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Posts Tagged ‘terry pratchett’

Long time not seen, guys. Und heute bin ich nach einer durchtanzten Nacht so müde, dass dieser Eintrag vermutlich vor Fehlern überlaufen wird. Also: Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.

Womit soll ich anfangen? Ich habe wieder mal zwei Bücher, von denen ich euch erzählen will. Das erste ist schnell erzählt. Es handelt sich um ein Sachbuch (mehr oder weniger) und trägt den Titel Die Welt ohne uns (The World Without Us). Geschrieben wurde es von Alan Weisman, der sich eindrucksvoll damit beschäftigt, was mit der Welt passieren würde, wenn der Mensch von heute auf morgen einfach so verschwinden würde. Die Kapitel sind thematisch

unterschiedlich und reichen von richtig interessant und faszinierend zu langweilig und nervig. Ich fand es sehr interessant, wie schnell sich die Natur große Teile der menschlichen Zivilisation wieder zurückholen würde. Die Überlegungen über eventuelle evolutionäre Entwicklungen waren mir immer zu schwammig. Störend fand ich allerdings die Kapitel in denen die Umweltprobleme und Vergiftungen der Erde, die der Mensch verursacht hat. Ich mein, das weiß man doch alles schon und ich habe das Buch halt nur unter dem Gesichtspunkt lesen wollen, wie sich alles weiterentwickeln würde. Endfazit: Wer dieses Gedankenexperiment interessant findet, tut nicht falsch daran das Buch zu lesen. Aber man sollte vielleicht erst einmal in der örtlichen Bibliothek nachschauen.

Buch zwei ist wieder ein Roman. Wieder einmal ein Scheibenweltroman von Terry Pratchett nämlich Mummenschanz (Maskerade). Und darum geht’s: Die

junge Agnes Nitt (bekannt aus Lords und Ladies, der zeitlich direkt vor diesem Roman liegt) geht nach Ankh-Morpork, wo sie als Sängerin in der Oper wird. Doch in der Oper gibt es einen Geist, der plötzlich beginnt die Angestellten zu ermorden. Nanny Ogg und Oma Wetterwachs kommen dann ebenfalls in die Zwillingsstadt am Ankh um einen… äh… peinlichen Irrtum aufzuklären und nebenbei nach dem Lancre-Mädchen in der großen Stadt zu sehen. Und während all dies geschieht ist eine Sache am aller wichtigsten: Die Show muss weitergehen! Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Ich mag die Hexen immer mehr. Greebo kam wieder mehr vor und wie schön erwähnt mag ich ihn total gern. Außerdem mag ich Pratchetts Meinung über Ausrufezeichen.

Hast Du die ganzen Ausrufezeichen bemerkt? Fünf? Ein sicheres Zeichen für jemanden, der seine Unterhose auf dem Kopf trägt.

Und wo ich grad bei Scheibenwelt bin: Ich hab mir eine neue DVD gekauft. The Color of MagicDie Farbe der Magie und Das Licht der Fantasie als Film. Noch habe ich nicht mehr als die ersten 10 Minuten gesehen, aber ich werde das nächste Mal einen ausführlichen Bericht abliefern. Bisher weiß ich nur, das Pratchett als Astrozoologe mitspielt. Sean Astin spielt Zweiblum (ist meiner Meinung nach nicht die schlechteste Besetzung), David Jason ist (ein absolut fehlbesetzter) Rincewind, Tim Curry spielt Trymon und der Patrizier Lord Vetinari ist mit Jeremy Irons wunderbar besetzt. Als kleines Extra Schmackerl sollte man sich den Film auf Englisch ansehen um Christopher Lee als TODs Stimme zu hören.

Außerdem hab ich noch mal neues über ein paar Mangas zu berichten. Ich habe mir nämlich aus einer Laune heraus Girls Love von Chi-Ran gekauft. Meine Gedanken waren: „Oh, Shojo-Ai. Kaufen!“ Na ja, ich bin leider ziemlich enttäuscht. Es sind einige ziemlich kurze Kurzgeschichten, die keinerlei Entwicklung aufweise und auch nichtmal irgendwie sexy oder romantisch sind. Habe mir dann tags darauf in der Bibliothek einen Manga ausgeliehen, der sich ebenfalls mit der Liebe zweier Frauen beschäftigt allerdings in einem ganz anderen Stil. Der Name des Mangas ist Blue von Kiriko Nananan. Er ist viel

realistischer, von der Story her aber auch von den schlicheten, wunderschönen Zeichnungen. Außerdem ist er romantischer und trauriger. Alles in allem schöner. Vielleicht werde ich ihn mir kaufen um ihn dann immer wieder lesen zu können.

Wo ich grad bei Shojo-Ai bin: Ich mag Sailor Moon. Haruka und Michiru sind total süß. Früher habe ich mich für die beiden nie besonders interessiert, aber irgendwie mag ich sie jetzt immer mehr. Ich finde Haruka toll. Sie ist ein so starker Charakter aber eigentlich ist sie das nur durch Michiru. In ein Paar Folgen merkt man das sehr deutlich. Ohne die ruhige Eleganz von Michiru wäre sie in gewisser Weise verloren.

Gut, dann beende ich diesen Eintrag einmal. Lasst euch nicht von Aliens entführen, hütet euch vor laufenden Truhen und Spiegelscherben, die vom Himmel fallen und denkt immer daran: Die Show muss weiter gehen!
MFG, Yuupan – Die aus einem brenndem Haus zuerst ihren Laptop retten würde.

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Langsam pendelt sich eine Routine bei mir ein, eine Kette aus Tagen, die sich wie ewig gleiche Holzperlen aneinander reihen. Unterbrochen wird das Ganze nur durch freie Donnerstage, an denen ich versuche Pflichten nachzuholen und Termine wahrzunehmen, zu denen ich während der Arbeitstage nicht komme, und 1 1/2 Tage Wochenende, an denen ich versuche, etwas mit Freunden zu unternehmen. Der Herbst schreitet voran und bald ist es Winter. Das Lesen am

Bahnhof wird wegen der Kälte immer unangenehmer. Aber: Das Leben ist kein Ponyhof und eigentlich stört mich das alles gar nicht wirklich, wenn es das einzige wäre, was zur Zeit anfällt. Zwei Statuen, die ich mir bestellen wollte (die beiden Lucky Star Figuren) werde ich wohl nicht bekommen und von einer

meiner Geschichten, Dressed in Rage, fehlt die neuste Abspeicherung. Und dann sind da noch so ein Paar Punkte, die ich jetzt (und auch sonst) nicht weiter ausführen will. Aber Dressed in Rage (kurz: DiRa) ist eins der Dinge, die mir zur Zeit am meisten gegen den Strich gehen. Die gesamte Rede von Grim, dem Propheten im Crew P ist futsch! Und damit ihr wisst, wovon ich eigentlich rede, ist hier ein Ausschnitt aus DiRa, nämlich die Beschreibung des Crew P:

Den Nachtclub „Crew P“ zu finden ist eine Kunst für sich. Das kleine, dunkle Gebäude ist eingepfercht zwischen niemals fertig gestellten Neubauten und einer zerfallenen Kathedrale. Es wirkt wie in der Zeit verloren, weder in die Gegenwart, noch in Zukunft oder Vergangenheit gehörig. Zudem hatte es den Anschein,

das Gebäude schien nur Nachts zu existieren, wenn blutrote Neonbuchstaben über dem ansonsten unauffälligen, etwas tiefer gelegenen Eingang in die Dunkelheit schnitten. Das Licht war nicht besonders hell, doch in der Gegend, in der die wenigen Straßenlaternen ihr schwaches, trübes Flackern nur lustlos aussanden, wirkte die gotischen Buchstaben „Crew P“ und das dahinter gelegenen Pentagramm wie eine Flammenschrift, die letzte Glut eines verloschenen Feuers. Doch auch wenn sich jemand in diese Gegend verirrte, machten die meisten einen Bogen um den Nachtclub, denn Alles in allem wurde durch die gesamte Erscheinung schnell klar, wer sich hier traf. Es war ein Treffpunkt für die Kinder der Nacht, die Eisblumen, die bekanntlich nur Nachts blühen und diejenigen, die sich als Vampire bezeichnen.

Und bevor falsche Vermutungen auf kommen: Nein, ich mag Vampire eigentlich gar nicht. Wenn DiRa irgendwann mal fertig ist, wird man das daran auch deutlich merken. Aber gut, jetzt hab ich genug gejammert. Ich schieb mein Emo-Ego mal zur Seite und schreibe wie versprochen die Rezension zu Die Schwarze Armee – Das Reich der Träume (El Ejército Negro – El reino de los Suenos) von Santiago García-Clairac. In dem Buch geht es um den 14 Jahre alten Arturo Adragón, der mit seinem Vater in einer alten Bibliothek, der Stiftung Adragón, lebt. Der Junge hat einen merkwürdigen Drachenkopf auf der Stirn, was ihn in der Schule zum Außenseiter macht. Dazu kommt noch, dass Arturo von seltsamen Träumen geplagt wird. Gleichzeitig ist es auch die Geschichte von Arturo, dem Schüler des Alchiminsten Arquimaes, in der magischen und grausamen Welt einer vergangenen Zeit. Wegen einer Formel des Alchimisten, werden er und sein Schüler vom heimtückischen Graf Morfido verschleppt und in

eine Kette blutiger Kämpfe und schwarzer Magie verstrickt. Schon bald ist klar, dass es sich nicht um einen Zufall handelt, dass die beiden Jungen aus den verschiedenen Epochen den selben Namen tragen, sondern das ihre Schicksale auf geheimnisvolle Weise miteinander verbunden sind.

Das Reich der Träume ist der erste Teil einer unglaublichen Fantasy Trilogie, die durch zwei miteinander verknüpfte, spannende Geschichten, interessanten, vielschichtigen Charakteren und unerwarteten Wendungen nicht nur Jugendliche süchtig macht. Mich hat auf jeden Fall das Schwarze Armee-Fieber gepackt und ich warte jetzt schon auf Band 2. Leider ist es schwer eine Zielgruppe für das Buch zu finden. Das Cover ist langweilig und die Inhaltsangabe auf dem Buchrücken vermittelt (wie so oft) einen völlig falschen Eindruck. Lasst euch dadurch nicht irreführen! Kein Leser von All-Age-Fantasy darf sich das Buch entgehen lassen.

Außerdem habe ich noch was gelesen, nämlich Lords und Ladies (Lords and Ladies)vom Großmeister Terry Pratchett. Es ist Roman um die Hexen und auch

die Zauberer der Unsichtbaren Universität. Es geht in dem Buch (das zeitlich direkt nach Total verhext liegt)um die Hochzeit von Magrat Knoblauch und König Verence dem Zweiten von Lancre. Aber wäre das nicht genug, tauchen auch noch sie auf. Die Lords und Ladies (im deutschen nicht ganz glücklich übersetzt mit Herren und Herrinnen). Die Sternentänzer. Sie. Die Elfen. Mehr muss ich dazu nicht sagen. Lords und Ladies ist ein Scheibenweltroman, der mir sehr gut

gefallen hat. Ich mag Greebo (auch wenn er nur selten vorkam), Ponder Stibbons, den Quästor und natürlich den Bibliothekar. Ach ja und Nanny Ogg lese ich auch immer wieder gerne.

Das war’s dann auch wieder mal von mir. Nehmt euch in Acht vor Killertomatenpiranhas und vergesst niemals: Die Kühe sind nicht was sie zu sein scheinen.

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Jaaa, und wieder mal ein Weltuntergang. Aber dieses mal betifft es nicht uns, sondern die Scheibenwelt, die, wie wir ja wissen von vier Elefanten getragen

wird, die auf dem Rücken der Sternenschildkröte Groß-A’tuin stehen. Das Buch, dass ich gerade fertig habe, ist das zweite in meinem dicken Sammelband, nämlich das Licht der Phantasie (The Light Fantastic), der zweite Roman, den Terence David John Pratchett (besser bekannt als Terry) über die Scheibenwelt geschrieben hat. Die Handlung schließt fast nahtlos an die aus Die Farben der Magie an. Dieses Mal handelt es sich jedoch um eine zusammenhängende Geschichte, die den drohenden Unergang der Groß A'tuin

Scheibenwelt im Hintergrund hat. Allerdings lässt sich durch die folgenden 36 Romane schließen, dass die Rettung gelingt. Durch wen und vor Allem wie, werde ich jedoch nicht verraten. Allerdings ist mir wieder aufgefallen, dass ich den guten Rincewind mag. Und natürlich die Truhe.

Und wo ich grad bei Büchern bin: Ich liebe meinen Job! Noch… Na ja zur Zeit mache ich zwar nichs sonderlich Aufregendes (Bücher auspacken und einbuchen) aber trotzdem bin ich voll und ganz zufrieden. Vor allem weil es dieses Regal im Personalraum gibt. In diesem Regal stehen sie: Die Leseexemplare. Leseexemplare sind die Bücher, die Buchhandlungen kostenlos zugeschickt bekommen um immer auf dem laufenden zu bleiben. Das heißt für die Buchhändler, wie unsere kleine Yuupan – c’est moi – : Buch schnappen und ab damit nach Hause. Leider kann man sich die Leseexen erstmal nur leihen, aber wenn’s dann zu alt ist, kann’s der Schnellste mitnehmen. Deshalb muss sich Rincewind derzeit meine Zeit mit einem anderen Buch teilen, dass erst ab 14. August im Handel erhältlich ist.

Außerdem arbeite ich einer super tollen Stadt. Butzbach hat eine wirklich schöne Altstadt, in der es nahe zu alles gibt, wasman braucht. Hey, Capcom: Falls ihr unerwarteter Weise einen zweiten Teil eures in Deutschland leider (aber zu Recht) indizierten Zombie-Massaker-Games machen wollt, Butzbach

nehmt einfach die Butzbacher City als Location. Da gibt es ein Kino, Futterstationen (sogar einen Koreaner), einen Buchladen, einen Frisör, Kleidungsgeschäft und sogar einen Waffenladen. „Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist, kommen sie nach Butzbach.“ Na, wie wär’s?

Und wo ich gard mehr oder weniger beim Thema bin (eher weniger als mehr): Ich brauch unbedingt neue Klamotten. Vielleicht bestell ich mir demnächst was bei closeup oder emp oder so. Noch lieber wäre mir ein VGCats-Shirt von ZeStuff, klar, aber dafür reicht mein Geld nicht. Aber am aller Liebsten hätte ich

tokidoki was von Tokidoki. Dafür würde ich sogar richtig was ausgeben. Ich hab die Tage wieder den Tokidoki Newsletter bekommen und dadurch einen Blick auf die neuen Taschen geworfen. Richtig schön, mal wieder. Vor allem, weil ich gern ’ne neue Tasche hätte. Dazu kommt noch der tolle Mozzarella Sweater und diveres Tops. Dann bin ich beim surfen auf Tokidoki.it auf ein Video gestoßen, in dem Simone Legno eine neue Figur vorstellt. Die sieht sogar wieder sehr süß aus, nachdem ich vom Design von Skeletrina und Skeletrino ziemlich enttäuscht war. Meine persönlichen Favorits sind Sabochan, Bruttino und Mozzarella (den ich leider noch nicht habe). Als nächstes Plane ich die Anschaffung von Sandy, damit ist die Cactus

Friends komplett habe. Und dann brauche ich noch die restlichen Cactus Pups. Ich weiß, dass ich mein Geld sinnvoller anlegen sollte, aber ich kann nicht anders! Ich liebe Tokidoki!

Und damit verabschiede ich mich für heute. Seid gut zu euren Koffern und trink mehr Montain Dew. Ach ja, und nehmt nie, NIE etwas mit, das einem Clown gehört. Ihr könntet es bereuen, wirklich! (Außer es handelt sich um Minimotorsägen, aber das ist ein anderes Bier!)

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Zweiblum war Tourist – der erste auf der Scheibenwelt.Und „Tourist“, so wusste Rincewind inzwischen, bedeutete „Idiot“.

Jeder der diesen Satz kennt, hat das Buch gelesen, mit dem ich gerade wieder fertig bin: Die Farben der Magie (The Colour of Magic) von Terry Pratchett. Chronologisch gesehen ist dieser Roman rund um Rincewind, Zweiblum und natürlich die Truhe aus intelligentem Birnbaumholz der erste Roman, der auf

der Scheibenwelt spielt. Die Scheibenwelt, muss man wissen, ist eine Scheibenförmige Welt, die auf dem Rücken vor vier Elefanten liegt, welche wiederum ihrerseits auf dem Rücken der riesigen Schildkröte Groß-A’Tuin stehen. Damit wäre die Grundlage der inzwischn sehr langen Scheibenweltserie gelegt. Die Bücher müssen nicht in der chronologischen Reihenfolge gelesen werden, was ich ziemlich praktisch finde. Ich habe Die Farben der Magie schon früher einmal gelesen. Damals war es mein erster Scheibenweltroman. Jetzt habe ich meinen großen Scheibenwelt-sammelband „Rincewind der Zauberer“ angefangen, in dem die Bücher Die Farben der Magie, Das Licht der Phantasie, Der Zauberhut und Eric zusammen sind. Ich mag das Buch sehr gerne, obwohl man leider It's Magic - Die Truhe aus intelligemntem Birnbaumholz

merkt, dass Terry Pratchett sich damals noch nicht so viele Gedanken um die Welt gemacht hat, wie es später der Fall war. Vor allem der TOD ist (leider) ganz anders als in den folgenden Romanen. Aber man kann sowieso eine Entwicklung in den Büchern erkennen, wenn man mehrere gelesen hat. Trotz allem mag ich die Farben der Magie. Ich mag Rincewind, Zweiblum, Hrun und vor allem die Truhe.

Außerdem sehe ich mir zur Zeit wieder Animes an. Na ja, eigentlich nur einen Anime, nämlich Slayers. Ich bin zur Zeit bei Folge 12 der 26teiligen TV-Serie. Seiner Zeit war Slayers der erste Manga, den ich spontan aus einer Laune heraus gekauft habe. Und seit ich weiß, dass es einen Anime, eigentlich sogar mehrere, dazu gibt, wollte ich ihn unbedingt sehen. Na ja, endlich, nach vielen Jahren komme ich nun doch wirklich dazu. Ich liebe Zelgadis. Und Gourry find ich auch toll. Ich muss sagen, Linas Stimme fand ich anfangs ganz schrecklich…

Zelgadis und finde sie immer noch arg gewöhnungsbedürftig. Ich finde, dass weder die Zeichnungen, noch die Musik besonderes Lob verdienen, aber es ist auch nichts, das einer optischen oder akustischen Vergewaltigung gleich kommt. Ich mag aber die Story und vor allem die liebenswerten, schrulligen Charaktere. Und mir gefällt das Charakterdesign. Ich bin und bleibe nun mal unverbesserlicher Fantasyholic.

Und ich habe endlich wieder The Fourth Republic weiter geschrieben. T4R ist eine Sci-Fi Geschichte, die ich zusammen mit Kuma schreibe. Eigentlich schreibe ich und er denkt sich die Handlung aus. Ich finde, dass ist eine gute Rollenverteilung. Angefangen haben wir die Geschichte vor ca. 4-5 Jahren und das wir zum letzten Mal etwas daran gemacht haben ist bestimmt auch 3 Jahre her. Aber es ist eine gute Geschichte. Hier einmal eine meiner Lieblingsszenen:
Ein einsamer Junge, etwa fünfzehn Jahre, wanderte durch die zerstörte Trümmerlandschaft unter dem toxisch grünen Himmel. Tränen liefen aus seinen Augen, während er verzweifelt zwischen dem Schutt nach Überlebenden suchte, nach Freunden, nach Familie. Verzweifelt rief er nach den Menschen, die er kannte, bis er plötzlich ein leises Geräusch hörte. Ein Schaben unter einer nicht weit entfernten, umgestürzten Wand, als würde jemand, der verschüttet worden war, versuchen sich zu befreien. Schnell rannte der Junge dorthin und begann einige Gesteinsbrocken zur Seite zu schieben. Nach einer Weile, sah er eine Hand

zwischen den Steinen. Die Hand bewegte sich, also war die verschüttete Person noch am Leben. Hastig entfernte er immer mehr Steine, so lange, bis er den Kopf der Person freigelegt hatte. Es war ein Mädchen, etwa so alt wie er. Sie atmete schwer und hob mit großer Anstrengung den Kopf. Ihr Gesicht war The fourth republic

Blut und Schmutz verschmiert. „Maki“, flüsterte sie, „Du lebst…“ „Schwester“, antwortete Maki, „Bleib ruhig! Nicht bewegen, ich hole dich da raus.“ Maki versuchte weiter seine Schwester auszugraben. Doch als er einen Stein, der die zerstörte Mauer gehalten hatte wegzog, rutschte die Wand etwas hinab und drückte den Oberkörper des Mädchens fest gegen die Trümmer unter ihr. Ein schwaches Stöhnen war zu hören und Blut quoll aus ihrem Mund. „Schwester!“ rief Maki entsetzt. Das Mädchen sah schwach auf und lächelte Maki an. „Es tut mir Leid“, sagte Maki und Tränen liefen aus seinen Augen. Tonlos formten die Lippen des Mädchens den Satz „Es ist nicht deine Schuld“ bevor sie in sich zusammen sackte und bewegungslos unter den Steinen liegen blieb.

Die Szene ist eigentlich nicht so wichtig wie sie klingt, aber ich mag sie. Na ja, das war’s dann wieder mal! Tschö, C Ya und nicht vergessen: Auch ein Zwerg fängt mal klein an!

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„Willkommen zur Apokalypse. Bitte stellen sie das Rauchen ein und bringen sie ihre Rückenlehne in senkrechte Position. Der Weltuntergang beginnt jetzt.“
Wie man vielleicht gemerkt hat, werde ich heute wieder über ein Buch sprechen. Es geht und Hexen, Prophezeiungen, Engel, Dämonen, die apokalyptischen Reiter, den Weltuntergang und den Antichristen. Und es ist zum Brüllen komisch. Die Rede ist von Ein gutes Omen (Good Omens) von Terry Pratchett und Neil Gaimen.
Ich habe das Buch angefangen zu lesen, weil mir gesagt wurde, es sei das beste Pratchett-werk, obwohl man als Scheibenwelt-Fan eigentlich keine seiner nicht Scheibenwelt-Bücher lesen sollte. Das war also meine Ausgangssituation. Dementsprechend hatte ich sowohl meine Ansprüche an das Buch und war

Cadillac (by Louis Royo) gleichzeitig skeptisch. Der beste Pratchett-Roman… ist das nicht etwas zu hochgegriffen?
Dazu möchte ich gleich zu beginn sagen: Ich kann verstehen, dass Leute so denken. Zwar möchte ich mich nicht so direkt anschließen, aber das Buch ist auf jeden Fall großartig. Toll geschrieben, unterhaltsam und mitreißend. Super Ideen, lustig und nicht albern. Aber vielleicht sollte ich erst einmal etwas über das Buch an sich schreiben.

Die Hautcharaktere (oder besser 2 der Hauptchraktere) sind der Engel Erziraphael und der Dämon Crowley, die nun schon eine ganze Weile (um genau zu sein seit Anbeginn der Zeit) auf der Erde leben. Sie gehen beiden ihren Jobs nach und in der ganzen Zeit hat sich zwischen ihnen eine Art Freundschaft entwickelt. Doch dann eines Tages bekommt Crowley den Auftrag den Antichristen auf die Erde zu bringen um damit den Weltuntergang einzuleiten. Eigentlich hat er darauf zwar gar keine Lust, aber es ist schließlich sein Job und so bringt Crowley das Kind zu einem Orden satanistischer Nonnen, die das Kind einem Elternpaar unterschieben sollen. Das Problem ist nur, dass ein kleiner Fehler unterläuft und das falsche Kind vertauscht wird. (Und, nein, ich spoilere nicht, das passiert alles vor Seite 70) Doch erst 11 Jahre später fällt der Fehler auf. Der Antichrist ist nicht wie erwartet in Amerika sondern in einem kleinen

englischen Kaff und ahnt nichts von seiner Rolle. Und doch steht nun das Jüngste Gericht vor der Tür und die apokalyptischen Reiter (Krieg, Hunger Umweltverschmutzung (der Nachfolger von Pestilenz) und TOD) machen sich auf den Weg für ihren großen Auftritt… Die apokalyptischen Reiter

„Woraus seid ihr denn entsprungen?“ fügte Big Ted spöttisch hinzu.
Der große Fremdesah ihn an. Und erhob sich (…)
DIE OFFENBARUNG, sagte er. KAPITEL SECHS.

Ein großartiges Werk ist Ein gutes Omen auf jeden Fall. Das Ende ist vielleicht nicht jedermanns Sache (ich fand es zuerst doof, aber dann doch sehr gut), aber es ist 100% lesenswert, vor allem für Scheibenwelt-Fans und andere Freunde humoristischer Fantasy. (Das Bild zeigt übrigens die apokalyptischen Reiter der Scheibenwelt, nicht die aus Ein gutes Omen)

Außerdem haben sich heute 2 neue Bücher meiner Sammlung hinzugefügt, nämlich Herr der Fliegen (Lord Of The Flies) von William Golding und Kafka am Strand (Umibe No Kafuka) von Haruki Murakami. Ich habe die beiden Bücher geholt als ich bei meinen beiden letzten Praktikumsstellen (zwei Buchhandlungen) mein großes Erfolgserlebnis berichtet habe: Ich habe eine feste Zusage für einen Ausbildungsplatz! Ab 1. August werde ich meine Ausbildung als Buchhändlerin beginnen. Ich bin so glücklich! Und heute Abend geht’s auch noch ins Kino zu Hanami – Kirschblüten. Im Moment geht es mir (von der Hitze abgesehen) richtig gut!

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