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Ich gebe im Moment wieder zu viel Geld aus. Ja, das sage ich irgendwie immer, aber so ist es halt. Ich habe mir jetzt wieder 2 Sachen für Juni vorbestellt und dann hat auch noch Kuma Geburtstag im Juli. So, und ich komm erstmal zu den Sachen, die ich mir vorbestellt habe: Zu einem Sims 3 – natürlich die Collector’s Box. Schließlich kostet sie nur 10€ mehr als die normale Ausgabe, sieht wesentlich cooler aus und hat jede Menge Extras. Besonders cool finde ich den 2 GB USB-Stick im green Diamond Design. Na ja, im Juni ist es dann soweit. Ich freu mich schon total darauf. Die zweite Vorbestellung für Juni (bei der es allerdings nicht 100% sicher ist, dass sie auch im Juni bei mir eintrudelt) ist Mikuru Asahina im Gekisou/Extravaganza Outfit. Damit hätte ich dann das Trio komplett. Yuki Nagato habe ich ja schon seit einer Weile vorbestellt und Haruhi Suzumiya ist vor ein Paar Tagen bei mir eingetroffen. Und genau das

war auch der Grund, weshalb ich mir Mikuru bestellt habe: Haruhi ist perfekt! Ich habe keine Figur gesehen, die mich auch nur annähernd so sehr begeistert hat. Sie ist zwar nicht so groß, wie andere Figuren, die ich habe (Medusa’s Gaze, Mikuru Punk-Gothic-Version) aber so detailliert und so fein gearbeitet. Die Saiten der Gitarre sind alle einzeln beweglich, die Gitarre an sich ist auch schon ein Meisterwerk, die fast aussieht wie ein Original. Die aufgedruckten Netzstrümpfe sind im Gegensatz zu den Tatoos von Medusa’s Gaze keinen Hauch verpixelt. Haruhis Haare sind auch sehr gut gearbeitet. Ich liebe einzelne Strähnen bei Figuren und Haruhi hat eine Menge davon (nur bei einer kann man den Kleber sehen, aber das ist nicht so schlimm). Dazu kommen noch die Ohrringe und

das Mikrophon… Ich könnte ewig von dieser Figur schwärmen. Sie kam übrigens in einer wundervoll gestalteten Window-Box, auf dem mich gleich die Herstellerfirmen anlächelten: Max Factory und Good Smile Company. Gott, ich liebe Good Smile! Noch ein Wort zur Base: Sie ist nichts besonderes, aber das würde auch nicht passen. Es ist eine einfache, ovale Platte in einem dunklen Metallic-Grau. Die Figur lässt sich sehr leicht darauf feststecken und sitzt dan perfekt (zwei Punkte, die bei Medusa’s Gaze leider nicht ganz so waren…). Ich könnte sagen, Haruhi ist jeden Cent wert. Aber eigentlich ist sie selbst für den Preis, für den ich sie bekommen habe (ca. 70€) GESCHENKT! Selbst wenn sie 30 € mehr kosten würde, wäre der Preis immernoch vollkommen angebracht. Ich liebe diese Figur einfach heiß und innig. Ich kann gar nicht mehr darauf warten, das Trio komplett zu haben. Für mehr Haruhi Bilder guckst du hier. Bouken deshou deshou… ❤

Aber genug dazu. Ich habe noch was zu erzählen, denn ich habe wieder was gelesen. Ich habe es schon einmal erwähnt, als ich es angefangen hatte: Sorry von Zoran Drvenkar. Es handelt sich dabei wie schon erwähnt um einen Thriller… und um einen sehr Guten noch dazu. Zur Story: Kris, Wolf, Frauke und

Tamara sind eigentlich nicht besonders erfolgreich in ihrem Leben und sehen eigentlich keinen wirklichen Weg… geschweige den ein Ziel. Eines Abends kommt Kris, der gerade seinen Job verloren hat, eine Idee, die von den vier Freunden auch recht bald in die Tat umgesetzt wird. Sie gründen die Argentur „Sorry“ und entschuldigen sich nun ihm Namen ihrer Auftraggeber, meistens große Firmen, damit diese ein reines Gewissen haben. Bei einem Auftrag findet Wolf

jedoch nicht die Klientin vor, die er erwartet hatte. In dem Zimmer ist eine tote Frau, die mit Nägeln durch Kopf und Hände an die Wand genagelt ist. Nun soll sein Auftrag -bzw. der Auftrag der Argentur – sein bei der Toten zu entschuldigen. Und der Mörder bist du.
Ich fand Sorry verdammt genial und verflucht krank. Das erste Kapitel ist über dich. Der Leser wird sozusagen direkt angesprochen. Und was Du tust, ist nicht nett. Wie schon gesagt: Du bist der Mörder. Aber dabei können wir es ja nicht beruhen lassen. Gut und Böse ist sowieso nicht so klar wie man es sich wünscht. In der Realität nicht, aber auch in diesem Buch nicht. Ich will nicht viel verraten, aber Sorry ist ein Buch, dass weh tut. Es geht um Schuld, um Freundschaft, um Angst und um Hilflosigkeit. Ich habe es gerne gelesen, weil ich alles Experimentelle, alles Neue mag. Stil ist einfach etwas tolles.

Was gibt es sonst noch bei mir? Hm, ich bin krank und lieg im Bett, bin zur Zeit sowieso irgendwie vollkommen ausgelaugt… Aber ich habe bei WoW endlich meine 51 Pets zusammen! Yay! Neu dazu gekommen ist ein Protodrachenwelpe

(soooo süß) und eben Stinker, das Stinktier. Richtig toll. Außerdem haben Kuma und ich mit einem Experiment begonnen: Er gibt mir jeweils 9 Worte und ich schreibe daraus eine Geschichte. Ursprünglich sollte das eine einmalige Sache sein, aber jetzt haben

wir schon 5 Teile zusammen. Die Geschichte spielt auf einem Raumschiff, die Charaktere sind die zwölfköpfige, etwas sonderbare Crew und irgendwie schaffe ich es trotz Wörtern wie Arbeitsamt, Kissenschlacht und Umgangssprache eine mehr oder weniger sinnvolle Geschichte zusammen zu schneidern. Vielleicht poste ich mal was aus einem Teil der Geschichte, aber heute nicht.

Das war’s dann auch schon von mir. Bleibt gesund, versucht mit euer Schuld klar zukommen und keep rockin‘!


    Schockschwere Not,
    Mein Eheweib ist tot
    Wer flickt mir jetzt die Socken
    Und wer kocht mein Abendbrot?
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Ich liebe Einträge wie den heutigen aus dem Grund, dass ich so viele verschiedene Themen habe. Da ist dann auch für jeden was dabei… hoffe ich. Und wenn nicht, dann halt nicht.
Ich fange an mit einer großen Enttäuschung von der Scheibenwelt. Terry Pratchett’s Heiße Hüpfer (The Last Continent) ist der letzte Roman um Rincewind und leider gleichzeitig der Scheibenweltroman, der mir bisher am wenigsten gefallen hat – weniger als Der fünfte Elefant (The fifth elephant) und Ruhig Blut (Carpe Jugulum). Aber erstmal zur Handlung: Nach Einfach Zauberhaft (Interessting Times) landete Rincewind auf dem letzten, unbekannten Kontinent der Scheibenwelt: XXXX – Terror/Terra Incognita. Dieser Kontinent hat ausschließlich gefährliche Tiere, jede Menge roten Sand, starkes Bier, Kängurus, keinen Regen und einige „unaufällige“ Ähnlichkeiten mit

Australien. Während Rincewind von einem sprechenden Kängauru verfolgt wird, dass ihn dazu bringen will, die Welt zu retten, landet der Rest der Unsichtbaren Universität auf einer einsamen Insel am Anfang der Zeit, wo sie sich mit der Evolution auseinander setzen müssen.

Leider konnte ich dem Buch trotz Ponder Stibbons, Quästor, Bibliothekar, Rincewind und Truhe nicht viel abgewinnen. Wie immer hatte Pratchett viele gute Ideen, aber leider wirkt es ein bisschen so, als wäre es eine „Resteverwertung“ von guten Ideen, die an anderen Stellen keinen Platz mehr gefunden haben. Als Endfazit muss ich somit leider sagen, dass Heiße Hüpfer nur für wirkliche Scheibenwelt-Fans interessant ist. Derzeit habe ich aus dem Leseexemplarscrank den Thriller Sorry von Zoran Drvenkar geliehen. Bisher ist das Buch schon sehr viel versprechend.

Wesentlich teuerer als die Bücher ist mein zweiter Punkt für heute: Fistco hat mir eine neue Figur geschickt. Leider ist das diesen Monat ziemlich schlecht getimet, denn die Figuren die ich für März und April vorgemerkt habe, kommen jetzt beide im Mai, was dann schon ziemlich am Geld zerrt… Aber egal, ich wollte über die Figur schreiben, die ich jetzt neu bekommen habe: Medusa’s Gaze, eine Statue von Yamato nach einem Vorbild von Luis Royo. Die Figur ist riesige 30 cm groß, ziemlich schwer und kam in einer etwas enttäuschend schlichten

Windowbox. Die Haare der Figur sind ein Traum, die Piercings und „Eisenimplantate“ wunderschön detailliert und alles in allem ist die Figur ein Kunstwerk mit vielen, vielen kleinen schön gearbeiteten Details. Leider habe ich auch Mängel bemerkt, und zwar nicht zu kleine: Direkt über ihrem Hintern ist eine hässliche Schnitt-/Klebestelle im Umhang, der auf den Fotos natürlich wegretuschiert wurde. Die Figur auf der Base zu befästigen war ein Kampf, der mir zitternde Hände berschert hat. Aber das größte Manko war, dass die Figur kaputt war. Ja, ihr habt richtig gelesen: Die teuerste Figur, die ich mir bisher gekauft habe, war kaputt. Was war? Eine der silbernen Spitzen der Schwerter, die die gute Frau an ihrem Rücken trägt, war abgebrochen. Es war nichts großes, aber für

mich war es schon ein Schock. Okay, ich habe es wieder geklebet (mit Uhu XD – aber es hält) und man sieht nichts mehr davon… Aber ich weiß es! >_< Na gut, trotzdem bereue ich es nicht die Figur gekauft zu haben. Sie ist einfach großartig und düster und sexy. Sie ist einfach unverkennbar Royo.

Großartig und düster ist auch eine perfekte Überleitung zum nächsten Thema: Texhnolyze (テクノライズ). Ja, ich bin endlich fertig und ich bin begeistert. Na gut, die erste Hälfte zieht sich ziemlich in die Länge, aber nach einem einschneidenden Punkt – dem Tod einer Person – wird der Anime schneller, die Handlung klarer, die Welt greifbarer. Der Anfang ist leider wirklich sehr schwer, sowohl vom Verständnis als auch von der nur langsam voranschreitenden Handlung. Im Nachhinein betrachtet ist dieser Teil allerdings wichtig für die Entwickling – als Zeichen dafür, wie schnell letzten Endes alles zum Zusammenbruch kommt. Die Spannungen zwischen den großen Gruppen Organo, Racan und Union werden schon gezeigt, so wie die Lebensverhältnisse in Lux. Aber bevor ich noch mehr Namen nenne, sollte ich erstmal die komplexe Story etwas zusammenfassen:

Lux ist eine unterirdische Stadt, vergessen von der Welt. Der größte Teil der Bevölkerung ist arm und die Welt ist düster und verwüstet. Drei große Gruppen „regieren“ über Lux: Die Organo (eine laut Wikipedia Mafia-ähnliche Organisation, die sich mit der Entwicklung von Texhnolyze beschäftigt), die Union (eine fast fanatisch-religiös wirkende Gruppe, die genau im Gegenteil zur Organo Texhnolyze vollkommen ablehnen) und die Racan (eine Art

Straßengang von Jugendlicher, denen es hauptsächlich um ihren Spaß zu gehen scheint). Texhnolyze sind cyberkinetische Prothesen, die ein Privileg der Oberschicht sind. Trotzdem bekommt der junge Straßenkämpfer Ichise, nachdem er einen Arm und ein Bein verloren hat, von Doc, einer Texhnolyze-Expertin, seine Körperteile ersetzt, wobei er ihr als Versuchskaninchen dient. Zuerst will er dies nicht akzeptieren, doch im Laufe der Zeit gewöhnt er sich an seine neuen Gliedmaßen und steigt damit auch gesellschaftlich auf. Ichise wird jedoch eigentlich nicht durch Doc gerettet, sondern durch Ran, das Mädchen, das in die Zukunft sehen kann…

Mehr kann und will ich ersteinmal nicht sagen. Wie erwähnt ist die Geschichte sehr komplex und die Atmosphäre sehr stimmig. Die Charaktere sind wunderbar interessant. Ich mag so viele von ihnen: Shinji, Anführer der Racan, Onishi, Anführer der Organo, Ichise und Ran. Das Opening Guardian Angel von Juno Reactor ist einfach wunderbar passend und gefällt mir sehr gut, obwohl ich eigentlich sonst solche Musik nicht höre. Das Ending, Gackts

Tsuki no Uta hat mir ja am Anfang gefallen, später ging es mir ein bisschen auf den Keks und ich habe es immer weggeschaltet. Ich kann den Anime nur empfehlen, sofern man sich nicht am etwas schwierigen Anfang stört und gebe im Ganzen 10 von 11 Pans.

So, als letzten Punkt für heute gibt es eine kleine Filmreview zu meiner neuen DVD von My Summer Of Love mit Natalie Press und Emily Blunt in den Hauptrollen. Erstmal zu der Handlung: An einem scheinbar normalen, englischen Sommertag treffen sich zwie Mädchen, die scheinbar unterschiedlicher nicht sein können: Tamsin (Emily Blunt) ist eine Tochter aus gutem Haus, die in den Sommerferien aus dem Internat nach Hause gekommen ist. Mona (Natalie Press)

ist ein Mädchen aus der Arbeiterklasse, ihr Bruder hängt nach einem Gefängnisaufenthalt einer religiösen Sekte an, ihre Mutter ist an Krebs gestorben und ihren Vater kennt sie nicht. Nur eins verbindet die beiden Mädchen: Einsamkeit. So finden die

beiden zusammen und eine tiefe Freundschaft, die in eine erotische Affäre hinausläuft, entwickelt sich zwischen ihnen. Doch was empfinden die beiden Mädcehn wirklich für einander? Und wie sehr unterscheiden sich dir Gefühle?

Hm, ich kann nicht wirklich sagen, dass ich enttäuscht war von My Summer Of Love, nur finde ich, dass die beiden Mädchen etwa genau so lesbisch sind wie die Hauptdarstellerinnen aus Heavenly Creatures – nämlich gar nüscht. Sex ist kein Zeichen für Liebe, das sollte ja auch eigentlich jedem klar sein – oder? Na ja, wenn man das ausklammert, hat man ein schönes Drama über Vertrauen, Verzweiflung, Einsamkeit und Liebe (dieses Wort lässt sich so weit biegen…). Die Unterschiede zwischen den beiden Mädchen lassen sich eigentlich immer und in jeder Situation erkennen: An Sprache, Verhalten, Bildung und vielleicht auch Erfahrung und Naivität. Leider kann ich auf das ganze nicht weiter eingehen ohne zu spoilern. Wer sich den Film ausschließlich unter dem Aspekt der Homosexualität ansieht, wird bestimmt enttäuscht sein. Wer den Film als das ansieht was er ist (ich hab es ja schon geschrieben und will mich nicht wiederholen), hat mit ihm eine gute Wahl getroffen. Da ich persönlich eigentlich schon gerne einen Liebesfilm gesehen hätte, hat er leider nicht ganz meinen Nerv getroffen. Schade, den der Film verdient mehr als das.

Okay, das war’s dann für heute. Legt euch nicht mit der Evolution an, versucht nicht zu sehr in die Zukunft zu sehen (das kann einen den Verstand rauben), genießt den Sommer und geht mal wieder ins Museum.

    I wonder how
    I wonder why
    Yesterday you told me ‚bout the blue blue sky
    And all that I can see is just a yellow lemon-tree

Für die weise und vor allem freundliche Überschrift des heutigen Eintrags danke ich Salandria, dem frechten Blutelfenwaisenmädchen, das ich kenne. Süß ist die Kleine ja schon, aber auch ein ganz schöner Besserwisser. Da find ich den Orkjungen Grunz aus Ogrimmar wesentlich süßer, der hat wenigstens Respekt vor den Helden der Horde – also vor mir. Allerdings ist das süßeste Waisenkind leider bei den Allis zu finden: Das goldige Draenaimädchen, deren Name ich nicht kenne.

Ich glaube, man merkt, dass ich die Kinderwoche mag. Ich finde die Idee einfach total niedlich und als Belohnung gibt es auch noch Viecher. Ich hab mir jetzt Flinky, die Schildkröte und Erdnuss, das Elekkbaby geholt. Ich hatte ja irgendwann schonmal erwähnt,

dass ich die beiden haben wollte. Bis zum Stinktier fehlt mir übrigens nur noch ein Pet. Ich werde mich wohl noch eine Weile bei den Sporeggar aufhalten und Nagas hauen um Ruf zu bekommen. Dann kauf ich mir das Viech da. Bei den Mag’har brauch ich auch noch Ruf damit ich mir ein Reittalbuk holen kann. Die sind einfach nur putzig. Dabei bin ich eigentlich schon weiter, beim heulenden Fjord, Nordend. Schöne Gegend da, wenn auch etwas… nun ja… tot.
Aber ich will die Nicht-WoWler unter euch nicht mehr so lange langweilen und habe jetzt nur noch einen Punkt zu diesem Thema: Zabra’Hexx

Ich habe eine neue Actionfigur in meiner Vitrine stehen, dieses Mal handelt es sich um den Troll Priester Zabra’Hexx aus der Serie 2. Er ist genau so groß wie mein Ork und fast genauso cool. Leider ist die Bemalung etwas unsauber, was vor allem an den Ohrringen auffällt und doch ziemlich stört. Serh gut gefallen haben mir die Schrumpfköpfe an seinem Gürtel, auch wenn hier ebenfalls eine sauberere

Bemalung nicht geschadet hätte. Für eine Actionfigur ist Zabra’Hexx sehr cool, kann aber mit Rehgar Earthfury nicht mithalten.

Und seid ihr alle schön in den Mai getanzt? Ich bin zwar weniger getanzt, aber schön war es schon: Walpurgisnacht auf der Ronneburg. Anfangs hat es zwar ganz schön geregnet, aber irgendwann hat sich das dann gegeben. Leider war ziemlich wenig los und es waren kaum Stände da, die wir kannten. Mit wir meine ich natürlich Fussel und mich. Aber mein Beerenweinstand war da und wir haben Leute getroffen, bei denen wir wahrscheinlich irgendwann in nicht allzuferner Zukunft mitlagern werden.

Am nächsten Tag dann war ich mit Fussel und ihrem Freund im Kino. Wir haben uns Crank 2 – High Voltage angesehen.

Wie auch schon bei Crank lässt sich die Handlung innerhalb von einem Satz zusammenfassen: Chev Chelios (Jason Statham)‘ Herz wurde durch ein Künstliches ersetzt, das regelmäßig elektrisch aufgeladen werden muss und er will sein echtes Herz zurück. Klingt bekloppt und ist es auch. Der Film besteht eigentlich fast nur aus Sex und Gewalt. Wenn man das allerdings wegstreicht bleibt nur noch eins: A Fucking Piece of Modern Art. Die ganze Art, wie der Film gedreht und geschnitten ist, die „Special Effects“, alles ist unglaublich experimentell und künsterlich gestaltet. Die Musik ist außerdem sehr cool und Jason Statham ist ein klasse Schauspieler, genauso auch seine Filmpartnerin Amy Smart. Wer schmutzige Non-Stop-Action und sinnlose Gewalt sucht, ist hier richtig.

Zum Thema Gewalt: Ich habe mir ein neues Killerspiel für die Wii gekauft: Red Steel. Eigentlich habe ich es für Kuma gekauft, weil er es haben wollte. Aber solang ich das Spiel hier habe werde ich auch ein bisschen reinschnuppern. Noch bin ich nicht weit genug für ein Fazit, also habt Geduld. Auf mein Texhnolyse-Zwischenfazit müsst ihr übrigens ganz verzichten. Ich habe nur noch 5 Folgen vor mir und dann kann ich euch ein komplettes Fazit zu dem Anime präsentieren, davor lohnt sich jetzt auch kein Zwischenfazit mehr.

So, das war’s für heute. Seid nett zu Kindern und Tieren, verbrennt nicht so viele Hexen und bleibt unter Strom.

    Mach das Radio an
    Und dreh richtig laut auf,
    Wir fahren durch den Sommerregen
    Der Sonne entgegen.

So, und JETZT kommt endlich der Bericht zu Pyramiden (Pyramids) von Terry Pratchett, nachdem ich euch so lange hab warten lassen. Es ist die Geschichte von Teppic, der gerade in Ankh-Morpork seine Assassinenausbildung abgeschlossen hat und nun, nach dem Tod seines Pharaoh von Djelibeby werden soll. Um seinem Vater ein würdiges Denkmal zu setzen, beschließt er (bzw. wird er beschlossen) ihm die größte Pyramide der Welt zu bauen. Doch Teppic konnte nicht ahnen, worauf er sich da einlässt und bald wandern Mumien und Götter mit Tierköpfen durch das Land am Djel.

In gewisser Weise lässt sich Pyramiden mit Einfach Göttlich vergleichen,

wobei es eigentlich ganz anders ist. In Einfach Göttlich gab es einen dicken Bonus auf interessante religös-philosophische Gedanken, die es in Pyramiden nicht gab. Mir hat dieser Scheibenweltroman gefallen, mehr aber auch nicht. Ich mochte Schelter sehr gerne und natürlich das Kamel Du Mistvieh, den größten Mathematiker der Scheibenwelt. Endfazit: Für Scheibenwelt-Fans gut lesbar, alle anderen sollten sich lieber etwas anderes suchen.

Auch das zweite Buch, über das ich heute schreibe hat etwas mit Toten zu tun, allerdings weniger mit Mumien. Das Graveyard Buch (The Graveyard Book) von Neil Gaiman ist ein All-Age- / Jugend- Fantasyroman in stylischer Alubox. Das letzte Buch, das ich von Gaiman gelesen habe, war Ein gutes Omen, dass er mit Pratchett zusammen geschrieben hatte. Dementsprechend hatte ich auch schon recht hoher Erwartungen an das Buch um den Jungen, der bei den Toten auf dem Friedhof aufwächst. Sein Name ist Nobody Owens und auf dem Friedhof lebt er, seit er ein Baby war. Seine Eltern und seine ältere Schwester wurde von dem Mann namens Jack ermordet und nun ist er auch hinter dem letzten Glied der Familie her. Um dem Jungen das Leben zu retten, haben ihn Mr. und

Mrs. Owens (beide schon lange tot) adoptiert. Solang er sich bei den Toten aufhält, ist Nobody in Sicherheit, doch draußen wartet nicht nur der Feind sondern auch das Abenteuer, das Leben.
Das Graveyard Buch ist ein tolles Buch (mit dämlichen Titel), auch wenn das in meiner Beschreibung nicht ganz so klingt. Es hat mich ziemlich oft an einen Tim Burton Film Richtung Nightmare before Christmas oder Corpse Bride erinnert. Die Charaktere (tote, lebende und untote) sind einfach toll, vor allem Liza, die als Hexe hingerichtet wurde und Nobody selbst. Was mir auch gefällt, ist, dass Silas, der eindeutig ein Vampir ist, nie als solcher bezeichnet wird. Wer die erwähnten Burton Filme mag, wird mit diesem Buch nichts falsch machen.

Und für das letzte Buch für heute, geht es noch einmal zurück zu den Pyramiden, dieses Mal jedoch zu denen in Ägypten. Bei dem Buch handelt es sich um Der Alchimist (O Alquimista) von Paulo Coehlo. Es gehtum den jungen, andalusischen Schafhirten Santiago, der einen immer wiederkehrenden Traum hat: Bei den Pyramiden in Ägypten wartet ein Schatz auf ihn. Eines Tages beschließt er, durch den Rat eines alten Mannes beflügelt, seine Schafe zu verkaufen und dem Traum auf den Grund zu gehen. Klingt spannend, wa? Aber okay: Worum geht es wirklich? Es geht um den persönlichen Lebensweg, um Träume und Ziele und um den Mut, ein Risiko einzugehen um sie zu verfolgen.

Und es ist ein wundervolles Buch, das Hoffnung und Mut macht. Ein Buch, das sagt: „Es ist nicht zu spät deinen Träumen zu folgen, solang du sie noch in dir trägst. An einigen Stellen fand ich das Buch etwas zu spirituell, aber Alles in Allem ist es ein fantastisches Werk.

So damit es heute nicht zu lang wird, mach ich mal Schluss und widme mich den Waisenkindern – schließlich hat bei WoW die Kinderwoche angefangen. Was ich da alles gemacht habe und wie ich in den Mai reingetanzt bin, erfahrt ihr morgen. Solang wünsche ich euch allen viele schlaue Einfälle, nette Verwante und glückliche Zufälle.

    You’ll be a dentist
    You have a talent for causin‘ things pain
    Son, be a dentist
    People will pay you to be inhumane

So, es folgt ein „Ich muss viel nachholen„-Eintrag. Fangen wir im Kino an, in dem ich mit Fussel und ihrem Freund vor einer Weile war. Wir sahen den Film Monsters vs. Aliens. Mein Bruder sagt, der Titel klingt nach einem Film, der Kiki Erpel gefallen würde. Das mag zwar stimmen, aber der Titel ist trotzdem bekloppt. Nicht so der Film, der mir (vor allem Dank Bob und dem Insektosaurus) recht gut gefallen hat. Es ist nicht Wall-E, auch nicht Ab durch die Hecke, aber es ist ein Film, den man sich gut ansehen kann. Es geht um Susan, die genau am Tag ihrer Hochzeit von einem Meteorid getroffen wird und dadurch zu einer Riesin wird – sowas kann einen den ganzen Tag versauen. Als das „Monster“, das sie nun ist, wird sie von der Regierung in eine geheime Unterkunft gebracht, wo sie Bekanntschaft mit 4 anderen Monstern macht: Bob, ein blaues Schleimwesen ohne Gehirn, Prof. Dr. Kakerlake, ein wahnsinniges Genie, das

durch einen Unfall einen Kakerlakenkopf hat, Missing Link, die fehlende Verbindung zwischen Fisch und Affe und der Insektosaurus, eine radioaktiv verstrahlte Riesenraupe. Und als dann die Erde von Alienrobotern angegriffen wird, können nur noch die Monster die Menschheit retten… oder?
Der Film hat echt einige gute Lacher und vor allem einen ganzen Haufen Anspielungen auf Klassiker wie Die Fliege, Godzilla und Star Trek. Der End-Gag ist allerdings absolut dämlich, also muss man nicht bis zum Ende der Credits sitzen bleiben. Wer Animationsfilme sowieso gerne mag, Horton hört ein Hu, Himmel und Huhn und Konsorten, dem wird auch Monsters vs. Aliens viel Spaß machen.

Ach ja: Ich freu mich auf Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen

Bleiben wir bei Filmen. Kuma und ich haben uns nämlich auch noch einige angeguckt. Fangen wir an mit dem gleichnamigen Remake von My Sassy Girl. Ich hatte ja schon vor langer, langer Zeit (ich glaub in meinem zweiten Eintrag) über den Trailer was geschrieben. Ich zitiere von damals: „Schlagt mich dafür, dass ich es gedacht habe, aber ich fand den Trailer gar nicht sooo schlimm. Als ich davon gehört habe, dass My Sassy Girl geremaked wird, habe ich mich tierisch aufgeregt und immer wieder gehofft, dass sie es seinen lassen. My Sassy Girl ist einfach ein wunderschöner Film, einer meiner Lieblingsfilme, bei dem ich jedes Mal lachen und weinen muss. (…) Ich denke, dass das US-Remake vielleicht nicht schlecht ist (Oh, Gott, habe ich das wirklich gesagt?) aaaber es wird nicht, kann nicht an das Original heran reichen. Ich weiß nicht, was sie mit der traurigen Seite des Films gemacht haben, den dem Trailer nach zu urteilen ist es einfach eine nette Liebeskomödie, die eigentlich nichts mehr mit dem Original zu tun hat.“ Gut, bevor ich mein Fazit abgebe, erstmal zur Story: Charlie Bellow (Jesse Bradford) ist ein netter Kerl – zu nett für diese Welt. Und trotz vieler Bemühungen der Menschen in seiner Umgebung ist er immer noch Single. Doch dann trifft er Jordon Roark (Elisha Cuthbert), die vollkommen

betrunken am Bahnsteig steht und fast auf die Schienen fällt. Er rettet sie und bevor sie dann vor den Augen das Bewusstsein verliert, nennt sie ihn „Schatz“. Nun liegt es an Charlie sich erst einmal um sie zu kümmern. Mit der Zeit merkt er, dass Jordon zwar hübsch, aber eigentlich unausstehlich ist. Trotzdem entwickelt er Gefühle für das durchgeknallte und brutale Mädchen, die ein trauriges Geheimnis in sich zu tragen scheint.

So und nun zu meinem Fazit. Er ist wirklich nicht soooo schlecht, aber trotz allem enttäuschend – und das obwohl ich wusste, dass er nicht mit dem Original mithalten kann. Leider wurde versucht, den Film zu sehr dem Original anzupassen und er wurde zu unflexibel angepasst. Einige Stellen sind ganz anders und andere fast auch bizarre Weise gleich. Ich hätte mir gewünscht, dass sich das Remake etwas mehr vom Original unterscheidet. Und ein Paar wichtige Stellen (aber nur wenige) hätte man beibehalten sollen. Generell sage ich aber: Wer Liebeskomödien mag, darf ihn sich gerne ansehen. Das Remake von Il Mare (Das Haus am See) ist wesentlich schlechter.

So und einen Film habe ich noch: Tintenherz (Inkheart) basierend auf dem gleichnamigen Buch von Cornelia Funke. Auch über den Trailer habe ich damals schon was geschrieben. Aber ich schenk mir an der Stelle das zitieren, weil ich zugeben muss – und dieses mal ohne mich zu schämen -, dass ich den Film mochte. Natürlich ist er anders als das Buch, aber der Trailer ist wesentlich

schlechter als der Film. Die Charaktere (außer Capricorn) sind alle sehr gut getroffen. Ich liiiebe Farid und Staubfinger – wie ja auch im Buch. Außerdem bin ich froh, dass keine Liebesgeschichte zwischen Farid und Meggie ausgebaut wurde (Staubfinger

erwähnt das ja im Buch und auch im Film). Ich finde auchElinor ist gut getroffen und an Meggie und Mo kann man sich sehr schnell gewöhnen. Das Ende, das anders ist als im Buch, hätte man allerdings meiner Meinung nach sein lassen können… na ja, sei’s drum. Vor allem die, die das Buch nicht gelesen haben, werden ihren Spaß mit dem Film haben.

Okay, genug für heute. Nächstes Mal versuche ich euch ein Paar Buchberichte zu schreiben. Bis dahin: Seid tolerant, trinkt nicht zu viel und erzählt euch Geschichten.

    For the king for the land for the mountains
    for the green valleys where dragons fly
    for the glory the power to win the black lord
    I will search for the emerald sword

Ich wußte heute schon ziemlich früh, dass der Tag toll wird. Er begann nämlich mit einem lecker Kalte-Pizza-Frühstück, mit gutem Chai und der aktuellen Neon. Aber eigentlich war der Tag davor schon klasse, denn als ich aufwachte, lag auf der Matratze neben meinem Bett Kuma, der jetzt seit Donnerstag bei mir zu Besuch ist. Da meine Mutter zur Zeit nicht da ist, üben wir schon mal das Zusammenleben für den Ernstfall. Bisher klappt’s ganz gut: Wir sind nicht verhungert und das Haus steht auch noch!
Gestern waren wir beide zusammen mit Fussel und ihrer Arbeitskollegin im Zoo. Um genau zu sein im Opelzoo, Königsstein, in dem ich als Kind öfters, seit dem aber eigentlich gar nicht mehr war. Inzwischen hat sich da einiges getan. Es wurde um- und ausgebaut, ich werde im Streichelzoo nur noch an- und nicht mehr umgesprungen und der ganze Tag im Zoo (von ca. 12.00 – ca. 18.00 Uhr) ist für mich nicht mehr zu lang, sondern genau richtig. Das einzige, was mir zu

schaffen gemacht hat, war die Sonne, dann der ich jetzt ein quietschrotes Gesicht und Pusteln auf Handrücken und Armen habe (Sonnenallergie – Sollte verboten werden). Persönliche Highlights waren die kleinen Pandas/Katzenbären und der Streichelzoo. Außerdem waren da Alpakas. Aber auf die kleinen Pandas habe ich von Anfang an gefreut. Ich hatte im Fernsehen gesehen, dass es jetzt im Opelzoo kleine Pandas gibt und wollte sie unbedingt sehen. Für mich waren sie der eigentliche Grund in den Zoo zu gehen. Der Streichelzoo hat uns allerdings am längsten beschäftigt. Es gab Schafe, Ziegen und sogar ein paar Esel (3 oder so). Ich habe die verschiedenen Vorgehensweisen der Futterbeschaffung der Tiere analysiert. Die Schafe kommen zu dem

Fütternden, belagern ihn und sind so penetrant, bis sie was kriegen (oder von Ziegen verjagt werdem). Diese sind nicht so geduldig. Die Ziegen kommen zum Fütternden, springen an ihm hoch und jagen alle in die Flucht, die ihnen das

Futter streitig machen. Außerdem neigen sie dazu die Futterkartons aus den Händen zu reißen und sie komplett zu Fressen. Und die Esel… ja, die Esel stehen da und sind so süß, dass alle Leute ankommen um sie zu füttern. Ebenfalls sehr cool war der Kolkrabe (Corvus Corax)… einfach nur weil es ein

faszinierendes und wunderschönes Tier ist.

Ich hatte übrigens eins meiner tollen, neuen T-Shirts an, nämlich das mit der Aufschrift Met & Miezen. Das andere tolle, neue T-Shirt hab ich mir Samstag gekauft und es trägt die Aufschrift Don’t Dream It! Be It! Na, wer hat’s erkannt. Richtig! Rocky Horror Show. Wie schon vor langer Zeit angekündigt, habe ich

jetzt mit Kuma die Rocky Horror Show in der Alten Oper in Frankfurt gesehen. Und es war einfach klasse. Die Schauspieler waren einfach super, vor allem Riff Raff (Stuart Matthew Price), Rocky (Andrew Gordon-Watkins) und Janet (Ceri-Lyn Cissone). Aber das nicht heißen, dass die anderen schelcht waren. Frank’n’Furter (Rob Morton Fowler) hatte einfach eine genial-verrückte Lache und Chris Ellis-Stanton hat wohl den besten, verklemmten Brad ever gespielt. Rocky hatte extrem coole, aufgemalte Muskel und tendierte zu dämlichen Gesichtsausdrücken. Janet’s Stimme war – vor allem bei Touch-a Touch-a Touch me – einfach wunderbar (und so dirrrty). Und außerdem verdanke ich ihr die schmutzigste Pause aller Zeiten.

Brad: There’s no point in both of use getting wet.
Janet: I’m coming -Pause- with you.

Alles in allem lässt sich zusammenfassend sagen, dass der Film lang nicht an die Musicalvorführung heran reicht. Vor allem weil die Rocky Horror Show interaktiv ist. Leider habe ich ja den großen Fehler gemacht und kein Mitmachpaket gekauft – wie konnte ich nur? Also, lernt aus meinem Fehler: Zur Rocky Horror Show gehören Knicklichter, Wasserpistolen, Gummihandschuhe, Reis/Konfetti und Klopapier! Und lernt den Time Warp, so schwer isser nicht!

Kleinkram hab ich auch noch zu erzählen: Da ich heute mein Buch zu Hause vergessen habe, musste ich aus Verzweiflung einen Manga kaufen. Nämlich Kizu, vom gleichen Team wie auch Holiday. Ich habe ihn noch nicht gelesen, aber wenn ich das getan hab, erzähl ich davon. Versprochen!
Seufz, ich komm schon wieder nicht mehr nach mit den Einträgen… Ich hab noch zwo Filme, zwo Bücher (Pyramiden hatte ich ja angekündigt… sorry, dass ich es noch nicht eingehalten hab) und mindestens eine Figur. Dann war da noch der Patch 3.1 bei WoW… Ich werde über das alles noch schreiben, aber solang Kuma bei mir ist, habe ich nun mal nicht soviel Zeit.

Also, habt Geduld mit mir, verfallt ruhig mal in infantiles Verhalten und stay dirty!

P.S. Dieser Eintrag wurde an einem Montag geschriben.

Ich habe mich verliebt! In einen Haufen zwielichtige Gestalten! Aber erst mal die Vorgeschichte: Ich habe mir die Tage die aktuelle Ausgabe des Sonic Seducers gekauft, weil da eine Mittelalter-Special-CD dabei war, auf der unter anderem auch Schandmaul und Subway to Sally waren. Da ich lang nichts Neues mehr

in dem Bereich gehört habe, hielt ich es für eine gute Idee mir mal so einen Überblick zu verschaffen. Leider war die Ausbeute eher mager. Das neue Lied von Subway to Sally (So fern so nah) klingt ganz schön, kann aber mit den alten leider nicht mithalten. Schandmaul hat mich noch mehr enttäuscht, denn statt einem neuen Lied, befand sich auf der CD nur eine Live-Version von Seemannsgrab. Dann waren da mehrere Instrumentalstücke, die zwar nicht schlecht sind, aber irgendwie auch nichts neues. Da habe ich mein Problem mit instrumentaler Mittelaltermusik: Schön ist sie meistens (vor allem wenn man in der richtigen Stimmung ist – besten falls auf einem Mittelaltermarkt), aber klingt doch immer sehr ähnlich. Gut gefallen hat mir hingegen Herz aus Stein von Janko Vom

See, ein schöner romantischer Bardensong. Auch die anderen Sachen von Janko vom See auf seiner Homepage klingen sehr schön… ich muss mir unbedingt wieder CDs kaufen. Vor allem von… – jetzt wird’s spannend – Zwielicht. Das Lied Zwielichtige Gestalten war auf der CD und ich habe mich auf anhieb in das Lied verliebt. Die Melodie, der Gesang, der Text… wundervoll. Und auch die anderen Lieder, die sie auf ihrer Seite zum reinhören anbieten sind klasse (auch wenn Zwielichtige Gestalten immer noch mein Lieblingslied ist). Ich glaube, von Zwielicht kann man noch großes erwarten. Und ich will die CD! Bestenfalls auch noch das T-Shirt.

Ach ja, und wo wir grade bei Musik sind: Das Original von Eisblumen (bekannt als Version von Eisblume) ist von Subway to Sally . Ich finde die Coverversion… okay, aber das Original ist einfach unerreichbar mit weiblicher Stimme. Ich liebe die tiefe, aggresive

und kraftvolle Stimme von Eric Fish im Original. Aber hey, über Geschmack lässt sich streiten. Aber man sollte sich das Original wenigstens mal anhören. Und ich muss sagen, dass mir auch die Version von StS nicht 100% gefällt. Wie schon erwähnt: Ihre alten Alben waren besser, Herzblut hat so ziemlich die Grenze makiert, obwohl Bastard auch wieder ganz gut war.
Okay, nach dem das geklärt wäre kann ich nochmal ein bisschen was zu dem schönen Wetter sagen: Es ist warm, es ist sonnig, es ist (gefühlter) Sommer! Und was gibt es im Sommer schöneres als Eis? Nichts. Richtig. Aber was ist fast so schön wie ein Eis? Ein erfrischendes Getränk. Und wenn man grad keinen Cocktail da hat, habe ich da ja drei Drinks, die ich euch allen besonders ans Herz legen möchte:

1. Mountain Dew
Das Getränk in den neongrünen Flaschen, das auch wirklich grün ist. Es schmeckt süß, geht aber irgendwie in Richtung Sprite. Außerdem ist es koffeinhaltig und total lecker.
2. California Citrus Summer (von Schweppes)
Im Gegensatz zu den bekannteren Schweppes-Sachen ist CCS nicht bitter, sondern mild süß, fruchtig, erfrischend und (wie könnte es anders sein?) lecker.

3. Cherry Coke (a.k.a. Coca Cola Kirsch)
Das süßeste, hier vorgestellte Getränkt ist ein Produkt der Coca Cola Company. Ich hätte nie gedacht, dass ein so süßes Getränk trotzdem so erfrischend sein kann, aber Cherry Coke ist eins der besten Getränke für sommerliche Tage.
Bonus: Gyokuro
Wenn man dann mal zu Hause sitzt, mit einem guten Buch oder einem Anime oder sowas, gibt es natürlich auch die Möglichkeit was Warmes zu trinken. Ist ja angeblich auch gesünder. Ich empfehle guten Gyokuro. Das Wasser sollte für diesen Luxustee etwa 60-65° betragen. Dann nicht zu lange ziehen lassen, damit er nicht zu bitter wird und man hat einen unglaublich leckeren Tee.

So zum Abschluss gibt es auch noch einen Buchbericht. Und zwar Die Kompanie der Oger (In The Company Of Ogres) von A. Lee Martinez. Und ohne viele Umschweifungen fange ich gleich mal mit dem Inhalt an. Never Dead Ned hat eigentlich nur eine einzige Begabung: Sterben. Nur mit dem Tot bleiben tut er sich noch was schwer. Doch nun steht er vor seiner großen Aufgabe: Er soll Komandant der Ogerkompanie werden, dem undiszipliertesten Haufen, den die Welt je gesehe hat. Und bald hat Ned alle Hände voll zu tun, denn die Kompanie steht vor ihrer bisher größten (sprich: ihrer ersten) Aufgabe.

Ich bin von dem Buch ja etwas enttäuscht. Die meisten Charaktere (besonders die Ogerzwillinge Martin und Lewis und Never Dead Ned himself) sind ziemlich interessant, aber die Geschichte entwickelt sich irgendwie kaum. Und als sich dann doch was tut ist das auch noch sehr merkwürdig. Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Schlecht ist das Buch nicht, ich habe mir nur einfach mehr erwartet, denn mein Bruder, der

es vor mir gelesen hatte, sagte mir, dass es gut wäre. Na ja, zeitweise ist es ganz lustig, aber ich glaube nicht, dass ich mir noch weitere Bücher des Autors kaufen werde.

So, das war’s dann für heute. Nächstes Mal gibt es dann einen Zwischenbericht zu Texhnolyze und einen Bericht über Terry Pratchetts Pyramiden. Aber bis es soweit ist, habt ihr noch Zeit euch neue (und alte) Musik anzuhören, viel Sonne zu tanken und natürlich auch um euch zu verlieben. Es ist Frühling! Die Liebe liegt in der Luft! Ladet doch mal wen zum Cocktail trinken oder Eis essen ein!

    Teacher’s Pet
    Marionette
    Sensei no Petto
    Boku wa Marionette