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Posts Tagged ‘die farben der magie’

Zweiblum war Tourist – der erste auf der Scheibenwelt.Und „Tourist“, so wusste Rincewind inzwischen, bedeutete „Idiot“.

Jeder der diesen Satz kennt, hat das Buch gelesen, mit dem ich gerade wieder fertig bin: Die Farben der Magie (The Colour of Magic) von Terry Pratchett. Chronologisch gesehen ist dieser Roman rund um Rincewind, Zweiblum und natürlich die Truhe aus intelligentem Birnbaumholz der erste Roman, der auf

der Scheibenwelt spielt. Die Scheibenwelt, muss man wissen, ist eine Scheibenförmige Welt, die auf dem Rücken vor vier Elefanten liegt, welche wiederum ihrerseits auf dem Rücken der riesigen Schildkröte Groß-A’Tuin stehen. Damit wäre die Grundlage der inzwischn sehr langen Scheibenweltserie gelegt. Die Bücher müssen nicht in der chronologischen Reihenfolge gelesen werden, was ich ziemlich praktisch finde. Ich habe Die Farben der Magie schon früher einmal gelesen. Damals war es mein erster Scheibenweltroman. Jetzt habe ich meinen großen Scheibenwelt-sammelband „Rincewind der Zauberer“ angefangen, in dem die Bücher Die Farben der Magie, Das Licht der Phantasie, Der Zauberhut und Eric zusammen sind. Ich mag das Buch sehr gerne, obwohl man leider It's Magic - Die Truhe aus intelligemntem Birnbaumholz

merkt, dass Terry Pratchett sich damals noch nicht so viele Gedanken um die Welt gemacht hat, wie es später der Fall war. Vor allem der TOD ist (leider) ganz anders als in den folgenden Romanen. Aber man kann sowieso eine Entwicklung in den Büchern erkennen, wenn man mehrere gelesen hat. Trotz allem mag ich die Farben der Magie. Ich mag Rincewind, Zweiblum, Hrun und vor allem die Truhe.

Außerdem sehe ich mir zur Zeit wieder Animes an. Na ja, eigentlich nur einen Anime, nämlich Slayers. Ich bin zur Zeit bei Folge 12 der 26teiligen TV-Serie. Seiner Zeit war Slayers der erste Manga, den ich spontan aus einer Laune heraus gekauft habe. Und seit ich weiß, dass es einen Anime, eigentlich sogar mehrere, dazu gibt, wollte ich ihn unbedingt sehen. Na ja, endlich, nach vielen Jahren komme ich nun doch wirklich dazu. Ich liebe Zelgadis. Und Gourry find ich auch toll. Ich muss sagen, Linas Stimme fand ich anfangs ganz schrecklich…

Zelgadis und finde sie immer noch arg gewöhnungsbedürftig. Ich finde, dass weder die Zeichnungen, noch die Musik besonderes Lob verdienen, aber es ist auch nichts, das einer optischen oder akustischen Vergewaltigung gleich kommt. Ich mag aber die Story und vor allem die liebenswerten, schrulligen Charaktere. Und mir gefällt das Charakterdesign. Ich bin und bleibe nun mal unverbesserlicher Fantasyholic.

Und ich habe endlich wieder The Fourth Republic weiter geschrieben. T4R ist eine Sci-Fi Geschichte, die ich zusammen mit Kuma schreibe. Eigentlich schreibe ich und er denkt sich die Handlung aus. Ich finde, dass ist eine gute Rollenverteilung. Angefangen haben wir die Geschichte vor ca. 4-5 Jahren und das wir zum letzten Mal etwas daran gemacht haben ist bestimmt auch 3 Jahre her. Aber es ist eine gute Geschichte. Hier einmal eine meiner Lieblingsszenen:
Ein einsamer Junge, etwa fünfzehn Jahre, wanderte durch die zerstörte Trümmerlandschaft unter dem toxisch grünen Himmel. Tränen liefen aus seinen Augen, während er verzweifelt zwischen dem Schutt nach Überlebenden suchte, nach Freunden, nach Familie. Verzweifelt rief er nach den Menschen, die er kannte, bis er plötzlich ein leises Geräusch hörte. Ein Schaben unter einer nicht weit entfernten, umgestürzten Wand, als würde jemand, der verschüttet worden war, versuchen sich zu befreien. Schnell rannte der Junge dorthin und begann einige Gesteinsbrocken zur Seite zu schieben. Nach einer Weile, sah er eine Hand

zwischen den Steinen. Die Hand bewegte sich, also war die verschüttete Person noch am Leben. Hastig entfernte er immer mehr Steine, so lange, bis er den Kopf der Person freigelegt hatte. Es war ein Mädchen, etwa so alt wie er. Sie atmete schwer und hob mit großer Anstrengung den Kopf. Ihr Gesicht war The fourth republic

Blut und Schmutz verschmiert. „Maki“, flüsterte sie, „Du lebst…“ „Schwester“, antwortete Maki, „Bleib ruhig! Nicht bewegen, ich hole dich da raus.“ Maki versuchte weiter seine Schwester auszugraben. Doch als er einen Stein, der die zerstörte Mauer gehalten hatte wegzog, rutschte die Wand etwas hinab und drückte den Oberkörper des Mädchens fest gegen die Trümmer unter ihr. Ein schwaches Stöhnen war zu hören und Blut quoll aus ihrem Mund. „Schwester!“ rief Maki entsetzt. Das Mädchen sah schwach auf und lächelte Maki an. „Es tut mir Leid“, sagte Maki und Tränen liefen aus seinen Augen. Tonlos formten die Lippen des Mädchens den Satz „Es ist nicht deine Schuld“ bevor sie in sich zusammen sackte und bewegungslos unter den Steinen liegen blieb.

Die Szene ist eigentlich nicht so wichtig wie sie klingt, aber ich mag sie. Na ja, das war’s dann wieder mal! Tschö, C Ya und nicht vergessen: Auch ein Zwerg fängt mal klein an!

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