gesehen haben wir Eagle Eye. Wir das waren Fussel, Len, ihr Freund und ich. Im Gegensatz zu Krabat war ich dieses Mal die einzige, der der Film nicht gefallen hat. Es geht darin um

einen jungen Mann (Standartmodel: Loser), der nach der Beerdigung seines Zwillingsbruders nach Hause kommt und seine Wohnung mit millitärischem Kram (von Waffen über Sprengstoffe bis zu Handbücher von Kampfjets) vollgestellt findet. Dann erhält er einen Anruf. Eine unbekannte Frau sagt ihm, dass er noch etwa 30 Sekunden zu Flucht hätte, bevor das FBI bei ihm eindringt. Hauptperson 2 ist eine Frau (Standartmodel: Alleinerziehende Mutter, deren Ex-Mann unzuverlässig ist). Nachdem ihr Sohn mit seinem Orchester im Zug aufgebrochen ist um in der Kennedy Hall zu spielen, bekommt sie ebenfalls einen Anruf von der gleichen mysteriösen Frau. Sie bekommt einen Auftrag und wenn sie nicht tut, was sie soll, droht die Frauenstimme am Telefon den Zug entgleißen zu lassen, in dem ihr Sohn sitzt. Gut, mehr will ich nicht zur Handlung sagen, sonst verrat ich noch alles. Nur

soviel: Ich finde, man hätte aus der Idee noch viel, viel mehr machen können. ein bisschen Schade. Und ich musst an den Computer von Portal denken und habe die ganze Zeit auf eine Bemerkung über Kuchen gewartet.

So, jetzt zu meiner Figur. Kino aus Kino no Tabi war meine erste Bestellung bei Fistco und ich bin mehr als zufrieden. Die Figur ist etwa 18 cm groß und wunderschön detailliert. Ich finde die Knöpfe an ihren Taschen hübsche Details und auch Kinos Gesicht und ihre Hände sind richtig schön. Außerdem habe ich ein Kino no Tabi Video geschnitten. Das Lied finde ich sehr cool. Ein Foto von der Figur gibt es dann im nächsten Eintrag, da dieser ja thematisch bebildert ist.

Das Thema lautet übrigens: Wo ist meine Prinzessin auf ihrem weißen Ross? Ja, ich weiß, dass ich einen Freund habe und ich weiß, dass keine Prinzessin auf einem weißen Ross am Bahnhof vorbeikommt und mich mitnimmt. Aber ein kleines bisschen

Träumen wird man ja noch dürfen. Die Bilder stammen aus den yurifizierten Versionen der grimmschen Märchen. Ich mag den Zeichenstil. Er ist so schön zart. Und mir gefallen die weiblichen Versionen der Prinzen aus den Märchen sehr gut. Auf dem Schneewittchenbild ist eine von ihnen zu sehen.

Okay, das war’s dann auch schon. Zieht euch warm an, esst nicht zuviel lecker Weihnachtsschoki und nicht vergessen: In 55 Tage ist Heiligabend!

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Langsam pendelt sich eine Routine bei mir ein, eine Kette aus Tagen, die sich wie ewig gleiche Holzperlen aneinander reihen. Unterbrochen wird das Ganze nur durch freie Donnerstage, an denen ich versuche Pflichten nachzuholen und Termine wahrzunehmen, zu denen ich während der Arbeitstage nicht komme, und 1 1/2 Tage Wochenende, an denen ich versuche, etwas mit Freunden zu unternehmen. Der Herbst schreitet voran und bald ist es Winter. Das Lesen am

Bahnhof wird wegen der Kälte immer unangenehmer. Aber: Das Leben ist kein Ponyhof und eigentlich stört mich das alles gar nicht wirklich, wenn es das einzige wäre, was zur Zeit anfällt. Zwei Statuen, die ich mir bestellen wollte (die beiden Lucky Star Figuren) werde ich wohl nicht bekommen und von einer

meiner Geschichten, Dressed in Rage, fehlt die neuste Abspeicherung. Und dann sind da noch so ein Paar Punkte, die ich jetzt (und auch sonst) nicht weiter ausführen will. Aber Dressed in Rage (kurz: DiRa) ist eins der Dinge, die mir zur Zeit am meisten gegen den Strich gehen. Die gesamte Rede von Grim, dem Propheten im Crew P ist futsch! Und damit ihr wisst, wovon ich eigentlich rede, ist hier ein Ausschnitt aus DiRa, nämlich die Beschreibung des Crew P:

Den Nachtclub „Crew P“ zu finden ist eine Kunst für sich. Das kleine, dunkle Gebäude ist eingepfercht zwischen niemals fertig gestellten Neubauten und einer zerfallenen Kathedrale. Es wirkt wie in der Zeit verloren, weder in die Gegenwart, noch in Zukunft oder Vergangenheit gehörig. Zudem hatte es den Anschein,

das Gebäude schien nur Nachts zu existieren, wenn blutrote Neonbuchstaben über dem ansonsten unauffälligen, etwas tiefer gelegenen Eingang in die Dunkelheit schnitten. Das Licht war nicht besonders hell, doch in der Gegend, in der die wenigen Straßenlaternen ihr schwaches, trübes Flackern nur lustlos aussanden, wirkte die gotischen Buchstaben „Crew P“ und das dahinter gelegenen Pentagramm wie eine Flammenschrift, die letzte Glut eines verloschenen Feuers. Doch auch wenn sich jemand in diese Gegend verirrte, machten die meisten einen Bogen um den Nachtclub, denn Alles in allem wurde durch die gesamte Erscheinung schnell klar, wer sich hier traf. Es war ein Treffpunkt für die Kinder der Nacht, die Eisblumen, die bekanntlich nur Nachts blühen und diejenigen, die sich als Vampire bezeichnen.

Und bevor falsche Vermutungen auf kommen: Nein, ich mag Vampire eigentlich gar nicht. Wenn DiRa irgendwann mal fertig ist, wird man das daran auch deutlich merken. Aber gut, jetzt hab ich genug gejammert. Ich schieb mein Emo-Ego mal zur Seite und schreibe wie versprochen die Rezension zu Die Schwarze Armee – Das Reich der Träume (El Ejército Negro – El reino de los Suenos) von Santiago García-Clairac. In dem Buch geht es um den 14 Jahre alten Arturo Adragón, der mit seinem Vater in einer alten Bibliothek, der Stiftung Adragón, lebt. Der Junge hat einen merkwürdigen Drachenkopf auf der Stirn, was ihn in der Schule zum Außenseiter macht. Dazu kommt noch, dass Arturo von seltsamen Träumen geplagt wird. Gleichzeitig ist es auch die Geschichte von Arturo, dem Schüler des Alchiminsten Arquimaes, in der magischen und grausamen Welt einer vergangenen Zeit. Wegen einer Formel des Alchimisten, werden er und sein Schüler vom heimtückischen Graf Morfido verschleppt und in

eine Kette blutiger Kämpfe und schwarzer Magie verstrickt. Schon bald ist klar, dass es sich nicht um einen Zufall handelt, dass die beiden Jungen aus den verschiedenen Epochen den selben Namen tragen, sondern das ihre Schicksale auf geheimnisvolle Weise miteinander verbunden sind.

Das Reich der Träume ist der erste Teil einer unglaublichen Fantasy Trilogie, die durch zwei miteinander verknüpfte, spannende Geschichten, interessanten, vielschichtigen Charakteren und unerwarteten Wendungen nicht nur Jugendliche süchtig macht. Mich hat auf jeden Fall das Schwarze Armee-Fieber gepackt und ich warte jetzt schon auf Band 2. Leider ist es schwer eine Zielgruppe für das Buch zu finden. Das Cover ist langweilig und die Inhaltsangabe auf dem Buchrücken vermittelt (wie so oft) einen völlig falschen Eindruck. Lasst euch dadurch nicht irreführen! Kein Leser von All-Age-Fantasy darf sich das Buch entgehen lassen.

Außerdem habe ich noch was gelesen, nämlich Lords und Ladies (Lords and Ladies)vom Großmeister Terry Pratchett. Es ist Roman um die Hexen und auch

die Zauberer der Unsichtbaren Universität. Es geht in dem Buch (das zeitlich direkt nach Total verhext liegt)um die Hochzeit von Magrat Knoblauch und König Verence dem Zweiten von Lancre. Aber wäre das nicht genug, tauchen auch noch sie auf. Die Lords und Ladies (im deutschen nicht ganz glücklich übersetzt mit Herren und Herrinnen). Die Sternentänzer. Sie. Die Elfen. Mehr muss ich dazu nicht sagen. Lords und Ladies ist ein Scheibenweltroman, der mir sehr gut

gefallen hat. Ich mag Greebo (auch wenn er nur selten vorkam), Ponder Stibbons, den Quästor und natürlich den Bibliothekar. Ach ja und Nanny Ogg lese ich auch immer wieder gerne.

Das war’s dann auch wieder mal von mir. Nehmt euch in Acht vor Killertomatenpiranhas und vergesst niemals: Die Kühe sind nicht was sie zu sein scheinen.

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Zweiblum war Tourist – der erste auf der Scheibenwelt.Und „Tourist“, so wusste Rincewind inzwischen, bedeutete „Idiot“.

Jeder der diesen Satz kennt, hat das Buch gelesen, mit dem ich gerade wieder fertig bin: Die Farben der Magie (The Colour of Magic) von Terry Pratchett. Chronologisch gesehen ist dieser Roman rund um Rincewind, Zweiblum und natürlich die Truhe aus intelligentem Birnbaumholz der erste Roman, der auf

der Scheibenwelt spielt. Die Scheibenwelt, muss man wissen, ist eine Scheibenförmige Welt, die auf dem Rücken vor vier Elefanten liegt, welche wiederum ihrerseits auf dem Rücken der riesigen Schildkröte Groß-A’Tuin stehen. Damit wäre die Grundlage der inzwischn sehr langen Scheibenweltserie gelegt. Die Bücher müssen nicht in der chronologischen Reihenfolge gelesen werden, was ich ziemlich praktisch finde. Ich habe Die Farben der Magie schon früher einmal gelesen. Damals war es mein erster Scheibenweltroman. Jetzt habe ich meinen großen Scheibenwelt-sammelband „Rincewind der Zauberer“ angefangen, in dem die Bücher Die Farben der Magie, Das Licht der Phantasie, Der Zauberhut und Eric zusammen sind. Ich mag das Buch sehr gerne, obwohl man leider It's Magic - Die Truhe aus intelligemntem Birnbaumholz

merkt, dass Terry Pratchett sich damals noch nicht so viele Gedanken um die Welt gemacht hat, wie es später der Fall war. Vor allem der TOD ist (leider) ganz anders als in den folgenden Romanen. Aber man kann sowieso eine Entwicklung in den Büchern erkennen, wenn man mehrere gelesen hat. Trotz allem mag ich die Farben der Magie. Ich mag Rincewind, Zweiblum, Hrun und vor allem die Truhe.

Außerdem sehe ich mir zur Zeit wieder Animes an. Na ja, eigentlich nur einen Anime, nämlich Slayers. Ich bin zur Zeit bei Folge 12 der 26teiligen TV-Serie. Seiner Zeit war Slayers der erste Manga, den ich spontan aus einer Laune heraus gekauft habe. Und seit ich weiß, dass es einen Anime, eigentlich sogar mehrere, dazu gibt, wollte ich ihn unbedingt sehen. Na ja, endlich, nach vielen Jahren komme ich nun doch wirklich dazu. Ich liebe Zelgadis. Und Gourry find ich auch toll. Ich muss sagen, Linas Stimme fand ich anfangs ganz schrecklich…

Zelgadis und finde sie immer noch arg gewöhnungsbedürftig. Ich finde, dass weder die Zeichnungen, noch die Musik besonderes Lob verdienen, aber es ist auch nichts, das einer optischen oder akustischen Vergewaltigung gleich kommt. Ich mag aber die Story und vor allem die liebenswerten, schrulligen Charaktere. Und mir gefällt das Charakterdesign. Ich bin und bleibe nun mal unverbesserlicher Fantasyholic.

Und ich habe endlich wieder The Fourth Republic weiter geschrieben. T4R ist eine Sci-Fi Geschichte, die ich zusammen mit Kuma schreibe. Eigentlich schreibe ich und er denkt sich die Handlung aus. Ich finde, dass ist eine gute Rollenverteilung. Angefangen haben wir die Geschichte vor ca. 4-5 Jahren und das wir zum letzten Mal etwas daran gemacht haben ist bestimmt auch 3 Jahre her. Aber es ist eine gute Geschichte. Hier einmal eine meiner Lieblingsszenen:
Ein einsamer Junge, etwa fünfzehn Jahre, wanderte durch die zerstörte Trümmerlandschaft unter dem toxisch grünen Himmel. Tränen liefen aus seinen Augen, während er verzweifelt zwischen dem Schutt nach Überlebenden suchte, nach Freunden, nach Familie. Verzweifelt rief er nach den Menschen, die er kannte, bis er plötzlich ein leises Geräusch hörte. Ein Schaben unter einer nicht weit entfernten, umgestürzten Wand, als würde jemand, der verschüttet worden war, versuchen sich zu befreien. Schnell rannte der Junge dorthin und begann einige Gesteinsbrocken zur Seite zu schieben. Nach einer Weile, sah er eine Hand

zwischen den Steinen. Die Hand bewegte sich, also war die verschüttete Person noch am Leben. Hastig entfernte er immer mehr Steine, so lange, bis er den Kopf der Person freigelegt hatte. Es war ein Mädchen, etwa so alt wie er. Sie atmete schwer und hob mit großer Anstrengung den Kopf. Ihr Gesicht war The fourth republic

Blut und Schmutz verschmiert. „Maki“, flüsterte sie, „Du lebst…“ „Schwester“, antwortete Maki, „Bleib ruhig! Nicht bewegen, ich hole dich da raus.“ Maki versuchte weiter seine Schwester auszugraben. Doch als er einen Stein, der die zerstörte Mauer gehalten hatte wegzog, rutschte die Wand etwas hinab und drückte den Oberkörper des Mädchens fest gegen die Trümmer unter ihr. Ein schwaches Stöhnen war zu hören und Blut quoll aus ihrem Mund. „Schwester!“ rief Maki entsetzt. Das Mädchen sah schwach auf und lächelte Maki an. „Es tut mir Leid“, sagte Maki und Tränen liefen aus seinen Augen. Tonlos formten die Lippen des Mädchens den Satz „Es ist nicht deine Schuld“ bevor sie in sich zusammen sackte und bewegungslos unter den Steinen liegen blieb.

Die Szene ist eigentlich nicht so wichtig wie sie klingt, aber ich mag sie. Na ja, das war’s dann wieder mal! Tschö, C Ya und nicht vergessen: Auch ein Zwerg fängt mal klein an!

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